Archiv für Juli 2007

Ritterkreuzträger

51. Bundestreffen der „Ordensgemeinschaft der Ritterkreuzträger (OdR) – Traditionsgemeinschaft des Eisernen Kreuzes“, Oktober 2005 in Bonn am Rhein

Im Sommer 2007 leben noch 420 Ritterkreuzträger.

Bis zum Erscheinen des 232 unrechtmäßige Verleihungen dokumentierenden Werk „Die Ritterkreuzträger 1939-1945″ von Veit Scherzer galten die Zahlen, die in dem Dokumentationswerk des Sohnes des Nachrichten-Generals aus den Widerstandskreisen des 20. Juli 1944, Major Walther-Peer Fellgiebel. Somit gab es nicht 7360 mit dem Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes ausgezeichnete
Soldaten (von denen nur 7318 den vier Teilstreitkräften der Deutschen Wehrmacht angehörten), sondern letztlich „nur“ 7175. Die Angabe, daß „7360 Ritterkreuze an Wehrmachtangehörige verliehen“ wurden, war auch schon vorher unzutreffend – sie beinhaltete auch Angehörige von ausländischen Streitkräften unter nichtdeutschem Kommando (18 Rumänen, 9 Italiener, 8 Ungarn, 2 Slowaken, 2 Spanier, 2 Japaner und 2 Finnen). Innerhalb der 4 Teilstreitkräfte der Deutschen Wehrmacht befanden sich weiterhin Dutzende von Ausländern: mindestens
312 Österreicher, 81 Böhmer, 41 Mährer, 16 Österreichisch-Schlesier, 9 Istrier und Dalmatier, 7 Galizier und Bukowiner, 11 Ungarn, 4 Slowaken, 2 Bosnier und Herzegowiner, 10 Letten, 4 Esten, 7 Dänen, 3 Niederländer, 2 Franzosen, 2 Wallonen, 1 Flame. Neben 83 Auslandsdeutschen (alleine 22 Elsässer und 21 Lothringer) kamen weitere 23 (zumeist deutschstämmige) aus Rußland, 6 aus der Schweiz, 3 aus Polen und 1 aus Italien.
Mindestens 5 Ritterkreuzträger (des Eisernen Kreuzes [EK], es gab auch Ritterkreuzträger des Kriegsverdienstkreuzes [KVK]) gehörten nicht den 4 Teilstreitkräften der Wehrmacht an.
Vor dem Bekanntwerden der neuen Erkentnisse von Veit Scherzer galt die Zahl 805 (+ 30 ungesicherte Fälle) – bezogen auf die Ritterkreuzträger des Eisernen Kreuzes, die in und für die Bundeswehr (auch als Zivilangestellte, Personalgutachter, Wehrbeauftragte usw.) Dienst taten – nunmehr sind es „nur“ 778 gesicherte Fälle von Ritterkreuzträgern der Bundeswehr. Die Biographien dieser Soldaten sind in dem Werk von Andreas Düfel und Clemens Range „Die Ritterkreuzträger der Bundeswehr“ dokumentiert.
41 Ritterkreuzträger dienten im II. Österreichischen Bundesheer, 17 im Bundesgrenzschutz (BGS; heute „Bundespolizei“), 8 in der und (mit Generalfeldmarschall a.D. Friedrich Paulus als „Wissenschaftlicher Berater“) für die Kasernierte Volkspolizei (KVP) und Nationale Volksarmee (NVA) der DDR und jeweils 2 in den Nachkriegsstreitkräften von Rumänien, Spanien und Finnland.
Die nächsthöhere Stufe, das Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes wurde 864 mal verliehen, davon 8 mal an ausländische Verbündete). Von den 148 Inhabern der Schwerter zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes mit Eichenlaub (einschließlich einem ausländischen Verbündeten; es gilt nicht mehr die Zahl von 160) leben heute noch fünf: Hauptmann Erich Rudorffer, Major Waldemar von Gaza, gen. v. Gazen, Oberstleutnant Ernst-Wilhelm Reinert, Oberst Hajo Herrmann und Generalleutnant (Bw) Günther Rall. Dem Eichenlaubträger Major Karl Thieme wurden die Schwerter rechtsunwirksam verliehen. Konteradmiral (Bw) Erich Topp verstarb an Weihnachten 2005.
Von den höheren Stufen der (27) Brillanten zum RK des EK mit EL und Schwertern, dem (1) Goldenen EL und dem (1) Großkreuz des EK lebt heute niemand mehr.
Von den 7175 Ritterkreuzträgern, von denen fast die Hälfte im Krieg gefallen oder nicht mehr aus der Kriegsgefangenschaft zurückgekehrt ist, wurden mindestens 48 ermordet und 39 nach Kriegsende hingerichtet (einschließlich der 13 nach dem 20. Juli 1944 durch die Nationalsozialisten und 9 durch Westalliierte und Griechen zu Tode gebrachten „Tapfersten der Tapferen“).
Der erste Botschafter Deutschlands in Israel war übrigens Ritterkreuzträger Major Rolf Pauls. Ebenso war jener Sportreporter bei der Fußball-Weltmeisterschaft 1954 in Bern („Tor, Tor, Tooor – Deutschland ist Weltmeister!“) nicht nur der direkte Onkel des so grünen wie nonkonformen Bundestagsabgeordneten und ehemaligen Terroristenverteidiger Hans-Christian Ströbele, sondern auch Träger des Ritterkreuzes des Eisernen Kreuzes.
Der aus dem Bundestag mit dem Ende der 15. Wahlperiode 2005 ausgeschiedene parteilose Abgeordnete Martin Hohmann war Ehrengast des 51. Bundestreffens der OdR in Bonn. Unter den etwa 300 Gästen der Ritterkreuzträger im Oktober 2005 in Bonn befanden sich zahlreiche Ausländer, die teilweise in Uniform erschienen waren (was den Bundeswehrsoldaten seit Verteidigungsminister Scharping per „Kontaktverbot“ untersagt ist).

