Richard Melisch: Die Globalisierung – Der letzte Akt ISBN-10: 3-98180-080-X ISBN-13: 978-3-89180-080-5 http://www.youtube.com/watch?v=kJ1zCBJRYuc Die Weltherrschaftspläne der Banken und Konzerne verstoßen klar gegen die Naturgesetze. Schon jeder Pflanzen- oder Tierzüchter weiß, dass unkontrollierte durch den Menschen hervorgerufene Vermischung einen Eingriff in die natürlichen Abläufe und damit die Degeneration und letztendlich den mittel- oder längerfristigen Untergang einer Gattung nach sich ziehen kann. Der Untergang vergangener menschlicher Hochkulturen ganzer Völker hat neben mangelnder Anpassungsfähigkeit, Naturkatastrophen auch immer genau diese Ursachen gehabt. Der demografische Zustand unseres Volkes: In den großen Denkfabriken des CIA wurden die teuflische Pläne der Globalisierung ausgearbeitet und perfektioniert. Ziel ist 1. die weltweite Bevölkerungsvermischung und 2. die Reduktion der Menschheit auf eine weltweit festgelegte überschaubare Gesamtzahl von Arbeits- Konsumentensklaven. Es wird seit Jahrzehnten tatsächlich eine Form der ethnischen Säuberung ganz ohne Waffengewalt erfolgreich praktiziert: Sie passiert schleichend, schrittweise und elegant über ausgefeilte politische Maßnahmen: Genau das wird aber heute durch die Machthaber ganz bewusst Ziel gerichtet und mit aller Gewalt praktiziert: Dazu wird eine Massenwander ung von Menschen in allen Erdteilen Ziel gerichtet hervorgerufen und organisiert. Die künstliche Überfremdung ganzer Völker in Europa z. B. durch die staatlich organisierte Massenzuwanderung hat zu heute alarmierenden Ergebnissen geführt. Bundesdeutsche Städte weisen nach internen Statistiken z. T. bis zu 60% und mehr Ausländeranteil auf. Im Gegensatz dazu wird z. B. hier eine komplett deutschfeindliche Familien- Sozialpolitik praktiziert. Das beabsichtigte Ergebnis liegt offen dar: Wie andere europäische Völker altert auch das deutsche Volk hoffnungslos aus. Der wenige, junge, innovative Nachwuchs wird zum Verlassen des Landes durch die Wirtschafts- & Sozialpolitik genötigt. Ganz anders sieht es bei den großen zuwandernden Volksgruppen aus. Dort gibt es im Gegensatz zur deutschen Bevölkerung reichen Kindersegen. Kritiker dieser bewusst planmäßigen organisierten ethnischen Säuberungspolitik werden sofort als Rassisten oder gleich als Nazis verunglimpft. Alle wissenschaftlich sachlichen Begriffe aus unseren Sprachschatz werden dazu bewusst Negativ – stigmatisiert. Das geht heute soweit, das jetzt selbst das deutsche Wort Ausländer indirekt negativiert wird und durch das System durch das Wort: Migrant ersetzt wurde. Einfach gebräuchliche Begriffe fallen darunter: Wie z. B. Volk, Heimat, Volksgemeinschaft, Heimat, Heimaterde, Heimatliebe, Vaterland, Ehre, Stolz, Mut, Heldentum usw.. Wie bei allen Völkern wird auch unser gesamtes Leben und auch unsere Sprache komplett schrittweise amerikanisiert. Mit der Wegnahme der Sprache wird die letzte Identität eines Volkes vernichtet. Das wird eindeutig und nachvollziehbar durch die politischen Machthaber hier in Europa und weltweit praktiziert. Dazu werden weitere Mittel zielgerichtet gegen das eigene Volk eingesetzt: Die Chemie, die Psychologie und die künstliche Beeinflussung der gesellschaftlichen Lebensweise! Unsere gesamte Ernährung wird zielgerichtet chemisch beeinflusst, Es erfolgt eine praktizierte Dauer – Medikamentierung mit gezielt krank machenden Substanzen durch die Pharmazeutische Industrie. Dazu eine fast lückenlose künstlich geschaffene Umweltbeeinflussung über radioaktive Strahlung (Lebensmittel, medizinische Untersuchungen, Behandlungen), durch Microwellen und die elektromagnetische Strahlung, durch chemische Gase wie z. B. nur die Ausdünstungen aus den vielen Kunststoffen, Klebstoffen, Farben, Lösemitteln, die komplexe chemische Industrie, die intensive Kraftstoffverbrennung durch die KFZ– Massen, Gebäude, große Kraftwerke und Müllverbrennungsanlagen. Dazu eine komplett chemisierte Landwirtschaft mit favorisierter Fleischproduktion durch Massentierhaltungsanlagen ungeheuren Ausmaßes. Die ursprünglich zur Nahrungsmittelproduktion gedachte Landwirtschaft wird jetzt auch noch in eine vorgegaukelte Energiewirtschaft umgewandelt, wo die Pflanzen zur Methangasgewinnung genutzt werden. (sog. erneuerbare Energie aus nachwachsende Rohstoffe) Weiter reichende Folgen: Weltweiter Nahrungsmittelmangel, daraus resultierender Hunger, die Vernichtung der natürlichen Gleichgewichte, die Verseuchung der Böden und des Grundwassers sind die Folgen dieser nur Profit orientierten Energiepolitik. Es verschärft sich der Kampf um lebensnotwendige Ressourcen wie z. B. sauberes Trinkwasser und landwirtschaftliche Anbauflächen. All das wird durch die internationalen Finanzmächte praktiziert obwohl wir längst über die Mittel und Technologien verfügen, um die Welt in einen Garten Eden zu verwandeln! Diese Finanzmächte brauchen aber für Ihre Existenz eine verwüstete Welt des Mangels, des Hungers und der Kriege! Der geistige Zustand unseres Volkes: Kombiniert wird das ganze Programm der Globalisierungsmächte durch die tiefenpsychologisch negative Dauerbeeinflussung des Volkes über die einheitlich gesteuerten Massenmedien des Systems. Darüber wird ganz bewusst eine Veränderung der gesellschaftlich sozialen Zusammenlebens der Gesellschaft herbei geführt, die veränderte ungesunde Lebensweisen und die damit verbundene völlige Abkehr von der Natur der Menschen zur Folge hat. Die meisten Menschen tragen schon strahlende elektromagnetische Geräte dauerhaft bei sich. Ein überwiegender Teil der Bevölkerung ist bereits komplett durch Chemie und Strahlung verseucht. Die Gesundheitss tatistik ist alarmierend! Die Auswirkungen sind neben der körperlichen auch geistiger Natur: Durch die Kombination der künstlich gestalteten Negativeinflüsse degenerieren die Menschen weltweit in einer wahrhaft beängstigenden Geschwindigkeit. Der größte Teil der Menschen hat sein selbstständig kritisches Denken bereits verlernt und lassen sich fast selbst aufgegeben von den Systemmedien gelenkt treiben. Andere Menschen halten die Wahrheit nicht mehr aus, verweigern sich der wahrhaften Information und flüchten sich in mitunter wahnhafte Wunschvorstellungen. Die Menschen stumpfen immer mehr ab und leiden zunehmend unter Realitätsverlust. Sie bewegen sich zunehmend in einer künstlich geschaffenen Scheinwelt (Verschmelzung von Realität mit Virtualität) und erreichen geistige paranoide Zustände, die in Fachkreisen allgemein als Verblödung, Verdummung bezeichnet werden. Körperliche und geistige Degenerationserscheinungen der Menschen sind ein alltägliches Bild geworden. Die meisten Menschen sind zu willen und wehrlosen Opfern geworden. Man spricht vom Schaf Dasein oder Verhalten der Lemminge. Auch das ist statistisch durch viele Studien nachweisbar. Summa summarum: Der deutsche Stammbaum sieht bereits wie ein Lindenbaum mit dünnen Stamm und großer Krone aus. Der Untergang unseres Volkes und damit unserer alt ehrwürdigen Kulturnation ist in nur wenigen Jahrzehnten endgültig besiegelt, wenn nicht jetzt sofort gehandelt wird! Das Schicksal betrifft alle europäischen Völker und die gesamte Menschheit! Hier liegt eindeutig ein internationaler Völkermord – Verbrechen hervorgerufen durch die Finanzkartelle in einem ungeheuren Ausmaß vor! DAS DIABOLISCHE SYSTEM, welches diese Zustände auf unseren Planeten bewußt und zielgerichtet herbeiführt, braucht genau diesen Umstand um die Menschen als Sklaven in ihrem betrügerischen Geldsystem zu halten. Nur so lassen sich Menschen optimal ausbeuten und für das betrügerische Geldsystem versklaven. Wie funktioniert Geld? http://www.youtube.com/watch?v=9BrLrwbkQWQ Global gesehen soll die gesamte Menschheit in ständiger Angst, chronischen Mangel und Krankheiten leben. http://www.moviepilot.de/movies/bowling-for-columbine-2 Nur so lassen sich Menschen optimal ausbeuten und für das betrügerische Geldsystem versklaven. Warum aber wird nur so BÖSARTIG durch die multinationalen Machthaber auf der Welt gehandelt? Die Führungspersonen der Finanzmächte betrachten sich als selbst Auserwählte zur Herrschaft über die Welt. Sie betrachten uns als Untermenschen, die es auszubeuten bzw. zu vertilgen gilt. Sie nennen sich auch die Bilderberger: http://www.youtube.com/watch?v=s9rSnd6L53Y&feature=related http://www.youtube.com/watch?v=Sejldo8CPzk Sie beten den Teufel an und praktizieren eine satanistische Götzenreligion. Das bedeutet klar und deutlich daß diese Personen sich bewusst dem Bösen verschrieben haben: http://www.youtube.com/watch?v=SCzH3pgKS9w http://www.youtube.com/watch?v=s9rSnd6L53Y&feature=related Die geistige Seite: Das Böse und das Gute kann nur energetisch geistig richtig verstanden werden. Darum kann eine Entscheidung nur geistig herbeigeführt werden. Nicht umsonst hatte das akustische Wort bzw. die wörtliche Schrift immer die notwendige Veränderung in der menschlichen Geschichte ausgelöst. http://www.luther.de/95th-lat.html Das geht aber nur mit einer völligen geistigen Überlegenheit. Diese geistige Überlegenheit erreichen wir nur mit der weitestgehenden Abgeklärtheit durch eine allseitig komplexe Hintergrundinformation. Breite Tiefenkenntnis im nationalen Lager: Völlig unzureichend! Widerstand aus dem eigenen Volk: In der BRD nicht nennenswert! WIE LANGE SOLL DAS NOCH SO WEITER GEHEN? Wie jede gesellschaftliche Veränderung beginnt, wurde uns schon im Geschichtsuntericht an der Schule gelehrt. Die Frage ist: Haben wir genau zugehört? Nein! Denn sonst wäre ja so ein Schreiben überflüssig. Es handelt sich hierbei um die Anregungen zur geistigen Entwicklung für jeden einzelnen Menschen, unabhängig welcher gesellschaftlichen Schicht er entstammt. Bevor ein Mensch überhaupt erst erfolgreich positiv nach außen wirken kann, muß er innerlich geistig gefestigt sein und eine höhere geistige Bewußtseinsebene als die Allgemeinheit erreicht haben. Auch im nationalen Lager aber bedienen bis auf wenige Ausnahmen die Menschen genau das gesellschaftliche System, was sie eigentlich ablehnen. Auf welcher geistigen Bewußtseinsebene man sich befindet präsentiert jeder einzelne Mensch ganz offensichtlich in seinem Denken, Handeln und damit in seinem gesamten Dasein. Genauso stellen politische Gruppierungen, wie das nationale Lager sich auch nach außen dar. Aus diesem Grund ist eine Volksbewegung bis heute in unserem zerrütteten Volk unauffindbar, liegen scheinbar hoffnungslose Verhältnisse und Vorrausetzungen vor. Diese geistige Anregung gilt daher zuallererst für jeden einzelnen Menschen. Erst wenn sich ein Mensch aus seiner geistigen Befangenheitund damit Räderwerk unserer Geldgesellschaft zu befreien beginnt, kann er überhaupt erst für sich selbst und nach außen erfolgreich wirksam werden. Zeitgeist II Abbendum: http://video.google.de/videoplay?docid=1352552668588051041&ei=_ oDoSvf5MZjcqAOPvuGwBQ&q=Zeitgeist Abbendum&hl=de# Dazu bedarf es allerdings ein komplexes Wissen, um den Mut für seine eigene persönliche Erneuerung aufbringen zu können. So wie das System die politische Ebene komplett mit Trugbildern verstellt hat, sind alle Ebenen unseres Daseins von einer komplexen Trugbildoberfläche umgeben. http://de.wikipedia.org/wiki/Matrix_%28Film%29 Wir müssen daher noch einmal zur Schule gehen um die viele Dinge und Zusammenhänge in unseren Dasein richtig verstehen zu lernen. Diese Schule des Lebens aber gibt es als gesellschaftliche Einrichtung nicht. Jeder muß daher selbst sich das Wissen aneignen. Das setzt allerdings den starken Willen zur der eigenen geistigen Befreiung voraus. Diese Befreiung der Völker beginnt daher in jeden einzelnen von uns selbst. Unsere Zeit bietet uns dazu einen einmalig entscheidenden Vorteil: Eine noch nie da gewesene Fülle an Informationen steht uns zur Verfügung. Den Willen zum Lernen aber müsst Ihr dazu selbst entwickeln. Diese Abhandlung soll dazu eine Anregung sein. Jeder der sich in seinem bisherigen Sklavendasein zufrieden fühlt, sollte jetzt nicht mehr weiter lesen. Es ist die Entscheidung jedes einzelnen Menschen die so bequeme Nische des Systems zu verlassen um sich in das Unbekannte zu wagen: Es ist wie die Wahl zwischen der roten und der blauen Kapsel im Film Matrix: http://www.youtube.com/watch?v=OuJ87X9YX3c Jeder wählt sein Schicksal selbst im Leben! ABER WIE BEGINNT NUN ENDLICH UNSERE BEFREIUNG? WIE KANN ICH MICH ENDLICH DABEI WIRKSAM EINBRINGEN? Sie beginnt bei keinen außen stehenden Menschen, bei keiner Partei, Szene oder einer Organisation. DIE BEFREIUNG BEGINNT GENAU IN DIR! Mit Deinen persönlichen Ausstieg aus DEINEM ferngesteuerten SKLAVENDASEIN im diabolischen SYSTEM beginnt auch die wirkliche Veränderung in diesem teuflischenSystem! Du bist ein zwar nur ein winziges Teil, aber doch ein wichtiges Teil im großen Getriebe des dunklen Imperiums. Mit Deinen Verhalten stützt und trägst Du dessen Sklavensystem. Du sicherst damit die Macht des Bösen. Erst mit Deiner Entscheidung zur eigenen geistigen und körperlichen Befreiung unterbrichst Du diesen Kreislauf des Baphomet. Dazu bedarf es nur Deiner einzig mutigen Entscheidung um einfach nicht mehr in dem Menschenseelen fressenden Räderwerk des dunklen Imperiums mitzumachen! Du bist in der Lage die Zukunft mit zu gestalten! DEIN AUSSTIEG beginnt im Alltag und betrifft alle Ebenen des Systems: 0. Schalte sofort und endgültig alle Systemmedien ab und informiere Dich über seriöse alternative Quellen. Dasselbe betrifft auch Deine gesamte kulturelle Unterhaltung und Bildung. Du bist der ausgefeilten tiefenpsychologischen Kriegsführung der Systemmedien nicht gewachsen! 1. Fühlst Du Dich auf Deiner Arbeitsstelle nur ausgenutzt, drangsaliert und unwohl? Lege diese für Dich schädliche Arbeit sofort nieder. 2. Nutze sofort das Sozialsystem des Teufelssystems im vollen Umfang aus. Beantrage alle verfügbaren Geld- & Sachleistungen und beginne damit das System ganz BEWUßT zu blockieren. In der dadurch neu gewonnen Lebenszeit kannst Du das erste Mal in Deinen Sinne schöpferisch tätig werden. Du hast nun genug Zeit für Dich und Deine Lieben. Du kannst nun die Arbeit und die Dinge verrichten, die Dir wichtig sind! 3. Kündige Dein Konto bei den großen Weltbanken. Suche Dir dazu Alternativen bei kleinen, freien (z. B. genossenschaftlichen) Banken. Damit entziehst Du dem internationalen Finanzsystem das eingeplante Spekulationsgeld. 4. Kaufe bewusst nur noch das, was Du wirklich zum Leben brauchst. Verweigere die sinnlose Massenkonsumbasis des Systems. Nutze Alternativen zum Neuwarenhandel der Konzerne wie Flohmärkte, den Gebrauchtwarenhandel, Kleinhandel, Tauschbörsen, gemeinnützige soziale Dienste. Lehne die künstliche Konsummode und die so eifrig propagierte Moderne bewußt ab. Das System lebt von Deinen Konsumverhalten! 5. Schaffe Dir Alternativen zu allen bestehenden Abhängigkeiten. (Kraftfahrzeugantriebs-, Energiealternativen, eigenes Haus bzw. eigener Garten, Kleintierhaltung pp.) 6. Ernähre Dich biologisch gesund und ausgewogen. Meide den über die Konzernwerbung propagierten täglichen Fleischkonsum. Betreibe regelmäßig die körperliche Ertüchtigung. Du wirst bald kaum noch krank sein und Dich körperlich und geistig wohl fühlen! 7. Zahle alle Forderungen des Systems in Raten mit extrem langen Laufzeiten. Sie können dadurch mit Deinem Geld nicht mehr spekulieren. 8. Melde alles Unnötige ab was irgendwie abzumelden geht. Z.B. GEZ, teure Telefon- & Medienverträge usw.! 9. Verweigere alle künstlichen Angst und Wirtschaftskampagnen des Systems wie die Klimalüge, Abwrackprämien, biologische Klärgruben, Elektroautos, Impfen usw.. 10. Gehe bei Leiden nicht mehr zum Systemmediziner der Pharmakartelle, sondern suche bekannte Heilpraktiker und alternative Ärzte mit gutem Ruf auf. Das parasitäre System lebt von Deiner Krankheit. Die Krankenkasse bezahlt keine Gesundheit. Das kostet also für Dich Geld. Du wirst aber im krassen Gegensatz zur Symptomatikmedizin nachhaltig geheilt! 11. Beteilige Dich an sozialen Selbsthilfegemeinschaften in unserem Volk. Das fängt mit kostenlosen Abgabe nicht mehr benötigter Gegenstände an kleine, ehrliche soziale Einrichtungen, wie Kleiderkamme rn, Möbelbörsen, Umsonst Läden und bei der Mitfahrzentrale an. Es gibt bestimmt noch viele weitere Möglichkeiten und Bereiche aufzuzählen, die anhand der individuellen Lebensweisen variieren können. 11. Werde ein Multiplikator Deiner Erkenntnisse und Deiner seelischen Befreiung. Sorge dafür das sich immer mehr Menschen aus dem Fängen des teuflischen Systems befreien. Erst mit Deiner Veränderung beginnt auch die Veränderung im System! Du bist damit direkt für Dein Schicksal und das Deiner Mitmenschen verantwortlich. DU HAST DABEI NUR DIE ENTSCHEIDUNG zwischen der tatkräftigen Auseinandersetzung um eine lebenswerte Zukunft oder das körperliche und geistige Siechtum in einer scheinbar nicht enden wollenden finsteren Gegenwart des diabolischen Systems! Entscheide Dich! http://www.youtube.com/watch?v=GCcM5cRtEok Wenn die Entwicklung so weiter geht: Es ist ein universales Naturgesetz wonach ein Volk, eine Art, eine Population zum berechtigt sicheren Untergang verurteilt ist, wenn sie sich im Daseinskampf nicht behauptet. Wir stehen an zwei Wegen der Entscheidung: Entweder das deutsche Volk schafft die Rückbesinnung auf die Naturgesetze oder das deutsche Restvolk geht kompromißlos unter. Das deutsche Volk hat wie alle ariogermanischen Völker eklatante Schwächen im Daseinskampf gezeigt. Diese Existenzschwächen haben sich nun soweit vertieft und ausgeweitet das ein unmittelbarer Untergang der biologisch ario germanischen Restelemente in Form der weißen Völkerrassen bevorsteht. Sollte das eintreten wird NEUES, stärkeres Leben den Raum dieser gefallenen Menschheit ersetzen. So ist nun mal der kompromißlose Lauf in der Natur. Der Kampf zwischen Gut und Böse: Es ist vergleichbar mit dem Wechsel zwischen Tag und der Nacht. Derzeit scheint das Böse überhand genommen zu haben. Eine Welt des Schreckens tut sich auf. Das diabolische Böse kann aber niemals siegen. Es wird schon bald wieder in seine Schranken verwiesen werden. Der stetige Ausgleich ist ein universales Naturgesetz. Die Entscheidung dazu ist längst gefallen. Die Welt ist viel zu differenziert um sie einfach in schwarz weiß sehen zu können. Dazu sind wir hier nur lückenhaft informiert. Weltweit nimmt das geistige Erwachen und der nachdenkend bewußte Widerstand gegen das Negative und seine finsteren Mächte zu. Die Frage ist nur: Werden wir als Vertreter des alten deutschen Kulturvolkes in diesen globalen Schicksalskampf bestehen können und in eine neue Ära des Lichtes kommen? Ob Du dabei sein wirst entscheidest Du ganz allein! Das neue Zeitalter beginnt schon. Dessen Zeichen ist das Licht, die Sonne. Folge also einfach Deinen Herzen!
