Archiv für September 2007

STALINS „FACKELMÄNNERBEFEHL“

Stalins Befehl Nr. 0428 vom 17. November 1941
Die Stawka des Obersten Befehlshabers befiehlt:

1.      Alle Siedlungsgebiete, an denen sich deutsche Truppen befinden, sind auf 40 bis 60 Kilometer ab der Hauptkampflinie in die Tiefe zu zerstören und in Brand zu setzen, 20 bis 30 Kilometer nach rechts und links von den Wegen. Zur Vernichtung der Siedlungspunkte im angegebenen Radius ist die Luftwaffe hinzuzuziehen, sind Artillerie- und Granatwerferfeuer großflächig zu nutzen, ebenso die Kommandos der Aufklärung, Skiläufer und Partisanen-Divisionsgruppen, die mit Brennstoffflaschen ausgerüstet sind. Die Jagkommandos sollen überwiegend aus Beutebeständen in Uniformen des deutschen Heeres und der Waffen-SS eingekleidet die Vernichtungsaktion
ausführen. Das schürt den Haß auf die faschistischen Besatzer und erleichtert die Anwerbung von Partisanen im Hinterland der Faschisten. Es ist darauf zu achten, daß Überlebende zurückbleiben, die über „deutsche Greueltaten“ berichten können.

2.      Zu diesem Zweck sind in jedem Regiment Jagdkommandos zu bilden in Stärke von 20 bis 30 Mann, mit der Aufgabe, Sprengung und Inbrandsetzung der Siedlungspunkte durchzuführen. Es müssen mutige Kämpfer für diese Aktionen der Vernichtung von Siedlungspunkten ausgewählt werden. Besonders jene, die
hinter den deutschen Linien in gegnerischen Uniformen Siedlungspunkte vernichten, sind zu Ordensverleihungen vorzuschlagen. In der Bevölkerung ist zu verbreiten, daß die Deutschen die Dörfer und Ortschaften in Brand setzen,
um die Partisanen zu bestrafen.

(Archiv Serie 429, Rolle 461, Generalstab des Heeres, Abtlg. Fremde Heere Ost II H 3/70 Fr 6439568. Lagerstätte: Nationalarchiv Washington)

Meinungsdiktatur BRD

Fall Eva Herman / Meinungsdiktatur BRD
Heitmann-Möllemann-Hohmann-Herman

„Stuttgarter Nachrichten“ vom 10. September 2007.
Norbert Wallet: „Verachtung“

„Das Leitmotiv des vereinigten Deutschland ist das Schweigen, das Verschweigen, das Verschwinden der freien Rede aus dem öffentlichen Raum. Unter vier Augen
blüht der Diskurs – leise, wie in der DDR.“
(Alexander Schuller (Soziologe) im Deutschlandradio)

Sehr geehrter Herr Wallet,
was haben Sie bloß für ein Demokratie- und Verfassungsverständnis, wenn Sie eine solch unglaubliche Willkürmaßnahme wie die des NDR gegen Frau Herman
ausdrücklich gutheißen. Frau Herman hat von ihrem Recht auf freie Meinungsäußerung Gebrauch gemacht – und verliert ihre Stellung. Die Liste der Leute, die der Meinungsdiktatur seit 1990 zum Opfer gefallen sind, ist lang. Hans Filbinger, Theodor Oberländer, Philipp Jenninger, Steffen Heitmann, Jürgen Möllemann, Martin Hohmann, Reinhard Günzel bilden dabei nur die Spitze des Eisbergs.

Warum schlägt die gleichgeschaltete Journaille beim kleinsten Anlaß immer gleich mit der „Nazikeule“ zu? Fehlen die Argumente in der Auseinandersetzung und Beurteilung des Nationalsozialismus? Es hat ganz den Anschein. Aber Adolf Hitler kam nicht aus dem Nichts. Sein Erscheinen hatte ebenso viele Ursachen wie seinerzeit das Anwachsen der Kommunistischen Partei Deutschlands.

Die dreißig im Reichstag vertretenen Parteien hatten bereits 1930 innen- wie außenpolitisch völlig abgewirtschaftet und das Feld den beiden extremen
Parteien überlassen. Die Arbeitslosigkeit war Ende 1932 auf sechs Millionen gestiegen. Es war die Stunde der Rattenfänger, die die Aussichtslosigkeit und Hoffnungslosigkeit der Lage nutzten.

Das Deutsche Reich stand 1933 unmittelbar vor einem Bürgerkrieg, den Stalin fest im Kalkül zur Durchsetzung der bolschewistischen Weltrevolution vorgesehen hatte. Der durch freie Wahlen an die Regierung gekommene Hitler gab den Deutschen wieder Hoffnung und Vertrauen in eine bessere Zukunft. Daß er das Vertrauen der Menschen später teuflisch mißbrauchte, konnte damals niemand ahnen.