Peter Hild

Lindenstraße versus reale Welt

Wenn die „Lindenstraße“ das linke Synonym für die Utopie der alten Bundesrepublik war, was wäre dann das moderne Gegenstück dazu? Welche Straße könnte das neue Deutschland symbolisieren? Wo spielen sich die Konflikte heute ab, wo werden heute Identität, Inklusion, Exklusion und Teilhabe verhandelt? Wenn die Traumwelt der „Lindenstraße“ geplatzt ist, was ist dann die reale „Lindenstraße“?

Eine Straße – eine durch und durch deutsche Straße – drängt sich auf: die Bornholmer Straße in Berlin/Prenzlauer Berg. Hier, auf der Bornholmer Straße, starb die alte Bundesrepublik. Hier starb die DDR. Hier starb der DDR-Traum vom Sozialismus, der BRD-Traum von der „postnationalen Identität“ und der von Multi-Kulti. Keine Straße in Deutschland wäre besser geeignet, die Lindenstraße zu ersetzen als die „Bornholmer Straße“.

www.blauenarzisse.de

Historischer Kontext …

Gerne versuchen zeitgeistige Politiker, umerzogene Wissenschaftler und uns linkende Gutmenschen, Verbrechen an Deutschen zu relativieren, zu verharmlosen oder sie damit zu „rechtfertigen“, dass Deutsche angeblich zuerst Verbrechen begangen hätten. Als ob ein Verbrechen ein anderes rechtfertigen würde. Schnell wird beispielsweise bei der Vertreibung der Deutschen aus Polen oder der Tschechoslowakei davon gesprochen, dass sie „Hitlers letzte Opfer“ gewesen seien, und der Begriff vom „historischen Kontext“ wird bemüht, in dem man dies sehen müsse.

Wer sich nicht weiter informiert, glaubt dies – immerhin kommt es häufig von Menschen mit akademischen Titeln, Politikern und “Historikern“, die eher Hysterikern ähneln. Frau Christel „Gigi“ Romeiser, eine engagierte Bürgerin der BRD, die bereits an dieser Stelle eine interessante Korrespondenz mit Frau Prof. Schwan geführt hat, führt in ihrer erneuten Replik an Frau Prof. Schwan den wahren historischen Kontext aus. Doch lesen Sie selbst:

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Frau

Prof. Dr. Gesine Schwan

Postfach 1786

Teutonenstr. 6

14129 Berlin

e-mail: president@euv-frankfurt-o.de

5.7.2007

Im April 1950 stellte Senator William Langer vor dem US-Senat fest: ”Die Massenvertreibung ist eines der größten Verbrechen, an welchem wir direkt Anteil haben… In der gesamten Geschichte findet sich nirgends ein so scheußliches Verbrechen aufgezeichnet wie in den Berichten über die Begebenheiten in Ost- und Mitteleuropa. Schon 15 bis 20 Millionen wurden von den Stätten ihrer Vorfahren entwurzelt, in die Qual einer lebendigen Hölle geworfen oder wie Vieh über die Verwüstungen Osteuropas getrieben. Frauen und Kinder, Alte und Hilflose, Unschuldige und Schuldige wurden Greueltaten ausgesetzt, die noch von niemandem übertroffen wurden.”

Sehr geehrte Frau Professor Schwan,

für Ihren mehr als enttäuschenden Brief (v. 30.5.07) auf meine ausführliche Beschreibung der Vertreibungsverbrechen (v. 11.4.07) darf ich mich bedanken. Sie wünschen die kausale Abfolge zwischen Nationalsozialismus und Vertreibung beachtet zu wissen. Aber so, wie die Abfolge von Ihnen interpretiert wird, unterliegen Sie einem Irrtum. Der Wille zur Vertreibung der Deutschen hat in Polen lange vor Hitler begonnen.

Um der Argumentation Redlichkeit zu verleihen, darf man nicht ausschließlich den Blick auf 1939 richten, man muß 1918 beginnen, denn nur so kann historisch korrekt – nicht politisch korrekt - diskutiert werden!

Ihre verantwortungsvollen Posten als Präsidentin der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder), als Schirmfrau der Gemeinschaft für studentischen Austausch in Mittel- und Osteuropa und als Mitglied im Kuratorium des Europäischen Jugendparlaments in Deutschland müssen für Sie Verpflichtung sein, die durch die Öffnung vieler Geheimarchive inzwischen vorliegenden Fakten weiterzugeben.

Sie haben Geschichte und Politikwissenschaft studiert, Sie sind besonders legitimiert, die jungen Menschen, die hier wie dort selbst nicht schuldig geworden sind, aufzuklären, da nur dadurch eine dauerhafte Versöhnung zustande kommen kann.

Die deutsche Schuld ist hinlänglich bekannt, sie wird uns Nachgeborenen täglich vor Augen geführt, vor allem den deutschen Schülern in nahezu allen Schulfächern.

Ich erlaube mir deshalb – aus aktuellem Anlaß - mich heute mit Polen zu befassen. Da Sie – gleich mir – Wert auf die kausalen Zusammenhänge legen, beginne ich mit 1918 - ja sogar 1916.

Wußten Sie, geehrte Frau Professor Schwan,

· daß am 5. November 1916 Deutschland Geburtshilfe leistete bei der Gründung eines selbständigen Polen (nach 120 Jahren)? Aus „Dankbarkeit“ besetzte Polen schon ab November 1918 die deutsche Provinz Posen.

· daß Polen 1918 die ersten europäischen KZ’s gründete und daß es ab 1944 für Deutsche im altpolnischen und im Oder-Neiße-Gebiet 1256 polnische Konzentrationslager gab?

