Zur öffentlichen Hinrichtung der Fernsehfrau Eva Herman
Eva Herman ist mit ihrem anti-feministischen Beitrag durch ihr Buch „Das Eva-Prinzip“ eine unbequeme Frontfrau des deutschen Fernsehens geworden. Die Nachrichtensprecherin und Quatschrunden-Moderatorin verwies nun bei der Vorstellung ihres neuen Buches „Das Prinzip Arche Noah“ darauf, daß „Werte wie Familie, Kinder und das Mutterdasein, die auch im Dritten Reich gefördert wurden, anschließend durch die Achtundsechziger abgeschafft wurden. Vieles, was in dieser Zeit hochgehalten wurde, wurde danach abgeschafft. (…) Es war eine grausame Zeit (…) aber es ist damals auch das, was gut war – und das sind Werte, das sind Kinder, das sind Mütter, das sind Familien, das ist Zusammenhalt – (…) abgeschafft (worden), es durfte nichts mehr stehen bleiben.“
Daraufhin kündigte der Fernsehprogrammdirektor des NDR, Volker Herres, unter dem Beifallklatschen interessierter Kreise das Anstellungsverhältnis mit Eva Herman für die öffentlich-rechtliche Fernsehanstalt ARD.
In einer arroganten wie geschichtsverfälschenden Art schreiben selbst Medien, die sich einen seriösen Anstrich geben, ausgesprochenen Humbug und kriechen mit in einer deutschfeindlichen Schleimspur politisch korrekten Untertanengeistes.
Michael Hanfeld schreibt bspw. am 10.9.2007 in der FAZ: „die Rolle der Familie, der Frau, der Mutter im Nationalsozialismus taugte einzig zur Hervorbringung von Kanonenfutter an allen Fronten und zur Aufzucht (…) Das wahre Familienbild der Nationalsozialisten war der Lebensborn.“
Man sollte sich schon in der Materie auskennen, über die man sich zu urteilen erlaubt. Niemals zuvor in der deutschen Geschichte hat nämlich die Rolle der Frau und insbesondere der Mutter eine so herausragend geehrte Stellung gehabt wie unter den nationalen Sozialisten. Jungmädel, Bund Deutscher Mädel, Frauenschaft, weiblicher Arbeitsdienst, Umsorgung bei der Kinderlandverschickung, Rotkreuzdienst und andere gesellschaftspolitische Zusammenschlüsse dienten wohl weniger der „Aufzucht von Herrenmenschen“ als einer Orientierung und Beschäftigung zum Wohl des gesamten (EIGENEN) Volkes (wie dies auch heute noch in allen anderen Ländern der Welt selbstverständlich ist) wie der körperlichen, charakterlichen und seelisch-geistigen Erziehung des weiblichen Anteils des deutschen Volkes zu verantwortungsbewußten Individuen, für die eben der Gemeinschaftsgeist wichtiger war als die „Selbstverwirklichung“ auf Kosten anderer.
Die Arbeitsleistung und positiven Erfolge von Frauen wie der Reichsreferentin BDM, Dr. Jutta Rüdiger (übrigens eine nicht heterosexuelle Frau!) oder der Frauenschaftsführerin Gertrud Scholz-Klink werden nirgends gewürdigt, noch thematisiert!
Der Muttertag gehörte im Jahreslauf der Nationalsozialisten zu den wichtigsten Feiertagen. Und hierbei wurden eben nicht nur die Gebärfähigen geehrt!
Die Mär vom „Kanonenfutterproduzieren“ widerlegt sich schon rein logisch dadurch, weil man Kinder nicht innerhalb kürzester Zeit aus militärpolitischen Gesichtspunkten auf die Welt bringen und zu künftigen Soldaten erziehen kann.
Der „Lebensborn“ diente nicht zur Aufzucht von bewußt gefördertem Nachwuchs sondern war eine Einrichtung, in der unverheiratete gerade auch ausländische Mütter bis nach der Geburt ihres Nachwuchses umsorgt und begleitet wurden. Daß die Frauen vorwiegend aus dem nordischen Raum (Skandinavien, Niederlanden) kamen und von deutschen Soldaten in Liebesbeziehungen geschwängert wurden, die die vaterländische Pflicht an die Fronten schickte, entsprach durchaus einem nationalen, regierungsamtlichen Verantwortungsbewußtsein, der sicherlich nicht negativ zu betrachten ist.
Im Verlauf des Krieges ersetzten Mädchen und Frauen die an die Front gesendeten und nur noch sehr eingeschränkt verfügbaren Männer als Arbeitskräfte: im Handel, als Straßenbahnschaffnerinnen und Postbeamtinnen, in der Wirtschaft usw. Zu Kriegsende standen (wie dies in der Roten Armee bereits üblich war und auch dort nicht alleine aus Bedarf im Rahmen der Wehrkraft) etwa 500.000 Frauen in Uniform der Deutschen Wehrmacht an allen Fronten und im Heimatkriegsgebiet (im Heer, bei der Luftwaffe, Kriegsmarine und der Waffen-SS als Nachrichtenhelferinnen – sogenannte „Blitzmädel“, Stabshelferinnen usw.) und wurden bspw. bei der Verteidigung von Breslau und Berlin vor der Roten Armee nach tapferer Bewährung auch mit dem Eisernen Kreuz ausgezeichnet.
Im Mai 1945 wurden Frauen in Wehrmachtsdiensten mit dem Rückzug deutscher Truppen u.a. aus Prag evakuiert, um sie nicht zu den etwa 2 Millionen (!) deutschen Mädchen und Frauen gehören zu lassen, die im Osten von Feinden Deutschlands viehisch vergewaltigt und entehrt wurden.
Frauen wie Beate Uhse, Hannah Reitsch (EK I.), Melitta Gräfin Stauffenberg (übrigens eine Halbjüdin), Elly Beinhorn gehörten zu den Frauen, die bspw. im Fliegerischen Vorbild waren – auch von Männern bewundert und verehrt!
Frauen wie Marika Rökk, Zarah Leander (nicht einmal eine Deutsche) oder Leni Riefenstahl setzten Maßstäbe in Kultur, Film, Rundfunk und Fernsehen (das – entgegen der verbreiteten Unwahrheit – nicht erst seit „50″ Jahren, sondern bereits seit 1936 in Berlin existierte).
Die Affäre um Eva Herman zeigt, daß es gilt, wachsam zu sein, damit die grundgesetzlich verbriefte Meinungsfreiheit in unserer Republik nicht gänzlich abgeschafft wird und unser Land nicht wieder in diktatorische Zustände zurückfällt. Die Gefahr ist – wie diese Affäre zeigt – größer denn je!
Peter Hild