Archiv für Oktober 2007

Mahnwache für Roland Weißelberg. Kommt am 31.10. nach Erfurt!

Am 31. Oktober 2006 setzte der im Ruhestand stehende evangelische Pfarrer Roland Weißelberg seinem Leben in einem schrecklichen Fanal ein Ende. Während in der Kirche des Augustinerklosters Erfurt, in dem Luther vor 500 Jahren zum Priester ordiniert worden ist, der Gottesdienst zum Reformationstag abgehalten wurde, setzte sich Weißelberg in der Baugrube vor der Kirche selbst in Brand. Das Motiv seiner Tat war der Protest gegen die laue Haltung seiner Kirche gegenüber dem sich immer weiter ausbreitenden Islam in Deutschland, in dem er eine ernste Gefahr für den christlichen Glauben sah, sowie die politisch korrekte Haltung seiner Amtskirche, tatsächliche Probleme der Menschen nicht zu thematisieren. Weißelberg starb einen Tag später an den qualvollen Folgen der erlittenen Verbrennungen. Er stellte sich damit in die Folge der Selbsttötungen seiner Brüder im Glauben Pfr. Oskar Brüsewitz und Pfr. Rolf Günther. Auch deren Flammentod wurde durch die Amtskirche und die veröffentlichte Meinung weitestgehend totgeschwiegen!

Ohne den entsetzlichen und grausamen Selbstmord Weißelbergs gutheißen zu wollen, teilen wir, eine Gruppe junger Menschen, die Besorgnis dieses Pfarrers sowie weiter Teile des deutschen Volkes gegenüber dem Islam und politisch korrekten Handlungen. Auch wir sehen aufgrund der für uns ungünstig verlaufenden demographischen Entwicklung sowie der schlechten historischen Erfahrungen des christlichen Abendlandes mit dem Islam mit einem tiefen Gefühl des Unbehagens auf die sich abzeichnenden Konflikte eines Kulturkampfes in unserem Land, dessen Konturen sich immer deutlicher abzeichnen.

Daher haben wir beschlossen, uns am ersten Jahrestag der Tat, also am Mittwoch vormittag des diesjährigen 31. Oktober 2007, vor der Kirche des Augustinerklosters Erfurt zu versammeln und eine Mahnwache für Pfarrer Roland Weißelberg abzuhalten. Wir haben uns bereits mit Erfolg im vorigen Jahr wenige Wochen nach der Tat am Totensonntag zu einer solchen Mahnwache vor Ort getroffen. Wir würden uns sehr freuen, wenn sich nun am Reformationstag weitere Menschen, die unsere Ansichten teilen und denen der Tod Weißelbergs nicht egal ist, zu uns stoßen würden – um ein Zeichen zu setzen, gegenüber Politik und Kirche, daß unsere Besorgnis Gehör findet!

Mahnwache für Pfarrer Roland Weißelberg

Am Reformationstag, 31. Oktober 2007 (Mittwoch), vormittags ab 9:00 Uhr

Vor der Kirche des Augustinerklosters in Erfurt

Kontakt: junge-konservative@gmx.de

Es ist angemessen, dem Anlaß entsprechende Kleidung zu tragen.  Jeder Teilnehmer des Totengedenkens möge bitte ein Grablicht und eine weiße Rose mit sich führen.

Redet MITeinander – Grenzt niemanden aus – Schafft Wahrheit, Recht und Würde!

