Herbe Niederlage für Deutschenhasser. Deutsche Beschuldigte in Potsdamer Prozeß um Äthiopier Ermyas Mulugeta freigesprochen!

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Der in Potsdam lebende Äthiopier Ermyas Mulugeta fiel am 16. April 2006, kurz vor Beginn der Fußball-Weltmeisterschaft, mitten in der Nacht auf den Kopf und vorübergehend ins Koma.

Dies war für Unobjektive Anlaß genug, eine deutschlandweite Debatte über angebliche “Fremdenfeindlichkeit” und eine Neuauflage des “Aufstandes der [selbsternannten gar nicht so] Anständigen” im “Kampf gegen Rechts” auszulösen. Ein ganzes Land wurde stigmatisiert. Supermärkte sammelten Spenden für den Äthiopier, Massenkundgebungen “gegen Rechts” fanden statt, Luftblasen-Regierungsprogramme gegen alles Nationale wurden mit Geldspritzen aufgepumpt.

Und als einige Tage später nur wenige hundert Meter vom Tatort in der Potsdamer Innenstadt entfernt ein deutscher Jugendlicher von einem Afghanen auf offener Straße mit einem Messer totgestochen wurde, regte sich kein Protest. Keine Kundgebung. Keine Regierungsinitiativen. Keine Ächtung von Ausländerkriminalität! Honni soit qui mal y pense! Die zwei verdächtigten Deutschen im Fall des Äthiopiers Mulugeta wurden hingegen wie Schwerstkriminelle vorverurteilt und behandelt.

Die 30 und 32 Jahre alten Stigmatisierten und Eingekerkerten erhielten am 15. Juni 2007 vor dem Landgericht Potsdam ihren  Freispruch; man folgte den auf Unschuld plädierenden Anträgen der Staatsanwaltschaft, Verteidigung und Nebenklage.

Nach 19 Verhandlungstagen steht nun fest:

es gibt keine Beweise für ein Verschulden der beiden Angeklagten.

Der Äthiopier, der vor seinem unglücklichen Sturz Busfahrer und Passanten angepöbelt, beleidigt und getreten hatte, nennt die deutsche Mutter seiner Kinder, von der er sich getrennt hat, ”Schweinesau“. 

A.K.