· daß Polen seit 1918 alle Hebel ansetzte, die unter der Verwaltung des Völkerbundes stehende und zu 97 Prozent von Deutschen bewohnte Stadt Danzig zu annektieren? Und im Sommer 1939 in Danzig zunehmend provozierte, die Wirtschaft immer stärker strangulierte, die Deutschen terrorisierte und dabei keinerlei Verhandlungsbereitschaft trotz vielfältiger deutscher Bemühungen zeigte?

· daß Polen mit keinem Nachbarn in Frieden lebte?1919 greift Polen die Sowjetunion und das inzwischen unabhängige Litauen an. Am 18. März 1921 verzichtet Rußland im Frieden von Riga auf das „Ostpolen“ seinerseits der Curzon-Linie. Es verliert damit 5 Millionen Ukrainer, 1,2 Millionen Weißrussen und etwa 1 Million Juden als Bürger seines Landes. Polen gewinnt dazu noch die etwa 1,5 Millionen Polen, die dort leben. Mit dem eroberten Gebiet liegt die neue Staatsgrenze Polens 250 km innerhalb des russischen Sprachraums. Der dritte Staat, von dem Polen Land verlangt, ist die Tschechoslowakei. Es geht um das Teschener Gebiet. In der letzten Septemberwoche 1938 läßt Polen dann ein Armeekorps bei Teschen aufmarschieren und droht der tschechischen Regierung mit Krieg. Die Tschechen…geben nach und Polen besetzt vom 1.10. das umstrittene Gebiet. Das vierte Land, mit dem Polen keinen Frieden findet, ist das Deutsche Reich im Westen. Außer Lettland und Rumänien hat Polen nun keinen Nachbarn mehr, das es seit 1918 nicht zumindest einmal angegriffen hat.“ (Quelle: Gerd Schultze-Rhonhof, „Der Krieg, der viele Väter hatte“, Teil 5, Seite 333 bis 509, 2. Auflage 2003) Hervorhebung G. Rom.

· daß Polen ab 1920 schwere Menschenrechtsverletzungen an den 11 Millionen Menschen der nichtpolnischen Minderheiten (Deutsche, Juden, Ukrainer, Weißrussen) im Vielvölkerstaat begangen hat?

· daß Polen auch die zur Minderheit zählenden 2,5 Millionen Juden als Problem betrachtete? „Die antisemitische Bewegung, wie Halecki das bezeichnet, führt dazu, daß in den Jahren von 1933 bis 1938 insgesamt 557.000 Juden ihr polnisches Heimatland verlassen und Zuflucht im benachbarten Deutschland suchen (von wo aus im gleichen Zeitraum 170.000 deutsche Juden ins Ausland emigrierten). Die deutschen Reichsbehörden versuchen, etwa 50.000 von diesen flüchtenden Juden wieder nach Polen abzuschieben. Die polnische Polizei verhindert die Rückkehr dieser armen Menschen und treibt sie an den Grenzen mit Bajonetten zurück zur deutschen Seite. Dies Vertreiben und dies Abweisen von Juden ist ein für Deutschland und Polen gleichermaßen zutiefst beschämendes Stück gemeinsamer Geschichte. Polen entzieht den nach Deutschland und andernorts emigrierten Juden alsbald die polnische Staatsbürgerschaft.“ (Quelle: Benoist–Méchin, Band 7, Seite 39 – zitiert Gerd Schultze-Rhonhof, „Der Krieg, der viele Väter hatte“, Teil 5, Seite 333 bis 509, 2. Auflage 2003) Hervorhebung G.Rom

· daß man in Posen 1921 auf Plakaten und Flugblättern lesen konnte: „Wer noch im Juli 1921 da ist von dem deutschen Gesindel, wird ohne Ausnahme niedergemacht, und die größten Hakatisten (Verein zur Förderung des Deutschtums) werden mit Benzin, Petroleum und Teer begossen, angesteckt und verbrannt. Jetzt kommt ihr alle dran… alle Ärzte, Pastoren, Rechtsanwälte, Domänenpächter, Ansiedler, Besitzer aller Art, wer Deutscher oder Jude ist.“

· daß am 10. April 1923 der polnische Ministerpräsident Sikorski im Posener Rathaus feststellte, daß „die deutsche Gefahr“ nicht eher beseitigt sei, als bis alles deutsche Land in polnische Hände übergegangen sei? Er sicherte zu, daß die Liquidation deutscher Güter und Industrieunternehmen rücksichtslos weitergeführt würde.

· daß am 9. Oktober 1925 in der GAZETA GDANSK zu lesen war: „Polen muß darauf bestehen, daß es ohne Königsberg, ohne ganz Ostpreußen nicht existieren kann. Wir müssen jetzt in Locarno fordern, daß ganz Ostpreußen liquidiert wird Sollte dies nicht auf friedlichem Wege geschehen, dann gibt es ein zweites Tannenberg.“ (Gemeint ist jene Schlacht von 1410, in der ein polnisch-litauisches Heer das Heer des Deutschen Ordens geschlagen hatte.)

· daß 1930 die Pilsudski-nahe Zeitschrift MOCARSTWOWIEC schrieb: „Wir sind uns bewußt, daß Krieg zwischen Polen und Deutschland nicht vermieden werden kann. Wir müssen uns systematisch und energisch für diesen Krieg vorbereiten. Die heutige Generation wird sehen, daß ein neuer Sieg bei Tannenberg in die Seiten der Geschichte eingeschrieben wird. Aber wir werden dies Tannenberg in den Vorstädten von Berlin schlagen. Unser Ideal ist, Polen mit den Grenzen an der Oder im Westen und der Neiße in der Lausitz abzurunden und Preußen vom Pregel bis zur Spree einzuverleiben. In diesem Krieg werden keine Gefangenen genommen. Es wird kein Platz für humanitäre Gefühle sein. Wir werden die ganze Welt mit unserem Krieg gegen Deutschland überraschen.“ (Hervorhebung G.Rom.)