Vom Überleben und dem Sinn des Lebens in der Globalisierungsepoche
Veröffentlicht Dezember 16, 2009 Nicht kategorisiert Hinterlasse einen KommentarMeldungen am 15. Dezember 2009
Veröffentlicht Dezember 15, 2009 Nicht kategorisiert Hinterlasse einen Kommentar„Wir waren nicht die Letzten von gestern – Sondern sind die Ersten von morgen.“ (Ritterkreuzträger Ostubaf. Darges Fritz, 1992)
Wir wünschen allen Freunden und Gegnern, und Interessierten Nichtinteressierten, neugierigen, Distanzierten und auch den Beobachtern ein frohes Weihnachtsfest und natürlich ein gutes neues Jahr 2010. _________________________________________________________________________ Offener Brief vom 14.12.2009 Frau Bundeskanzler Dr. Angela Merkel Dipl.-Chem. Dr. Hans Penner 76351 Linkenheim-Hochstetten Sehr geehrte Frau Dr. Merkel, Bevorstehende das Geburtstagsfest von Jesus Christus, dem ein Mann besonders auch an die Kinder denkt, veranlaßt mich zu der Mitteilung, Dass ich ihnen und Ihrer Politik kein Vertrauen schenke. Ihre Familien-und Wirtschaftspolitik dient nicht dem Wohl des Volkes. Offensichtlich werden Sie von Liz Mohn beeinflusst, die ein Konzept zur Vernichtung der Familienstruktur unseres Volkes entwickelt hat. Die wöchentliche Lizensierte Tötung von Ungeborenen fünftausend Deutschen stört Sie nicht. Als moderne propagieren Sie die „sequentielle Monogamie“ unter Missachtung des Dekalogs. Ihre Tabuisierung der psychischen Gesundheit junger Menschen ist seelisch grausam. Ihre Behauptung, Sie würden das christliche Menschenbild, ist eine Täuschung der CDU-Wähler vertreten. Der Widersinn Ihrer Politik zeigt sich in Ihrer Förderung des Islam. Nach den Gesetzen des Mohammed Mussten Sie gesteinigt werden. Die Mehrzahl der Fachwissenschaftler hat erkannt, dass. Kohlendioxid-Emissionen keinen nachweisbaren Einfluß auf das Klima haben. Die technischen Emissionen betragen nur 1,2% der biologischen. Die Absorption der Wärmestrahlen durch das Kohlendioxid der Luft praktisch gesättigt ist, so Dass die Klimasensitivität des Kohlendioxids Höchstens 0,7 ° C beträgt. Ein zusammenhang zwischen der Globaltemperatur, die seit 11 Jahren sinkt, und dem Kohlendioxidgehalt der Atmosphäre besteht nicht. Im Widerspruch zu den physikalischen Fakten haben Sie insgesamt Unsinnige maßnahmen zum „Klimaschutz“ beschlossen, die bis 2020 über 500 Milliarden Euro kosten. Ihre Behauptung „Treibhausgase sind in der Lage, die Menschheit auszurotten“ ist eine Propagandalüge, die ein Ihre Vergangenheit als AgitProp-Funktionärin erinnert. Ausserdem verschärft Ihre Klimapolitik das Welthungerproblem. Belege siehe www.orientierung-heute.de. Ich hoffe auf eine Verbreitung dieses Schreibens. Mit freundlichen Grüßen Hans Penner ________________________________________________________________________ Sudetendeutscher Pressedienst (SdP) Sudetendeutsche Landsmannschaft in Österreich (SLO) Wien, am 15. Dezember 2009 Buchbesprechung Radka Denemarková Ein herrlicher FLECKEN ERDE Roman Aus dem Tschechischen von Eva Profousová Org.: Peníze od Hitlera (Geld von Hitler), Vydal Host – vydavatelství, sro 2006 304 Seiten? 19,95 (D) /? 20,60 (A) / sFr 34,90 * ISBN 978-3-421-04404-4 München Erscheinungstag: 5. September 2009 Von den Nazis als Jüdin verfolgt, von den Tschechen als Deutsche vertrieben Gita muss In ihrem Leben durch mehrere Höllen gehen: von den Nazis als Jüdin gequält, von den Tschechen als Kollaborateurin vertrieben, Schliesslich von den ehemaligen Nachbarn als habgierige Alte abgestempelt, als sie den Familienbesitz zurückfordert. Doch trotz aller körperlicher und emotionaler Wunden Gita führt den Kampf gegen Unrecht und für Verständigung weiter. Ebenso kompromisslos wie ergreifend schildert dieser preisgekrönte Roman die menschliche Seite der unmenschlichen Geschichte. Gita will nur nach Hause, sich unter der warmen, weichen Zudecke verkriechen, den geliebten Geruch der Villa in sich aufnehmen. Doch Realität sieht anders aus sterben, als die Sechzehnjährige 1945 aus dem Konzentrationslager zurück in ihr Heimatdorf, das tschechische Puklice / Puklitz, Bezirk Iglau, kommt. Der Familienbesitz wurde konfisziert, Fremde leben jetzt dort, und die Deutschsprachige wird als Staatsfeindin verjagt. Erst sechzig Jahre später kehrt Gita zurück, um die Familie zu rehabilitieren. Und wieder schlägt ihr als ehemalige Großgrundbesitzerin der Hass der Dorfbewohner entgegen. Doch längst ist für Gita Weiterleben zur Kampfansage gegen Gewalt und Lüge geworden. Mutig, mit sehr plastischen, unter die Haut gehenden Bildern und mit enormer Sprachmacht wagt dieser kompromisslose Roman, für den die Autorin mit dem bedeutendsten tschechischen Literaturpreis ausgezeichnet wurde, einen Blick auf die verdrängte english-tschechische Nachkriegsgeschichte. »“ Ein herrlicher Flecken Erde „ist ein für unser Geschichtsverständnis wichtiger Roman. Radka Denemarková souverän erzählt von der engen Verquickung von Urteilen und Vorurteilen, unter der das vergangene Jahrhundert litt. Mit ihrer oft heftigen und aufmüpfigen Sprache geht sie den verdrängten Wirklichkeiten auf den Grund. «Peter Härtling Radka Denemarková, geboren 1968, studierte Germanistik und Bohemistik in Prag, wo sie 1997 promovierte. Seither unterrichtet sie am Institut für tschechische Literatur in Prag, übersetzt aus dem Deutschen (ua Bertold Brecht, Thomas Bernhard und Franz Xaver Kroetz) und arbeitet als freie Journalistin Sowohl für Printmedien als auch für das Fernsehen. Ausserdem hat sie mit ersten erfolgen am Theater auf sich aufmerksam gemacht. Für Ein herrlicher Flecken Erde, Ihren zweiten Roman, wurde sie 2007 mit dem prestigeträchtigsten tschechischen Literaturpreis, dem Magnesia Litera, ausgezeichnet. Das Buch wird gegenwärtig verfilmt. _____________________________________________________________________ So sollte man am besten Jedem Gewalttätigen gegenübertreten: William Shatner auf Gun Control – Es ist wie gut Sie die Gun http://www.youtube.com/watch?v=e0D78JtxmqI Ziel _____________________________________________________________________ Dr. Tawfik Hamid, ein Muslim und ehemaligen Terroristen spricht bis …. IT’S EDUCATIVE, intelligent und SHORT http://www.youtube.com/watch?v=O2wvqDfitLY> www.youtube.com/watch?v=O2wvqDfitLY Islam und Menschenrechte gegen Christen … http://www.youtube.com/watch?v=ieOU57fuB0Y ________________________________________________________________________ von entscheidender Bedeutung LESEN SIE DIESE REDE KLAR ERKENNEN DIE LAGE IN DER WELT ….. Sehr lesenswert! Geert Wilders ist ein niederländisches Mitglied des Europäischen Parlaments. Amerika als Last Man Standing „In ein oder zwei Generationen werden die USA sich fragen: Wer verlor Europa?“ Hier ist die Rede von Geert Wilders, Vorsitzender der Partei für die Freiheit, die Niederlande, im Four Seasons, New York, die Einführung einer Allianz der Patrioten und der Bekanntgabe der Facing Jihad Konferenz in Jerusalem. Liebe Freunde, Vielen Dank für die Einladung. Ich komme nach Amerika mit einer Mission. Es ist nicht alles gut in der alten Welt. Es ist eine ungeheure Gefahr im Verzug, und es ist sehr schwer, optimistisch zu sein. Wir sind vielleicht in der letzten Phase der Islamisierung Europas. Das ist nicht nur eine klare und gegenwärtige Gefahr für die Zukunft Europas selbst, es ist eine Bedrohung für Amerika und die schiere Überleben des Westens. Die Vereinigten Staaten als die letzte Bastion der westlichen Zivilisation, mit Blick auf ein islamisches Europa. Zuerst will ich beschreiben die Situation vor Ort in Europa. Dann werden sagen, dass ich ein paar Dinge über den Islam. Zum Abschluss werde ich Sie zu einem Treffen in Jerusalem erzählen. Das Europa-Sie wissen, ist im Wandel. Sie haben sicher schon die Sehenswürdigkeiten. Aber in all diesen Städten, manchmal ein paar Blocks entfernt von Ihrem Urlaubsziel, es ist eine andere Welt. Es ist die Welt der Parallel-Gesellschaft von muslimischen Massen-Migration erstellt. Alle in ganz Europa eine neue Realität steigt: gesamte muslimische Viertel, in denen nur sehr wenige indigene Bevölkerung wohnen oder sich selbst gesehen. Und wenn sie, könnten sie es bereuen. Dies gilt für die Polizei. Es ist die Welt von Kopftüchern, wo Frauen Spaziergang in figureless Zelte, mit Baby und Kinderwagen eine Gruppe von Kindern. Ihre Ehemänner oder Sklavenhalter, wenn Sie es vorziehen, zu Fuß drei Schritte voraus. Mit Moscheen auf vielen Straßenecken. Die Geschäfte haben Schilder, du und ich kann nicht lesen. Sie werden schwer fallen, eine wirtschaftliche Tätigkeit zu finden. Diese sind muslimischen Ghettos durch religiöse Fanatiker gesteuert. Diese Viertel sind Muslime, und sie sind Pilze aus dem Boden in jeder Stadt in ganz Europa. Dies sind die Bausteine für die territoriale Kontrolle über immer größere Teile von Europa, Straße für Straße, Viertel um Viertel, von Stadt zu Stadt. Heute gibt es Tausende von Moscheen in ganz Europa. Bei größeren Gemeinden, als es in den Kirchen. Und in jeder europäischen Stadt gibt es Pläne für den Bau bis hin zu super-Moscheen, die jede Kirche in der Region Zwerg. Natürlich ist das Signal: Wir regieren. Viele Städte in Europa sind bereits ein Viertel Muslime: nehmen Amsterdam, Marseille und Malmö in Schweden. In vielen Städten die Mehrheit der unter-18 Bevölkerung sind Muslime. Paris ist jetzt von einem Ring aus muslimischen Viertel umgeben. Mohammed ist der beliebteste Name bei den Jungen in vielen Städten. In einigen Grundschulen in Amsterdam den Hof nicht mehr erwähnt werden, denn das würde auch bedeuten, in denen das Schwein, und das ist eine Beleidigung für die Muslime würden. Viele staatliche Schulen in Belgien und Dänemark nur dazu dienen, Halal-Essen für alle Schüler. Im einmal tolerant Amsterdam Homosexuell geschlagen werden fast ausschließlich von Muslimen. Nicht-muslimische Frauen regelmäßig zu hören „Hure, Hure“. Parabolantenne ist nicht auf lokale TV-Sender darauf hingewiesen, sondern auf Stationen in den Herkunftsländern. In Frankreich Lehrer beraten sind, Autoren zu vermeiden als beleidigend für Muslime, darunter Voltaire und Diderot; das gleiche gilt zunehmend auch von Darwin. Die Geschichte des Holocaust nicht mehr, weil der muslimischen Empfindlichkeit gelehrt werden. In England Scharia-Gerichte sind jetzt offiziell Teil des britischen Rechtssystems. Viele Gegenden in Frankreich sind no-go-areas für Frauen ohne Kopftuch. In der vergangenen Woche ein Mann fast gestorben, nachdem sie von Muslimen verprügelt in Brüssel, denn er trank während des Ramadan. Juden fliehen aus Frankreich in Rekordzeit Zahlen, auf der Flucht auf das Schlimmste Welle des Antisemitismus seit dem Zweiten Weltkrieg. Französisch ist jetzt allgemein auf den Straßen von Tel Aviv und Netanya, Israel gesprochen. Ich könnte ewig so weitergehen mit Geschichten wie diese. Geschichten über die Islamisierung. Insgesamt fünfzig bis vier Millionen Muslime leben heute in Europa. San Diego University kürzlich errechnet, dass eine Staffelung von 25 Prozent der muslimischen Bevölkerung in Europa nur 12 Jahren von jetzt. Bernhard Lewis hat eine muslimische Bevölkerungsmehrheit bis zum Ende dieses Jahrhunderts prognostiziert. Dies sind nur Zahlen. Und die Zahlen nicht bedrohlich, wenn die muslimischen Einwanderer einen starken Wunsch, sich zu assimilieren haben. Aber es gibt nur wenige Anzeichen dafür. Das Pew Research Center berichtet, dass die Hälfte der Französisch Muslime ihre Treue zum Islam als größer als ihre Treue zu Frankreich. Ein Drittel der Französisch Muslime keine Einwände gegen Selbstmordattentate. Die britische Zentrum für soziale Kohäsion berichtet, dass ein Drittel der britischen muslimischen Studenten zugunsten eines weltweiten Kalifats. Muslime fordern, was sie nennen Respekt „. Und das ist, wie wir ihnen Respekt. Wir haben muslimische offiziellen staatlichen Feiertage. Die Christlich-demokratische Generalstaatsanwalt ist bereit, die Scharia in den Niederlanden zu akzeptieren, wenn es eine muslimische Bevölkerungsmehrheit. Wir haben Mitglieder des Kabinetts mit den Pässen aus Marokko und der Türkei. Muslimische Forderungen werden durch rechtswidriges Verhalten unterstützt, von Kleinkriminalität und willkürlicher Gewalt, zum Beispiel gegen Krankenwagen Arbeitnehmer-und Busfahrer, die kleine Unruhen. Paris hat ihren Aufstand in den Vororten mit niedrigem Einkommen zu sehen, die Vorstädte. Ich nenne Siedler der Täter „. Weil es das ist, was sie sind. Sie kommen nicht in unsere Gesellschaften zu integrieren, sie kommen auf unsere Gesellschaft zu integrieren in ihre Dar-al-Islam. Daher sind sie Siedler. Ein großer Teil dieser Gewalt auf der Straße ich erwähnt wird ausschließlich gegen Nicht-Muslime, zwingt viele Ureinwohner in ihrer Nachbarschaft zu verlassen, ihre Städte, ihre Länder. Darüber hinaus sind die Muslime nun eine Schaukel an der Abstimmung nicht ignoriert werden. Das zweite, was Sie wissen müssen, ist die Bedeutung des Propheten Mohammed. Sein Verhalten ist ein Beispiel für alle Muslime und kann nicht kritisiert werden. Nun, wenn Mohammed war ein Mann des Friedens gewesen, sagen wir wie Gandhi und Mutter Theresa eingewickelt in ein, gäbe es kein Problem sein. Aber Mohammed war ein Kriegsherr, ein Massenmörder, ein Pädophiler, und hatte mehrere Ehen – zur gleichen Zeit. Islamischen Tradition sagt uns, wie er kämpfte in der Schlacht, wie er seine Gegner ermordet, und sogar Gefangene hingerichtet Krieg. Mohammed selbst geschlachtet der jüdischen Stammes der Banu Quraiza. Wenn es für den Islam gut ist, ist es gut. Wenn es für den Islam schlecht, es ist schlecht. Lassen Sie niemand täuschen über den Islam als eine Religion. Klar, hat es einen Gott, und hier nach, und 72 Jungfrauen. Aber ist in ihrem Wesen der Islam eine politische Ideologie. Es ist ein System, das festlegt, Durchführungsbestimmungen für die Gesellschaft und das Leben eines jeden Menschen. Der Islam will jeden Aspekt des Lebens zu diktieren. Islam bedeutet Unterwerfung “. Der Islam ist nicht vereinbar mit der Freiheit und der Demokratie, weil das, was sie anstrebt, ist die Scharia. Wenn Sie zum Islam nichts zu vergleichen, vergleichen Sie sie mit Kommunismus oder Nationalsozialismus, sind diese alle totalitären Ideologien. Jetzt wissen Sie, warum Winston Churchill den Islam „die meisten retrograde Kraft, die man in der Welt“, und warum er im Vergleich „Mein Kampf“ auf den Koran. Die Öffentlichkeit hat von ganzem Herzen nahm die palästinensische Erzählung, und sieht Israel als Aggressor. Ich habe in diesem Land gelebt und besuchte es Dutzende Male. Ich unterstütze Israel. Erstens, weil es die Heimat der Juden nach zweitausend Jahren des Exils bis hin zu Auschwitz, zum anderen, weil es eine Demokratie ist, und drittens, weil Israel ist unsere erste Verteidigungslinie. Dieses kleine Land liegt an der Bruchlinie des Jihad liegt, frustrierend territorialen Islam voraus. Israel steht vor der Front des Jihad, wie Kaschmir, Kosovo, den Philippinen, Süd-Thailand, Darfur im Sudan, dem Libanon und Aceh in Indonesien. Israel wird einfach in den Weg. Auf die gleiche Weise West-Berlin war während des Kalten Krieges. Der Krieg gegen Israel ist nicht ein Krieg gegen Israel. Es ist ein Krieg gegen den Westen. Es ist Jihad. Israel ist einfach Erhalt der Schläge, die für uns alle gemeint sind. Wenn es würde kein Israel gegeben hätte, hätte islamischen Imperialismus anderen Orten gefunden haben, ihre Energie und ihren Wunsch nach Eroberung freizugeben. Dank israelischer Eltern, die ihre Kinder an die Armee und lag nachts wach, Eltern in Europa und Amerika kann gut schlafen und träumen, nichts von den drohenden Gefahren. Viele Menschen in Europa sprechen für den Verzicht auf Israel, um die Missstände unserer muslimischen Minderheiten-Adresse. Aber wenn Israel, Gott behüte, zu gehen, würde es bringen keinen Trost in den Westen Es wäre nicht bedeutet, dass unsere muslimischen Minderheiten würden plötzlich ihr Verhalten ändern, und akzeptieren Sie unsere Werte. Im Gegenteil, das Ende Israels enorme Ermutigung geben, um die Kräfte des Islam. Sie würden, und das zu Recht, den Untergang von Israel als Beweis dafür sehen, dass der Westen ist schwach, und verurteilt. Das Ende der Israel würde nicht das Ende unserer Probleme mit dem Islam, sondern erst der Anfang. Es würde bedeuten, zu Beginn der letzten Schlacht um die Weltherrschaft. Wenn sie Israel bekommen können, sind sie alles bekommen. So genannte Journalisten freiwillig sämtliche Kritiker der Islamisierung als „rechte Extremisten Label“ oder „Rassisten“. In meinem Land, den Niederlanden, 60 Prozent der Bevölkerung sieht nun die Masseneinwanderung von Muslimen als Nummer eins der politischen Fehler seit dem Zweiten Weltkrieg. Und weitere 60 Prozent sehen den Islam als die größte Bedrohung. Dennoch besteht die Gefahr größerer Gefahr als Terroranschläge das Szenario von Amerika als die letzte verbleibende Möglichkeit. Die Lichter gehen kann in Europa schneller als man sich vorstellen kann. Eine islamische Europa bedeutet ein Europa ohne Freiheit und Demokratie, eine wirtschaftliche Brache, ein Intellektueller Alptraum, und ein Verlust der militärischen Macht für Amerika – als ihren Verbündeten zu Feinden, Feinde mit Atombomben wiederum wird. Mit einem islamischen Europa wäre es bis nach Amerika allein auf das Erbe von Rom, Athen und Jerusalem zu bewahren. Liebe Freunde, ist die Freiheit der kostbarsten Geschenke. Meine Generation hatte nie für diese Freiheit zu kämpfen, war es, uns auf einem Silbertablett serviert, von Menschen, die für sie gekämpft, mit ihrem Leben angeboten. Alle in ganz Europa, US-amerikanischer Friedhöfe erinnern uns an die jungen Burschen, die es nie nach Hause, und deren Erinnerung wir schätzen. Meine Generation ist nicht Eigentümer dieser Freiheit, wir sind nur ihre Hüter. Wir können nur mit der Hand über diesen hart erkämpften Freiheit in Europa ’s Kinder im gleichen Zustand, in dem es wurde uns angeboten. Wir können nicht schlagen einen Deal mit Mullahs und Imame. Künftige Generationen würden uns nie verzeihen. Wir können nicht verschwenden unsere Freiheiten. Wir haben einfach nicht das Recht, dies zu tun. Wir müssen jetzt die notwendigen Maßnahmen zu ergreifen, um diesen islamischen Dummheit von der Zerstörung der freien Welt, die wir kennen zu stoppen.
Initiative des Verbandes deutscher Soldaten e.V. für einen Vorschlag Deutschlands zum Friedensschluss
Der immer noch geltende Waffenstillstand von 1945 und die ebenso immer noch aufrechterhaltene Feindstaatenklausel der Vereinten Nationen gegen das Deutsche Reich sind 65 Jahre nach Beginn der Waffenruhe abzulösen. Die ehemaligen Kriegsgegner sollen zum Wohle ihrer Völker auf der Grundlage eines Friedensvertrages als souveräne, gleichberechtigte Partner den Weg der Sicherheit und Zusammenarbeit durch friedlichen Interessenausgleich beschreiten und den Frieden wahren. Dazu schlägt Deutschland vor: 1. Gegenseitiges auf ewig gültiges Verzeihen aller aneinander begangener Völkerrechtsverbrechen im Zuge der Kriegshandlungen 1914-1918 und 1939-1945 und der jeweiligen Nachkriegszeit. 2. Gegenseitiger und endgültiger Verzicht darauf, sich diese Verbrechen wechselseitig vorzuwerfen und Ansprüche daraus geltend zu machen. Die unselige und rückwärtsgewandte Kriegsschulddebatte ist 90 bzw. 65 Jahre nach den beiden Weltkriegen zu beenden. Dazu halten wir für erforderlich: 3. Öffnung aller Archive der ehemaligen Kriegsgegner zur Erforschung der wahren Gegebenheiten in den Abläufen 1910 bis 1950 und Rückgabe der beschlagnahmten, unverfälschten Archivstücke auf Gegenseitigkeit. 4. Berufung einer Wahrheitsfindungs-Kommission von unabhängigen Historikern aus neutralen Ländern zur Auswertung der bisher geheim gehaltenen Primärdokumente aus verschlossenen Archiven und Übernahme ihrer Ergebnisse in die Bildungsarbeit der Vertragsstaaten. Der Frieden soll zwischen den Vertragspartnern unumkehrbar gemacht werden. Das ist zu erreichen durch: 5. Beendigung aller Besatzungen und Auflösung militärischer Fremd-Stationierungsstützpunkte im Vertragsgebiet. 6. Unverletzlichkeit aller Staatsgrenzen der Vertragspartner. 7. Rückgabe beschlagnahmten Eigentums; wo das nicht möglich ist, wird über eine Regelung Einigkeit hergestellt. 8. Verpflichtung zur Öffentlichkeit der Diplomatie. 9. Umwandlung der NATO zur NESO (Northern Earth Security Organisation). Diese soll als politische Organisation und zugleich reine Verteidigungsgemeinschaft gewährleisten, dass kein Mitglied im Bunde mit anderen Mitgliedern dieser Organisation gegen einen dritten Staat der Gemeinschaft aus Eurasien und Nordamerika koalieren kann. 10. Die NESO soll gleichzeitig den freien Welthandel sichern. Sie erklärt dazu die Offenheit der Handelswege zu Land, Luft und See. 11. Piraterie wird geächtet. Alle Nationen haben zur Abwehr der Piraterie das Notwehrrecht. 12. Die NESO-Staaten erklären vor der Weltöffentlichkeit den Verzicht auf Gewalt als Mittel ihrer Politik. Sie werden das Selbstbestimmungsrecht der Völker respektieren und nie wieder als erste Waffen einsetzen. Nur die Vereinten Nationen haben das Gewaltmonopol, gegen Staaten vorzugehen, die Völkerrechtsverbrechen wie Völkermord und/oder Vertreibung begehen. 13. Die NESO-Staaten werden keinen anderen Staat in irgendeiner Weise unterstützen, der sich künftig des Völkerrechtsverbrechens der Vertreibung und/oder des Völkermordes schuldig macht. 14. Die NESO-Staaten garantieren religiöse Toleranz und werden keine religiösen Dominanzbestrebungen zulassen. Auf der Grundlage dieser 14 Punkte sind die Regierungen aller betroffenen Staaten zu einer Friedenskonferenz nach Münster und Osnabrück einzuladen, um den Zweiten Weltkrieg endgültig abzuschließen und dadurch künftigen Generationen die Perspektive eines unbefangenen Weges in eine friedliche Zukunftsordnung in gegenseitiger Achtung und Verantwortung zu ermöglichen. Verantwortlich für vorliegenden Text: Verband deutscher Soldaten e.V., 53173 Bonn, Rheinallee 55 Max Klaar, Oberstleutnant a.D. und Bundesvorsitzender
Bonn, im September 2009
Meldungen am 11. Dezember 2009
Veröffentlicht Dezember 11, 2009 Nicht kategorisiert Hinterlasse einen Kommentar1.) Westerwelle setzt sich für ein aufrechtes Deutsch ein 2.) Kohl hatte wenigstens auch noch Kanten und war zumindest weniger stromlinienförmig als „sein Mädchen“ 3.) Anti-Zensur-Konferenz vom 31.10.2009 in der Schweiz 4.) Islamisierung (auf Englisch) 5.) Wie sicher ist das Geld bei der Bank? 6.) Presse-Erklärungen u.a. zum völkerrechtswidrigen US-Nutzung des Flughafens Leipzig (Instrumentalisierung durch US-Militär, auch um die BRD zu Anschlagzielen zu machen) 7.) Kündigungs-Brief eines hohen Amerikaners im imperialen US-Krieg Wir sind in Deutschland und hier reden wir Deutsch! Außenminister Westerwelle (FDP) bei seiner 1. Presse-Konferenz: „So wie es in Großbritannien üblich ist, daß man dort selbstverständlich Englisch spricht, so ist es in Deutschland üblich, daß man hier Deutsch spricht!“ (eine bunzelrepublikanische Arschkriechernatur buckelt dem BBC-Schergen natürlich gleich bei) Schwesterwelles rhetorische Ohrfeige gegen einen arroganten Journaillen-vertreter aus dem perfiden Albion: http://www.youtube.com/watch?v=laUJzGMUEI4&feature=fvw „aber in der Sache würde ich Sie mal selber bitten, nur als Journalisten darüber nachzudenken, ob Sie als deutsche Journalisten, sagen wir mal in Paris die Frage gestellt hätten auf Deutsch und um eine deutsche Antwort gebeten hätten, und dasselbe in London.. und das bitte ich sie einfach mal zu überprüfen“ http://www.youtube.com/watch?v=8aBsAbliAeU&NR=1 Daß unser Altkanzler Kohl überheblich war, ist bekannt. Aber diese rhetorischen Ohrfeigen gegen ein Kanalratten-Journalismus sind wundervoll und genau richtig platziert: http://www.youtube.com/watch?v=QJDFJx5CN0U&feature=related _____________________________________________________________________ Der Verfolgte Bernhard Schaub spricht auf der Anti-Zensur-Konferenz vom 31.10.2009 in der Schweiz Teil 1: http://www.youtube.com/watch?v=xM7LTfv92Zg Teil 2: http://www.youtube.com/watch?v=MwkEYnQwJPw Teil 3: http://www.youtube.com/watch?v=AbkWmExM1xQ Teil 4: http://www.youtube.com/watch?v=ouMwJrHyBtg Teil 5: http://www.youtube.com/watch?v=uWQjV5baosc Teil 6: http://www.youtube.com/watch?v=aqNTxCA-CpY Teil 7: http://www.youtube.com/watch?v=uQ-ElVsIjC8 Teil 8: http://www.youtube.com/watch?v=sIJcEyI0uAY Am 31. Oktober 2009 fand in St. Gallen (Schweiz) die 5. Anti-Zensur- Koalition-Konferenz (5. AZK-Konferenz) statt, veranstaltet durch Ivo Sasek. Dort trat u.a. auch der Schweizer Bernhard Schaub auf. Sehen Sie die acht Videos davon auf YOUTUBE. ———————————————————————– Islam Explained in Laymans Terms Adapted from Dr. Peter Hammond’s book: Slavery, Terrorism and Islam: The Historical Roots and Contemporary Threat Islam is not a religion, nor is it a cult. In its fullest form, it is a complete, total, 100% system of life. Islam has religious, legal, political, economic, social, and military components. The religious component is a beard for all of the other components. Islamization begins when there are sufficient Muslims in a country to agitate for their religious privileges. When politically correct, tolerant, and culturally diverse societies agree to Muslim demands for their religious privileges, some of the other components tend to creep in as well. Here’s how it works: As long as the Muslim population remains around or under 2% in any given country, they will be for the most part be regarded as a peace-loving minority, and not as a threat to other citizens. This is the case in: United States — Muslim 0.6% Australia — Muslim 1.5% Canada — Muslim 1.9% China — Muslim 1.8% Italy — Muslim 1.5% Norway — Muslim 1.8% At 2% to 5%, they begin to proselytize from other ethnic minorities and disaffected groups, often with major recruiting from the jails and among street gangs. This is happening in: Denmark — Muslim 2% Germany — Muslim 3.7% United Kingdom — Muslim 2.7% Spain — Muslim 4% Thailand — Muslim 4.6% From 5% on, they exercise an inordinate influence in proportion to their percentage of the population. For example, they will push for the introduction of halal (clean by Islamic standards) food, thereby securing food preparation jobs for Muslims. They will increase pressure on supermarket chains to feature halal on their shelves — along with threats for failure to comply. This is occurring in: France — Muslim 8% Philippines — 5% Sweden — Muslim 5% Switzerland — Muslim 4.3% The Netherlands — Muslim 5.5% Trinidad & Tobago — Muslim 5.8% At this point, they will work to get the ruling government to allow them to rule themselves (within their ghettos) under Sharia, the Islamic Law. The ultimate goal of Islamists is to establish Sharia law over the entire world. When Muslims approach 10% of the population, they tend to increase lawlessness as a means of complaint about their conditions. In Paris, we are already seeing car-burnings. Any non-Muslim action offends Islam and results in uprisings and threats, such as in Amsterdam, with opposition to Mohammed cartoons and films about Islam. Such tensions are seen daily, particularly in Muslim sections in: Guyana — Muslim 10% India — Muslim 13.4% Israel — Muslim 16% Kenya — Muslim 10% Russia — Muslim 15% After reaching 20%, nations can expect hair-trigger rioting, jihad militia formations, sporadic killings, and the burnings of Christian churches and Jewish synagogues, such as in: Ethiopia — Muslim 32.8% At 40%, nations experience widespread massacres, chronic terror attacks, and ongoing militia warfare, such as in: Bosnia — Muslim 40% Chad — Muslim 53.1% Lebanon — Muslim 59.7% From 60%, nations experience unfettered persecution of non-believers of all other religions (including non-conforming Muslims), sporadic ethnic cleansing (genocide), use of Sharia Law as a weapon, and Jizya, the tax placed on infidels, such as in: Albania — Muslim 70% Malaysia — Muslim 60.4% Qatar — Muslim 77..5% Sudan — Muslim 70% After 80%, expect daily intimidation and violent jihad, some State-run ethnic cleansing, and even some genocide, as these nations drive out the infidels, and move toward 100% Muslim, such as has been experienced and in some ways is on-going in: Bangladesh — Muslim 83% Egypt — Muslim 90% Gaza — Muslim 98.7% Indonesia — Muslim 86.1% Iran — Muslim 98% Iraq — Muslim 97% Jordan — Muslim 92% Morocco — Muslim 98.7% Pakistan — Muslim 97% Palestine — Muslim 99% Syria — Muslim 90% Tajikistan — Muslim 90% Turkey — Muslim 99.8% United Arab Emirates — Muslim 96% 100% will usher in the peace of ‘Dar-es-Salaam’ — the Islamic House of Peace. Here there’s supposed to be peace, because everybody is a Muslim, the Madrasses are the only schools, and the Koran is the only word, such as in: Afghanistan — Muslim 100% Saudi Arabia — Muslim 100% Somalia — Muslim 100% Yemen — Muslim 100% Unfortunately, peace is never achieved, as in these 100% states the most radical Muslims intimidate and spew hatred, and satisfy their blood lust by killing less radical Muslims, for a variety of reasons. ‘Before I was nine I had learned the basic canon of Arab life. It was me against my brother; me and my brother against our father; my family against my cousins and the clan; the clan against the tribe; the tribe against the world, and all of us against the infidel. — Leon Uris, ‘The Haj’ It is important to understand that in some countries, with well under 100% Muslim populations, such as France, the minority Muslim populations live in ghettos, within which they are 100% Muslim, and within which they live by Sharia Law. The national police do not even enter these ghettos. There are no national courts, nor schools, nor non-Muslim religious facilities. In such situations, Muslims do not integrate into the community at large. The children attend madrasses. They learn only the Koran. To even associate with an infidel is a crime punishable with death. Therefore, in some areas of certain nations, Muslim Imams and extremists exercise more power than the national average would indicate. Today’s 1.5 billion Muslims make up 22% of the world’s population. But their birth rates dwarf the birth rates of Christians, Hindus, Buddhists, Jews, and all other believers. Muslims will exceed 50% of the world’s population by the end of this century. Adapted from Dr. Peter Hammond’s book: Slavery, Terrorism and Islam: The Historical Roots and Contemporary Threat Well, boys and girls, today we are letting the fox guard the henhouse. The wolves will be herding the sheep! Obama appoints two devout Muslims to Homeland Security posts. Doesn’t this make you feel safer already? Obama and Janet Napolitano appoint Arif Alikhan, a devout Muslim, as Assistant Secretary for Policy Development. DHS Secretary Janet Napolitano swore in Kareem Shora, a devout Muslim who was born in Damascus, Syria, as ADC National Executive Director as a member of the Homeland Security Advisory Council (HSAC). NOTE: Has anyone ever heard a new government official being identified as a devout Catholic, a devout Jew or a devout Protestant…? Just wondering. Devout Muslims being appointed to critical Homeland Security positions? Doesn’t this make you feel safer already?? That should make the US’ homeland much safer, huh!! Was it not „Devout Muslim men“ that flew planes into U.S. buildings 8 years ago? Was it not a Devout Muslim who killed 13 at Fort Hood? Please forward this important information to any who care about the future of our respective countries __________________________________________________________________________ Erspartes in Gefahr 10. December 2009 Wie sicher ist das Geld bei der Bank? Was ist vom „Merkel-Versprechen“ zu halten? Warum die Einlagensicherung bei einer deutschen Bankenpleite im Zweifel nicht zahlt. Was bleibt, wenn’s kracht? Was tun? http://www.mmnews.de/index.php/200912104412/MM-News/Erspartes-in-Gefahr.html Von Jürgen Fröhlich Man muss der Gefahr ins Auge sehen. Die Finanzkrise kann sich jederzeit dramatisch zuspitzen. Auch deutsche Banken können von heute auf morgen Pleite gehen. Hierzu reicht es aus, wenn aufgrund bestimmter Nachrichten ein Ansturm auf die Bank einsetzt und die Kunden ihre Einlagen abziehen. Das hat man zuletzt wieder beim Zusammenbruch der holländischen Privatbank DSB feststellen müssen. Solche Dinge geschehen über Nacht. Darauf sollte man vorbereitet sein. Wenn die Konten leer sind Im Fall eines Bankenansturms geht jedes Institut in kürzester Zeit bankrott. Hierfür sorgen die laxen Bestimmungen zur Mindestreserve für Spar- und Sichteinlagen. Die Geschäftsbanken müssen nur 2 Prozent ihrer kurz- und mittelfristigen Kundeneinlagen als unverzinsliches Guthaben bei der Bundesbank zurücklegen. Die restlichen 98 Prozent können sie weiterverleihen. Wenn also nur 3 von 100 Bankkunden gleichzeitig ihr Geld wollen, ist das Geldhaus zahlungsunfähig. Dennoch wird den Menschen immer wieder gesagt, dass ihr Erspartes bei der Bank zu 100 Prozent sicher sei. Was diese „Garantien“ rund um die deutsche Einlagensicherung angeht, ist jedoch äußerste Vorsicht geboten! Goldreporter.de hat recherchiert, was tatsächlich hinter den Sicherungsversprechen deutscher Institute steht und ist zu einem alarmierenden Ergebnis gekommen. Gesetzliche Einlagensicherung Die Banken garantieren bei einer Pleite generell die Sicherung der Kundeneinlagen bis zu einem Betrag von 50.000 Euro pro Kunde und Konto. Dies ist entspricht der gesetzlich vorgeschriebene Grundabsicherung. Grundlage hierfür ist das Einlagensicherungs- und Anlegerentschädigungsgesetz (EAEG). Um es vorwegzunehmen: Von einem höheren Betrag sollte man unter keinen Umständen ausgehen, auch wenn viele Banken mehr „versprechen“! Man muss im Grunde bis in die Tiefen der AGBs recherchieren und dort auch noch das Kleingedruckte lesen, um zu dieser Erkenntnis zu kommen. Privatbanken – Odyssee durchs Kleingedruckte Stellvertretend für alle übrigen Banken untersuchen wir hier die „Einlagengarantie“ des Onlinebankers ING-DiBa. Auf der Internetseite des Finanzunternehmens heißt es diesbezüglich: „Zusätzlich ist die ING-DiBa AG dem Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken e.V. angeschlossen. Die Höhe der Einlagensicherung richtet sich nach dem Eigenkapital der jeweiligen Bank. Aufgrund der Eigenkapitalausstattung der ING-DiBa sind über diesen Fonds die Einlagen jedes einzelnen Kunden bis zu 1,18 Milliarden Euro pro Kunde abgesichert.