„Wäre ich heute Deutscher, ich wäre stolz und dankbar,
daß es einen solchen Führer hat.“ (Winston Churchilll 1935)

Frau Herman hat also recht mit dem was sie sagt: Tatsächlich wurde seit 1933 der Familie wieder ein hoher Stellenwert zuerkannt, eine Mutter von Kindern wurde nicht diskriminiert oder lächerlich gemacht. Die Geburtenzahlen stiegen, die Menschen hatten (ganz im Gegensatz zu heute) wieder einen Glauben an die
Zukunft. Darf man eine solche Tatsache denn nicht aussprechen, ohne gleich in die braune Ecke gestellt zu werden? Schließlich darf doch hierzulande auch
jedermann ungestraft (!) sagen, daß es in der DDR wunderbar gewesen sei, zu leben und der Schießbefehl lediglich eine verleumderische Erfindung des raubtierhaften anglo-amerikanischen Monopolkapitals.

Außerdem:
Es war doch nicht der Mann aus Braunau, sondern Dr. Martin Luther, der den Wert der Familie postulierte und dabei die Hausfrau und Mutter als deren Mittelpunkt
und zugleich als Kraftquelle sah für das Gemeinwesen.

Sie haben Frau Herman mit viel Häme überzogen und ihr noch verbale Knüppel ins Kreuz geworfen, anstatt ihre – sicher nur beiläufig geäußerte – Bemerkung auf ihren wahren Sachverhalt zu prüfen.

Was wäre eigentlich, wenn morgen eine neue Verlegergruppierung, der die Meinung des Redaktionsmitglieds Norbert Wallet nicht paßt, ins Stuttgarter Pressehaus einzieht, oder wenn eine neue „Zeitgeistschablone“ Einzug hält im Lande und Wallets Meinung plötzlich nicht mehr ‘en vogue’ ist? Wenn Sie dann von einem Tag auf den anderen weg vom Fenster sind, wären Sie für ein Quentchen Solidarität von Seiten einer Kollegin oder eines Kollegen möglicherweise ganz dankbar. Oder?

„Ich teile Ihre Meinung nicht,
ich werde aber bis zu meinem letzten Atemzug kämpfen,
daß Sie Ihre Meinung frei äußern können.“
(Voltaire)

Das ist mein Verständnis von Demokratie und freier Meinungsäußerung, nicht aber die Agit-Prop-Demagogie des Beitrags „Verachtung“.

Es grüßt Sie trotzdem freundlich der langjährige „SN“-Leser
Klaus Hoffmeister

Zur öffentlichen Hinrichtung der Fernsehfrau Eva Herman

Eva Herman ist mit ihrem anti-feministischen Beitrag durch ihr Buch „Das Eva-Prinzip“ eine unbequeme Frontfrau des deutschen Fernsehens geworden. Die Nachrichtensprecherin und Quatschrunden-Moderatorin verwies nun bei der Vorstellung ihres neuen Buches „Das Prinzip Arche Noah“ darauf, daß „Werte wie Familie, Kinder und das Mutterdasein, die auch im Dritten Reich gefördert wurden, anschließend durch die Achtundsechziger abgeschafft wurden. Vieles, was in dieser Zeit hochgehalten wurde, wurde danach abgeschafft. (…) Es war eine grausame Zeit (…) aber es ist damals auch das, was gut war – und das sind Werte, das sind Kinder, das sind Mütter, das sind Familien, das ist Zusammenhalt – (…) abgeschafft (worden), es durfte nichts mehr stehen bleiben.“
Daraufhin kündigte der Fernsehprogrammdirektor des NDR, Volker Herres, unter dem Beifallklatschen interessierter Kreise das Anstellungsverhältnis mit Eva Herman für die öffentlich-rechtliche Fernsehanstalt ARD.

In einer arroganten wie geschichtsverfälschenden Art schreiben selbst Medien, die sich einen seriösen Anstrich geben, ausgesprochenen Humbug und kriechen mit in einer deutschfeindlichen Schleimspur politisch korrekten Untertanengeistes.
Michael Hanfeld schreibt bspw. am 10.9.2007 in der FAZ: „die Rolle der Familie, der Frau, der Mutter im Nationalsozialismus taugte einzig zur Hervorbringung von Kanonenfutter an allen Fronten und zur Aufzucht (…) Das wahre Familienbild der Nationalsozialisten war der Lebensborn.“