· daß am 14. Dezember 1931 der englische MANCHESTER GUARDIAN die polnische Nationalitätenpolitik als eine „Hölle“ beschreibt? „Die Minderheiten in Polen sollen verschwinden“, so schreibt das Blatt. „Diese Politik wird rücksichtslos vorangetrieben, ohne die geringste Be­achtung der öffentlichen Meinung in der Welt, der internationalen Verträge und des Völkerbundes. Die Ukraine ist unter polnischer Herrschaft zur Hölle geworden. Von Weißrußland kann man dasselbe mit noch größerem Recht sagen. Das Ziel der polnischen Politik ist das Verschwinden der nationalen Minderheiten auf dem Papier und in der Wirklichkeit.“

· daß 1931 der ehemalige Außenminister Dmowski den Standpunkt vertrat, daß nur die „völlige Austreibung“ der Juden aus Polen die Judenfrage lösen könne?

· daß in „Nation“, einer der bedeutendsten Zeitschriften der USA, am 2. April 1938 William Zuckermann (selbst Jude) schrieb: „In den letzten Jahren haben die Juden in Polen beinahe ständige körperliche Angriffe und Pogrome erdulden müssen…Dieser Ausbruch antisemitischer Bestialität findet nicht seinesgleichen in Europa, nicht einmal im Nazideutschland, wo trotz der gemeinen Propaganda…und der grausamen jüdischen Gesetze des Staates, das Volk selbst sich durch kein einziges antijüdisches Pogrom entwürdigt hat.“

· daß am 15. Juni 1932 Lord Noel-Buxton vor dem Oberhaus in London über eine Tagung des Rats zu diesem Thema berichtet hat? …„Vor allem wurde auf der Januar-Tagung ein Bericht verhandelt, der sich mit der sogenannten Terrorisierung beschäftigte, die im Herbst 1930 in der Ukraine stattgefunden hat…Assimilierung durch Zerstörung der Kultur ist an der Tagesordnung. …Aus dem Korridor und aus Posen sind bereits nicht weniger als 1 Million Deutsche seit der Annexion abgewandert, weil sie die Bedingungen dort unerträglich finden.“

· daß Polen unter Pilsudski ab Februar 1933(!) drei Versuche unternahm, Frankreich zu einem gemeinsam Angriffskrieg gegen Deutschland zu bewegen? Und daß der polnische Außenminister Beck sich im März 1936(!) erneut um Frankreichs Mithilfe bei einem Angriffskrieg gegen Deutschland bemühte?

· daß Polen im September 1934 einseitig den Minderheitenschutzvertrag kündigte, den es 1919 auf Verlangen der Siegermächte hatte schließen müssen?

· daß die Polen im September 1938, als Hitler Verhand­lungen über die Zukunft der Stadt Danzig forderte und eine Garantie für sichere Verkehrsverbindungen ins abgetrennte Ostpreußen, die Feindschaft gegen ihre deutsche Minderheit wieder verschärfte? Terrorakte gegen Deutsche, die Zerstörung deutscher Geschäfte und Brandstiftungen auf deutschen Bauernhöfen wurden zum Pogrom. Nach der Rückgliederung des Memellandes an das Reich im März wurde die Lage der Deutschen in Polen gänz­lich unerträglich.

· daß Polen Ausschreitungen gegen Deutsche ab Mai 1939 erneut forcierte? Auf dem Lande wurden deutsche Höfe in großer Zahl von Polen angezündet, die Bauern weggetrieben, Menschen in den Städten verprügelt, in Einzelfällen totgeschlagen. Deutsche Gottesdienste wurden so häufig gestürmt und aufgelöst, daß sich der Vatikan genötigt sah, dies bei der polnischen Regierung zu beklagen.

· daß die polnische Wochenzeitschrift NAROD W WALCE (Volk im Krieg) am 20. Juli 1939 forderte: „Danzig muß polnisch bleiben und Deutschland muß gezwungen werden, den ostpreußischen Raum ohne Bevölkerung an Polen abzutreten.“

· daß die Deutsche Reichsregierung im Sommer 1939 Auffanglager einrichten muß, um des Stromes deutscher Flüchtlinge aus Polen Herr zu werden?

· daß die Berichte über den Umgang der Polen mit ihrer deutschen Minderheit und die Schilderungen der Geflohenen Öl aufs Feuer des deutsch-polnischen Ver­hältnisses in den letzten Wochen und Tagen vor dem Kriegsausbruch waren? Die Aus­einandersetzung um die Zukunft Danzigs bekam so eine zweite Dimension. Mit dem Flüchtlingsstrom aus Polen kam im Sommer 1939 in Deutschland erneut Empörung über die Behandlung der Landsleute im Nachbarland Polen auf. Es zirkulierte die unheilvolle Redewendung: „Wann macht der Führer dem ein Ende?“

· daß Polen sich, „anders als von den Siegermächten des Ersten Weltkriegs vorher­gesehen und gewünscht, nicht zu einem Vielvölkerstaat nach Art der Schweiz entwickelt? Es verspielt von Anfang an die Chance, die Minderheiten in ein neu­es Vaterland zu integrieren. …Das Bemühen, die Identität der Deutschen, Juden, Weißrussen, Litauer und Ukrainer zu zerstören, dreht Haß und Terror in einer Spirale fast zwei Jahrzehnte lang nach oben.“ (Quelle: Gerd Schultze-Rhonhof, „Der Krieg der viele Väter hatte“, 2. Auflage 2003)

· daß im Juni 1939 Marschall Rydz-Smigly vor polnischen Offizieren erklärte:

„Polen will den Krieg mit Deutschland und Deutschland wird ihn nicht verhindern können, selbst wenn es das wollte.“

Eine juristische und moralische Aufarbeitung dieser unheilvollen 20 Jahre hat es bis heute nicht gegeben. Um der Redlichkeit willen darf das, was in der Zeit von 1918 bis 1939 in und durch Polen geschah, nicht verschwiegen werden.