“ 1,18 Milliarden Euro! Hört sich toll an. Recherchiert man weiter in den separaten AGBs von ING-DiBa dann erfährt man hier unter „20. Einlagensicherungsfonds“: (3) Ergänzende Geltung des Statuts des Einlagensicherungsfonds „Wegen weiterer Einzelheiten des Sicherungsumfangs wird auf § 6 des Statuts des Einlagensicherungsfonds verwiesen, das auf Verlangen zur Verfügung gestellt wird.“ Wir recherchieren weiter im Statut der Einlagensicherung des Bundesverband deutscher Banken, und stoßen im Abschnitt „§6 Umfang der Einlagensicherung“ auf Punkt 10. Hier heißt es lapidar (von uns unterstrichen und gefettet): „Ein Rechtsanspruch auf ein Eingreifen oder auf Leistungen des Einlagensicherungsfonds besteht nicht.“ Was sagen Sie jetzt? Kein Rechtsanspruch! Alles nur schöne Worte. Wenn es also morgen bei Ihrer im Bankenverband organisierten Hausbank zum Äußersten kommt, dann muss der Einlagensicherungsfonds also keinesfalls greifen. Klar, ein herber Reputationsverlust für Bank und den Bundesverbandes deutscher Banken (BdB) wäre die Folge. Doch die haben im Ernstfall größere Probleme. (Verzeichnis der Mitglieder des BdB) Der Pott ist leer Grundsätzlich muss man davon ausgehen, dass die Einlagen des Sicherungsfonds des BdB nicht ausreichen, um Kunden bereits bei einer mittleren Bankenpleite zu entschädigen. Beispiel: Die Entschädigungszahlungen in Höhe von rund sechs Milliarden Euro im Rahmen der Abwicklung des deutschen Lehman-Ablegers konnte der Fonds seinerzeit nur mithilfe des staatlichen Bankenrettungsfonds SoFFin stemmen. Es heißt außerdem, die Pleite der Schmidt-Bank im Jahr 2002 habe der Sicherungsfonds nur mit Mühe auffangen können. Damals mussten „nur“ geschätzte 3 Milliarden Euro aufgebracht werden. Über die finanziellen Mittel im Einlagenfonds des BdB schweigen sich die Verantwortlichen aus. Der ehemalige Finanzminister Peer Steinbrück nannte im Frühjahr den Betrag von 4,6 Milliarden Euro. In Finanzkreisen wird inzwischen gemunkelt, dass der Pott quasi leer sei. Der Bankenverband arbeitet derzeit an dessen Reformierung. Die sieht aber vor, die Belastungen der angeschlossenen Banken im Rahmen des Einlagensicherungsfonds zu entlasten! Aber selbst wenn tatsächlich Geld aus dem Fonds an geschädigte Bankkunden fließt, es dürfte nach einer Pleite sehr lange dauern, bis die Mittel verfügbar sind. In der Zwischenzeit können Sie selbst in ernste Zahlungsschwierigkeiten geraten. Sparkassen und Genossenschaftsbanken Während die Privatbanken ihre Garantien über die gesetzliche Sicherung hinaus auf bis zu 30 Prozent des Eigenkapitals des Mitgliedsinstituts beschränken, werben die Sparkassen und die Volks- und Raiffeisenbanken grundsätzlich mit 100 Prozent Einlagenschutz. Sparkassen Sparkassen sind öffentlich-rechtliche Kreditinstitute, mit Ausnahme einiger „freier Sparkassen“. Geht eine Sparkasse pleite, dann übernehmen die stärkeren Institute der Finanzgruppe üblicherweise die Lasten. Volks- und Raiffeisenbanken Der Bundesverband der deutschen Volks- und Raiffeisenbanken unterhält eine genossenschaftliche Sicherungseinrichtung. Sie umfasst den Garantiefonds und den Garantieverbund. Im Wesentlichen garantiert der Verbund damit den Bestand jeder einzelnen Bank. Systemrisiko Bei beiden nicht-privaten Bankenvereinigungen hängt die Sicherheit der Einlagen am (Verbund-)System. Bricht es zusammen, dann ist jede Garantie für einzelne Institute ebenfalls Makulatur. Die Sparkassen leiden derzeit vor allem unter den Finanzierungsbedarf der Landesbanken, an denen Sie beteiligt sind. Das Zentral-Institut der Genossenschaftsbanken ist die DZ Bank, sie ist in Besitz der einzelnen Volks- und Raiffeisenbanken. Auch die DZ Bank musste im Zusammenhang mit Fehlspekulationen und dem Handel mit toxischen Wertpapieren bereits Milliardenbeträge abschreiben (siehe Links unten). Auf den Zentral-Instituten liegen weiterhin schwere Lasten. Die Eigner, also die einzelnen Sparkassen und Volks- und Raiffeisenbanken, müssen im Zweifel für die Verluste einspringen. Aus diesem Grund ist die Einlagengarantie der Sparkassen und VR-Banken nur solange etwas wert, wie die finanziellen Lasten im Gesamtverbund tatsächlich tragbar sind. Von einem rechtlichen Anspruch auf die Rückzahlung der Einlagen im Krisenfall kann also auch hier keine Rede sein. Versprochen, gebrochen Aber was ist mit dem Merkel-Versprechen? Dass man skeptisch gegenüber Zusagen von Politikern sein muss, ist nichts Neues. Wie viele Wahlversprechen wurden in der Vergangenheit gebrochen? Das Kanzlerin-Versprechen aus dem vergangenen Jahr („Wir sagen den Sparerinnen und Sparern, dass ihre Einlagen sicher sind …“) ist ohnehin zweifelhaft. Einen gesetzlichen Rechtsanspruch darauf gab es nie. Und die Regierung hat inzwischen auch gewechselt. Es ist ohnehin Unsinn, wenn die Bundesregierung die Einlagen der Sparer mit Geld garantiert, dass der Sparer in seiner Rolle als Steuerzahler später ohnehin wieder selbst aufbringen muss (Inflation, Währungsschnitt). Fazit Als sicherer gesetzlicher Garantie-Anspruch bleiben somit (seit Juli 2009) 50.000 Euro pro Kunde und Konto! Erst ab dem 31. Dezember 2010 ist eine weitere Anhebung auf 100.000 Euro geplant. Lesen Sie hierzu die Details auf der Webseite des Finanzministeriums. Vor dem Hintergrund dieser Erkenntnisse ist es ratsam, seine Ersparnisse auf verschiedene Geldhäuser und Konten bis zu einem Maximalbetrag von jeweils 50.000 Euro aufzuteilen. Da man auf dem aktuellen Niedrigzins-Niveau gegenüber Festgeld oder Sparverträgen ohnehin kaum Rendite verschenkt, sind Tagesgeldkonten die sinnvollste Lösung. Wenn die Krise sich zu verschärfen droht, hat man hier im Zweifel schnellen Zugriff auf sein Geld. Ein Tagesgeldkonto ist online schnell eröffnet und kostenlos. Das Geld ist täglich verfügbar. Siehe auch (—>Geld sicher parken: Tagesgeldkonto) Zusatzvorteil: Mehrere Tagesgeldkonten sind auch deshalb empfehlenswert, weil man bei einigen Banken pro Tag nur einen Betrag von maximal 10.000 Euro online überweisen kann. www.goldreporter.de ___________________________________________________________________________ Statt ?Orwell-Neusprech? die Realitäten beim Namen nennen Landtag debattierte über Nutzung des Leipziger Flughafens durch die Bundeswehr Im Rahmen einer von den LINKEN beantragten Aktuellen Debatte zum Thema ?Illegale militärische Nutzung des Flughafens Leipzig für Bundeswehreinsätze in Afghanistan beenden? ergriff heute für die NPD-Fraktion der Landtagsabgeordnete Andreas Storr das Wort. Die Nationaldemokraten hatten in der Vergangenheit bereits mehrfach selbst die völkerrechtlich und sicherheitspolitisch problematische Nutzung des Luftdrehkreuzes für militärische Zwecke, vor allem die Truppentransporte von US-amerikanischen Soldaten, im Landtag thematisiert. Storr kritisierte die Tabuisierung der Frage von Krieg und Frieden im sächsischen Landesparlament. Es gelte die Realität beim Namen zu nennen, weil sonst nicht die notwendigen Schlußfolgerungen aus den bestehenden Problemen gezogen werden könne, insbesondere die Sicherheitslage. Wörtlich sagte Storr: ?Für mich ist bei dieser Frage ein wesentlicher Aspekt, ob nicht möglicherweise durch die faktische militärische Nutzung ? die hier sicher niemand in Abrede stellen kann ? des Flughafens Leipzig/Halle ? der offensichtlich eine sehr herausragende Bedeutung in der Kriegslogistik hat ? Sachsen ein Sicherheitsrisiko erwächst und ob der Flughafen Leipzig/Halle nicht möglicherweise ein Angriffsziel des internationalen Terrorismus wird.? Man müsse feststellen, so Storr, daß der Flughafen das logistische Zentrum im Kriegseinsatz der Bundeswehr darstelle. Angesichts dieser Tatsache kritisierte der NPD-Abgeordnete die Verklausulierung der Realität: ?Die heute ja üblich betriebene Sprachpolitik, dieses Orwell-Neusprech ? aus ?militärisch? macht man ?zivil?, aus ?Krieg? macht man ?Frieden? und aus ?Konflikt? macht man ?Aufbauhilfe? ? diese Diskussion können wir uns nicht weiter leisten.? Vielmehr müsse man feststellen, daß wir uns einer Entwicklung in der Kriegsführung gegenübersehen, die man als asymmetrische Kriegsführung bezeichne, in der es keine klare Trennung zwischen militärischem und zivilem Bereich mehr gebe. Daraus schlußfolgerte Storr, daß damit der Leipziger Flughafen aus Sicht von internationalen Terroristen ein berechtigtes Angriffsziel sein könne. Andreas Storr kündigte nach der Debatte an, Kleine Anfragen an die Staatsregierung zu diesem Thema zu stellen. Die NPD-Fraktion werde die militärische Nutzung des Flughafens auch weiterhin intensiv beobachten und thematisieren. Dresden, 10.12.2009 Presse-Erklärung der NPD-Fraktion im Sächsischen Landtag ———————————————————————– Wir wollen, daß Deutschland das Land der Deutschen bleibt! Der Islamisierung den Kampf ansagen NPD fordert in Aktueller Debatte Minarett-Verbot auch in Sachsen Als erste Partei in Deutschland setzte die NPD im Sächsischen Landtag heute in einer Aktuellen Debatte die Forderung nach einem Minarett-Verbot auf die parlamentarische Tagesordnung. Damit nimmt die NPD den Impuls auf, der am 29. November vom Schweizer Souverän auf urdemokratische Weise für den Schutz unseres abendländischen Kulturkreises vor einer weiteren Islamisierung ausging. Mit der Debatte unter dem Titel Den Anfängen wehren Minarettverbot auch in Sachsen Für einen Europäischen Volksentscheid zwang die NPD die Altparteien, in dieser Sache Farbe zu bekennen. Und wie nicht anders zu erwarten war, erwies sich einzig und allein die NPD als echte sächsische Heimatpartei, die für umfassende Maßnahmen gegen ein Übergreifen des Islamismus auf den Freistaat plädierte. Die Redner der NPD-Fraktion verdeutlichten dabei, daß die von den Herrschenden sehenden Auges zugelassene und teilweise gar bewußt unterstützte Islamisierung mit unserer nationalen Identität, unseren kulturellen Normen, unserer Gesetzesordnung und unseren tradierten Wertvorstellungen nicht vereinbar ist. Schließlich erklärt sich der Islam eben nicht nur für das geistig-seelische Heil seiner Gläubigen zuständig, sondern erhebt darüber hinaus den Anspruch, in alle gesellschaftlichen Lebensbereiche und letztlich auch den Staat hineinzuwirken. Daher stellte der NPD-Fraktionsvorsitzende Holger Apfel auch die rhetorische Frage: Wer bedroht die Religionsfreiheit in diesem Land? Sind es jene, die Widerstand gegen Islamisierung, Scharia, Kopftuch und Burka-Vermummung in Deutschland und Europa leisten? Oder ist es die anwachsende Schar jener Ausländer, die uns ihre Lebensart, ihre religiösen Vorstellungen und ihre gesellschaftlichen Normen aufzwingen wollen? Für Apfel ist daher von der Schweiz ein klares Signal ausgegangen: Wir wehren uns gegen die zunehmende Islamisierung und Überfremdung unserer Heimat! Ein Signal, das auch für deutsche Umvolkungspolitiker eine schallende Ohrfeige bedeutet. Umso wichtiger sei deshalb auch, daß dieses Signal auch in Deutschland seinen Widerhall findet und Sachsen unter dem Motto Wehret den Anfängen hier eine Vorreiterrolle einnimmt. Gerade weil Sachsen bisher von der Islamisierung weniger als andere Bundesländer betroffen ist, sei es geboten, die Ausbreitung des Islam in Sachsen schon im Keim zu ersticken. Apfel weiter: Wenn im traditionell katholischen Italien Kruzifixe aus den Klassenzimmern entfernt werden, weil sie muslimischen Schülern nicht zuzumuten seien; wenn, wie im Elsaß, eine Wohltätigkeitsorganisation an den Pranger gestellt wird, weil sie Suppe mit Schweinefleisch an Bedürftige austeilt; wenn allen Ernstes darüber nachgedacht wird, in unseren Kindergärten den Nikolaus nicht mehr kommen zu lassen, weil dies Moslemkindern nicht zuzumuten sei; wenn das alles weiter um sich greift, brauchen wir uns nicht wundern, wenn Islamverbände demnächst fordern, Weihnachten abzuschaffen. Solche Entwicklungen können wir nicht hinnehmen. Das fordert unseren erbitterten Widerstand geradezu heraus. Daß dies nicht nur die Meinung einer kleinen, unbedeutenden Minderheit ist, wie es unisono von den Vertretern des etablierten Parteienkartells behauptet wurde, wird anhand verschiedener Kommentare zum Schweizer Anti-Minarett-Votum mehr als deutlich. So brachte unlängst der bekannte Islamkritiker Henryk M. Broder in der Welt seine Freude zum Ausdruck, daß die Schweiz sich als erste europäische Nation in einer freien Abstimmung gegen die Islamisierung ihres Landes entschieden hätte. Auch Bundesbanker Thilo Sarrazin zeigte Verständnis für das Abstimmungsverhalten. Und schließlich hält auch Hans-Peter Uhl, innenpolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, die Bedenken der Schweizer gegen Minarette als Symbol der Islamisierung für begründet und auf Deutschland übertragbar. Uhl wörtlich: Wir sind christlich-abendländisch geprägt in Mitteleuropa. Und da ist das Minarett ein Fremdkörper. Anders als Uhl sieht dies der neue sächsische Ausländerbeauftragte Dr. Martin Gillo (CDU), der sich im Landtag in entlarvender Weise für ein nicht existierendes Recht auf Minarette aussprach und weitere Zuwanderung zur Sicherung der Rente einforderte. Gleichzeitig zog er die Debatte ins Lächerliche, indem er die Türme der früheren Dresdner Zigarettenfabrik Yenidze mit Minaretten verglich und suggerierte, daß auch dieses zur Kaiserzeit im orientalischen Stil errichtete und heute für Büros und ein Restaurant genutzte Gebäude der NPD-Forderung zum Opfer fallen würde. Auch der Grünen-Abgeordnete Miro Jennerjahn hatte den NPD-Forderungen inhaltlich nichts entgegenzusetzen, sondern stellte sein abenteuerliches Demokratieverständnis mit der Behauptung, eine Minarett-Volksabstimmung sei Ausdruck der Tyrannei einer willkürlich bestimmten Mehrheit, unter Beweis. Im Gegensatz zu derart dürftigen Wortmeldungen stellte der NPD-Abgeordnete Jürgen Gansel klar: Es gibt kein Grundrecht auf den Bau von Moscheen als steingewordenem Ausdruck orientalischer Landnahme. Und es kann keine Religionsfreiheit für extremistische Muslime geben, die in ihren eigenen Ländern Christen diese Freiheit verweigern und diese in Deutschland abschaffen werden, sobald sich dazu in der Lage sehen. Die Volksabstimmung in der Schweiz zeigt, wie der politische Wind weht, wenn nicht Ausländerlobbyisten das Wort haben, sondern das Volk, der Souverän, der mündige Bürger, der sich trotz aller Multikulti-Propaganda von Politik und Medien seinen gesunden Menschenverstand bewahrt. Die Volksabstimmung in der Schweiz ist ein Fanal für Europa, nicht länger die weiße Flagge der Kapitulation zu hissen, sondern unser Erbe, unsere Kultur und Identität gegen eine fremdländische Aggressionsreligion zu verteidigen. Überall in Europa in Österreich, Dänemark und den Niederlanden und selbst in Großbritannien werden sich die Völker nun dem Aufgehen des Halbmondes über dem Abendland entgegenstellen. Die heimat- und identitätsbewußten Sachsen sind aufgefordert, die krassen Fehlentwicklungen des Westens zu vermeiden und ihr schönes Land islamistenfrei zu halten. Ein Minarett-Verbot wäre der Anfang. Unterdessen kündigte NPD-Fraktionschef Apfel an, parlamentarische Initiativen wie einen Antrag zur Änderung der Sächsischen Bauordnung oder Gesetzesentwürfe in den Geschäftsgang einzubringen, um den Forderungen nach einem Minarett-Verbot Nachdruck zu verleihen. Zudem werde die sächsische NPD die Impulse anderer national-identitärer und islamkritischer Parteien in Europa aufnehmen und ein Europäisches Bürgerbegehren gegen den Minarettbau tatkräftig unterstützen. Desweiteren wies Apfel auf die am 4. Dezember bei der Bundestagsverwaltung beantragte Online-Petition gegen Minarette hin. Apfel hierzu: Die vom NPD-Bundesvorstand initiierte, die Online-Petition flankierende NPD-Kampagne Danke, Schweiz! findet auch in Sachsen ihre Unterstützung, denn wir wollen und werden dafür kämpfen, daß unser Land nicht zu einem islamischen Kalifat verkommt. Wir wollen keine Minarette, keine Moscheen, wir wollen keine Scharia und keinen politischen Islam Wir wollen, daß Deutschland das Land der Deutschen bleibt! Presse-Erklärung der NPD-Fraktion im Sächsischen Landtag _______________________________________________________________________ Frankfurter Rundschau, 10.12.2009 US-Diplomat in Afghanistan kündigt „Ich habe kein Verständnis mehr“ Obama stockt die US-Truppen in Afghanistan auf, um den Krieg schnell zu beenden. Doch der US-Diplomat Mathew Hoh hielt jedes weitere Engagement für sinnlos und quittierte deshalb den Dienst. ? Lesen Sie seinen Abschiedsbrief. US Foreign Service Officer Matthew P. Hoh, Senior Civilian Representative, Afghanistan September 10, 2009 Ambassador Nancy J. Powell Director General of the Foreign Service and Director of Human Resources U.S. Department of State 2201 C Street NW Washington, D.C. 20520 Sehr geehrte Frau Botschafterin, mit großem Bedauern quittiere ich hiermit den diplomatischen Dienst und trete von meiner Stellung als Vertreter des Außenministeriums in der Provinz Zabul zurück. Von meinen letzten zehn Dienstjahren habe ich sechs Jahre im Ausland verbracht; darunter waren Einsätze als Offizier des US-Marine Corps sowie als Angestellter des Verteidigungsministeriums im Irak in den Jahren 2004-2005 und 2006-2007. Beim Antritt meiner gegenwärtigen Stellung war ich mir über die Schwierigkeiten bewusst und machte mir auch keinerlei Illusionen darüber, dass es wohl eine Zeit der Mühen, Aufopferung und Enttäuschungen werden würde. Aber nach fünf Monaten Dienst sowohl im Osten als auch im Süden des Landes, ist mir das Verständnis für den strategischen Nutzen von amerikanischer Truppenpräsenz in Afghanistan abhanden gekommen. Ich habe ernsthafte Zweifel an unserer derzeitigen Strategie und an dem für die Zukunft geplanten Vorgehen. Der Grund für meinen Rücktritt liegt jedoch nicht darin, wie dieser Krieg geführt wird, sondern vielmehr darin, dass mir nicht klar ist, warum er geführt wird und zu welchem Nutzen. Einfacher ausgedrückt: Ich sehe keinen Sinn darin, weiter amerikanische Verluste hinzunehmen und Ressourcen zu vergeuden, um die afghanische Regierung bei einem Konflikt zu unterstützen, der im Grunde ein seit 35 Jahren andauernder Bürgerkrieg ist. Wir sind jetzt seit acht Jahren in Afghanistan und versuchen Einfluss zu nehmen auf die Regierung und die Entwicklung des Landes. Im nächsten Herbst werden wir als Besatzungsmacht ebenso lang dort gewesen sein wie die Sowjetunion. Und genau wie die Sowjets unterstützen wir weiterhin einen erfolglosen Staat, eine Ideologie und ein Regierungssystem, die vom Volk nicht gewollt werden. Wenn man die Geschichte Afghanistans als Theaterstück betrachtet, spielen die USA höchstens eine kleine Nebenrolle. Eine Rolle (die zuvor von vielen anderen besetzt war) in einer Tragödie, in der nicht nur Stämme, Dörfer, Clans und Familien gegeneinander aufgehetzt werden, sondern auch, spätestens seit dem Ende der Herrschaft von König Mohammed Sahir, ein äußerst gewaltsamer Konflikt geschürt wurde zwischen den städtischen, säkularen, gebildeten und modern eingestellten Afghanen einerseits und den ländlichen, religiösen, ungebildeten und traditionsbewussten Bevölkerungsteilen andererseits. Letztere Gruppe ist es vor allem, aus der sich die paschtunischen Aufständischen zusammensetzen. Die Paschtunen-Rebellion, die ihre Kämpfer aus den vielen verschiedenen lokalen Gruppen bezieht, richtet sich gegen die andauernde Gewaltherrschaft, die dem paschtunischen Volk, seinem Land, seiner Kultur und Religion sowohl von inneren wie auch von äußeren Feinden schon seit Jahrhunderten aufgezwungen wird. In den paschtunischen Gebieten stellt die Anwesenheit von US- und Nato-Truppen und von afghanischen Militär- und Polizeieinheiten, deren Soldaten und Beamten nicht paschtunischer Herkunft sind, eine Besatzungsmacht dar, gegen die ein Aufstand gerechtfertigt ist. Bei meinen Einsätzen sowohl im Osten als auch im Süden des Landes fiel mir auf, dass der Großteil der Aufständischen nicht für die Taliban kämpft, sondern gegen die Anwesenheit von ausländischen Soldaten und gegen die Steuern, die ihnen von einer für sie nicht repräsentativen Regierung in Kabul auferlegt werden. Die Präsenz von US-Truppen in Afghanistan trägt maßgeblich zur Legitimation des Paschtunen-Aufstandes bei. Genauso wie unsere Unterstützung der bestehenden afghanischen Regierung weiterhin zur Entfremdung des Volkes von einer solchen Regierung beiträgt. Die Mängel dieser Regierung sind ? insbesondere, wenn man den Verlust von amerikanischen Leben und Dollars berücksichtigt ? zahlreich: – Korruption und unverhohlene Bestechung – Ein Präsident, dessen engste Mitarbeiter und Berater aus Drogenbaronen und Kriegsverbrechern bestehen, die unsere Rechtsstaatlichkeit und unsere Anti-Drogen-Aktionen verhöhnen – Ein regionales Führungssystem, in dem lokale Machthaber und Opportunisten regieren, die sich mit den USA nur verbunden haben, um von unseren Entwicklungsprojekten zu profitieren, und deren eigene politische und wirtschaftliche Interessen einer Konfliktlösung diametral entgegenstehen – Die jüngste Wahl, die durch Betrug und niedrige Wahlbeteiligung zur Farce wurde, war für unsere Feinde ein voller Erfolg und soll jetzt zu einem Volksboykott ausgeweitet werden, was weltweit unseren militärischen, wirtschaftlichen und diplomatischen Einsatz für eine unfähige und unrechtmäßige afghanische Regierung in Frage stellen wird Unser Einsatz erinnert mich an Süd-Vietnam Unsere Unterstützung dieser Regierung in Verbindung mit dem Unverständnis für den Aufstand und dessen Beweggründe, erinnert mich leider an unsere Intervention in Süd-Vietnam: eine unbeliebte und korrupte Regierung, die wir auf Kosten des inneren Friedens unseres eigenen Landes unterstützten gegen Aufständische, deren nationalistische Gesinnung wir in unserer Arroganz und Unwissenheit als eine Gefahr für unsere Ideologie des Kalten Krieges ansahen. Es gibt meiner Ansicht nach keinen triftigen Grund, unsere jungen Männer und Frauen in Afghanistan ihr Leben riskieren zu lassen. Wenn es in Afghanistan tatsächlich darum ginge, El Kaida zu zerschlagen, dann müssten wir konsequenterweise auch in West-Pakistan einmarschieren sowie in Somalia, Sudan, Jemen etc. Unsere Anwesenheit in Afghanistan hat aber stattdessen zur Destabilisierung und Rebellion in Pakistan geführt, wo wir ernsthaft fürchten müssen, dass eine geschwächte oder sogar gestürzte Regierung die Kontrolle über ihre Atomwaffen verliert. Wenn es uns also wirklich um al-Quaida ginge, müssten wir Pakistan besetzen und nicht Afghanistan. Hinzu kommt, dass die Angriffe vom 11. September und auch die Bombenattentate in London und Madrid hauptsächlich in Westeuropa geplant und organisiert wurden. Diese Tatsache macht deutlich, dass die Bedrohung nicht auf traditionelle Weise geographisch oder politisch eingegrenzt ist. Und wenn es uns wirklich um die Rettung eines Landes geht, in dem Korruption und Armut herrschen, weil Verbrecherbanden und Drogenbarone sich breit gemacht haben, dann sollten wir vielleicht auch einen Einsatz in Mexiko in Erwägung ziehen. Wir führen seit acht Jahren Krieg, und wir haben eine Armee, die weltweit ihresgleichen sucht, was Ausbildung, Erfahrung und Disziplin angeht. Aber der Einsatz in Afghanistan gestaltet sich als ein unendlich komplexes, undurchsichtiges und frustrierendes Unterfangen. Die taktischen und kämpferischen Fähigkeiten unserer Soldaten, Matrosen, Flieger und Marines stehen dabei außer Frage. Dennoch handelt es sich hierbei nicht um die Schlachtfelder des Zweiten Weltkrieges, sondern um ein Kriegsgeschehen, für das unsere Kämpfer und Kämpferinnen von den uniformierten, zivilen und politischen Führern unseres Landes nicht hinreichend vorbereitet und ausgerüstet wurden. Unsere treu ergebene Armee wurde auf unbestimmte Zeit und ohne rechte Planung in einen Konflikt geschickt, der inzwischen zu einer nur noch politisch nützlichen, aber ansonsten gescheiterten und überaus unglückseligen Unternehmung geworden ist. Desgleichen sind sowohl fähige zivile Mitarbeiter der Regierung als auch private Personen und Firmen involviert, die an die Mission glauben und dafür bereitwillig Opfer bringen, die aber unzureichend vorbereitet wurden und deren Einsatz eher durch das politische Klima in Washington motiviert und gelenkt ist als durch die tatsächliche Lage in den Städten, Dörfern, Bergen und Tälern Afghanistans. Wir werfen unser Geld zum Fenster raus „Wir werfen das Geld zum Fenster hinaus.“ Das sagt einer unserer fähigsten und intelligentesten Kommandanten den Besucherdelegation und hohen Amtsträgern. Wir verpfänden unsere Wirtschaftsleistung für einen Krieg, der selbst bei verstärktem Einsatz auf Jahre hinaus ein Patt bleiben wird. Ein Erfolg und Sieg, wie auch immer der aussehen soll, liegt nicht nur einige Jahre in der Zukunft, sondern würde noch Jahrzehnte und Generationen dauern und weitere Milliarden kosten. Der Preis für einen solchen Sieg ist für die Staatskasse der USA zu hoch. Ich bitte, mir den vielleicht manchmal etwas gereizten Tonfall dieses Schreibens nachzusehen. Ich bin sicher, dass Ihnen klar ist, was dieser Krieg für so viele Menschen zuhause bedeutet. Familien, die von ihren Söhnen und Töchtern getrennt sind, die unser Land verteidigen. Familien, die zuhause die verheerenden Folgen unserer Kampfeinsätze mittragen. Tausende unserer Soldaten sind nach Hause zurückgekehrt mit physischen und seelischen Wunden, von denen manche nie verheilen oder sich mit der Zeit sogar verschlimmern werden. Die Toten werden ihren Familien übergeben, denen man versichern können muss, dass ihre Lieben ihr Leben, ihre Zukunft, ihre Träume nicht umsonst gelassen haben. Ich glaube inzwischen nicht mehr daran, dass man diesen Familien guten Gewissens gegenüber treten kann. Aus diesem Grund reiche ich hiermit meine Kündigung ein. Hochachtungsvoll, Matthew P. Hoh Senior Civilian Representative Zabul Province, Afghanistan Cc: Mr. Frank Ruggiero Ms. Dawn Liberi Ambassador Anthony Wayne Ambassador Karl Eikenberry (Den Brief übersetzte Andrian Widman für die FR)
Meldungen am 10. Dezember 2009
Veröffentlicht Dezember 10, 2009 Nicht kategorisiert Hinterlasse einen KommentarMahnwache am 10.12. in Potsdam
________________________________________________________________________
Zeitzeugeninitiative Ehem. KGB – Gefängnis Leistikowstraße
– Pressemitteilung -
Am 10.12.2009 – Tag der Menschenrechte - ab 11 Uhr wird die
Initiative vor der Gedenkstätte Potsdam, Leistikowstraße, eine
Mahnwache abhalten. Diese Mahnwache soll am 12. und 13. 12.2009 zur
gleichen Zeit fortgesetzt werden.
