Einsatz im Tschad

Geht es nach dem Willen des roten „Verteidigungsministers“ Norbert Darabos, welcher wiederum selbst niemals den Wehrdienst geleistet hat und von der Opposition – zu Recht, wie wir finden – als „Sicherheitsrisiko“ bezeichnet wurde, sollen alsbald 160 österreichische Soldaten, darunter Angehörige der Eliteeinheit unseres Heeres, des Jagdkommandos, im afrikanischen Tschad eingesetzt werden.

Bundesminister Darabos

Auf der offiziellen Netzpräsenz des österreichischen Heeres wird die Sicherheitslage im Tschad als stabil eingestuft.

Norbert Darabos und Heinz Fischer – beide treue sozialistische Parteisoldaten – als Haupt(un-)verantwortliche dieses Einsatzes, bei dem sich die Frage stellt, inwieweit er mit der vorgeblichen „immerwährenden Neutralität“ Österreichs überhaupt vereinbar ist, verbreiten hier offenbar bewusst die Unwahrheit. Dies ist eine Schlussfolgerung, zu der man angesichts dieser Einschätzung der Sicherheitslage kommt. Die andere wäre, dem „Sicherheitsrisiko“ Darabos und seinem Vorgesetzen vollkommene Inkompetenz zu attestieren. In beiden Fällen wären beide Herren absolut rücktrittsreif.

Die Sicherheitslage vor Ort darf keinesfalls als „stabil“ betrachtet werden. Die Pressefotos, die Herrn Darabos auf der offiziellen Seite des Bundesheeres zeigen, wurden in einem Gebiet aufgenommen, das erst kurz zuvor von französischen Truppen „befriedet“ wurde.

Rund um den Minister und die ihn begleitenden Reporter befanden sich nur etwa 30 Soldaten. Weitaus unauffälliger, im Gelände verstreut, sicherten jedoch rund 400 weitere Militärangehörige den Besuch des österreichischen „Sicherheitsrisikos“ – von ihm und seinen Begleitern unbemerkt.

Während also das Bundesheer auf Anweisung „von ganz oben“ verordneten Optimismus verbreitet, sieht die Realität anders aus – das eingesetzte Gerät ist veraltet und wird den Anforderungen des Einsatzes nicht gerecht. Die bereits in den Tschad transportierte Pilatus Porter ist – ebenso wie die voraussichtlich eingesetzten Hubschrauber vom Typ Aloutte III – eine leichte Beute für automatische Waffen ab Kaliber 12,7mm aufwärts. Da helfen auch die der Öffentlichkeit als „Wundermittel“ verkauften Kevlarmatten, welche eingebaut wurden, nicht viel.

Ist sich Darabos dessen bewusst? Verschweigt er diese Fakten der Öffentlichkeit etwa absichtlich? In diesem Fall würde er gröbst fahrlässig handeln und das Leben unserer Soldaten bewusst gefährden! Ist er sich darüber dagegen tatsächlich nicht im Klaren, beweist dies nur einmal mehr, dass er mit seiner Aufgabe vollkommen überfordert und absolut inkompetent ist. In beiden Fällen ist der burgenländische Kroate, der brave Parteisoldat der SPÖ, mehr als rücktrittsreif.

Spätestens, wenn die ersten österreichischen Soldaten im Tschad gefallen sind, und das wird laut (inoffiziellen) heeresinternen Einschätzungen definitiv geschehen, muss Darabos zurücktreten. Allein, den Familien der Gefallenen hilft dies dann nichts mehr …

A. S.

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