Niemand konnte mir erklären, wie die polnische Regierung während des Europa-Gipfels im Juni diesen Jahres auf die Zahl von 66 Millionen EW kam, die sie hätten, ohne die Kriegsjahre 1939 bis 1945.

Viele allerdings konnten mir erklären, wie die Zahl von 6 Mio Opfertoten zustande kam. Im „Statistischen Jahrbuch“ Polens aus dem Jahre 1956 findet sich eine Gegenüberstellung der polnischen Bevölkerungszahlen von 1931 – insgesamt 29.892.000 EW und von 1946 mit 23.625.000 Ew. Damit hat Polen 6,2 Millionen seiner Gesamtbevölkerung verloren. Bei dieser Rechnung werden auch schon 1931 die Städte Allenstein, Danzig, Köslin, Stettin, Grünberg, Breslau und Oppeln zu Polen gezählt, wo zu dieser Zeit 8.353 Millionen Deutsche lebten und nochmals 267.251 Deutsche in Danzig. Bei den Zahlen von 1946 fehlen schließlich 3.378 Millionen Deutsche, die bis dahin geflohen, vertrieben oder ermordet worden waren, und auch die Opfer Stalins, dessen Truppen am 17. September 1939 Polen angegriffen hatten.

Der Historiker, Dr. Alfred Schickel, dazu: „Eine solche Rechnung ist nicht nur fehlerhaft, sie verletzt auch die an anderer Stelle gewürdigte moralische Kategorie, wenn die um Haus und Hof gebrachten heimatvertriebenen Ostdeutschen dann auch noch als statistisches Material der Vertreiber hergenommen werden.“ (Hervorhebung G.Rom)

Die Ausführungen beweisen, daß das Verbrechen der Vertreibung nicht durch Hitler verursacht, sondern lange vor ihm geplant worden ist.

Mit freundlichen Grüßen

Gigi Romeiser

Anlage: Erlebnisbericht von Herrn H-J. Rotzoll, er beschreibt die Situation an der Grenze zu Deutschland unmittelbar vor dem 2. Weltkrieg.

Polen und der Kriegsausbruch - Ostpreußen, die Tage vor dem 2. Weltkrieg

Erlebnisbericht von Heinrich Julius Rotzoll

Das Heeres-Artillerie Regiment 57 aus Königsberg/Preußen, wurde Mitte August 1939 an die von Polen gefährdete Grenze gelegt. Wir bezogen die Bereitstellung bei Garnsee, Kreis Neidenburg/Ostpr. Die Stellung meiner Batterie lag in einem Maisfeld. In diesem Raum war bereits seit Wochen die Arbeit auf den Feldern zum Lebensrisiko geworden. Bis in 7 km Tiefe in ostpreußisches Reichsgebiet fielen aus Polen sengende und mordende Kavallerietrupps. Dieses begann bereits seit Juli 1939.

Soweit das Auge reichte, konnte man in den Abendstunden Rauch und Feuer sehen. Die brennenden Häuser und Dörfer wurden von polnischen Kavallerietrupps provokatorisch angesteckt. Wer sich von der Bevölkerung aus den brennenden Häusern ins Freie rettete oder das Feuer löschen wollte, wurde niedergemacht. Die deutschen Männer wurden nicht nur mit dem Säbel x mal zerteilt oder erschossen, sondern mit dem Lasso eingefangen und in Richtung polnische Grenze zu Tode geschleift.

Um diesen Umtrieben Einhalt zu gebieten, erhielt meine Batterie am 23. 8.1939 den Befehl, ein Jagdkommando aufzustellen. Als Wachtmeister bekam ich das Kommando unterstellt und auch den Einsatzbefehl. Am ersten Tage des Einsatzes war unser motorisierter Stoßtrupp eine halbe Stunde zu spät in den Einsatz gekommen. Eine mordende polnische Schwadron raste bereits in Richtung der schützenden Grenze. Die Spuren waren grausam. In den Feldwegen und auf Feldern fanden wir Leichen von deutschen Bauern. Diese waren mit Säbeln zerfetzt oder erschossen worden.

Diese Einfälle polnischer Kavallerie-Einheiten erfolgten in den Augusttagen von 1939, jede Nacht. Die Leidtragenden Dörfer Ostpreußens, an der Grenze zu Polen, wurden alle in diesen Wochen schwer geprüft. Die polnischen Überfall-Kommandos wechselten ständig die Orte. Doch bereits am 26.8.1939 stellte unser Kommando einen polnischen Reitertrupp in einem Zuckerrübenfeld unweit von Garnsee. In unseren MG-Garben wurde die polnische Kavallerie aufgerieben, 47 polnische Reiter waren auf reichsdeutschem Boden gefallen.


Die Hilferufe aus den gepeinigten deutschen Dörfern an der Grenze gellten trotz polnischer Gefallener durch jede Nacht, hervorgerufen durch provozierende wilde Brände und Schießerei polnischer Kavallerietrupps. In den Grenzdörfern beweinte und beklagte man täglich Freunde und Bekannte. Die Angst ging um. Die Schrecken waren entsetzlich. Von der deutschen Grenzbevölkerung erging die Frage, wie lange wird man diesen Mordbanden ausgesetzt sein? Fast 100 Tote, reichsdeutsche Menschen, waren in diesem Raum zu beklagen.


Als unsere Einheit am 1. September 1939 um 5 Uhr zum Sturmangriff überging, fanden wir jenseits der polnischen Grenze frische Gräber von deutschen Zivilisten. Auch blutige und zerfetzte Kleidungsstücke von Zivilisten lagen auf Wagen und Straßenrändern herum. Auch von polnischen Kriegsgefangenen bekamen wir die Bestätigung, daß provokatorische Angriffe auf die Zivilbevölkerung auf deutschem Reichsgebiet vor dem 1. September 1939 befohlen worden sind. Die polnische Kavallerie hatte diese mordende Aufgabe für einen Weltbrand eingeleitet.