Die Zeitzeugen werden ihrer im Zeitraum 1945 bis 1953 vom
KGB/NKWD ermordeten Kameraden gedenken.
Gleichzeitig wird auf die unhaltbaren Zustände in der
Gedenkstätte aufmerksam gemacht.
Erst kürzlich ist das bisher nicht konkret veröffentlichte
Konzept des Herrn Prof. Morsch (Stiftung Brandenburgische
Gedenkstätten) und der Frau Dr. Reich (Leiterin der Gedenkstätte) über
einen Presseartikel in den PNN vom 5.11.09 in Ansätzen sichtbar
geworden.
Seit der Übernahme der Gedenkstätte durch die Stiftung
Brandenburgische Gedenkstätten wird systematisch versucht, den
Charakter einer Gedenk- und Begegnungsstätte zu unterlaufen. Der
neueste Skandal besteht darin, daß Zeitzeugenveranstaltungen dort
untersagt worden sind.
Ab 1997 existierte eine gut angenommene Dauerausstellung,
initiiert von MEMORIAL Deutschland. Diese darf nicht mehr gezeigt
werden, weil sie zu sehr auf die deutschen Opfer fokussiert gewesen sei.
Zur Information: Diese – damals zumeist jugendlichen – unschuldigen
Opfer der Jahre 1945 bis 1953 mußten in diesem Gefängnis unter
unvorstellbaren Umständen vegetieren, sind von sowj. Militärgerichten
rechtsstaatswidrig verurteilt, z.T. in/bei Potsdam oder in Moskau
ermordet oder in den GULAG bzw. in ?DDR? – Zuchthäuser verschleppt
worden.
Nach dem absurden Konzept von Morsch/Reich sollen diese
furchtbaren Schicksale eine nur untergeordnete Rolle spielen. (Auch
in Sachsenhausen sind beide dafür verantwortlich gewesen, daß
jahrelang die Opfer des ?Speziallagers? nur ?Opfer
2. Klasse? sein durften.)
Als Grund für das Nichtaufstellen der sehr informativen MEMORIAL -
Ausstellung wird sogar nicht davor zurückgeschreckt, Unwahrheiten
aufzutischen (unansehnlich, baupolizeiliche Gründe).
Wir protestieren gegen die zynische Behandlung der noch lebenden
Zeitzeugen, gegen die Blockade als G e d e n k stätte, die mit
Millionen Steuermitteln saniert bzw. errichtet wurde und das Konzept
von Morsch / Reich und wünschen ein Gespräch mit Frau Ministerin Dr.
Münch.
Die Villen in der Leistikowstraße stehen für hunderte Villen in
der gesamten ehem. SBZ, in denen der/das KGB/NKWD gefoltert und
Terrorurteile gesprochen hat.
D a s gilt es aufzuarbeiten; die Geschichte des
Militärgefängnisses der Sowjetischen Besatzungsarmee nach 1953 ist
vor allem eine Sache Rußlands.
Der Historiker und Direktor der Gedenkstätte Hohenschönhausen,
Dr.Hubertus Knabe, hat sein Verständnis für unsere Forderungen
geäußert und den gegenwärtigen Zustand der Gedenkstätte als nicht
zufriedenstellend bezeichnet.
V.i.S.d.P. : Zeitzeugeninitiative Ehem. KGB – Gefängnis
Leistikowstraße c/o B. Platt, Theoderichstr.20, 72639 Neuffen, Tel.
07025 911095 u. D. Jungnickel, Hindenburgdamm 16, 12203 Berlin, Tel.
030 965 11 839
__________________________________________________________________________
Der unselige Geist von Potsdam, der mit den rassistischen Austreibungsplänen
an Millionen Deutschen verbunden ist, scheint weiterhin seine Früchte zu
tragen.
Ein Ungeist, der mir bereits 1945 in jugoslawischer Kriegsgefangenschaft
begegnet ist, als man mir nach einem mißlungenen Fluchtversuch in
Fiume/Rijeka erklärte, ich sei ein Faschist weil nur ein Faschist vor den
Errungenschaften des Sozialismus flüchtet. Die Folge, drei
Scheinerschießungen ein halbes Jahr Dunkelhaft und ein halbes Jahr
Zwangslagerhaft. Und da war ich als „Vogelfreier“ noch gut bedient.
Heute ist ein Faschist wer vor den Errungenschaften
sozialistisch-kapitalistischer geistiger Okupationsversuche flüchtet.
Herbert Jeschioro
Stasi-Beauftragte in Brandenburg – Die DDR-Bürgerrechtlerin Ulrike
Poppe soll Brandenburgs erste Stasi-Beauftragte werden. Der
Personalvorschlag von Ministerpräsident Platzeck (SPD) sei in den
Koalitionsfraktionen im Landtag positiv aufgenommen worden, sagten die
Parlamentarischen Geschäftsführer Klara Geywitz (SPD) und Christian
Görke (Linkspartei) am Dienstag in Potsdam. Auch die CDU-Opposition
reagierte positiv: Poppe sei bereits auf einer früheren
Vorschlagsliste der CDU als mögliche Kandidatin benannt worden, sagte
Fraktionschefin Johanna Wanka. (epd)
F.A.Z., 09.12.2009, Nr. 286 / Seite 4
Geheimdienst hält Hitlers Kiefer für echt
rve. FRANKFURT, 8. Dezember. Der russische Inlandsgeheimdienst FSB
beharrt darauf, dass ein Kieferfragment und eine Schädeldecke in
russischen Archiven tatsächlich von Adolf Hitler stammen. Der Leiter
des FSB-Archivs Wassilij Christoforow widersprach in einem Gepräche
mit der Zeitung „Iswestija“ amerikanischen Wissenschaftlern, die
Anfang Oktober zu dem Ergebnis gekommen waren, die angekohlte
Schädeldecke mit einem Ausschussloch müsse einer zwischen 20 und 40
Jahre alten Frau gehört haben. Nach Christoforows Angaben ist die
Echtheit der Knochen durch Zeugenaussagen und Vergleiche mit
Röntgenaufnahmen von Hitlers Kiefer belegt. Der amerikanische Forscher
dagegen habe seine Untersuchungen nicht an den Originalen vorgenommen.
Die Schädelteile wurden nach russischen Angaben 1946 auf dem Gelände
des Führerbunkers in Berlin gefunden. Die Öffentlichkeit erfuhr von
ihnen 1993, erstmals öffentlich gezeigt wurden sie 2000 in Moskau.
F.A.Z., 09.12.2009, Nr. 286 / Seite 9
SS-Mann Boere gesteht Morde
„Kein Bewusstsein, ein Verbrechen zu begehen“
reb. AACHEN, 8. Dezember. Im Prozess gegen den früheren SS-Mann
Heinrich Boere am Aachener Landgericht hat der Angeklagte gestanden,
vor 65 Jahren drei niederländische Zivilisten ermordet zu haben. „Ich
habe 1944 zu keinem Zeitpunkt mit dem Bewusstsein oder mit dem Gefühl
gehandelt, ein Verbrechen zu begehen. Heute, nach 65 Jahren, sehe ich
das natürlich aus einem anderen Blickwinkel“, heißt es in einer am
Dienstag von Boeres Verteidiger verlesenen Einlassung.
Nach Erkenntnissen der für die Bearbeitung von nationalsozialistischen
Massenverbrechen zuständigen Staatsanwaltschaft Dortmund hat Boere als
Angehöriger des „Sonderkommandos Feldmeijer“ am 14. Juli 1944 im
niederländischen Breda einen Apotheker erschossen; am 3.September 1944
soll er in Verschooten einen leitenden Angestellten und wenig später
einen Prokuristen ebenfalls aus niederen Beweggründen heimtückisch mit
seiner Handfeuerwaffe getötet haben. Die Taten sind nach Ansicht der
Staatsanwaltschaft als völkerrechtswidrige Repressalien der Besatzer
gegen die niederländische Bevölkerung zu werten. Am Dienstag ließ
Boere mitteilen, er habe die „Repressalmaßnahmen“ als rechtens und
notwendig erachtet.
In den besetzten Niederlanden hatte die SS versucht, Widerstand mit
„Gegenterror“ einzudämmen. Die Aktion unter dem Tarnnamen
„Silbertanne“ sah vor, für jeden Deutschen und jedes Mitglied der
holländischen Nationalsozialistischen Partei, das Widerstandskämpfer
getötet hatten, drei holländische Regimegegner zu erschießen. Zu
diesem Zweck hatte der Kommandeur der „Germanischen SS“, Feldmeijer,
ein Kommando mit etwa 15 holländischen SS-Leuten gebildet. Den Männern
fielen mindestens 54 Niederländer zum Opfer. Einige der Mörder wurden
nach dem Krieg in den Niederlanden zum Tode oder zu längjährigen
Haftstrafen verurteilt. Boere dagegen konnte nach Deutschland
flüchten, wurde aber in Abwesenheit zum Tode verurteilt. Die
Niederlande beantragten dann erst 1980 seine Auslieferung, die das
Oberlandesgericht Köln allerdings für unzulässig befand. Auch um den
nun laufenden Prozess am Aachener Landgericht hatte es ein längeres
Tauziehen gegeben.
F.A.Z., 09.12.2009, Nr. 286 / Seite 4
So viel Leid
Von Wien über Oslo nach Auschwitz: Ruth Maiers ergreifende Tagebücher
„Ich schreibe nicht Tagebuch, um ,Reflexionen’ niederzuschreiben. Ich
schreibe, um Gefühle auszulösen, die mich sonst ersticken würden.“ Das
notiert Ruth Werner Anfang April 1941. Seit drei Jahren lebte sie
schon in Norwegen, und ihre Zukunftsaussichten verdüsterten sich von
Tag zu Tag. Die 1920 in Wien geborene Ruth Werner entstammte einer
gutsituierten jüdischen Familie; ihr schon früh verstorbener Vater war
führender Gewerkschafter in Österreich und in der internationalen
Postgewerkschaft, seine vielen Kontakte gerade in das
sozialdemokratisch gefärbte Norwegen waren für die Tochter 1939 eine
lebensrettende Chance, in der Fremde eine Bleibe zu finden. Für die in
Österreich lebenden Juden änderte sich das Leben nach dem „Anschluss“
an Deutschland im März 1938 geradezu schlagartig. Über Nacht wurden
sie zu Parias, zu entwürdigenden öffentlichen Arbeiten gezwungen und
oftmals ihrer Habe beraubt. Die Familie Werner konnte um die
Jahreswende 1938/39 Österreich verlassen; Mutter, Schwester und
Großmutter flüchteten nach England, Ruth nach Norwegen, eine Wahl, die
sie später bitter bereute.
Fast über all die Jahre hat sie ein Tagebuch geführt, beginnend 1933
bis zum Herbst 1942. Bei einer befreundeten Norwegerin, der später als
Dichterin bekannt gewordenen Gunvor Hofmo, sowie bei ihrer Schwester
waren die meisten Kladden aufbewahrt, heute im Holocaust-Museum und
-Studienzentrum in Oslo. Es ist die Chronik eines in der Tat
unbekümmert in den Tag lebenden Backfischs zu einer durch die
Ereignisse fast unmittelbar erwachsen gewordenen jungen Frau. Die
sorglosen Wiener Jahre 1933 bis 1937 werden abrupt abgelöst von den
brutalen Ereignissen 1938: „Freitag, 11. November 1938. Gestern war
der schrecklichste Tag, den ich je erlebt habe. Ich weiß jetzt, was
Pogrome sind, weiß, was Menschen tun können. Menschen, die Ebenbilder
Gottes.“
In Norwegen fühlte sie sich zunächst geborgen. Aber spätestens nach
der deutschen Besetzung Norwegens im April 1940 spürte sie, dass sie
festsaß, nicht mehr herauskam, weder nach England noch – wie
sehnlichst erhofft – in die Vereinigten Staaten. Alle Versuche,
beruflich Fuß zu fassen, schlugen fehl. Bei Gelegenheitsarbeiten
lernte sie Gleichaltrige und Gleichgesinnte kennen, die ihr Stütze und
Halt waren. Sie kämpfte mit Depressionen, die 1941 zu einem
Nervenzusammenbruch führten: „Ich bin oft verzweifelt. Das Leben steht
dann vor mir wie ein unheimliches Ungeheuer, gegen das sich zu wehren
lächerlich ist.“ Und immer wieder Anklagen gegen die deutschen
Kriegstreiber und ihre norwegischen Mitläufer: „Mein Gott, wie sie
sich an uns verbrochen haben. Alles, alles, jeden winzigen Glauben
zertreten haben, bis es kalt und öde wurde in uns. Kein Ideal haben
sie uns gelassen. Mit 21 Jahren haben wir alle resigniert.“ Aber was
man bei anderen Verfolgten kennt, zeigt sich auch hier: das psychische
Elend zwang zu gedanklicher Rigorosität: Ruth begann künstlerisch zu
arbeiten, schrieb kleine Geschichten und anrührende Gedichte. Das Buch
spiegelt deutlich diese Entwicklung.
Anfang 1942 registrierte die Polizei alle in Norwegen lebenden Juden.
Ruth ahnte nicht, was kommen sollte. Noch einen schönen Sommer
verlebte sie mit Freundinnen, im Herbst bezog sie ein Zimmer in Oslo.
Im Oktober 1942 wurden alle männlichen Juden in der Stadt, am 26.
November alle Frauen und Kinder verhaftet und über Stettin weiter nach
Auschwitz gebracht. Die meisten Männer wurden zur Arbeit
abkommandiert, Frauen und Kinder unmittelbar nach ihrer Ankunft
ermordet. Das letzte Zeugnis der gerade 22 Jahre alt gewordenen Ruth
ist ein aus dem Schiff herausgeschmuggelter Kassiber an Gunvor Hofmo:
„Ich glaube, dass es gut so ist, wie es gekommen ist. Warum sollen wir
nicht leiden, wenn so viel Leid ist? Sorg Dich nicht um mich. Ich
möchte vielleicht nicht mit Dir tauschen.“
Warum, so mag man fragen, noch ein weiteres Zeugnis angesichts schon
so vieler Aufzeichnungen, Tagebücher und Erinnerungen aus dieser Zeit?
Eine schlüssige Antwort gibt es wahrscheinlich nicht, wohl nur, dass
die Überlebenden nach wie vor – und immer wieder – vor der Aufgabe
stehen, die Vergangenheit auch mit ihren Schrecken und Verbrechen in
die Gegenwart miteinzubeziehen, hier den so alltäglichen und doch
beispielhaften Lebensweg einer jungen Frau, die auf eine
hoffnungsvolle Zukunft blicken konnte, die sich völlig verflüchtigte.
Ein Schicksal wie viele, und doch ein ganz singuläres. DIRK KLOSE
Ruth Maier: „Das Leben könnte gut sein“. Tagebücher 1933 bis 1942.
Herausgegeben von Jan Erik Vold. Deutsche Verlags-Anstalt, München
2008. 544 S., 24,95 [Euro].
F.A.Z., 10.12.2009, Nr. 287 / Seite 10
—————————————————————————
Lyriker Werner Söllner war Securitate-Spitzel
igl. FRANKFURT, 9. Dezember. Der rumäniendeutsche Lyriker Werner
Söllner hat sich als Informant der Securitate offenbart. Während einer
Münchner Tagung über die Geheimdienstakten von Schriftstellern in
Rumänien teilte Söllner mit, unter welchen Umständen er in den
siebziger Jahren Kollegen, darunter Herta Müller und Richard Wagner,
bespitzelte. 1982 reiste Söllner in den Westen aus, seit 2002 leitet
er das Hessische Literaturforum in Frankfurt. (Siehe Feuilleton, Seite
33.)
F.A.Z., 10.12.2009, Nr. 287 / Seite 1
Jedes Wort weiß etwas vom Teufelskreis
Ich wünsche mir, ich könnte einen Satz sagen für alle, denen man in
Diktaturen die Würde nimmt: Vorlesung zum Literaturnobelpreis in der
Schwedischen Akademie in Stockholm. Von Herta Müller
HAST DU EIN TASCHENTUCH, fragte die Mutter jeden Morgen am Haustor,
bevor ich auf die Straße ging. Ich hatte keines. Und weil ich keines
hatte, ging ich noch mal ins Zimmer zurück und nahm mir ein
Taschentuch. Ich hatte jeden Morgen keines, weil ich jeden Morgen auf
die Frage wartete. Das Taschentuch war der Beweis, dass die Mutter
mich am Morgen behütet. In den späteren Stunden und Dingen des Tages
war ich auf mich selbst gestellt. Die Frage HAST DU EIN TASCHENTUCH
war eine indirekte Zärtlichkeit. Eine direkte wäre peinlich gewesen,
so etwas gab es bei den Bauern nicht. Die Liebe hat sich als Frage
verkleidet. Nur so ließ sie sich trocken sagen, im Befehlston wie die
Handgriffe der Arbeit. Dass die Stimme schroff war, unterstrich sogar
die Zärtlichkeit. Jeden Morgen war ich einmal ohne Taschentuch am Tor
und ein zweites Mal mit einem Taschentuch. Erst dann ging ich auf die
Straße, als wäre mit dem Taschentuch auch die Mutter dabei.
Und zwanzig Jahre später war ich längst für mich allein in der Stadt,
Übersetzerin in einer Maschinenbaufabrik. Fünf Uhr morgens stand ich
auf, halb sieben Uhr fing die Arbeit an. Morgens schallte aus dem
Lautsprecher die Hymne über den Fabrikhof. In der Mittagspause die
Arbeiterchöre. Zwei Jahre vergingen im Trott der Alltäglichkeit, ein
Tag glich dem anderen.
Im dritten Jahr war es mit der Gleichheit der Tage vorbei. Innerhalb
einer Woche kam dreimal frühmorgens ein riesengroßer dickknochiger
Mann mit funkelnd blauen Augen, ein Koloss vom Geheimdienst, in mein
Büro.
Das erste Mal beschimpfte er mich im Stehen und ging.
Das zweite Mal zog er seine Windjacke aus, hängte sie an den
Schrankschlüssel und setzte sich. Ich hatte an diesem Morgen von zu
Hause Tulpen mitgebracht und arrangierte sie in der Vase. Er schaute
mir zu und lobte mich für meine ungewöhnliche Menschenkenntnis. Seine
Stimme war glitschig. Es war mir nicht geheuer. Ich bestritt das Lob
und versicherte, dass ich mich in Tulpen auskenne, aber nicht in
Menschen. Da sagte er maliziös, dass er mich besser kenne als ich die
Tulpen. Dann hängte er sich die Windjacke auf den Arm und ging.
Das dritte Mal setzte er sich, und ich blieb stehen, denn er hatte
seine Aktentasche auf meinen Stuhl gelegt. Ich wagte es nicht, sie auf
den Boden zu stellen. Er beschimpfte mich als stockdumm, arbeitsfaul,
als Flittchen, so verdorben wie eine streunende Hündin. Die Tulpen
schob er knapp an den Tischrand, auf die Tischmitte legte er ein
leeres Blatt Papier und einen Stift. Er brüllte: schreiben. Ich
schrieb im Stehen, was er mir diktierte – meinen Namen mit
Geburtsdatum und Adresse. Dann aber, dass ich unabhängig von Nähe oder
Verwandtschaft niemandem sage, dass ich … jetzt kam das schreckliche
Wort: colaborez, dass ich kollaboriere. Dieses Wort schrieb ich nicht
mehr. Ich legte den Stift hin und ging zum Fenster, sah auf die
staubige Straße hinaus. Sie war nicht asphaltiert, Schlaglöcher und
bucklige Häuser. Diese ruinierte Gasse hieß auch noch Strada Gloriei,
Straße des Ruhms. Ich sagte: N-am caracterul, ich hab nicht diesen
Charakter. Ich sagte es der Straße draußen. Das Wort CHARAKTER machte
den Geheimdienstmann hysterisch. In seiner Niederlage warf er die
Blumenvase mit den Tulpen an die Wand. Sie zerschellte, und es
knirschte, als wären Zähne in der Luft. Mit der Aktentasche unterm Arm
sagte er leis: Dir wird es noch leid tun, wir ersäufen dich im Fluss.
Ich sagte wie zu mir selbst: Wenn ich das unterschreibe, kann ich
nicht mehr mit mir leben, dann muss ich es selber tun. Besser Sie
machen es. Da stand hier die Bürotür schon offen, und er war weg.