Abschaffung von Meinungsfreiheit und freier Informationsgewinnung

Obwohl, zumindest manche der heutigen bundesrepublikanischen Geschehnisse erinnern eher an die vergangenen Jahrhunderte, wenn nicht sogar an das Mittelalter. Eines jedoch dürfte neu und bisher wohl einzigartig in der Weltgeschichte sein. Jedenfalls habe ich noch nie davon gehört, daß irgendwo auf der Welt irgendeinem Volk zu irgendeiner Zeit untersagt wurde, seine eigenen, zivilen Kriegstoten zu betrauern. Bei allen Völkern der Welt – bis auf einem – ist es nicht nur üblich, sondern auch selbstverständlich, daß man ebenso seine gefallenen Soldaten ehrt, auch wenn sie scheinbar einen Angriffskrieg führten, was ja laut Haager Landkriegsordnung bis 1945 das legitime Recht eines jeden Landes war, so kurios es auch klingen mag.
 An dieser Stelle mag man daran erinnern, daß die Bundesregierung 1999 ohne UNO-Beschluß völkerrechtswidrig Jugoslawien angegriffen hat, wobei auch Zivilisten getötet wurden. Haben diesem Beschluß nicht auch jene Schreihälse zugestimmt – und damit auch Blut an ihren Händen – die der Kriegsgeneration vorwarfen, Mittäter und Helfershelfer gewesen zu sein? Aber vielleicht werden ja eines Tages deren Enkel fragen: „Wo wart Ihr?“ oder wissen wollen, warum sie nichts unternommen haben, um das Leben der unschuldigen Jugoslawen zu retten und den Krieg zu verhindern. Denn schließlich sahen sie ja einfach nur zu oder liefen mit. Denkt man an die frühere  Interpretation jener Gleisner, so dürfte die Formel dann in etwa so lauten: „Sämtliche Bürger der Bundesrepublik sind Mitschuldige an diesem Angriffskrieg, denn immerhin haben sie ja die Bundesregierung gewählt!“
 Heute leben wir ja laut offizieller Verlautbarung in dem freiesten deutschen Staat der Geschichte, in dem der Wille des Volkes herrscht und die Meinungsfreiheit einen solch hohen Stellenwert besitzt, daß es niemand wagen würde, jemandem das Recht abzuschlagen, das zu sagen was er denkt. Gemäß den im 17. Jahrhundert gesprochenen Worten Baruch de Spinozas: „In einem freien Staat kann jedermann denken was er will, und sagen was er denkt“.  
 Wie geht also der Staat und bestimmte Teile der Gesellschaft mit einem privaten Verein um, der es sich zur Aufgabe gemacht hat in einer bisher in Gestaltung und Form noch nie dagewesenen  Gedächtnisstätte den zivilen deutschen Kriegstoten des Zweiten Weltkrieges zu gedenken? Jenen Kindern, Frauen, Alten, wehrlosen Menschen, die durch Bombardierung, Gefangenschaft, Flucht, Vertreibung, Vergewaltigung, Hunger und Lynchmord zu Tode kamen?
 Zunächst einmal wird jenem Verein vom Staat, im Gegensatz zu jeder anderen Opfergruppe des Zweiten Weltkrieges, die eine Gedenkstätte für ihre Angehörigen errichten will, keinerlei finanzielle Unterstützung gewehrt!
 Darüber hinaus versuchen die politischen und medialen Kreise, sich in inquisitionsähnlicher Polemik und Demagogie gegenüber der Gedächtnisstätte zu überbieten. Selbst Papst Innozenz VIII. hätte es nicht besser machen können. Ob das Gesagte gelogen ist oder nicht spielt dabei keine Rolle mehr, denn schließlich liegt es ja „im Auge des Betrachters“, also im Rahmen der „Meinungsfreiheit“, wie er den Verein einzuordnen hat. Erstaunlicherweise gibt es aber in dem Land der Meinungsfreiheit nicht wenige Menschen, die der Staat sicherheitshalber hinter Schloß und Riegel sperrt, und das lediglich deshalb, weil sie ihren Mitmenschen die Sicht auf bestimmte Dinge aus ihrem Blickwinkel schildern.
 Der nächste Schritt ist, mit behördlicher Macht sämtliche baurechtlichen Vorhaben der Gedächtnisstätte zu blockieren, um dadurch das Projekt zum Scheitern zu bringen und gegebenenfalls die Initiatoren zur Aufgabe zu zwingen. Gleichzeitig ruft man die aufgehetzten Linksextremen und angeblichen „Antifaschisten“ auf den Plan, damit diese dann mit faschistischen Methoden die Mitglieder des Vereines einschüchtern. Oft genug hat man in der Vergangenheit schon gesehen, daß linke Extremisten selbst vor Brandstiftung – und damit vor Mordversuch – nicht zurückschrecken, wenn es um den Kampf gegen unliebsame Konzepte geht. Die verbale und geistige Auseinandersetzung scheuen sie jedenfalls wie der Teufel das Weihwasser.
Wenn Sie nun nicht glauben, daß heute so etwas möglich sei, dann fahren sie doch mal nach Borna bei Leipzig (www.verein-gedaechtnisstaette.de) und schauen sich die Gedächtnisstätte in der Röthaer Straße 22-24 an! 
 Die Erörterung der Frage, warum die „unbefangenen“ Gutmenschen – die sich das Motto der französischen Revolution „Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit“ auf die Fahne geschrieben haben – so handeln, verspricht, aufschlußreich zu werden.
 Wenn also jemand wirklich jener Menschenfreund ist, der er vorgibt zu sein, so sollte diese Freundschaft zu jedem Menschen gleichermaßen gelten, alles andere wäre pharisäerhaft. Das ist aber nicht der Fall. Die nominellen Weltverbesserer gehen überaus selektiv vor. Erkenntlich allein an der Tatsache, daß in ganz Deutschland kein einziges Denkmal für getötete deutsche Kinder des Zweiten Weltkrieges existiert! Immerhin betraf es mehrere hunderttausend Kleinkinder und Säuglinge. Die Unfähigkeit der Doppelzüngigen, einem solchen Kriegsverbrechen nicht nachtrauern zu können, enthüllt schamlos die moralische Geistesabwesenheit und deren sittliche Leere. Aber nicht nur das, auch eine Ausgrenzung und Herabsetzung deutschen Leidens. In einer etwas anderen Konstellation wäre jeglicher Tatbestand der Diskriminierung erfüllt. Wie will jemand, der nicht einmal dazu in der Lage ist, die jüngsten und unschuldigsten Angehörigen seines eigenen Volkes, vielleicht sogar seiner Verwandten zu betrauern, andere davon überzeugen, daß er ein wahrer Purist ist und seine Wehmut nicht duckmäuserisch aufgesetzt, sondern aufrichtig ist?

M. Kliese, 24.10.2007


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