Nach diesem Tatsachenbericht kann man der Welt wohl noch schwer Glauben machen, daß den Sender Gleiwitz deutsche Menschen in polnischen Uniformen überfallen haben.

Heinrich-Julius Rotzoll (aus Königsberg/Preußen)

Keine Entschädigung für von Israel ermordeten Major

Israel, dessen Armee am 25. 07. 2006 durch einen (gezielten?) Granatangriff auf einen UN-Beobachtungsposten im Südlibanon 4 Blauhelme ermordet hat, wird keinerlei Entschädigung an die Hinterbliebenen des dabei gefallenen österreichischen Majors Hans-Peter Lang zahlen.

Dies berichtete der ORF-Onlinedienst am 13. Juli 2007 unter Berufung auf die Ausgabe des „Neuen Volksblattes“ vom 14. 07. 2007. Laut Außenministerin Plassnik habe man Israel „darauf gedrängt zumindest eine Geste des guten Willens zu setzen und beispielsweise einen Beitrag zur Ausbildung des Sohnes des Getöteten zu leisten.“

Allein, der Zionistenstaat weigert sich. Zwar hat Israel die „volle Verantwortung“ für den „Vorfall“, wie man die Bombardierung eines UN-Stützpunktes verharmlosend nennt, übernommen und sich dafür „entschuldigt.“ Eine finanzielle Entschädigung gebe es allerdings aus „grundsätzlichen Überlegungen heraus“ nicht.

Wie würde man wohl in Israel regieren, würde Österreich zwar die „volle Verantwortung“ für gewisse Verbrechen der NS-Zeit übernehmen, aus „grundsätzlichen Überlegungen heraus“ allerdings jedwede finanzielle Entschädigung ablehnen?

A. S.

Kündigung Verblödungs-Tageszeitung

Brigitte Bielke, Dorfstraße 13, 06869 Möllensdorf 07.07.2007

Mitteldeutsche Zeitung

Fax: 0345/5654350

Kündigung meines Abonnements mit sofortiger Wirkung

Am 28.6.06 berichtete der MDR in „Sachsen-Anhalt aktuell“ über einen Überfall von Links“autonomen“ auf eine Veranstaltung in Magdeburg, in der über Israel referiert wurde.

Als man diese, in rechtsfreien Räumen ungehindert operierenden Linken, entsprechend des Hausrechtes, von der Veranstaltung ausschließen wollte, zerstörten diese Gewalttäter Fensterscheiben durch Steinwürfe (Steine sind beliebte Mordwerkzeuge dieser gehätschelten und staatlich geförderten Klientel) und sprühten Reizgas in den Veranstaltungsraum. Es gab Verletzte; die Polizei konnte etliche Täter festnehmen.

Nun müßte man doch annehmen, daß es sich um eine derart gravierende Straftat handelt, die man in der „unabhängigen – überparteilichen“ MZ als Meldung wiederfinden würde – aber weit gefehlt!

(Herr Wozny, mit dem ich am 6.7.07 telefonierte, kannte diesen Vorfall nicht….!? Das Gespräch wurde übrigens durch ihn abrupt beendet.) Im Gegenteil, es wird tagelang über sog. „rechte Störer“ berichtet. Von Stein- oder Reizgasangriffen ist jedoch dort nichts zu lesen, nicht einmal von der Art der Störung, jedoch etwas von „verfassungsfeindlichen Kennzeichen“.

Wenn hier etwas verfassungsfeindlich ist, dann ist es das jahrzehntelange Heranzüchten einer Bande, die vor keiner Gewalttat zurückschreckt, auch nicht vor Mord. In Rostock wurde uns wieder vorgeführt, was seit Jahrzehnten durch den Staat gefördert, weil geduldet, wird. Zu Tausenden traten Schwarzvermummte auf den Plan, steinigten ungehindert Polizisten, Mord in Kauf nehmend, zündeten Autos an und schlugen Fensterscheiben ein, egal, ob Menschen zu Schaden kommen oder nicht.

Ungeniert werden diese Banden „Autonome“ genannt, selbst von Medien und Politikern.

Autonome, die sich ihr eigenes Recht schaffen und in einem rechtsfreien Raum ungehindert durch den Staat dieses auch praktizieren können. Besonders unglaublich erscheint, daß es nicht einmal Daten über diese marodierenden Banden gibt, die doch den Hass und Widerstand auf bzw. gegen diesen Staat als ihren selbsterteilten Auftrag betrachten.

Fast jede Nacht gibt es Brandanschläge, allein in Berlin, aber Meldungen darüber in der MZ?

Fehlanzeige! Gleiches gilt auch für andere schwere Anschläge und Ausschreitungen, die stattfinden.

Inzwischen bezeichnen Polizeipsychologen diese Angriffe auf Leib und Leben ihrer im Einsatz stehenden Kollegen, u. a. in Rostock, als Überlebenskampf, als einen Kriegszustand!

Als vor über einem Jahr in Potsdam ein betrunkener Neger in einer Schlägerei schwer verletzt wurde, war es die MZ, die reflexartig, wie schon nach dem angeblich unter den Augen hunderter Badender ertränktem Kind in Sebnitz, über Rechtsextremisten schwadronierte, die es nun gehäuft in Potsdam gäbe. Als aber vor vier Wochen ebenfalls ein Schwarzer, dieses mal in Berlin, von „Südländern“ ins Koma geschlagen wurde, in dem er sich heute noch befindet, erschien keine Zeile in der MZ.

Warum? Weil die Täter, die inzwischen zwar gefaßt, aber auf freiem Fuß blieben, keine Deutschen sind?

Am 6.7.07 befaßt man sich in der MZ ausgiebig mit dem Umgang mit Sexualstraftätern; darüber, daß in Berlin ein siebenjähriger türkischer Junge einen Finger in eine Klassenkameradin steckte, die von anderen festgehalten wurde, erschien ebenfalls keine Zeile, obwohl es sich um eine derart gravierende sexuelle Abartigkeit handelt, die ihresgleichen sucht – durch einen 7jährigen an einer Grundschule in Berlin. Pech für das Mädchen – es fehlten schließlich die geplanten Wachleute, um Kinder vor Kindern in der Schule zu schützen!