Am nächsten Tag fing das Gezerre an. Ich sollte aus der Fabrik
verschwinden. Jeden Morgen halb sieben musste ich mich beim Direktor
präsentieren. Mit ihm saßen jeden Morgen der Chef der Gewerkschaft und
der Parteisekretär. Wie seinerzeit die Mutter fragte: Hast du ein
Taschentuch, fragte jetzt der Direktor jeden Morgen: Hast du eine
andere Arbeit gefunden. Ich antwortete jedes Mal dasselbe: Ich suche
keine, mir gefällt es hier in der Fabrik, ich möchte bis zur Rente
bleiben.
Eines Morgens kam ich zur Arbeit, und meine Wörterbücher lagen im Gang
auf dem Boden neben der Bürotür. Ich öffnete, an meinem Schreibtisch
saß ein Ingenieur. Er sagte: Hier klopft man an, wenn man hereinkommt.
Hier sitze ich, du hast hier nichts zu suchen. Nach Hause gehen konnte
ich nicht, sonst hätte man einen Vorwand gehabt, mich wegen
unentschuldigten Fehlens entlassen zu können. Ich hatte kein Büro,
musste jetzt erst recht jeden Tag normal zur Arbeit kommen, durfte auf
keinen Fall fehlen.
Meine Freundin, der ich jeden Tag auf dem Heimweg durch die elendige
Strada Gloriei alles erzählte, machte mir die erste Zeit eine Ecke an
ihrem Schreibtisch frei. Doch eines Morgens stand sie vor der Bürotür
und sagte: Ich darf dich nicht hereinlassen. Alle sagen, du bist ein
Spitzel. Die Schikanen wurden nach unten gereicht, das Gerücht unter
den Kollegen in Umlauf gesetzt. Das war das Schlimmste. Gegen Angriffe
kann man sich wehren, gegen Verleumdung ist man machtlos. Ich rechnete
jeden Tag mit allem, auch mit dem Tod. Aber mit dieser Perfidie wurde
ich nicht fertig. Keine Rechnung machte sie erträglich. Verleumdung
stopft einen aus mit Dreck, man erstickt, weil man sich nicht wehren
kann. In der Meinung der Kollegen war ich genau das, was ich
verweigert hatte. Wenn ich sie bespitzelt hätte, hätten sie mir
ahnungslos vertraut. Im Grunde bestraften sie mich, weil ich sie
schonte.
Da ich jetzt erst recht nicht fehlen durfte, aber kein Büro hatte,
stand ich unschlüssig im Treppenhaus. Ich ging die Treppen ein paarmal
auf und ab – plötzlich war ich wieder das Kind meiner Mutter, denn ICH
HATTE EIN TASCHENTUCH. Ich legte es zwischen der ersten und zweiten
Etage auf eine Treppenstufe, strich es glatt, dass es ordentlich
liegt, und setzte mich drauf. Meine dicken Wörterbücher legte ich aufs
Knie und übersetzte die Beschreibungen von hydraulischen Maschinen.
Ich war ein Treppenwitz und mein Büro ein Taschentuch. Meine Freundin
setzte sich in den Mittagspausen auf die Treppe zu mir. Aus dem
Hoflautsprecher sangen wie immer die Arbeiterchöre vom Glück des
Volkes. Sie aß und weinte um mich. Ich nicht. Ich musste hart bleiben.
Noch lange. Ein paar ewige Wochen, bis ich entlassen wurde.
In der Zeit, als ich ein Treppenwitz war, habe ich im Lexikon
nachgeblättert, was es mit dem Wort TREPPE auf sich hat: Die erste
Stufe der Treppe heißt ANTRITT, die letzte Stufe AUSTRITT. Die
waagerechten Stufen zum Drauftreten sind seitlich in die TREPPENWANGEN
eingepasst. Und die Freiräume zwischen den einzelnen Stufen heißen
sogar TREPPENAUGEN. Von den Bauteilen der hydraulischen,
ölverschmierten Maschinen kannte ich die schönen Wörter:
SCHWALBENSCHWANZ, SCHWANENHALS, der Halt der Schrauben hieß
SCHRAUBENMUTTER. Und genauso verblüfften mich die poetischen Namen der
Treppenteile, die Schönheit der technischen Sprache. TREPPENWANGEN,
TREPPENAUGEN – also hat die Treppe ein Gesicht. Ob aus Holz oder
Stein, Beton oder Eisen – wieso bauen die Menschen selbst in die
sperrigsten Dinge der Welt ihr eigenes Antlitz hinein, geben totem
Material die Namen vom eigenen Fleisch, personifizieren es zu
Körperteilen? Wird den Spezialisten der Technik die schroffe Arbeit
erst erträglich durch versteckte Zärtlichkeit? Läuft jede Arbeit, in
jedem Beruf, nach demselben Prinzip wie die Frage meiner Mutter nach
dem Taschentuch?
Es gab zu Hause in meiner Kindheit eine Taschentuchschublade. Darin
lagen in zwei Reihen hintereinander je drei Stapel:
Links die Männertaschentücher für den Vater und Großvater.
Rechts die Frauentaschentücher für die Mutter und Großmutter.
In der Mitte die Kindertaschentücher für mich.
Die Schublade war unser Familienbild im Taschentuchformat. Die
Männertaschentücher waren die größten, hatten dunkle Randstreifen in
Braun, Grau oder Bordeaux. Die Frauentaschentücher waren kleiner, ihre
Ränder hellblau, rot oder grün. Die Kindertaschentücher waren die
kleinsten, ohne Rand, aber im weißen Viereck mit Blumen oder Tieren
bemalt. Von allen drei Taschentuchsorten gab es Werktagstaschentücher
in der vorderen Reihe und Sonntagstaschentücher in der hinteren Reihe.
Sonntags musste das Taschentuch, auch wenn man es nicht sah, zur Farbe
der Kleider passen.
Kein anderer Gegenstand im Haus, nicht einmal wir selber waren uns
jemals so wichtig wie das Taschentuch. Es war universell nutzbar für:
Schnupfen, Nasenbluten, verletzte Hand, Ellbogen oder Knie, Weinen
oder Draufbeißen und das Weinen unterdrücken. Ein nasses, kaltes
Taschentuch auf der Stirn war gegen Kopfweh. Mit vier Knoten an den
Ecken war es eine Kopfbedeckung gegen Sonnenbrand oder Regen. Wenn man
sich etwas merken wollte, machte man sich einen Knoten als
Gedächtnisstütze ins Taschentuch. Zum Tragen schwerer Taschen wickelte
man es um die Hand. Flatternd wurde es ein Abschiedswinken, wenn der
Zug aus dem Bahnhof fuhr. Wenn im Dorf einer zu Hause starb, band man
ihm sofort ums Kinn herum ein Taschentuch, damit der Mund geschlossen
bleibt, wenn die Leichenstarre fertig ist. Wenn am Wegrand in der
Stadt einer umfiel, fand sich immer ein Passant, der dem Toten das
Gesicht zudeckte mit seinem Taschentuch – so war das Taschentuch seine
erste Totenruhe.
Später, als ich mit Oskar Pastior Gespräche führte, um über seine
Deportation ins sowjetische Arbeitslager zu schreiben, erzählte er,
dass er von einer alten russischen Mutter ein Taschentuch aus weißem
Batist bekommen hat. Vielleicht habt ihr Glück, du und mein Sohn, und
dürft bald nach Hause, sagte die Russin. Ihr Sohn war so alt wie Oskar
Pastior und von zu Hause so weit weg wie er, in der anderen Richtung,
sagte sie, in einem Strafbataillon. Als halbverhungerter Bettler hat
Oskar Pastior an ihre Tür geklopft, wollte einen Brocken Kohle für ein
bisschen Essen tauschen. Sie ließ ihn ins Haus, gab ihm heiße Suppe.
Und als seine Nase in den Teller tropfte – das weiße Taschentuch aus
Batist, das noch nie jemand benutzt hatte. Mit einem Ajour-Rand,
akkurat genähten Stäbchen und Rosetten aus Seidenzwirn war das
Taschentuch eine Schönheit, die den Bettler umarmte und verletzte.
Eine Mixtur, einerseits Trost aus Batist, andererseits ein Messband
mit Seidenstäbchen, den weißen Strichlein auf der Skala seiner
Verwahrlosung. Oskar Pastior selbst war eine Mixtur für diese Frau:
weltfremder Bettler im Haus und verlorenes Kind in der Welt. In diesen
zwei Personen war er beglückt und überfordert von der Geste einer
Frau, die für ihn auch zwei Personen war: fremde Russin und besorgte
Mutter mit der Frage: HAST DU EIN TASCHENTUCH.
Ich habe, seitdem ich diese Geschichte kenne, auch eine Frage: Ist
HAST DU EIN TASCHENTUCH überall gültig und im Schneeglanz zwischen
Frieren und Tauen über die halbe Welt gespannt. Geht sie zwischen
Bergen und Steppen über alle Grenzen, bis hinein in ein riesiges mit
Straf- und Arbeitslagern übersätes Imperium. Ist die Frage HAST DU EIN
TASCHENTUCH nicht einmal mit Hammer und Sichel, nicht einmal im
Stalinismus der Umerziehung durch die vielen Lager totzukriegen?
Nach dem Gespräch über das weiße Taschentuch klebte ich Oskar Pastior
die halbe Nacht eine Collage auf eine weiße Karte:
Hier tanzen Punkte sagte Bea
kommst in ein langbeiniges Glas Milch
Wäsche in Weiß graugrüne Zinkwanne
bei Nachnahme entsprechen sich
fast alle Materialien
schau her
ich bin die Zugfahrt und
die Kirsche in der Seifenschale
sprich nie mit fremden Männern und
über die Zentrale
Als ich die Woche darauf zu ihm kam, ihm die Collage schenken wollte,
sagte er: Da musst du noch draufkleben FÜR OSKAR. Ich sagte: Was ich
dir gebe, das gehört dir. Du weißt es doch. Er sagte: Du musst es
draufkleben, die Karte weiß es vielleicht nicht. Ich nahm sie wieder
mit nach Hause und klebte drauf: für Oskar. Und schenkte sie ihm die
nächste Woche wieder, als wäre ich das erste Mal vom Tor ohne
Taschentuch zurückgegangen und jetzt zum zweiten Mal am Tor mit einem
Taschentuch.
Mit einem Taschentuch endet auch eine andere Geschichte:
Der Sohn meiner Großeltern hieß Matz. In den dreißiger Jahren wurde er
zur Kaufmannslehre nach Temeswar geschickt, um den Getreidehandel und
Kolonialwarenladen der Familie zu übernehmen. An der Schule
unterrichteten Lehrer aus dem Deutschen Reich, richtige Nazis. Der
Matz war nach der Lehre vielleicht nebenbei auch zum Kaufmann, aber
hauptsächlich zum Nazi ausgebildet – Gehirnwäsche nach Plan. Der Matz
war nach der Lehre ein glühender Nazi, ein Ausgewechselter. Mein
Großvater hat ihn mehrmals zurechtgewiesen: Er habe sein ganzes
Vermögen nur durch Kredite von jüdischen Geschäftsfreunden. Und als
das nichts half, hat er ihn mehrmals geohrfeigt. Doch sein Verstand
war getilgt. Er spielte den Dorfideologen, drangsalierte
Gleichaltrige, die sich vor der Front drückten. Er meldete sich
freiwillig zur SS, wollte an die Front. Ein paar Monate später kam er
nach Hause, um zu heiraten.
Meine Großmutter hatte zwei Fotos von ihrem Sohn Matz ganz hinten in
einer Schublade, ein Hochzeitsfoto und ein Todesfoto. Auf dem
Hochzeitsbild steht eine Braut in Weiß, eine Hand größer als er, dünn
und ernst, eine Gipsmadonna. Neben ihr der Matz in der Naziuniform.
Statt ein Bräutigam zu sein, ist er ein Soldat. Ein Heiratssoldat und
sein eigener letzter Heimatsoldat. Kaum zurück an der Front, kam das
Todesfoto. Darauf ist ein allerletzter, von einer Mine zerfetzter
Soldat. Das Todesfoto ist handgroß, ein schwarzer Acker, mittendrauf
ein weißes Tuch mit einem grauen Häuflein Mensch. Im Schwarzen liegt
das weiße Tuch so klein wie ein Kindertaschentuch, dessen weißes
Viereck in der Mitte mit einer bizarren Zeichnung bemalt ist. Für
meine Großmutter hatte auch dieses Foto seine Mixtur: Auf dem weißen
Taschentuch war ein toter Nazi, in ihrem Gedächtnis ein lebender Sohn.
Mein Großvater war im Ersten Weltkrieg Soldat. Er wusste, wovon er
spricht, wenn er in Bezug auf seinen Sohn Matz oft und verbittert
sagte: Ja, wenn die Fahnen flattern, rutscht der Verstand in die
Trompete. Diese Warnung passte auch auf die folgende Diktatur, in der
ich selber lebte. Täglich sah man den Verstand der kleinen und großen
Profiteure in die Trompete rutschen. Ich beschloss, die Trompete nicht
zu blasen.
Aber als Kind musste ich gegen meinen Willen Akkordeon spielen lernen.
Denn im Haus stand das rote Akkordeon des toten Soldaten Matz. Die
Riemen des Akkordeons waren viel zu lang für mich. Damit sie nicht von
der Schulter rutschen, band der Akkordeonlehrer sie mir auf dem Rücken
mit einem Taschentuch zusammen.
Kann man sagen, dass gerade die kleinsten Gegenstände, und seien es
Trompete, Akkordeon oder Taschentuch, das Disparateste im Leben
zusammenbinden. Dass die Gegenstände kreisen und in ihren Abweichungen
etwas haben, das den Wiederholungen gehorcht – dem Teufelskreis. Man
kann es glauben, aber nicht sagen. Aber was man nicht sagen kann, kann
man schreiben. Weil das Schreiben ein stummes Tun ist, eine Arbeit vom
Kopf in die Hand. Der Mund wird übergangen. Ich habe in der Diktatur
viel geredet, meistens weil ich mich entschlossen hatte, die Trompete
nicht zu blasen. Meistens hat das Reden unerträgliche Folgen gehabt.
Aber das Schreiben hat im Schweigen begonnen, dort auf der
Fabriktreppe, wo ich mit mir selbst mehr ausmachen musste, als man
sagen konnte. Das Geschehen war im Reden nicht mehr zu artikulieren.
Höchstens die äußeren Hinzufügungen, aber nicht deren Ausmaß. Dieses
konnte ich nur noch stumm im Kopf buchstabieren, im Teufelskreis der
Wörter beim Schreiben. Ich reagierte auf die Todesangst mit
Lebenshunger. Der war ein Worthunger. Nur der Wortwirbel konnte meinen
Zustand fassen. Er buchstabierte, was sich mit dem Mund nicht sagen
ließ. Ich lief dem Gelebten im Teufelskreis der Wörter hinterher, bis
etwas so auftauchte, wie ich es vorher nicht kannte.
Parallel zur Wirklichkeit trat die Pantomime der Wörter in Aktion. Sie
respektiert keine realen Dimensionen, schrumpft die Hauptsachen und
dehnt die Nebensachen. Der Teufelskreis der Wörter bringt dem Gelebten
Hals über Kopf eine Art verwunschene Logik bei. Die Pantomime ist
rabiat und bleibt ängstlich und genauso süchtig wie überdrüssig. Das
Thema Diktatur ist von sich aus dabei, weil Selbstverständlichkeit nie
mehr wiederkehrt, wenn sie einem fast komplett geraubt worden ist. Das
Thema ist implizit da, aber in Besitz nehmen mich die Wörter. Sie
locken das Thema hin, wo sie wollen. Nichts mehr stimmt, und alles ist
wahr.
Damals in der Fabrik, als ich ein Treppenwitz und das Taschentuch mein
Büro war, habe ich im Lexikon auch das schöne Wort TREPPENZINS
gefunden. Es bedeutet in Stufen ansteigende Zinssätze einer Anleihe.
Die ansteigenden Zinssätze sind für den Einen Kosten, für den Anderen
Einnahmen. Beim Schreiben werden sie beides. Je mehr das Geschriebene
mich ausraubt, desto mehr zeigt es dem Gelebten, was es im Erleben
nicht gab. Nur die Wörter entdecken es, weil sie es vorher nicht
wussten. Wo sie das Gelebte überraschen, spiegeln sie es am besten.
Sie werden so zwingend, dass sich das Gelebte an sie klammern muss,
damit es nicht zerfällt.
Mir scheint, die Gegenstände kennen ihr Material nicht, die Gesten
kennen nicht ihre Gefühle und die Wörter nicht den Mund, der spricht.
Aber um uns der eigenen Existenz zu versichern, brauchen wir die
Gegenstände, die Gesten und die Wörter. Je mehr Wörter wir uns nehmen
dürfen, desto freier sind wir doch. Wenn uns der Mund verboten wird,
suchen wir uns durch Gesten, sogar durch Gegenstände zu behaupten. Sie
sind schwerer zu deuten, bleiben eine Zeitlang unverdächtig. So können
sie uns helfen, die Erniedrigung in eine Würde umzukrempeln, die eine
Zeitlang unverdächtig bleibt.
Kurz vor meiner Emigration aus Rumänien wurde meine Mutter frühmorgens
vom Dorfpolizisten abgeholt. Sie war schon am Tor, als ihr einfiel,
HAST DU EIN TASCHENTUCH. Sie hatte keines. Obwohl der Polizist
ungeduldig war, ging sie noch mal ins Haus zurück und nahm sich ein
Taschentuch. Auf der Wache tobte der Polizist. Das Rumänisch meiner
Mutter reichte nicht, um sein Geschrei zu verstehen. Dann verließ er
das Büro und schloss die Tür von außen ab. Den ganzen Tag saß meine
Mutter eingesperrt da. Die ersten Stunden saß sie an seinem Tisch und
weinte. Dann ging sie auf und ab und begann mit dem tränennassen
Taschentuch den Staub von den Möbeln zu wischen. Dann nahm sie den
Wassereimer aus der Ecke und das Handtuch vom Nagel an der Wand und
wischte den Boden. Ich war entsetzt, als sie mir das erzählte. Wie
kannst Du dem das Büro putzen, fragte ich. Sie sagte, ohne sich zu
genieren, ich habe mir Arbeit gesucht, dass die Zeit vergeht. Und das
Büro war so dreckig. Gut, dass ich mir eins von den großen
Männertaschentüchern mitgenommen hatte.
Erst jetzt verstand ich, durch zusätzliche, aber freiwillige
Erniedrigung verschaffte sie sich Würde in diesem Arrest. In einer
Collage habe ich Wörter dafür gesucht:
Ich dachte an die stramme Rose im Herzen
an die nutzlose Seele wie ein Sieb
der Inhaber fragte aber:
wer gewinnt die Oberhand
ich sagte: die Rettung der Haut
er schrie: die Haut ist
nur ein Fleck beleidigter Batist
ohne Verstand
Ich wünsche mir, ich könnte einen Satz sagen, für alle, denen man in
Diktaturen alle Tage, bis heute, die Würde nimmt – und sei es ein Satz
mit dem Wort Taschentuch. Und sei es die Frage: HABT IHR EIN
TASCHENTUCH?
Kann es sein, dass die Frage nach dem Taschentuch seit jeher gar nicht
das Taschentuch meint, sondern die akute Einsamkeit des Menschen.
Bei unserem Abdruck handelt es sich um eine leicht gekürzte Fassung
der Nobelvorlesung Herta Müllers. Die vollständige Rede finden Sie im
Internet unter www.faz.net/literaturnobelpreis.
F.A.Z., 08.12.2009, Nr. 285 / Seite 33
Mitteilungen eines Privatmannes
Ein Saal voll alter Wunden: In München wollen deutsche Autoren aus
Rumänien über ihre Securitate-Akten reden. Einer von ihnen offenbart
sich plötzlich als Spitzel – Werner Söllner.
Im Sommer tauchte der Informant Walter zum ersten Mal seit vielen
Jahren wieder auf. In den siebziger Jahren hatte er Freunde und
Kollegen in Rumänien bespitzelt, nicht freiwillig, aber auch nicht
ohne Eifer. Wohl niemand hatte ihn je verdächtigt, nicht in
Klausenburg und Temeswar, und auch später nicht, als fast alle
deutschen Schriftsteller Rumäniens im Westen lebten. Aber dann erhielt
Herta Müller im letzten Frühjahr endlich ihre Akte, drei Bände mit 914
Seiten, und nach der Lektüre sah sie nicht nur Teile ihrer
Vergangenheit, sondern auch ihre neue Heimat mit anderen Augen:
Deutschland, so schrieb sie im Juli in der „Zeit“, sei „ein
gemütliches Reservat für Securitate-Spitzel“, die man nun, nach der
zehn Jahre lang verweigerten Akteneinsicht, auch identifizieren könne.
Dann folgten Decknamen: „Sorin, Voicu, Gruia, Marin, Walter, Matei.“
Spätestens in diesem Moment musste IM Walter wissen, dass seine
Freunde ihn durchschaut hatten.
Die meisten Teilnehmer im großen Veranstaltungssaal der
Sudentendeutschen Stiftung in München trifft es völlig unvorbereitet,
als der Tagungsverlauf für eine persönliche Erklärung unterbrochen
wird. Weit mehr als zweihundert Zuhörer haben sich hier versammelt, um
den Vorträgen zu lauschen, in denen Autoren wie Richard Wagner,
William Totok, Franz Hodjak, Helmuth Frauendorfer und andere über ihre
Opferakten sprechen. „Deutsche Literatur in Rumänien im Spiegel und
Zerrspiegel der Securitate-Akten“ lautet der Titel der Tagung, zu der
Historiker und Studenten gekommen sind, aber vor allem viele ehemalige
Dissidenten sowie zahlreiche Angehörige der Landsmannschaften der
Banater Schwaben und Siebenbürger Sachsen. Was hier stattfindet, ist
nicht zuletzt ein Heimattreffen der unheimlichen Art: ein Saal voll
alter Wunden und offener Rechnungen.
Werner Söllner bleibt vor dem Podium stehen, auf dem bereits die
Referenten sitzen. Er geht nicht hinauf, tritt nicht ans Rednerpult,
sondern verliest seine Erklärung stehend. Gerade hatte hier noch der
Germanist Peter Motzan versichert, dass IM „Sando“, der achtzehn der
insgesamt 82 in Motzans Akte befindlichen Berichte verfasst hat,
keineswegs mit dem Schriftsteller Horst Samson identisch sei, dessen
Opferakte den Decknamen „Sando“ trägt. Tags zuvor hatte Cristina
Anisescu in ihrem Vortrag über die Methoden der Securitate berichtet,
dass die Decknamen häufig so gewählt wurden, dass eine entfernte
Ähnlichkeit auf den Klarnamen oder die Berufsbezeichnung des
Betreffenden verwies: Franz Hodjak hieß „Horatio“, Samson wurde zu
„Sando“ und Richard Wagner war „Ziaristul“, der „Journalist“. Werner
Söllner war Walter.
Der erste Anwerbeversuch erfolgte 1971. Söllner hatte im Jahr zuvor
das Studium in Klausenburg aufgenommen, 1973 wurde er Redakteur der
Studentenzeitschrift „Echinox“, in der viele junge Regimegegner
publizierten. Beim zweiten Versuch schickte die Securitate zwei
Offiziere, die Söllner Pläne zur Flucht in den Westen unterstellten
und mit Exmatrikulation drohten. Da beging er den ersten Fehler:
Söllner bot an, die Vorwürfe in Gesprächen aufzuklären. Nun wurden ihm
eigene Gedichte vorgelegt, von staatsfeindlichem Verhalten war die
Rede. Und während der Druck auf den Studenten verstärkt wurde, lenkten
die Offiziere zugleich die Gespräche auch in eine andere Richtung -
„ohne dass ich das zunächst bemerkt hätte“. Jeder im Saal ahnt, was
der hagere , introvertiert wirkende Mann als nächstes mit leiser
Stimme von seinem vorbereiteten Blatt lesen wird: Die Securitate
erkundigte sich zunehmend nach Freunden und Kollegen, ihren Ansichten
und Überzeugungen, Zusammenkünften und Absichten. Gefragt wurde noch
der verängstigte Student und Lyriker Söllner, aber die Antworten gab
schon der Spitzel namens Walter: „Ich bin jemand, der sich nicht
ausreichend zur Wehr setzen konnte. Das kann ich mir bis heute nicht
nachsehen.“
Danach herrscht Stille im Saal. Söllner ist alles andere als eine
Randfigur der deutschen Literatur in Rumänien. Seine von Celan
beeinflussten Gedichte, von denen manche in dieser Zeitung zuerst
veröffentlicht wurden, trugen ihm namhafte Auszeichnungen wie die
Förderpreise der Gryphius- und Hölderlin-Preise ein, er übersetzte die
Gedichte Mircea Dinescus ins Deutsche, wurde Leiter des Hessischen
Literaturforums und hielt 1993 die Frankfurter Poetikvorlesungen. Vier
Jahre zuvor hatte er den Deutschen Sprachpreis erhalten, zusammen mit
seinen Freunden, von denen einige vor wenigen Monaten ihre Opferakten
verglichen haben: Gerhardt Csejka, Helmuth Frauendorfer, Klaus Hensel,
Herta Müller, Johann Lippet, William Totok und Richard Wagner.
Auch Michael Markel ist in seiner Akte auf Walter gestoßen. Er gehörte
zur Klausenburger Gruppe, und nachdem der Podiumsleiter, der
Sozialwissenschafter Anton Sterbling, als seien noch mehr ehemalige
Securitate-Spitzel im Saal zu vermuten, dazu aufgefordert hat, dem
gewiss nicht einfachen Beispiel Söllners zu folgen, steht Markel auf,
um eine Anmerkung zu machen, die er „als moralisches Bedürfnis“
empfinde. Dann beschreibt er den fünfseitigen handschriftlichen
Bericht, den er in seiner Akte gefunden hat, und in dem Söllner den
Hochschullehrer mit viel Geschick verteidigt habe: „Er hat mich in
allen für mich damals diffizilen Punkten herausgehauen.“
Der Applaus ist noch nicht verklungen, da springt ein jüngerer Mann
auf und bittet Söllner, sich neben Sterbling und die Referenten zu
setzen, die oben auf der Bühne ausgeharrt haben, als wären sie die
Vorsitzenden eines Tribunals, das sie lieber nicht miterlebt hätten.
„Sie gehören aufs Podium“, ruft der Mann, „es gibt keine absolut Guten
und keine absolut Schlechten in diesem Saal!“ Söllner zögert, als gebe
es keinen richtigen und keinen falschen Platz für ihn in diesem Saal.
Dann betritt er unter dem Beifall des Saales die Bühne.