Man sollte sich schon in der Materie auskennen, über die man sich zu urteilen erlaubt. Niemals zuvor in der deutschen Geschichte hat nämlich die Rolle der Frau und insbesondere der Mutter eine so herausragend geehrte Stellung gehabt wie unter den nationalen Sozialisten. Jungmädel, Bund Deutscher Mädel, Frauenschaft, weiblicher Arbeitsdienst, Umsorgung bei der Kinderlandverschickung, Rotkreuzdienst und andere gesellschaftspolitische Zusammenschlüsse dienten wohl weniger der „Aufzucht von Herrenmenschen“ als einer Orientierung und Beschäftigung zum Wohl des gesamten (EIGENEN) Volkes (wie dies auch heute noch in allen anderen Ländern der Welt selbstverständlich ist) wie der körperlichen, charakterlichen und seelisch-geistigen Erziehung des weiblichen Anteils des deutschen Volkes zu verantwortungsbewußten Individuen, für die eben der Gemeinschaftsgeist wichtiger war als die „Selbstverwirklichung“ auf Kosten anderer.

Die Arbeitsleistung und positiven Erfolge von Frauen wie der Reichsreferentin BDM, Dr. Jutta Rüdiger (übrigens eine nicht heterosexuelle Frau!) oder der Frauenschaftsführerin Gertrud Scholz-Klink werden nirgends gewürdigt, noch thematisiert!

Der Muttertag gehörte im Jahreslauf der Nationalsozialisten zu den wichtigsten Feiertagen. Und hierbei wurden eben nicht nur die Gebärfähigen geehrt!
Die Mär vom „Kanonenfutterproduzieren“ widerlegt sich schon rein logisch dadurch, weil man Kinder nicht innerhalb kürzester Zeit aus militärpolitischen Gesichtspunkten auf die Welt bringen und zu künftigen Soldaten erziehen kann.

Der „Lebensborn“ diente nicht zur Aufzucht von bewußt gefördertem Nachwuchs sondern war eine Einrichtung, in der unverheiratete gerade auch ausländische Mütter bis nach der Geburt ihres Nachwuchses umsorgt und begleitet wurden. Daß die Frauen vorwiegend aus dem nordischen Raum (Skandinavien, Niederlanden) kamen und von deutschen Soldaten in Liebesbeziehungen geschwängert wurden, die die vaterländische Pflicht an die Fronten schickte, entsprach durchaus einem nationalen, regierungsamtlichen Verantwortungsbewußtsein, der sicherlich nicht negativ zu betrachten ist.

Im Verlauf des Krieges ersetzten Mädchen und Frauen die an die Front gesendeten und nur noch sehr eingeschränkt verfügbaren Männer als Arbeitskräfte: im Handel, als Straßenbahnschaffnerinnen und Postbeamtinnen, in der Wirtschaft usw. Zu Kriegsende standen (wie dies in der Roten Armee bereits üblich war und auch dort nicht alleine aus Bedarf im Rahmen der Wehrkraft) etwa 500.000 Frauen in Uniform der Deutschen Wehrmacht an allen Fronten und im Heimatkriegsgebiet (im Heer, bei der Luftwaffe, Kriegsmarine und der Waffen-SS als Nachrichtenhelferinnen – sogenannte „Blitzmädel“, Stabshelferinnen usw.) und wurden bspw. bei der Verteidigung von Breslau und Berlin vor der Roten Armee nach tapferer Bewährung auch mit dem Eisernen Kreuz ausgezeichnet.

Im Mai 1945 wurden Frauen in Wehrmachtsdiensten mit dem Rückzug deutscher Truppen u.a. aus Prag evakuiert, um sie nicht zu den etwa 2 Millionen (!) deutschen Mädchen und Frauen gehören zu lassen, die im Osten von Feinden Deutschlands viehisch vergewaltigt und entehrt wurden.

Frauen wie Beate Uhse, Hannah Reitsch (EK I.), Melitta Gräfin Stauffenberg (übrigens eine Halbjüdin), Elly Beinhorn gehörten zu den Frauen, die bspw. im Fliegerischen Vorbild waren – auch von Männern bewundert und verehrt!

Frauen wie Marika Rökk, Zarah Leander (nicht einmal eine Deutsche) oder Leni Riefenstahl setzten Maßstäbe in Kultur, Film, Rundfunk und Fernsehen (das – entgegen der verbreiteten Unwahrheit – nicht erst seit „50″ Jahren, sondern bereits seit 1936 in Berlin existierte).

Die Affäre um Eva Herman zeigt, daß es gilt, wachsam zu sein, damit die grundgesetzlich verbriefte Meinungsfreiheit in unserer Republik nicht gänzlich abgeschafft wird und unser Land nicht wieder in diktatorische Zustände zurückfällt. Die Gefahr ist – wie diese Affäre zeigt – größer denn je!

Peter Hild


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