In Sachsen nimmt der Korruptions-Rotlicht-Justiz-Polizei-Sumpf immer größere Ausmaße an, aber inzwischen schweigt sich die MZ bis auf ein paar Zeilen aus, anstatt zu versuchen, selbst etwas Licht ins erbärmliche Dunkel zu bringen. Vom jahrelangen kriminellen „Wirken“ des Osmani-Clans in Hamburg und des Paten von Berlin erschien noch keine Zeile, obwohl sich fast ähnliche Zustände wie in Sachsen andeuten, zumindest in Hamburg.

Aber was will man von einer Zeitung erwarten, die jahrzehntelang als „Organ“ der SED ihre Falschmeldungen unters Volk brachte. Da die SED inzwischen nach der dritten Umbenennung in der ganzen BRD vertreten ist, muß man sich nicht mehr wundern, wenn linksmotivierte Verbrechen verschwiegen werden. Schließlich hat die neue SED ungeniert einen „Systemwechsel“ angekündigt, ohne daß sofort ein Verbotsantrag gefordert wurde. Kein Aufschrei unserer „Demokraten“ und der „vierten Gewalt“, der Medien erfolgte – die MZ befaßt sich täglich mit „rechten Störern“ und ihren verfassungsfeindlichen Symbolen. Nun ja, linke verfassungsfeindliche Symbole haben Kultstatus, wie z. Bsp. Hammer & Sichel. Ich habe das System bis zur vergitterten Neige ausgekostet, in das die SED wechseln will – und da müssen Fragen erlaubt sein:

Wohin geht die Bundesrepublik?

Welche Rolle spielen Medien, wie die MZ, bei dem angestrebten Systemwechsel?

Warum wird mit den linken Extremisten nicht genauso verfahren, nämlich totschweigen, wie mit den Rechten, anstatt ihnen tagtäglich ein Forum im Fernsehen, Radio und in den Zeitungen zu bieten?

Die Opfer der von der SED beauftragten Stasi müssen sich statt dessen noch auf das erbärmlichste verhöhnen lassen. Da schreibt doch ein gewisser Loreck, daß diese in der DDR „gesessen“ haben. Nicht mal in Anführungszeichen ist eine derartige Verhöhnung zu ertragen. Ich war politische Gefangene der DDR, deren Leidenszeit zum Glück durch Freikauf vorzeitig beendet wurde. Ich habe nicht gesessen, sondern ich habe schwerkrank in einem DDR-KZ Zwangsarbeit leisten müssen, in drei Schichten und auch an Wochenenden, und das für SED-Stasi-Bonzen wie Schalck-Golodkowski und Wolf, die trotz ihrer Verbrechen ungeschoren davonkamen.

Vielleicht werden wir ehemaligen politischen Gefangenen eines Tages noch der Volksverhetzung o. ä. geziehen, wenn wir über unsere durch SED-Auftragnehmer, die Stasi, zugefügten Qualen berichten?! In der DDR war es auch verboten, über die grausame Haft unter den Kommunisten zu sprechen.

Die schlimmste Lüge ist die Halbwahrheit, stellte Martin Luther King fest, hier bewahrheitet sich diese Feststellung jeden Tag. Auf meine Kosten!

Ich kündige hiermit mein Abonnement mit sofortiger Wirkung, denn ich werde weder Gehirnwäsche noch die ausgewählt zugeteilten und fragmentierten Nachrichten freiwillig weiterfinanzieren. Mein Vertrag mit der MZ beruht darauf, daß ich nicht nur überparteilich und unabhängig, sondern wenigstens annähernd umfassend, und nicht selektiv, über Vorgänge in Sachsen-Anhalt und der BRD informiert werde.

Den überzahlten Abonnementspreis überweisen Sie bitte auf das Konto (…) bei der Volksbank (…) zurück.

 

 

NS. Was von den fast täglich abgedruckten Plattheiten irgendwelcher Profiteure aus der größten Verdummungsfabrik der Welt, Hollywood, zu halten ist, anstatt auf einen unermeßlich großen deutschen Zitatenschatz zurückzugreifen, sogar im Schiller-Jahr 2005, hatte ich Ihnen schon am 22.07.2005 mitgeteilt.

Dazu paßt auch das niveaulose „Zurückblättern“ über Quedlinburg, in dem sich nicht entblödet wurde, einen unerfindlichen Bezug zum Nationalsozialismus herzustellen. Vielleicht haben ja schon die Ottonen den Nationalsozialismus vorbereitet.

Aber dafür habe ich nun heute erfahren, daß Männer länger auf dem Klo sitzen als Frauen. Endlich wurde bei mir eine Bildungslücke geschlossen. Hat schon fast BLÖD-Zeitungsniveau!

Wilhelm Petersen

Wir möchten auf eine empfehlenswerte Seite über Leben und Werk des Malers Wilhelm Petersen (1900-1987) hinweisen, der vor allem durch seine Darstellung norddeutscher Landschaften und Menschen bekannt wurde. Am eindrucksvollsten sind wahrscheinlich seine im Zweiten Weltkrieg entstandenen Bilder, mit denen er seinen Kameraden ein unvergleichliches Denkmal setzte. Besonders aufmerksam machen sollte man auf den von Alain de Benoist herausgegebenen Bildband „Wilhelm Petersen – Der Maler des Nordens“ (1995) und die großartige Zusammenstellung seiner Kriegszeichnungen in dem Band „Er ging an meiner Seite“ (1980).

Wilhelm Petersen – Der Maler des Nordens

http://www.hcpetersen.de/wilhelmpetersen/

Es ist nichts Großes dabei,

wenn ein Volk seine Krieger ehrt,

die da siegreich heimkehren.