Die Münchner Tagung, die Stefan Sienerth und Peter Motzan vom Institut
für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas ausgerichtet haben,
sollte, so hatte es die rumänische Generalkonsulin in ihrem Grußwort
am Vortag gesagt, nicht nur ein Beitrag zur Versöhnung, sondern vor
allem zum Verständnis sein. Jeder im Saal hat verstanden, was Werner
Söllner getan hat und wie es dazu kommen konnte. Von Versöhnung
spricht niemand. Von enormem Druck ist später die Rede, von seiner
umfangreichen Opfer-Akte, in der er als Staatsfeind geführt wurde, von
Angst, Erpressbarkeit, der Schlinge, die sich immer mehr zuziehe, vom
teuflischen Geschick der Führungsoffiziere. Aber es bleiben auch
Fragen: Warum hat Söllner so lange geschwiegen und sich erst
offenbart, als die Betroffenen längst Bescheid wussten? Auch dass
nicht alle Berichte so positiv ausfielen wie im Fall Markels, ist zu
hören: In einigen Fällen soll Söllner auch Freunde schwer belastet
haben. Markel weiß das und verteidigt den Informanten dennoch: „Sie
müssen sich die Situation vorstellen. Er konnte mich ja nicht einmal
warnen, weil er nicht wissen konnte, ob ich ihn dann nicht bei der
Securitate verraten hätte.“
Niemand verurteilt Söllner. Und niemand spricht offen aus, was für die
Betroffenen am schwersten wiegen dürfte: Söllner hat die Gedichte und
Prosatexte seiner Freunde und Kollegen für die Securitate gedeutet.
Der Germanist, der sein Studium mit einer Arbeit über das Frühwerk
Paul Celans abschloss, hat seinen Führungsoffizieren
Interpretationshilfe gegeben und ihnen erklärt, was die Verse wirklich
zu bedeuten hatten, worauf sie sich bezogen, welche Anspielungen in
ihnen verborgen waren. Wie hätte man ihn dazu zwingen sollen? Warum
hat sich der Informant Walter nicht irgendwelche gelehrt klingende
Belanglosigkeiten für seine Gutachten ausgedacht? Aber vielleicht hat
gar nicht „Sursa Walter“, die Quelle, der Informant Walter diese
Gutachten verfasst. Vielleicht war es der leidenschaftliche Philologe
namens Werner Söllner. Aber das kann niemand wissen.
Dreihundert Meter lang ist die Reihe der Akten, die die CNSAS, das
rumänische Pendant zur Birthler-Behörde, über die deutschen
Schriftsteller in Rumänien in ihren Archiven hat, dreihundert Meter
von insgesamt bislang vierundzwanzig Kilometern Aktenmaterial. Es wird
noch mehr dazukommen, denn das Innenministerium oder Behörden wie das
Passamt und der Auslandsgeheimdienst geben ihre Bestände bislang nur
zögerlich frei. Groß ist das Misstrauen bei den Autoren gegenüber den
neu-alten Strukturen in der alten Heimat und klein ihre Hoffnung, das
Gift, das vor so vielen Jahren ausgestreut wurde, könnte seine Wirkung
jemals ganz verlieren. HUBERT SPIEGEL
F.A.Z., 10.12.2009, Nr. 287 / Seite 33
Gewünschte Nivellierung
Ansiedlung in den ehemaligen Sudetengebieten während der Jahre 1945 bis 1952
Nach dem Zweiten Weltkrieg erlebten die böhmischen Länder die
umfangreichste Bevölkerungsverschiebung ihrer Geschichte. Der
gigantische Transfer von fünf Millionen Menschen umfasste zum einen
die Zwangsaussiedlung der Sudetendeutschen, die Premierminister
Churchill nicht in den Westzonen haben wollte, weil sie „ihre Mägen
mitbringen“. Zum anderen betraf er die – in der Historiographie bis
heute weitgehend unberücksichtigt gebliebene – Wiederbesiedlung der
Grenzgebiete durch etwa 1,7 Millionen Tschechen und Slowaken. Dieser
Prozess veränderte die ethnische, kulturelle und konfessionelle
Struktur der Regionen von Grund auf und nachhaltig.
Andreas Wiedemann widmet sich auf Basis der tschechischen
Archivbestände dem (die Vertreibung begleitenden) Vorgang der
Ansiedlung. Im Mittelpunkt seiner analytisch exzellent strukturierten
und überzeugend argumentierenden Studie stehen fünf Komplexe: (1) die
Leitlinien der Peuplierungspolitik, um, wie Ministerpräsident Zdenêk
Fierlinger sagte, die Lösung eines „tausend Jahre auf unserem Volk
lastenden Problems“ zu bewerkstelligen; (2) die ökonomischen und
sozialen Maßnahmen der Behörden, um die Neusiedler durch Zuteilung von
Besitz sowie durch die Gewährung finanzieller Hilfen an Ort und Stelle
zu verwurzeln; (3) die Konfliktlinien zwischen den einzelnen
Siedlergruppen aus dem tschechischen Binnenland beziehungsweise den
rund 200 000 Auslandstschechen und -slowaken mit der alteingesessenen
Bevölkerung; (4) die Schaffung einer kollektiven Identität unter der
bunt zusammengewürfelten Bevölkerung, wobei als ideologische Klammern
nationale Parolen, Besiedlungspropaganda, antideutsche Ressentiments,
aber auch der Aufbau eines Kultur- und Freizeitangebots (Bibliotheken,
Wanderkinos, lokale Rundfunkstationen) dienten; schließlich wird (5)
anhand der Ergebnisse der Wahlen vom Mai 1946 die Frage gestellt,
inwieweit die soziale Neukonstruktion ihren Niederschlag in der
politischen Orientierung der Migranten fand.
Die Besiedlung der Sudetengebiete verlief in zwei Wellen. Bereits
unmittelbar nach Kriegsende 1945 kam es, parallel zur Vertreibung der
Deutschen, zu einer spontanen Wanderung, als sich Hunderttausende von
Tschechen in die Grenzgebiete aufmachten, um sich ihren Anteil an der
Beute zu sichern, indem sie Bauernhöfe, Handwerksbetriebe, Geschäfte,
Gaststätten und Wohnhäuser in „nationale Verwaltung“ überführten. Der
Strom dieser rund 800 000 „Goldgräber“ wurde erst Ende 1945 von den
Besiedlungsbehörden kanalisiert, die begannen, die Zuwanderung zu
organisieren. Schon lange vor der Machtübernahme vom Februar 1948
dominierte die KSC (Kommunistische Partei der Tschechoslowakei) diesen
Prozess. Sie riss die entscheidenden Posten im staatlichen
Besiedlungsapparat an sich, vor allem das für die Verteilung des
Bodens so wichtige Landwirtschaftsministerium sowie das für die
Arbeitskräftelenkung zentrale Ministerium für Arbeit und Soziale
Fürsorge, und sie schuf sich in der parteieigenen
Besiedlungskommission ein Amt, das dafür sorgte, dass bis zum März
1947 bereits zwei Drittel der industriellen Kapazität der Grenzgebiete
mit 61 Prozent aller in der Industrie der Tschechoslowakei
Beschäftigten verstaatlicht waren. Hinzu kam die Umverteilung des
Vermögens der enteigneten Deutschen an sozial schwache
Gesellschaftsschichten, so dass Popularität und Gefolgschaft wuchsen,
und die Verlagerung des Schwerpunkts auf Lohnarbeitskräfte, was vor
allem ärmere Segmente der Gesellschaft zur Zuwanderung veranlasste, so
dass die klassenpolitisch gewünschte Nivellierung großen Auftrieb
erhielt. Die Vorgänge bereiteten den nach 1948 in großem Stil
betriebenen kommunistischen Umbau der Gesamtgesellschaft in Form eines
Experimentierfeldes vor.
Die KSC war angetreten, um – gestützt auf die Konfiszierung fremden
Vermögens und mit den Werkzeugen von Bodenreform und Besitzzuteilung -
den „neuen Menschen“ zu schaffen. Tatsächlich band dies die große
Mehrheit der Neusiedler an die KSC, wie die Wahlen vom Mai 1946
bewiesen, als die Kommunisten in den Grenzgebieten die absolute
Mehrheit gewannen. Trotzdem, so kann Wiedemann zeigen, konnte von
einer klassenlosen Gesellschaft keine Rede sein. Tschechische
Altsiedler, besonders wenn sie in gemischtnationalen Ehen mit
Deutschen lebten, wurden angefeindet und ausgegrenzt. Und ungeachtet
aller Integrationsideologie erwiesen sich auch die gruppenspezifischen
Differenzen unter den Neusiedlern auf ethnischem, sprachlichem und
konfessionellem Feld als unüberwindliche Barriere. Tatsächlich wurde
in den Grenzgebieten der Bevölkerungsstand aus der Vorkriegszeit nie
wieder erreicht. Noch 1985 war er um ein Viertel niedriger als im
Vergleichsjahr 1930, wenn auch die Abwanderung durch die anhaltend
höhere Geburtenrate ausgeglichen werden konnte. Rainer F. Schmidt
Andreas Wiedemann: „Komm mit uns das Grenzland aufbauen!“. Ansiedlung
und neue Strukturen in den ehemaligen Sudetengebieten 1945-1952.
Klartext Verlag, Essen 2008. 482 S., 34,90 [Euro].
F.A.Z., 10.12.2009, Nr. 287 / Seite 10
Die Stille nach dem Schuss
Helmut Marrats kluger Debütroman erzählt von den Folgen eines RAF-Attentats
Mehr als zehn Jahre sind vergangen, seitdem sich die RAF aufgelöst
hat. Fast alle ihrer Mitglieder haben ihre Strafen abgesessen und sind
aus der Haft entlassen worden. Abgeschlossen ist dieses bewegte
Kapitel deutscher Nachkriegsgeschichte aber keineswegs. Meist
pünktlich zu den Jahrestagen wird in der Diskussion an die Ereignisse
erinnert und werden diese günstigstenfalls in ein neues Licht
getaucht; zuletzt befassten sich die Medien eingehend mit den von der
RAF Ermordeten und ihren Hinterbliebenen. Helmut Marrat gelingt es in
seinem Debütroman „Das Ende der Schlaflosigkeit“, an diese Erkundungen
anzuschließen und gleichzeitig eine eigene Dimension der Beschäftigung
mit den Attentaten, ihren Voraussetzungen und ihren Folgen zu eröffnen.
Die Schlaflosigkeit plagt Marrats Hauptfigur, seit er mit zehn Jahren
seinen Vater verloren hat, der als Polizist beim Versuch, eine
Terroristin festzunehmen, erschossen wurde. Um Ruhe zu finden, lernte
er, der ohne realen Vater aufwächst, der sich aber ständig mit einer
Vorstellung seines Vaters konfrontiert, später, lästige Gedanken
wegzuschreiben. Diese Routine, die ihm ermöglicht, sich in seinem
Alltag einzurichten, erscheint ihm mit einem Mal versperrt, als er
liest, dass die Mörderin seines Vaters auf Bewährung entlassen wird
und in einer Fernsehtalkshow auftreten wird. Johannes, der vieles
versucht, aber nichts durchgehalten hat, der keinen Beruf erlernt und
kein Studium abgeschlossen hat, der, schon über dreißig, noch immer
bei seiner Mutter lebt, dessen Beziehungen zu Frauen und Männern
lieblos bleiben, hat sein Leben bis zu diesem Zeitpunkt nicht geführt,
sondern erduldet. Die Ermordung seines Vaters diente ihm wie
selbstverständlich als Erklärung dafür, dass er seine Ziele nicht
erreichen konnte.
Marrat hat das „Ende der Schlaflosigkeit“ als „Geschichte in zwei
Teilen“ bezeichnet, die er allerdings in vier Abschnitte
untergliedert: „Vorerzählung“, „Haupterzählung“, „Zwischenerzählung“
und „Epilog“. Während er in der „Vorerzählung“ und im „Epilog“ zwar
die Perspektive seiner Figur übernimmt, aber distanzierend in der
dritten Person erzählt, nimmt er im zweiten Teil eine
Icherzähler-Perspektive ein: Johannes hat sich nun entschieden, sich,
wie er es formuliert, zu wehren. Er plant, die Frau, die seinen Vater
erschossen hat, selbst umzubringen. Er will sein Leben in die Hand
nehmen, indem er das Leben eines anderen Menschen auslöscht – und
während er sonst keinen Plan erfolgreich umsetzen kann, bereitet er
diesen Mord höchst penibel vor und führt ihn schließlich durch.
Anschließend taucht er in New York unter, das schon lange zuvor die
Stadt seiner Träume ist. Hier möchte er aus der Entfernung und
ungestört von den deutschen Medien nach der Tat seine Geschichte
begreifen, um sich dann der Justiz zu stellen.
Die deutschen Medien, die er eigentlich meiden wollte, durchstreift er
von dort aus aber dann im Internet. Seine Geschichte begreifen kann er
jedoch nicht, er findet keine ausreichende Distanz dazu, und so
gelingt es ihm nur, sie bitter und voller Schuldgefühle Revue
passieren zu lassen. Seine Zerrissenheit zeigt sich auch darin, dass
er stolz die Fahndung registriert, die nach dem der Polizei
unbekannten Täter läuft; er zeigt sich aber auch über deren geringe
Intensität enttäuscht und bereitet innerlich seinen Strafprozess vor,
den er unweigerlich auf sich zukommen sieht und als Forum für sich
nutzen will – darin seinem Opfer näher, als er sich bewusstmachen will.
Auch als Täter findet der Erzähler so nicht zu sich selbst, sondern
bleibt in seiner Vergangenheit, die mehr noch die Gegenwart seiner
Mutter und die Erinnerung an das Leben ohne Vater ist, gefangen:
„Vielleicht ist es eine große Dummheit gewesen, diese Frau zu töten.
Aus folgendem Grund: Ich beseitigte einen meiner Bezugspunkte. Lebte
in einer Art künstlichem Dreieck, zwischen meiner Mutter, dieser Frau
und mir. Hätte ich meine Mutter erschossen, stünde ich ebenso
entleert, orientierungslos da. Am Ende nun, wo kaum noch etwas zu
erzählen ist, werde ich unsicher. Was soll ich mit meiner Freiheit
anfangen?“
Marrats Geschichte ist klug konstruiert und unprätentiös erzählt. Es
gelingt ihm anschaulich, das Milieu, in dem seine Romanfigur gerade
keine Entwicklung, sondern trotz einer Fülle von Ereignissen den
Stillstand erlebt, zu beschreiben. Als Erzähler konzentriert er sich
konsequent auf die Sicht und das Erleben seiner Figur Johannes; er
bringt uns Lesern einen Menschen näher, der mit seinem radikal
selbstgerechten Versuch, sich aus seiner Opferrolle zu befreien,
scheitert – auch wenn es eine Geschichte ist, in der die RAF eine
wichtige Rolle spielt, griffe es doch zu kurz und würde dem Autor
nicht gerecht, den Roman bloß als Versuch einer zeitgeschichtlichen
Verarbeitung zu lesen.
oliver tolmein
Helmut Marrat: „Das Ende der Schlaflosigkeit“. Eine Geschichte in zwei
Teilen. Verlag Neue Kritik, Frankfurt a. M. 2008. 239 S., geb., 19,50
[Euro].
F.A.Z., 10.12.2009, Nr. 287 / Seite 34
___________________________________________________________________________
Landtag verharmlost Bombardierung Dresdens am 13./14. Februar 1945
Winfried Petzold wird Organklage gegen Ordnungsruf einlegen
Die Vertreter der Blockparteien im Sächsischen Landtag haben heute
einen Einspruch des NPD-Abgeordneten Winfried Petzold gegen einen
Ordnungsruf von Landtagsvizepräsidentin Andrea Dombois in der Sitzung
vom 12. November 2009 abgelehnt.
Petzold hatte in der Debatte über das neue Versammlungsgesetz die
Bombardierung Dresdens am 13./14. Februar 1945 als
anglo-amerikanischen Vernichtungsexzeß bezeichnet. Dafür erhielt er
von der amtierenden Tagungspräsidentin Dombois einen Ordnungsruf.
Gegen diese Entscheidung legte der NPD-Abgeordnete am 26. November
gemäß § 98 Absatz 1 Satz 1 der Geschäftsordnung einen Einspruch ein,
über den der Landtag in seiner heutigen Sitzung zu befinden hatte.
Nach der Ablehnung seines Einspruchs durch die Landtagsmehrheit
erklärte Winfried Petzold, der seit kurzem Ehrenvorsitzender der
sächsischen Nationaldemokraten ist:
Ich empfinde es als eine Schande, daß man in einem deutschen
Parlament zwar ständig die Opfer anderer Völker und Gruppen betrauert,
aber einen Ordnungsruf erhält, wenn man die gezielte Vernichtung
deutscher Menschen als Vernichtungsexzeß bezeichnet.
Die Entscheidung der CDU-Vizepräsidentin wie auch der anderen
Abgeordneten, die meinen Einspruch heute abgelehnt haben, ist um so
absurder, als die Einstufung als Vernichtungsexzeß durchaus auch in
der geschichtswissenschaftlichen Literatur verwendet wird, wohlgemerkt
auch von Historikern, die nun wahrlich nicht im Verdacht einer
NPD-Nähe stehen. So gab z.B. der Historiker Dr. Dietmar Süß in der von
der Bundeszentrale für politische Bildung herausgegeben Zeitschrift
Aus Politik und Zeitgeschichte (Nr. 18-19/2005) in einer Besprechung
des Buches Der Brand die Position des Autors Jörg Friedrich
folgendermaßen wieder: Der Bombenkrieg das war in diesem Sinne der
sinnlose Kampf gegen unschuldige deutsche Frauen und Kinder, ein
barbarischer Vernichtungsexzeß mit seinem Höhepunkt Dresden.
Da die Bombardierung (Stichwort moral bombing) nun einmal von
englischen und US-amerikanischen Piloten ausgeführt wurde, kann auch
der Zusatz anglo-amerikanisch nicht zu einem Verstoß gegen die
parlamentarische Ordnung führen.
Der Abgeordnete wird nun gegen den Ordnungsruf eine Organklage beim
Sächsischen Verfassungsgerichtshof erheben.
Dresden, 09.12.2009
Presse-Erklärung der NPD-Fraktion im Sächsischen Landtag
———————————————————————
NPD unterstützt als einzige Fraktion die deutschen Heimatvertriebenen
Liberale und Linke betreiben antideutsche Geschichtsklitterung
In der heutigen Plenarsitzung bekundete die NPD-Fraktion als einzige
der im Sächsischen Landtag vertretenen Fraktionen ihre Solidarität mit
den deutschen Heimatvertriebenen und der Präsidentin des Bundes der
Vertriebenen (BdV) Erika Steinbach.
Sowohl die SPD und die Grünen als auch die CDU schwiegen sich zum
Antrag der NPD aus, die Wortmeldungen des Bundesaußenministers Guido
Westerwelle (FDP) gegen eine Nominierung Steinbachs für den Beirat der
Stiftung ?Flucht, Vertreibung, Versöhnung? zu verurteilen und
Westerwelle aufzufordern, statt dessen die Interessen der Vertriebenen
gegenüber dem Vertreiberstaat Polen zu vertreten. Dabei wäre gerade
die sächsische Union aufgerufen gewesen, hier eine klare Stellung zu
beziehen. Offenbar trifft jedoch die Einschätzung des früheren
BdV-Landesvorsitzenden Max Duscha zu, der in der ?Leipziger
Volkszeitung? vor wenigen Monaten erklärte, die Union habe die
Heimatvertriebenen als Wähler verloren. FDP und Linke nahmen hingegen
den Antrag der NPD zum Anlaß, um die übliche Geschichtsklitterung zu
betreiben, nach der die Vertreibung offenbar das gerechtfertigte
Resultat des einzig und allein von Deutschland vom Zaune gebrochenen
Zweiten Weltkrieges sei. Letztlich lehnten alle anderen Fraktionen den
Antrag der NPD ab.
In seinem Redebeitrag erklärte der NPD-Abgeordnete Schimmer, der
selbst Nachkomme sudetendeutscher und ostpreußischer
Heimatvertriebener ist:
?Wir wollen an dieser Stelle keine Debatte über das Völkerrecht
führen, sondern mit unserem Antrag ein deutliches Zeichen zur
Unterstützung Erika Steinbachs als Interessenvertreterin der deutschen
Heimatvertriebenen und ihrer Hinterbliebenen setzen. Hessens
Ministerpräsident Roland Koch erklärte kürzlich, daß es gute Tradition
sei und sich bewährt habe, wenn die Verbände selbst entscheiden, wen
sie in Beiräte und ähnliche Gremien entsenden. So gäbe es sicherlich
keine Diskussion um den Nominierungsanspruch des Zentralrates der
Juden in Deutschland und natürlich würde sich kein Mensch darüber
aufregen, würden DDR-Opferverbände auf ihren Anspruch pochen, im
Beirat einer Stiftung zur Erinnerung an die politisch Verfolgten des
SED-Regimes vertreten zu sein. Was bei anderen Opferverbänden und
Interessenvertretungen nicht hinterfragt wird, muß auch im Falle der
deutschen Heimatvertriebenen selbstverständlich sein. Es geht bei der
Stiftung ?Flucht, Vertreibung, Versöhnung? schließlich um das legitime
Gedenken an das beispiellose Jahrhundertverbrechen der Vertreibung von
15 Millionen Menschen. Es geht um die Erinnerung an erschütternde
Schicksale ? an Deutsche, die Hab und Gut und in vielen Fällen auch
ihr Leben verloren. Und es geht die Würdigung einer Generation, die
großen Anteil am Wiederaufbau dieses Landes nach dem Krieg hatte.?
In einer weiteren Rede nahm der NPD-Abgeordnete Andreas Storr aus
Görlitz, wo ? auch das war Teil des NPD-Antrages ? ein eigenes
?Sächsisches Zentrum gegen Vertreibung? errichtet werden möge, in
dessen Beirat Sitze für die BdV-Präsidentin und die Vorsitzenden der
verschiedenen Landsmannschaften bereitgestellt werden sollten,
insbesondere die CDU ins Visier.
?Dank der Union?, so Storr, ?fristen die Vertriebenen und deren
Hinterbliebenen im Freistaat heute ? wie schon in der DDR ? ein
Schattendasein. Dabei wäre gerade heute eine finanziell gut
ausgestattete ostdeutsche Kulturarbeit wichtig, um das Schicksal der
Heimatvertriebenen dem Vergessen zu entreißen und die junge Generation
für das Jahrhundertverbrechen an ihrem eigenen Volk zu sensibilisieren.?
Und an alle etablierten Parteien von CDU bis Linke gerichtet, machte
Storr deutlich:
?Wir Nationaldemokraten setzen im Gegensatz zu Ihnen nicht auf eine
?biologische Endlösung? der Vertriebenenfrage, sondern verdeutlichen
durch unseren Antrag, daß wir uns der Sorgen und Nöte der deutschen
Heimatvertriebenen annehmen. Wir können uns dabei in unserer
Parteigeschichte auf zahlreiche Vertriebenenvertreter stützten. An
herausragender Stelle ist hier der erste Vorsitzende des Bundes der
Vertriebenen, Dr. Linus Kather, zu nennen, der schon früh den Verrat
der Union an den deutschen Heimatvertriebenen erkannte und 1969 zur
Bundestagswahl für die NPD kandidierte.?
Die NPD-Fraktion im Sächsischen Landtag wird auch weiterhin das Thema
?Flucht und Vertreibung? im Auge behalten und dafür sorgen, daß die
Erinnerung an dieses singuläre Verbrechen mit Völkermordcharakter
nicht in Vergessenheit gerät. Zudem setzen wir uns auch weiterhin mit
Nachdruck für die Interessen der Heimatvertriebenen und ihrer
Nachkommen sowie für die Nominierung der BdV-Präsidentin Erika
Steinbach für den Beirat der Stiftung ?Flucht, Vertreibung,
Versöhnung? ein.
Dresden, 9.12.2009
Presse-Erklärung der NPD-Fraktion im Sächsischen Landtag
_____________________________________________________________________
Sehr geehrter Herr Schuler,
hier sende ich Ihnen einen Artikel aus dem Tagesspiegel, der das sehr
schöne Wort, „konsensdemokratisch“ beinhaltet. Diese Art von Demokratie
ist allerortens gegenwärtig, natürlich wie im Artikel geschrieben in
Brandenburg ganz besonders. Auch das „Organ des Landes“, die Märkische
Allgemeine, verhält sich überaus „konsensdemokratisch“, zum Beispiel in
der Auswahl der von ihr veröffentlichten Artikeln und noch entsprechend
erlesener in der der veröffentlichten Leserbriefe. Fast ausschließlich
sind diese „konsensdemokatisch“. M. E.wird zur Wahrung des
(schein)demokratischen Anstriches ab und zu mal ein
nichtkonsensdemokratischer in die Veröffentlichung eingestreut, doch nur
ab und zu. Selbst die „Worte der Woche“ sind „konsensdemokratisch“
ausgewählt.
Sollte die MAZ auch eintausend Jahre alt werden, so wird sie dann noch
täglich wie nach jetziger Gepflogenheit an die allzu „schöne“ DDR
erinnern. Veröffentlicht sie derzeit dennoch mal einen kritischen
Artikel zu dieser hinter uns liegenden häßlichen Diktatur, so wird an
dessen Schluß doch mit einem positven Touch alles wieder pro DDR
zurechtgerückt.
Mit freundlichen Grüßen
K. N.
Meldungen am 9. Dezember 2009
Veröffentlicht Dezember 9, 2009 Nicht kategorisiert Hinterlasse einen KommentarHeute vor 480 Jahren, am 9. Dezember 1529
rief der deutsche Reformator der christlichen Religion
Dr. Martin Luther mit seiner
„Heerpredigt wider die Türken“
zur nationalen Einheit gegen den türkischen Feind auf.
1.) Steinwürfe auf deutsche Botschaft (von BRD-Medien verschwiegen)
2.) Anti-Israelische Konferenz
3.) Sudetendeutsches (u.a. zur Tradierung des Völkermord-Unrechts
durch die tschechische Regierung heute, sowie durch die EU)
4.) Zur Zivilcourage in der Schweiz gegen die Islamisierung Europas
5.) Ausländerkriminalität und „Kiezdeutsch“
6.) Udo Jürgen Bockelmann („Udo Jürgens“) zu deutschfeindlicher Gewalt
7.) Erlogene Opfergeschichte wird dennoch weiter aufgebauscht
8.) Demonstration für Meinungsfreiheit auf der Frankfurter Buchmesse 2009
9.) Junges deutsches Liedgut für die Freiheit Südtirols
10.) Aktuelle Kurzmeldungen zum Zeitgeschehen
11.) Längere Artikel aus der FAZ zum aktuellen Geschehen
12.) Wie Pandemien erfunden werden
13.) Spiegel-Interview mit Dr. W. Hoettl
14.) Friedens-Nobelpreis für US-Präsident! Wofür?
15.) (und Anlage) Sudetendeutsches
„Demjanjuk-Prozess – Steine auf deutsche Botschaft in Kiew“
BRD-Systempresse schweigt diplomatischen Vorfall tot
01.12.2009
Kiew – Eine Gruppe ukrainisch-nationalistischer Aktivisten hat die
deutsche Botschaft in der Ukraine mit Steinen angegriffen und alle
Ein- und Ausgänge der Residenz blockiert. Einige der Teilnehmer
hielten Ketten in den Händen und forderten lautstark die Freilassung
des in München derzeit vor Gericht stehenden angeblichen KZ-Wächters
Ivan Demjanjuk, der angeklagt wurde, beim Mord an 27.000 Juden im
Nazi-KZ Sobibor in Polen Beihilfe geleistet zu haben.
Neben Demjanjuks sofortiger Entlassung aus dem Gefängnis forderten die
Demonstranten die Klagen gegen ihn allesamt fallen zu lassen. Sie
verteilten Flugblätter, worin sie darauf hinwiesen, dass ein deutsches
Gericht kein Recht habe über Demjanjuk zu richten, da er kein Bürger
der Bundesrepublik war und sei. Die Aktivisten gehören zur
„Organisation der autonomen ukrainischen Opposition“. Der Prozess in
München gegen John Demjanjuk erzeugt große Emotionen in der Ukraine.