Aber wie groß und edel müßte ein Volk sein,

das seinen Männern,

die geschlagen zurückkommen,

noch Kränze flicht.

Ernst v. Dombrowski

Gedächtnisstätte Borna

Professor Schmidt-Kaler und Dr. Jebens zur Berichterstattung in der FAZ vom 3.7.2007 auf Seite 2 über die Gedächtnisstätte für die zivilen deutschen Kriegsopfer des Zweiten Weltkrieges durch Bombenkrieg, Flucht, Vertreibung und in den Gefangenenlager im sächsischen Borna, 30 km südlich Leipzig

www.verein-gedaechtnisstaette.de
FAZ, Leserbrief-Redaktion
Hellerhofstraße 2-4
60267 Frankfurt a. M.                                        5.7.2007

Betrifft: Bedenkliches Gedenken / FAZ vom 3.7.2007, Seite 2.

Der Bericht von Herrn Burger wendet gegen die Gedächtnisstätte für die wehr- und waffenlosen Opfer von Bombenkrieg, Flucht, Vertreibung, Verschleppung und Gefangenenlager ein, “dass Geschichte zumindest sehr selektiv dargestellt wird”. Das sehen wir auch nicht als Aufgabe der Gedächtnisstätte. Schreibt man auf die Grabstätte, was einer gesündigt hat? Steht auf Stalins oder Churchills Grab, wie viele auf ihren Befehl zu Tode kamen? Welche Vergehen oder Irrtümer, welche Schuld schreibt man den Millionen deutscher Frauen und Kinder zu, die im Kriege und oft erst lange danach umkamen? 20 Millionen Menschen wurden aus ihren Heimstätten vertrieben, weil sie deutscher Sprache waren, etwa 4 Mio. kamen dabei um – ein Genocid, die größte Vertreibung, die die Weltgeschichte je gesehen hat. Das Gedächtnis all dieser Toten aufzurichten und zu erhalten, das ist die Aufgabe der Gedächtnisstätte. Nicht Gedanken der Schuld und einer fragwürdigen “historischen Aufarbeitung” ist sie gewidmet, ebenso wenig der Vergeltung, sondern allein dem liebenden und ehrenden Gedächtnis der Toten und ihrer Leiden. Nicht mitzuhassen, mitzulieben bin ich da, rief Antigone dem politisch korrekten Kreon zu.

Wer kämpft gegen die Gedächtnisstätte? Da ist Herr Wölk, einst Göttinger Steinewerfer, heute Funktionär der linksextremen VVN/BdA, ferner Frau Köpping, einst hauptamtliche SED-Mitarbeiterin (an der Spitze der DDR mit ihren 17 Millionen Menschen gab es nicht mehr als 44 000 dieser Edelleute), heute Landrätin, und Herr Merbitz, einst strammes SED-Mitglied und Major der Volkspolizei, heute Polizeipräsident, da sind die alten SED-Redakteure der “Leipziger Volkszeitung” und Frau Köditz, Landtagsabgeordnete der Linkspartei und Genossin (Bett) des Herrn Wölk, usw.

Mit einem gewissen Recht kritisiert Herr Burger die frühere Vorsitzende des Vereins, Frau Haverbeck: sie war noch nie als “politisch korrekt” bekannt. Sie und ihr Mann gründeten zusammen mit Eppler, Gollwitzer, Rau, Simon, Carola Stern u.a. die Gustav-Heinemann-Initiative. Ihr Mann, befreundet mit dem verstorbenen Bundespräsidenten Johannes Rau, fuhr 1957 nach Rußland und China, als solches allein den innersten Kadern der SED vorbehalten schien; er tat es im Interesse der Völkerverständigung.

Prof. Dr. Theodor Schmidt-Kaler, Georg-Büchner-Straße 37, 97276 Margetshöchheim

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„Bedenkliches Gedenken“ in FAZ, 3.Juli 2007, Nr5.151, Seite 2 („Streifzüge“)
 
Dem informativen Artikel über die Gedächtnisstätte in Borna haftet ein, für FAZ-Leser, befremdlicher Beigeschmack inne, wenn es heißt, daß dort ein Platz des Gedenkens und Erinnerns „nur für die deutschen“ Opfer des 2.Weltkrieges entsteht. Wer in die USA, nach Frankreich, Italien, Japan oder Rußland fährt, sieht dort ebenfalls Gedenkstätten „nur“ für die Kriegsgefallenen und Zivilopfer der entsprechenden eigenen Nation. Was in jedem Volk der Welt normal ist, nämlich zuerst und in allererster Linie um die eigenen Toten zu trauern, und zwar unabhängig von Sieg oder Niederlage, das sollte auch in Deutschland eine selbstverständliche Übung sein. Leider ist die Wirklichkeit eine andere.
So wird dem Leser der Artikels etwas feinziseliert Anrüchiges vermittelt.
Das wirklich Anrüchige aber, daß extreme Linke unter der Führung ehemaliger SED-Politiker und Polizeioffiziere, die in der sächsischen CDU und SPD Ihren politisch korrekten Unterschlupf gefunden haben, auf den Verein und die Bevölkerung einen geradezu unerträglichen Druck ausüben um diese Gedächtnisstätte zu ruinieren bis hin zur Gewaltanwendung, bleibt ausgespart.
Es bleibt leider auch ausgespart, daß der bornaische Oberbürgermeister Schröter der erste war, der vor dem massiven medialen Druck der extremen Linken zu Kreuze kroch, indem er über Nacht vom Berfürworter zum Gegner der Gedächtnisstätte wurde. Dabei ist diese private Initiative, die keine öffentlichen Mittel beantragt, die längst ausstehende Verwirklichung der Idee des BdV ein „Zentrum gegen Vertreibungen“ zu schaffen. Sollte das nicht Beifall finden, in allen demokratisch gesinnten Parteien und Zeitungen ?

Dr. Albrecht Jebens, Waldweg 22, 88690 Uhldingen


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