Vor zwei Monaten wurde in diesem Fall sogar offiziell eine Erklärung
des Rates der Oblast Lwow (= Regierungsbezirk Lemberg) abgegeben,
wonach dieser Prozess in Deutschland „eine internationale Verschwörung
und Verunglimpfung der Ukraine in den Augen der Welt werden soll.“
Diese Meinung dürfte auch die ukrainische Miliz teilen, denn die
Steinwerfer erhielten nach der Attacke freien Abzug (sic!). Niemand
wurde verhaftet.
Der Vorfall fand bereits am Dienstag (01.12.2009) statt. Da deutsche
Medien hierüber nicht berichten, macht „Polskaweb“ Sie hierauf
aufmerksam.
http://polskaweb.eu/ukrainer-protestieren-gegen-deutsche-justiz-5367732525.html
——————————————————————————-
Interessante anti-israelische Konferenz in Kiew (Ukraine)
07.12.2009
Kiew – Schwere Geschütze setzte der ukrainische Philosoph und
Schriftsteller Professor Wjatscheslaw Gudin erst vor 5 Tagen gegen
Israel ein, als er bei einer von ihm organisierten Konferenz in Kiew
vor etwa 300 Teilnehmern behauptete, dass israelische und
amerikanische Juden ukrainische Kinder nach Israel verschleppen, um
sie als Ersatzteillager für Organe zu nutzen.
25.000 ukrainische Kinder sollen angeblich auf diese Art und Weise in
den letzten zwei Jahren zu Tode gekommen sein, nachdem man sie unter
dem Vorwande der Adoption ausser Landes geschafft habe. Heute kamen
hierzu die ersten Reaktionen aus Israel. Die Tageszeitung „Haaretz“
spricht von einer antsemitischen Hetzkampagne in Zusammenhang mit den
Präsidentschaftswahlen im Januar 2010 in der Ukraine, wo der Kandidat
Sergej Ratuszniak sich eine bessere Position auf Kosten Israels
verschaffen wolle, 26 Abgeordnete schrieben einen Protestbrief in dem
sie vor „einer neuen Welle des Antisemitismus in der Ukraine“ warnten.
Gewaltige Empörung in Israel
Als Antwort auf das Schreiben der Parlamentarier versammelten sich am
Abend vor der israelischen Botschaft in Kiew Ratuszniak-Anhänger und
sangen lautstark: „Die Ukraine ist nicht der Gazastreifen“, um hiermit
an eine Berichterstattung der schwedischen Tageszeitung „Aftonbladet“
zu erinnern, indem Redakteure dieses Blattes früher behauptet hatten,
dass israelische Soldaten in den palästinensischen Gebieten Zivilisten
erschossen haben, um sie dann in Kliniken zu bringen, wo ihnen Organe
entfernt worden sein sollen. Obwohl ukrainische Medien nicht einmal
Notiz von der antijüdischen Konferenz in Kiew genommen hatten und nur
in einigen Blogs hierüber berichtet wurde, haben die kontroversen
Argumente des ukrainischen Professor eine gewaltige Empörung in Israel
hervorgerufen.
„Juden haben Deutschland übernommen“
Vyacheslav Gudin wirft „den Juden“ Völkermord an den Ukrainern vor.
„Wir haben 15 dieser angeblich adoptierten Kinder durch Beauftragte in
Israel suchen lassen. Die Ergebnisse ihrer Recherchen sind
erschreckend, denn man hat sie offenbar in israelische medizinische
Zentren verschleppt, wo sie als Ersatzteilspender auf ihren Tod warten
mussten. Es ist wichtig dass nun alle Ukrainer erfahren, dass in
Israel ein Massenmord an Kindern stattfindet, unseren Kindern“ – sagte
Gudin während der Konferenz. Andere Teilnehmer des Treffens
behaupteten auch, dass die Juden für die Millionen Opfer der
Hungersnot der 30er Jahre in der Ukraine und der jetzigen Situation
des Landes verantwortlich seien. Präsidentschafts- Kandidat Ratuszniak
liess während seine Wahl-Kampagne gar „durchblicken“, dass die Juden
sich über einen angeblichen Holocaust Deutschland zum Eigentum gemacht
haben und warnte davor, dass der Ukraine das gleiche passieren könne.
Antisemitismus im Wahlkampf
„Was? 25.000 Kinder? So viele Kinder sind nicht nach Israel
ausgewandert. Die Erlangung eines Visums ist sehr schwierig. Auch
viele meiner Freunde hatte Probleme damit“ – sagte der Führer der
ukrainischen Juden Yosyp (Josip) Ziselc und erklärte, dass Juden,
Israel und der Antisemitismus zu wichtigen Themen im
Präsidentschaftswahlkampf der Ukraine entwickelt haben. „Man macht
antisemtische Äusserungen um andere Kandidaten zu verurteilen, aber
nur einer ist Jude und keiner weiss wer. „Das politische System der
Ukraine ist eine Parodie auf die wahre Demokratie“ – sagte zu den
Anschuldigungen an die Adresse Israel Russlands Oberrabbiner Berel
Lazar.
„Kinder in Algerien geraubt“
Die in arabischer Sprache erscheinende algerische Tageszeitung
al-Khabar meldete im September 2009, dass Interpol die Existenz einer
„jüdischen Bande“ bestätigte, die sich der Entführung von Kindern aus
Algerien und den Handel mit ihren Organen widmen soll. Demnach seien
zu ihrer Unterstützung Marokkaner und Algerier dabei in algerischen
Städten jagd auf Kinder zu machen, die dann über die Grenze in das
benachbarte Marokko verschleppt würden. In Oujda, der wichtigsten
Stadt in Ost-Marokko, würden die Kinder dann zum Zwecke der
Orangen-Ernte in Israel und den Vereinigten Staaten an die
Auftraggeber, israelische und amerikanische Juden, überlassen. Der
Artikel in der Zeitung al-Khabar basiert auf Aussagen eines Mustafa
Khayatti, Leiter des algerischen Nationalen Komitees für die
Entwicklung der medizinischen Forschung. Er behauptet, dass die
Entführung von Kindern in Algerien zu Verhaftungen in New York und New
Jersey Ende Juli diesen Jahres geführt haben, bei denen mehrere
jüdische Männer angeklagt wurden, illegalen Organhandel und politische
Korruption betrieben zu haben.
Das Schwedische „Aftonbladet“ als Beweis herangezogen
Der Artikel in der algerischen Zeitung al-Khabar passt nach Meinung
der Teilnehmer der Antisemitenkonferenz in Kiew genau zu dem im
vergangenen Monat in „Aftonbladet“ veröffentlichten Bericht zur
Entführung und Tötung von jungen Palestinensern durch israelische
Soldaten, um an ihre Organe zu kommen.
http://polskaweb.eu/antisemitismus-in-der-ukraine-6748678674.html
————————————————————————–
Sudetendeutscher Pressedienst (SdP)
Sudetendeutsche Landsmannschaft in Österreich (SLÖ)
Wien, am 9. Dezember 2009
Die Teufelssaat des tschechischen Staatspräsidenten geht auf
Aufhebungsgegner der Bene?-Dekrete wieder auf 65 Prozent angestiegen
Dies ergab eine Anfang November mit 1082 Menschen durchgeführte
Umfrage des Prager Meinungsforschungsinstituts CVVM gegenüber den
Befragungen in den Jahren 2006 und 2007 ? da lag der Anteil der
Aufhebungsgegner der Bene?-Dekrete bei 50 Prozent, die Jahre davor war
er auch bei rund zwei Drittel gelegen.
Meinung über die Bene?-Dekrete:
Zahlen vom März 2002 November 2006 November 2007 und November 2009
Dekrete 67 53 52 65
sollen
weiterhin
gelten
Sie sollen 5 13 11 8
aufgehoben
werden
Weiß nicht 28 34 37 27
Ganze 55 % der Befragten meinen, dass die Bene?-Dekrete negativ die
deutsch-tschechischen Beziehungen beeinflussen, 31 % sagen das über
die Beziehungen zu Österreich und 16 % über Ungarn.
Gerhard Zeihsel, der Bundesobmann der Sudetendeutschen Landsmannschaft
in Österreich (SLÖ), sieht in der tschechischen Politik ? voran Vaclav
Klaus ? die Zündler der antisudetendeutschen Stimmung innerhalb des
tschechischen Volkes. Diese ist besonders erfolgreich in der Gruppe
der über 60-jährigen. Dagegen hält die jüngere Generation die
Vertreibung mehrheitlich mit 36 Prozent nicht für gerecht, wobei die
Gruppe der über 60-jährigen die ?Abschiebung? ? wie sie die
Vertreibung in der CR gerne verniedlichen ? mit mehr als 60 Prozent
für gerecht hält. In der Gruppe der unter 30-jährigen sehen nur 31
Prozent diese für gerecht an.
Zeihsel meint, dass es nur durch Aufklärung der tschechischen Jugend
zu einem Gesinnungswandel und in Folge zur überfälligen Aufarbeitung
der belasteten Geschichte gegenüber dem Völkermord an den über 3
Millionen ehemaligen Mitbürgern kommen wird ? da die tschechische hohe
Politik noch immer auf Kosten der Sudetendeutschen ihre Politik macht.
—————————————————————————
Sudetendeutscher Pressedienst (SdP)
Sudetendeutsche Landsmannschaft in Österreich (SLÖ)
Wien, am 9. Dezember 2009
Buchbesprechung
EUGEN BANAUCH
„GRATZEN“
oder die Angst vor dem eigenen Keller / Roman
576 Seiten, 21 x 15 cm, ISBN 978-3-85252-831-1, 30,– Euro.
Bestellungen:
Verlag Bibliothek der Provinz, Großwolfgers 29, A-3971 Weitra, Tel.
+43(0)2856/3794
verlag@bibliothekderprovinz.at
Gratzen, den deutschen Namen des tschechischen Nové Hrady, kennt man heute
kaum mehr. Greueltaten der SS knapp vor dem Einmarsch der Roten Armee und
die anschließende Vertreibung des deutsch-böhmischen Bevölkerungsteils aus
der befreiten Tschechoslowakei bilden den historischen Kern des Romans,
dessen Handlung allerdings in weitaus größere Zeiträume, so in das Wien der
Vor- und Nachkriegsjahre, ausgreift. Der Roman folgt den Lebenswegen, der
1944 infolge der einsetzenden Bombenangriffe auf Wien mit ihrem fünfjährigen
Sohn nach Südböhmen evakuierten Pianistin Käthe Tümmler-Mannhoff, ihres im
Rahmen der sogenannten Kinderlandverschickung als Realschullehrer
dienstverpflichteten Mannes Alwin, ihres zur Wehrmacht eingerückten Sohnes
Dieter aus erster Ehe sowie des Gratzener Schloßherrn Carl-Georg Graf von
Buquoy.
Eugen Banauch
geb. 1938 in Wien, Studien der Germanistik und Musikwissenschaft, Abschluß
der Universität der Musik und darstellenden Kunst Wien im Konzert- und
Lehrfach.
Erstveröffentlichungen in der Zeitschrift „neue wege“. 1956 Eröffnung des
Wiener Kellertheaters „experiment“ mit dem Stück „Die Stimmen der Wächter“.
Tätig als Gebrauchsgraphiker, kaufmännischer Angestellter, Seemann,
Galerieleiter und persönlicher Sekretär des Malers Ernst Fuchs, Rezensent in
Zeitschriften und Rundfunk, Komparse am Wiener Volkstheater, Präfekt am
Vorstudienlehrgang für Ausländer in Mödling, Angestellter der Städtischen
Büchereien in Wien, Tubist (u. a. Substitut im Bühnenorchester der Wiener
Bundestheater), 1976-1998 Musikerzieher an niederösterreichischen Gymnasien,
zuletzt in Perchtoldsdorf.
Leseprobe
Den meisten Deutschböhmen oder besser: den deutschsprachigen Bürgern der
Wenzelskrone, die nach dem großen Kriege dortgeblieben sind, ist es übel
ergangen. Nach dem Ende der deutsch-nationalsozialistischen Herrschaft und
dem Abzug der sowjetrussischen Besatzung folgte erst – noch 1945 – das
tschechisch nationale, dann, 1948, das tschechisch kommunistische Regime. Ab
dem Juli 1945 amtierte in Gratzen, das nun Nové Hrady hieß, ein
tschechisch-nationalsozialistischer Bürgermeister namens Bed?ich Zevl. Es
ist eine heute noch weithin unbekannte geschichtliche Tatsache, daß die aus
der sozialdemokratischen Bewegung hervorgegangene und an der sogenannten
taboritischen orientierte, 1897 in Böhmen gegründete nationalsozialistische
Partei weltweit die erste dieses Namens und Edvard Bene?, ab Mai 1945 wieder
Staatspräsident, einer ihrer Führer gewesen war. Dieser hatte denn auch den
Anschluß Österreichs an Deutschland mit der spontanen Bemerkung begrüßt:
„Besser Hitler in Wien als ein Habsburger“ („Der Haß auf dieses
Herrscherhaus“ – hatte dazu der verblichene Graubart geäußert – „ist ein
untrüglicher Indikator für die Heruntergekommenheit eines einzelnen Menschen
oder einer ganzen Gesellschaftsschicht. Nur wer sich unbedingt zum Gesindel
bekennen will oder muß, ist einer solchen Verirrung fähig.“) In der
„Tschechoslowakei“ der unmittelbaren Nachkriegszeit gab es vier – in der
sogenannten Nationalen Front zusammengefaßte – Parteien: die
nationalsozialistische, die christlich-soziale, die kommunistische und die
sozialdemokratische; im Februar 1948 begann dann die Herrschaft der
Kommunisten, die über vierzig Jahre währen sollte.
Zunächst aber regierte Bene? mittels der später nach ihm benannten Dekrete;
ein Parlament gab es erst ab 1946. Das Inkrafttreten der Retributionsdekrete
- das lateinische Wort retributio bedeutet sowohl Rückgabe als auch
Vergeltung – schuf der grausamen Vertreibung der Deutschböhmen, die schon
vorher eingesetzt hatte, eine juristische Grundlage. Zwischen zweieinhalb
und drei Millionen sind ihrer Bürgerrechte und ihres gesamten Besitzes
verlustig gegangen; nicht wenige, auch Frauen, Kinder und Greise, wurden auf
der Flucht, oft in schrecklichster Weise, mißhandelt und erschlagen.
_________________________________________________________________________
Der Ruf nach dem Verfassungsgericht
Der Schreck über das Abstimmungsergebnis zum ?Minarett-Verbot? muß den
Völkervermischern sehr tief in die Knochen gefahren sein. Nach der
Beschimpfung der Schweizer wegen ihrer Entscheidung, die man bei
Befürwortung des Minarettbaus zwar bedauern kann, aber als Demokrat
anerkennen muß, wird jetzt die Frage gestellt, ob eine solche
Entscheidung überhaupt zulässig ist, weil es sich um einen Eingriff in
die Religionsfreiheit handeln soll. Hätte man auf diesen Gedanken
nicht früher kommen können? Denkt man erst nach einem unerwünschten
?Wahlausgang? über die mögliche ?Unzulässigkeit? nach, dann beweist
das, daß Methoden aktiviert werden sollen, die man im Vorfeld gar
nicht ins Spiel zu bringen wagte.
Was aber bedeutet Religionsfreiheit? Wenn es die Freiheit zur
persönlichen Beziehung eines Menschen zum Göttlichen, zu Gott, zum
Erhabenen oder wie immer man die Beziehung zum Größten und Höchsten
nennt, gemeint ist, dann hat kein Staat und keine sonstige Macht der
Erde das Recht, auf diesem Gebiet Vorschriften zu machen oder sonst
einzugreifen. Sobald aber eine Religion Andersdenkende oder ?glaubende
zu Menschen zweiter Klasse, ja für verfolgungswürdig erklärt, muß
diese Religion ihren Schutz verlieren. Wenn das nicht geschieht, wird
jedes Gerede vom Schutz der religiösen Überzeugung widerlegt. Man kann
nicht etwas ein ?schützenswertes Gut? nennen, das anderen Menschen
deren ebenso schützenwertes Gut nimmt!
Unter diesem Gesichtspunkt ist die Ablehnung einer erst kürzlich über
?Zuwanderer? eingeführten Religion, die Minarette als Bajonette im
Kampf für den Glauben bezeichnet, durch eine Volksgemeinschaft ein
unverbrüchliches Recht. Die Ablehnung von Minaretten darf nicht als
ein Eingriff in das Recht auf freie Religionsausübung bezeichnet und
damit zum Unrecht gestempelt werden!
Die Vertreter der sogenannten Erlösungsreligionen mit Herrschafts- und
Alleinvertretungsanspruch haben trotz Menschenrechtscharta eine große
Macht. Ihnen ist nicht daran gelegen, daß die Tatsache klar
bewußtgemacht wird, was unbedingt schützenswert ist und was nicht
geschützt werden darf, wenn man den für alle Menschen erforderlichen
Schutz der ureigensten Beziehung zu Gott sicherstellen will.
Gesetze, die dieses Schutzstreben in den Bereich des ?Verbotswürdigen?
ja ?Verfassungswidrigen? verweisen wollen, stellen eine glatte
Entmündigung der Bürger dar und sind scharf abzulehnen!
Elke und Dr. Gundolf Fuchs, Telsekamp 11, 25770 Hemmingstedt, d. 01.12.2009
—————————————————————————
An die ?Weltwoche?, Schweiz
über Netzpost: redaktion@weltwoche.ch, Herrn Chefredakteur Roger Köppel
Gastkommentar ?Mutige Schweizer?
von Roger Köppel in der FAZ vom 01.12.2009, S. 10
Sehr geehrter Herr Chefredakteur
Über Ihre Abhandlung ?Mutige Schweizer? haben wir uns nicht nur sehr
gefreut. Wir haben diese Stellungnahme als Erlösung in dem ganzen
undemokratischen ?Anti-Rummel? gegen das Ergebnis des Volksentscheids
in der weitgehend gleichgeschalteten ?Systempresse? empfunden und
zollen hiermit hohe Anerkennung.
Wie verhängnisvoll die Fehlbeeinflussung ist, haben Sie, sehr geehrter
Herr Köppel so klar dargelegt, daß kaum etwas zu ergänzen ist.
Im Anhang senden wir Ihnen zur Kenntnis ? mit Recht zur
Veröffentlichung ? zwei Stellungnahmen zu, die wir vor Kenntnis Ihres
Beitrags verfaßt hatten und in denen die Notwendigkeit einer
Unterscheidung zwischen einer schutzwürdigen religiösen Überzeugung
und einem religiös begründeten Machtstreben dargelegt wird, das
anderen Menschen gerade die Freiheit der religiösen oder
weltanschaulichen Überzeugung nehmen will.
Im Anhang wird auch ein ?Anerkennungsbrief? für die jetzt gescholtene
Mehrheit der Schweizer übermittelt, den Sie bitte veröffentlichen
möchten.
Mit freundlichen Grüßen
Gundolf Fuchs Elke Fuchs
———————————————————————
Ein nicht zu unterschätzendes Zeichen wurde gesetzt!
Verehrte Schweizer Bürger, Sie haben mehrheitlich gegen massive
Gegenpropaganda, die die Minderheit der Herrschenden betrieb, zum
weiteren ?Minaretten-Bau? ?Nein? gesagt. Das geschah nicht nur in
einer einfachen Meinungsbekundung, sondern betraf eine Entscheidung
von Verfassungsrang, die Gefahren für die Zukunft bannen soll!
Daß die Meinungsmacher und die Regierungsverantwortlichen, die die
Völker weltweit in Kriege und Krisen führen, über Ihre Ablehnung nicht
erfreut sein würden, war klar. Die Machthaber können aber nur so
handeln, weil in den meisten Ländern die unmittelbare Demokratie
ausgeschaltet ist und die Mehrheiten viele verhängnisvolle
Entwicklungen abwehrarm hinnehmen. Durch Ihr Beispiel kann dieser
Mißstand jedenfalls verringert werden.
Die Befürworter des Moscheenbaus wollen eindeutig die Überfremdung.
Die bisher kleingehaltene öffentliche Auseinandersetzung mit diesem
Thema kommt, wie eine deutsche Zeitung bedauernd schrieb, nun wieder
in die heiße Phase. Das läßt noch hoffen.
Ob Sie mit einem solchen ?Aufschrei der Verzweiflung? seitens der
?politisch Korrekten? gerechnet haben, wissen wir nicht. Deren
Reaktion zeigt jedoch zweierlei:
* Die ?politisch Korrekten? haben ihre Zielsetzung klar enthüllt, die
Völker Europas mit ganz andersgearteten Menschen zu überfluten, die
sich nicht nur in ihrer Religion, sondern in ihrer ganzen Lebens- und
Empfindensweise von europäischer Mentalität unterscheiden.
* Es gibt eben doch die Möglichkeit, daß sich eine Mehrheit im Volke
aus der Bevormundung der ?veröffentlichten Meinung? löst und der
Minderheit der Herrschenden ein ?Bis-hierher-und-nicht-Weiter?
entgegensetzt.
Wir wünschen Ihnen weiter Erfolg
Gundolf Fuchs Elke Fuchs
——————————————————————–
Kiezdeutsch Bereicherung??
Unter:
http://www.welt.de/kultur/arti$le3812587/Kiezdeutsch-bringt-auch-unsere-Sprache-voran.html
findet man die Meldung, von der hier nur die Überschrift und der erste
Absatz angeführt werden:
?,Isch mach dich Messer?
Kiezdeutsch bringt auch unsere Sprache voran
Von Hendrik Werner 27. Mai 2009, 14:06 Uhr
Von ,Ja, isch aus Wedding? bis ,Isch mach dich Krankenhaus?: Der neue
multiethnische Dialekt, auch ,Kiezdeutsch, genannt, ist unter
Germanisten umstritten. Die Wissenschaftlerin Heike Wiese lud deshalb
zu einer Tagung nach Berlin. Sie sieht das ,Kiezdeutsch? auch als
Chance.
Als erstes sollte hier wohl erwähnt werden, daß fast alle angeführten
Begriffe aus der Gewalttätersprache kommen. Sind noch nicht genug
Rentner, aber auch Jüngere von ausländischen Tätern mit ?Messern
behandelt“ oder krankenhausreif geschlagen oder gar ermordet worden?!
Wenn Überfremdungsideologen solche Frage überhaupt stellen und
natürlich möglichst mit Ja beantworten wollen, dann wundert man sich
schon nicht mehr. Veranstalten aber wissenschaftliche Institute
Seminare darüber, dann kann man sich nur an den Kopf greifen.
Solche Vorfälle sollten als gute Gelegenheit angesehen das gesamte
Geschehen sehr kritisch zu überprüfen, denn bei solchem Versagen
wissenschaftlicher Kreise ? wahrscheinlich um auf der Karriereleiter
weiter aufsteigen zu können ? ist das Vertrauen in die Führung, daß
diese schon alles richtig mache, völlig fehl am Platz.
___________________________________________________________________________
Udo Jürgens zur Ausländer-Kriminalität gegen Deutsche:
http://www.youtube.com/watch?v=Bu4GG8Ygi24&feature=related
Lebhafte Phantasie …
Herman Rosenblat im Interview zum Holocaust
Auch erlogene Geschichten werden – trotz Aufdeckung – verfilmt
und in Romanen millionenfach unter die Menschen gebracht:
http://www.youtube.com/watch?v=oEMXJKtuMU4
Demonstration für Meinungsfreiheit auf der Frankfurter Buchmesse 2009
Stefan Kaus macht auf Meinungsverbote in der BRD aufmerksam,
daß 70.000 Bücher heute verboten seien.
Nach der Frage von Michèle Renouf (London) bricht die Moderatorin
die Diskussion ab, die zum Ziel hatte, menschenrechtsverletzungen und
die Meinungsunterdrückung in China anzuprangern:
http://www.youtube.com/watch?v=4YaZBXd-peo
Junge deutsche Musikgruppe „FreiWild“ singt für Südtirol
http://www.youtube.com/watch?v=aAfahmJ56dw&feature=related
____________________________________________________________________
„RAF hatte Kontakt zu Geheimdienst in Polen“
ul. WARSCHAU, 1. Dezember. Deutsche Terroristen der „Roten Armee
Fraktion“ haben nach einem polnischen Fernsehbericht in den siebziger
Jahren die Hilfe des kommunistischen polnischen Geheimdienstes SB in
Anspruch genommen. Ein Vertreter des Senders TVN sagte dieser Zeitung
am Mittwoch, entsprechende Hinweise hätten sich in einem Bericht des
DDR-Ministeriums für Staatssicherheit gefunden. Aus den Unterlagen
gehe hervor, dass deutsche Terroristen, unter ihnen Brigitte
Mohnhaupt, Peter-Jürgen Boock und Rolf-Clemens Wagner, im Jahr 1978 im
nordpolnischen Masuren an „Schulungen“ teilgenommen hätten. Ein
polnischer Geheimdienstmitarbeiter habe damals der Botschaft der
Bundesrepublik Deutschland in der Hoffnung auf politisches Asyl die
Zusammenarbeit verraten. Da aber in der Botschaft ein Agent der
ostdeutschen Staatssicherheit tätig gewesen sei, habe die Führung der
DDR ebenfalls von der Sache erfahren. Auf diese Weise sei der Vorgang
schließlich in die Unterlagen der Stasi gelangt. Wie in der Redaktion
von TVN zu erfahren war, hat ein ehemaliger Mitarbeiter des polnischen
Geheimdienstes, der anonym bleiben wollte, bestätigt, dass mehrere
deutsche Terroristen sich damals tatsächlich in Polen aufgehalten haben.
F.A.Z., 02.12.2009, Nr. 280 / Seite 4
RAF-Kontakte nach Polen
Deutsche Terroristen der „Roten Armee Fraktion“ haben nach einem
polnischen Fernsehbericht in den siebziger Jahren die Hilfe des
kommunistischen polnischen Geheimdienstes SB in Anspruch genommen. Ein
Vertreter des Senders TVN sagte dieser Zeitung am Mittwoch,
entsprechende Hinweise hätten sich in einem Bericht des
DDR-Ministeriums für Staatssicherheit gefunden. Aus den Unterlagen
gehe hervor, dass deutsche Terroristen, unter ihnen Brigitte
Mohnhaupt, Peter-Jürgen Boock und Rolf-Clemens Wagner, im Jahr 1978 im
nordpolnischen Masuren an „Schulungen“ teilgenommen hätten. Ein
polnischer Geheimdienstmitarbeiter habe damals der Botschaft der
Bundesrepublik Deutschland in der Hoffnung auf politisches Asyl die
Zusammenarbeit verraten. Da aber in der Botschaft ein Agent der
ostdeutschen Staatssicherheit tätig gewesen sei, habe die Führung der
DDR ebenfalls von der Sache erfahren. Auf diese Weise sei der Vorgang
schließlich in die Unterlagen der Stasi gelangt. (ul.)
F.A.Z., 02.12.2009, Nr. 280 / Seite 4
Sondersitzung in Potsdam
Am Freitag wird sich der Brandenburger Landtag in einer Sondersitzung
mit der Stasi-Belastung von Abgeordneten beschäftigen. Inzwischen sind
sechs Abgeordnete der Linkspartei bekannt, die früher Inoffizielle
Mitarbeiter des Staatssicherheitsdienstes waren. Drei Fälle waren
schon geläufig, drei wurden erst jetzt, da der Landtag das erste Mal
seit 1990 seine Mitglieder überprüfen lässt, offenbart.
Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD) sagte am Dienstag, die
ständigen Enthüllungen von belasteten Abgeordneten seines
Koalitionspartners seien „ausgesprochen schmerzlich“, er fühle sich
auch persönlich getäuscht. Platzeck will eine Erklärung zur Zukunft
von Rot-Rot abgeben. Die FDP fordert Neuwahlen. (mk.)
F.A.Z., 02.12.2009, Nr. 280 / Seite 4
Dienstwagen in Brand gesetzt
Ein Dienstfahrzeug aus dem Fuhrpark des Bremer Innensenators Ulrich
Mäurer (SPD) ist am Dienstag in Brand gesetzt worden. Wie die Polizei
mitteilte, entdeckten zwei Zeugen das brennende Auto vor dem
Dienstgebäude des Senators und informierten die Polizei. Nach ersten
Erkenntnissen wurde das Fahrzeug vorsätzlich in Brand gesetzt. Zudem
wurde das Dienstgebäude des Senators durch einen Farbbeutel
beschmutzt. Kurze Zeit später entdeckten die Beamten ein weiteres in
Brand gesetztes Fahrzeug. Ein Sprecher der Polizei äußerte die
Vermutung, dass die Anschläge im Zusammenhang mit der am Mittwoch
beginnenden Innenministerkonferenz in Bremen stünden. Einen konkreten
Hinweis oder ein Bekennerschreiben gebe es aber nicht. Die Polizei
habe Maßnahmen zum Schutz des Senators und der Konferenz getroffen.
(ddp)
F.A.Z., 02.12.2009, Nr. 280 / Seite 4
Razzia bei Milli Görüs
Staatsanwaltschaft und Polizei haben am Mittwoch 26 Büros der
Islamischen Gemeinschaft Milli Görüs (IGMG) im ganzen Bundesgebiet
durchsucht. Anlass war der Verdacht des Spendenbetrugs und des
Vorenthaltens von Arbeitsentgelt, wie die Kölner Staatsanwaltschaft
mitteilte. Der IGMG wird vorgeworfen, in größerem Umfang Spendengelder
ihrer Mitglieder zweckwidrig verwendet und Arbeitnehmeranteile zur
Sozialversicherung den Sozialkassen vorenthalten zu haben. (AP)
F.A.Z., 03.12.2009, Nr. 281 / Seite 4
Duin neuer Seeheimer-Sprecher
Niedersachsens SPD-Landesvorsitzender Garrelt Duin soll neuer Sprecher
des konservativen Seeheimer Kreises in der SPD werden. Das verlautete
am Mittwoch aus Parteikreisen. Duin sei von der Seeheimer-Spitze als
Nachfolger des Unternehmers Klaas Hübner vorgeschlagen worden, der aus
dem Bundestag ausschied. Die Wahl ist für den 15. Dezember geplant.
Die weiteren Sprecher der Seeheimer, Petra Ernstberger und Johannes
Kahrs, kandidieren wieder. Dem Seeheimer Kreis gehören in der
Bundestagsfraktion rund 50 Abgeordnete – etwa ein Drittel der Fraktion
- an. (ddp)
F.A.Z., 03.12.2009, Nr. 281 / Seite 4
„Muslime müssen sich einbringen“
mawy. FRANKFURT, 2. Dezember. Der neue SPD-Landesvorsitzende in
Baden-Württemberg, Nils Schmid, hat vor dem Hintergrund des
Minarett-Verbots in der Schweiz mehr Engagement von muslimischen
Einwanderern in Deutschland gefordert. Die Debatte über die Minarette
zeige, dass in einem „Zuwanderungsland“ wie Deutschland ein
beidseitiger Lernprozess einsetzen müsse: „Für die Muslime bedeutet
dies, dass sie weniger von ausländischen Geldgebern abhängig sein
dürfen und sich aktiv in die Bürgergesellschaft einbringen“, sagte
Schmid am Mittwoch dieser Zeitung. Muslime hätten zwar das Recht,
Moscheen mit Minaretten zu errichten, jedoch müssten sie diese Bauten
auch im Dialog mit der Bürgerschaft planen und realisieren. So ließe
sich eventuell auch ein anderer Baustil entwickeln als der
„neoosmanische Einheitsstil“, sagt Schmid. Die Deutschen hingegen
müssten akzeptieren, „dass der Islam mitten in unserem Land angekommen
ist“. Nils Schmid wurde am vergangenem Wochenende auf einem
Landesparteitag in Karlsruhe zum neuen Vorsitzenden der SPD in
Baden-Württemberg gewählt. Er folgt Ute Vogt nach, die nach dem
schwachen Ergebnis der Südwest-SPD bei der Bundestagswahl im September
ihr Amt zu Verfügung gestellt hatte.
F.A.Z., 03.12.2009, Nr. 281 / Seite 4
Demjanjuk-Prozess unterbrochen
pca. MÜNCHEN, 2. Dezember. Der Prozess gegen den mutmaßlichen NS-Täter
John Demjanjuk ist am Mittwoch unterbrochen worden, weil der 89 Jahre
alte Angeklagte nicht zur Verhandlung erschien. Wie der Vorsitzende
Richter der Ersten Schwurgerichtskammer des Münchener Landgerichts
mitteilte, hatte dieser über Kopfschmerzen und Unwohlsein geklagt. Der
Arzt der Haftanstalt stellte Heiserkeit und eine um 0,5 Grad Celsius
erhöhte Körpertemperatur fest. Daraufhin riet der Arzt von einem
Transport Demjanjuks zum Gerichtssaal ab. In Deutschland kann ein
Verfahren nur dann in Abwesenheit geführt werden, wenn der Angeklagte
die Gründe dafür mutwillig herbeigeführt hat. Dies sei, so der
Richter, nicht der Fall. Das Verfahren wurde deshalb bis zum 21.
Dezember unterbrochen. Die Entscheidung betraf insbesondere die neun
Vertreter der Nebenklage, die als überlebende Zeitzeugen oder
Nachfahren von ermordeten Juden aus dem Vernichtungslager Sobibor das
Wort haben sollten. Sie waren aus den Niederlanden, der Schweiz und
aus den Vereinigten Staaten von Amerika angereist. Demjanjuk wird
vorgeworfen, gemeinsam mit deutschem SS-Personal zwischen April und
Juli 1943 in Sobibor an der Ermordung von wenigstens 27 900 Juden
beteiligt gewesen zu sein. (Siehe Feuilleton, Seite 35.)
F.A.Z., 03.12.2009, Nr. 281 / Seite 4
Glosse Politik
Übertriebene Empörung
Ob Muslime tatsächlich ihre Bankkonten in der Schweiz auflösen werden,
wozu jetzt der türkische Europaminister Egemen Bagis und die syrische
Führung als Reaktion auf das jüngste „Minarettverbot“ aufgerufen
haben, bleibt abzuwarten. Die harsche Reaktion zeigt freilich, wie
tief die muslimische Seele durch das Votum der Schweizer vom
Wochenende getroffen ist. In der Türkei haben manche allerdings dazu
aufgerufen, es mit der Empörung auch nicht zu übertreiben, denn um die
Rechte der – ohnehin nur noch kleinen – christlichen Minderheiten dort
steht es immer noch schlecht. Auch die muslimischen Aleviten klagen
über Diskriminierung. Die Türkei war, als sie noch Osmanisches Reich
hieß, gegenüber den religiösen Minderheiten lange viel toleranter als
heute; alle „neueren“ Kirchen, auf die man zum Beispiel in Istanbul
als Besucher stößt, stammen aus der Zeit des Sultans. In Syrien, das
sich ebenfalls als säkulare Republik versteht, beträgt der Anteil der
Christen wenigstens zwanzig Prozent. Syrien ist zwar eine Diktatur,
aber die Christen haben dort einen größeren Spielraum als anderswo.
wgl.
F.A.Z., 03.12.2009, Nr. 281 / Seite 10
__________________________________________________________________________
Sudetendeutsche Landsmannschaft in Österreich (SLÖ)
Wien, am 3. Dezember 2009
Das Sammellager in Melk / NÖ wurde 1948 geschlossen (Teil 6)
Zentralberatungsstelle der Volksdeutschen
Anfang 1947 ist eine private Institution und zwar die
?Zentralberatungsstelle der Volksdeutschen?, am Sitz der Delegation
der Bundesrepublik Deutschland, Wien III. Metternichgasse 3, in Aktion
getreten, die sich unter anderem darum bemühte, zerrissene Familien
zusammenzuführen. Mit dieser Einrichtung stand auch die Lagerleitung
Melk in Verbindung und vermittelte zahlreiche Familien, die die
Repatriierungsdienste der angeführten Zentralstelle in Anspruch
nahmen. Es waren auch jene, die infolge des Potsdamer – Protokolls mit
dem Abtransport Schwierigkeiten hatten. Notwendig war die Ausfüllung
eines Familien-Erfassungsbogens, wobei die Lagerleitung behilflich
war. Mit Schreiben vom 11.07.1947 wurden beispielsweise 86 ausgefüllte
Erfassungsbogen an die Zentrale Beratungsstelle abgesandt.
Gleichzeitig wurde angekündigt, daß noch 25 Formulare zur Übersendung
kommen für Volksdeutsche, die sich außerhalb des Lagers (in
Arbeitsorten) befinden.
Einstellung der Abtransporte
Der Großteil des Personals des Sammellagers wurde Mitte 1947 und
danach gekündigt, da die großen Transporte eingestellt wurden. Die im
Sammellager zurückgebliebenen Flüchtlinge erhielten Lebensmittelkarten
und verpflegten sich dann selbst. Sie arbeiteten untertags außerhalb
des Lagers und bekamen von der Lagerleitung einen Dauerpassierschein
der sie jederzeit zum Verlassen und Betreten des Sammellagers
berechtigte. Ende 1948 wurde dann das Sammellager endgültig liquidiert.
Die Dokumentation ist beendet!
Quelle:
Wilhelm Jun
Augsburg/Pohrlitz
2006
w.jun@t-online.de
_________________________________________________________________________
Freiheit für Europa
27. Nov 2009
Dipl.-Chem. Dr. Hans Penner
76351 Linkenheim-Hochstetten
An die Redaktionen der Schweizer Zeitungen
Sehr geehrte Damen und Herren,
der hervorragende Islamkenner Dr. Eberhard Tröger hat den „Griff des Islam
nach Europa“ anhand von Äußerungen des Islamrates für Europa erläutert (siehe
http://www.beter-im-aufbruch.de/polseite/ps2005januar.htm).
Profesor Dr. Heinz Gstrein, Universität Wien, hat sehr klar dargelegt, daß
Minarette islamische Machtsymbole sind. In keiner Weise beeinträchtigt
ein Minarett-Verbot die Religionsfreiheit der Schweiz
(http://www.orientierung-heute.de/gstrein2009.pdf). Dieses Argument ist ein
Druckmittel der Islam-dominierten UNO. Auch würde ein Minarett-Verbot
keine wirtschaftlichen Nachteile für die Schweiz bringen.
Ich habe 44 Jura-Professoren der Universität Zürich, 41 kirchliche Leiter
der Schweiz und 51 Politiker der Schweiz angeschrieben und ausführlich
die Unvereinbarkeit des Islam mit freiheitlichen europäischen
Verfassungen erläutert. Mir wurde kein einziges belastbares Argument
gegen ein Minarett-Verbot mitgeteilt.
In jedem islamischen Land herrscht Diktatur. Wir haben in Deutschland
bittere Erfahrungen mit der Hitler-Diktatur und der Lenin-Diktatur
gemacht. Wir haben auch schon genügend schlechte Erfahrungen mit der
Mohammed-Diktatur. Erst dieser Tage hat bei uns ein Mohammedaner seine
Tochter erstochen, weil diese nicht
dem Islam gehorchte.
Um der Freiheit Europas und der Erhaltung der Religionsfreiheit für die
Christen willen hoffe ich, daß die Schweiz am Minarett-Verbot
festhält. Ich bitte um zügige Weiterleitungen dieses Schreibens.
Mit freundlichen Grüßen
Hans Penner
___________________________________________________________________________
Ohne Erinnerung an die Eltern
Zurück in die Vergangenheit: Die Nebenkläger im Münchner
Demjanjuk-Prozess / Von Friedrich Schmidt
MÜNCHEN, 1. Dezember. Ein Hochzeitspaar lächelt von dem
Schwarzweiß-Foto, das auf dem Tisch vor Marcus Degen liegt. Es zeigt
seine Eltern, Louis Degen und Rebecca Degen-Berger, am Tag ihrer
Hochzeit, dem 8. April 1937. Links daneben, auf ein weißes Blatt
Papier, hat Marcus Degen ein Bild von seinem älteren Bruder Isaias
geklebt, der am 13. Dezember 1939 geboren wurde. Als die Eltern
erfuhren, wohin sie die deutschen Besatzer der Niederlande bringen
wollten, ins „Kamp Westerbork“, vertrauten sie ihren 1942 in Amsterdam
geborenen Sohn Marcus einem Großonkel und seiner Frau an, einer
Deutschen. Arglos sagten sie sich: Wenn wir im „Kamp“ arbeiten müssen,
können wir gewiss auf einen Dreijährigen achtgeben, aber auf einen
Säugling nicht. Noch in Amsterdam kam die Mutter jeden Tag, um ihr
Kind zu stillen; über Postkarten erkundigten sich die Eltern, ob es
dem „Neffen“ auch gutgehe. „Sie dürfen uns immer schreiben“, heißt es
auf der letzten Karte der Degens aus dem „Polizeilichen
Judendurchgangslager Westerbork“. Es ist das letzte Zeugnis, das
Marcus Degen von seinen Eltern hat. Am 6. April 1943 wurden sie mit
Isaias nach Sobibor im deutsch besetzten Polen deportiert, im
verriegelten Güterzug, ausweislich der Transportliste gemeinsam mit
1989 weiteren Juden. Drei Tage dauerte der Transport. Dann, am 9.
April 1943, wurde Degens Familie in den Gaskammern des
Vernichtungslagers mit Motorabgasen erstickt.
Wenn Marcus Degen an diesem Dienstag als einer der Nebenkläger im
Schwurgerichtssaal des Münchner Strafjustizzentrums sitzt, dann, weil
er glaubt, dass der Mann, der dort vorne auf einer orangefarbenen
Krankentrage liegt, vor mehr als 66 Jahren einer derjenigen gewesen
sein könnte, die Louis, Rebecca und Isaias in den Tod getrieben haben
- als sogenannter Wachmann, als Scherge der SS. Dass dieser Iwan
Demjanjuk, der mittlerweile John heißt und 89 Jahre alt ist, eine
Mitschuld daran trägt, dass er als Waise aufgewachsen ist, bei
Pflegeeltern. Er sei für seine Eltern und seinen Bruder hierher nach
München gekommen, sagt Degen: „Wenn Demjanjuk schuldig ist, soll er
verurteilt werden – egal, wie hoch die Strafe ist.“
Es ist der zweite Tag des Prozesses gegen John Demjanjuk, der sich vor
dem Landgericht München II gegen den Vorwurf der Beihilfe zum Mord an
27 900 Menschen verteidigen lässt. Zum Prozessauftakt am Montag waren
die zweimal 90 Minuten – die nach dem Befund des ärztlichen
Sachverständigen maximale Verhandlungsfähigkeit Demjanjuks – geprägt
von dem Befangenheitsantrag der Verteidigung und Ausführungen über den
Gesundheitszustand des Angeklagten. Der gebürtige Ukrainer und jetzige
Staatenlose soll unter anderem an Bluthochdruck, Herzinsuffizienz,
Gicht und einer Vorform der Leukämie leiden. Die Erörterung der
juristischen und medizinischen Gebrechen dieses Falls beanspruchte so
viel Zeit, dass die beiden Staatsanwälte nicht mehr dazu kamen, ihre
Anklageschrift zu verlesen.
Doch zunächst stellt Demjanjuks Verteidiger Ulrich Busch auch am
Dienstag Anträge auf Einstellung und auf Aussetzung des Verfahrens -
im Wesentlichen mit den Argumenten, mit denen er erfolglos versucht
hatte, beim Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe das Verfahren zu
stoppen: Demjanjuk sei bereits in Israel für dieselben Taten angeklagt
und verurteilt worden, die nun in München zur Verhandlung stehen.
Zudem sei die „Zwangsdeportation“ Demjanjuks aus den Vereinigten
Staaten nach Deutschland im Mai illegal gewesen und das Verfahren in
München somit nicht zulässig. In mehreren Ländern seien
Ermittlungsverfahren gegen Demjanjuk angestrengt und wieder
eingestellt worden: „Es ist ein juristisches Faszinosum, dass eine
Vielzahl von Richtern keinen Tatverdacht erkennen kann, die
Staatsanwälte in München aber aus demselben Beweismaterial einen
erdrückenden Tatverdacht herleiten wollen.“
Auf der Liege, gegen die er mittlerweile den Rollstuhl eingetauscht
hat, und mit geschlossenen Augen lauscht Demjanjuk dann doch noch der
Anklage, die ihm die Dolmetscherin übersetzt. Demjanjuk habe die
Menschen „gefühllos und unbarmherzig“ in die Gaskammern getrieben,
„weil er selbst deren Tötung aus rasseideologischen Gründen wollte“,
sagt der Staatsanwalt. Außerdem habe Demjanjuk gewusst, dass den Juden
aus den Niederlanden „planmäßig ihre Tötung verschwiegen wurde, ihnen
vielmehr vorgespiegelt wurde, dass es sich bei den Gaskammern um
Duschen handelte“.
Aus den Niederlanden kommen die meisten der hier in München anwesenden
23 Nebenkläger, die hinter ihren Anwälten sitzen; auch ihre Familien
wurden aus Westerbork in Zügen nach Sobibor gebracht. Es geht ihnen um
die letzte Gelegenheit dafür, die Welt über die Mordmaschinerie
aufzuklären, wie der 82 Jahre alte Thomas Blatt sagt, der seine Eltern
und seinen Bruder in Sobibor verlor und selber bei dem
Häftlingsaufstand im Oktober 1943 entkommen konnte. Ein Wachmann wie
Demjanjuk war „jemand, der Leute mit Bajonetten in die Gaskammer
getrieben hat“, sagt Blatt. Es wäre unmöglich gewesen, so viele
Menschen zu vernichten, wenn die SS nicht die Hilfe der ukrainischen
Wachmannschaften gehabt hätte. Blatt, der schon im ersten
Sobibor-Verfahren vor dem Landgericht Hagen als Zeuge geladen war,
erinnert sich im Schwurgerichtssaal an die milden Urteile gegen die
Männer, die mutmaßlich die Befehlshaber Demjanjuks waren – und, wenn
überhaupt, nur wenige Jahre Haft für zehn-, ja hunderttausende Morde
bekamen. Blatt hofft, dass Demjanjuk doch noch sprechen wird. „Er war
in der Mitte der Hölle – er soll erzählen!“ Der aber schweigt, auch
als ihn der Vorsitzende Richter Ralph Alt nach dem beschriebenen
Grauen der Gaskammern noch einmal über seine Verfahrensrechte belehrt.
Die übrige Zeit der Verhandlung gehört den Opfern und ihren
Angehörigen. Vertreter der Nebenkläger stellen den Antrag, die Anklage
auf versuchte Beihilfe zum Mord zu erweitern – wegen der Menschen, die
schon in den Zügen gestorben seien. Mit nüchterner Stimme liest
Richter Alt aus den Transportlisten aus Westerbork vor, nennt das
Ankunftsdatum, die Blätter im betreffenden Leitz-Aktenordner, den
ersten und den letzten Namen auf der Liste, die immer weit über
tausend Namen umfasst; die Namen der Angehörigen der Nebenkläger liest
er eigens vor. Und später hat der Richter die schwierige Aufgabe, die
angereisten Nebenkläger als Zeugen zu befragen, von denen einige sich
nicht mehr an ihre Eltern erinnern können.
F.A.Z., 02.12.2009, Nr. 280 / Seite 3
Gül: Ein Zeichen für die Feindseligkeit
Harte Kritik in der islamischen Welt
„Eine Beleidigung der Gefühle der Muslime“
Her. ABU DHABI, 1. Dezember. Mit Bestürzung hat die islamische und die
arabische Welt auf den Schweizer Volksentscheids reagiert. Der
türkische Staatspräsident Gül bezeichnete die Minarett-Entscheidung am
Dienstag als eine Schande für die Schweiz. Das Verbot sei ein Beispiel
für zunehmende Islamophobie und Feindseligkeit gegenüber Muslimen in
der westlichen Welt. Das türkische Außenministerium äußerte: „Diese
Entwicklung ist bedauerlich und verletzt Menschenrechte und
grundlegende Freiheiten.“ In der Schweiz leben mehr als hunderttausend
Türken.
Ekmeleddin Ihsanoglu, der Generalsekretär der „Organisation der
Islamischen Konferenz“ (OIC) in Saudi-Arabien, sagte, das Verbot,
Minarette zu bauen, sei ein „Beispiel für die zunehmende
anti-islamische Aufwiegelung in Europa durch extremistische, gegen
Einwanderer gerichtete, fremdenfeindliche und rassistische ultrarechte
Politiker“. In Kairo teilte der Obermufti Ali Guma mit, das Verbot sei
eine Beleidigung der Gefühle der Muslime in- und außerhalb der
Schweiz. Es werde nur den Hass gegen die Muslime verstärken und zu
einer größeren Diskriminierung der Muslime führen.
Zurückhaltend fiel die Stellungnahme des einflussreichen Theologen und
populären Predigers Yusuf al Qaradawi aus. Ein Schweizer Muslim könne
ja weiter in Moscheen ohne Minarette beten, sagte der in Qatar lebende
ägyptische Theologe. Wisse er aber, dass der Bau von Minaretten
verboten und dass dies aus Feindseligkeit gegenüber ihm geschehen sei,
habe dies zur Folge, dass er sich in dem Land unerwünscht vorkomme,
und das habe negative Auswirkungen auf die Loyalität zu diesen Land,
erklärte der Vorsitzende der „Internationalen Vereinigung Muslimischer
Rechtsgelehrter“.
Der Dekan der theologischen Fakultät an der Universität Kuweit, Bassam
al Shatti, forderte die Muslime und die muslimischen Diplomaten in der
Schweiz auf, den Volksentscheid vor Schweizer Gerichten anzufechten.
Die Schweiz habe stets den Respekt vor den Menschenrechten und den
religiösen Pluralismus gefördert. Der schiitische libanesische
Theologe Hussein Fadlallah brachte den Volksentscheid mit dem
negativen Bild in Verbindung, das die westlichen Medien von den
Muslimen zeichneten. Er forderte den Westen auf, mehr zu tun, um den
Islam zu verstehen.
F.A.Z., 02.12.2009, Nr. 280 / Seite 4
Nach der Verfassungsänderung der Rechtsweg
Bern hadert mit dem Minarett-Verbot / Von Jürgen Dunsch
ZÜRICH, 1. Dezember. Als erstes Land Europas führt die Schweiz ein
Bauverbot für Minarette ein. In der Verfassung des Landes wird es
heißen: „Der Bau von Minaretten ist verboten.“ So haben es die
Schweizer mehrheitlich am Sonntag in der Volksabstimmung beschlossen.
Diese ging auf eine Volksinitiative zurück: 100 000 Stimmberechtigte
können ein Referendum erzwingen. Diese Volksabstimmungen beziehen sich
immer auf Verfassungsänderungen. Anders als in den Kantonen dürfen die
Schweizer auf Bundesebene nicht über einfache Gesetze abstimmen. Eine
überladene Verfassung ist durch die Volksabstimmungen nicht
entstanden; von den mehr als 100 Abstimmungen in den vergangenen vier
Jahrzehnten hatten weniger als zehn Prozent Erfolg. Umso schwerer
wiegt der Erfolg der Minarett-Gegner.
Schon kurz nachdem die Initiative im Juli 2008 eingereicht worden war,
gab es Zweifel daran, ob sie überhaupt zur Abstimmung gestellt werden
könne. Die bezogen sich nicht darauf, dass sich die Regierung und die
beiden Kammern des Parlaments schon gegen das Bauverbot ausgesprochen
hatten. Die Vertretungsorgane des Volkes sahen nicht nur eine Gefahr
für den religiösen Frieden im Land, sondern formulierten: „Die
Initiative steht im Widerspruch zu zahlreichen in der Bundesverfassung
verankerten Grundrechten und verstößt gegen die Menschenrechte.“ Damit
standen die Volksvertreter gegen die Antragsteller aus dem Volk in
einem Gegensatz, der weit über Meinungsverschiedenheiten in anderen
Initiativen hinausging. Zugleich verzichteten sie auf das Recht eines
Gegenvorschlags.
Während Nachbar Liechtenstein ein parlamentarisches Vorprüfungsrecht
von Volksbegehren kennt, behalfen sich Regierung und Parlament in der
Schweiz bei der Anti-Minarett-Initiative damit, dass sie zwar einen
Verstoß gegen das Völkerrecht, nicht jedoch gegen zwingend
einzuhaltendes Völkerrecht sahen. Zu Letzterem gehören nach dieser
Lesart das Verbot von Folter, Völkermord und unmenschlicher
Behandlung. Die Interpretation, mit der die Volksinitiative für gültig
erklärt wurde, war von Beginn an umstritten. So zählte der emeritierte
Fribourger Staatsrechtler Thomas Fleiner auch die Religionsfreiheit
zum zwingenden Völkerrecht. Das Begehren sei daher abzulehnen, befand
er.
Andere Fachleute gehen nicht so weit. Weniger umstritten ist, dass der
neue Schweizer Verfassungsartikel gegen die Europäische
Menschenrechtskonvention des Europarats verstößt, konkret gegen das
Diskriminierungsverbot und die Garantie der Religionsfreiheit.
Allerdings muss der innerstaatliche Rechtsweg bis hin zum
Bundesgericht in Lausanne ausgeschöpft werden, bevor der Europäische
Gerichtshof für Menschenrechte angerufen werden kann. Ohnehin muss
sich zunächst ein Kläger finden. Dies könnten zum Beispiel Mitglieder
der muslimischen Gemeinde in Langenthal im Kanton Bern sein. Die
bestehenden vier Minarette in der Schweiz sind von dem Bauverbot zwar
wohl nicht berührt. Unklarer ist die Lage dagegen bei geplanten Türmen
wie dem im Kanton Bern. Anders als die Muslime in Wil (Kanton St.
Gallen) wollen die Glaubensbrüder in Langenthal auf ein Minarett nicht
verzichten. Gegen die schon erteilte Baubewilligung der Gemeinde ist
ein Einspruch anhängig. Wenn dieser mit Verweis auf das neue Recht
stattgegeben wird, könnte der Fall beim Straßburger
Menschenrechtsgerichtshof landen.
Sofern die Richter zugunsten der Beschwerdeführer entschieden, müsste
das Bundesgericht in Lausanne sein – in dieser Annahme ausgesprochenes
- Bauverbot revidieren. Die Schweizerische Volkspartei (SVP), die
hinter der Anti-Minarett-Initiative stand, will in einem solchen Fall
auf eine Kündigung der Menschenrechtskonvention dringen und mit dem
Europarat eine Ausnahmeklausel für die Minarette aushandeln.
F.A.Z., 02.12.2009, Nr. 280 / Seite 4
Für ein Kreuz auf der Trikolore
Lega Nord fordert Minarett-Referendum / Fini: Dummheit
jöb. ROM, 1. Dezember. Die in Italien mitregierende Lega Nord ruft zu
einem Volksentscheid nach Schweizer Vorbild gegen Minarette auf: „Es
ist immer nützlich, auf das Volk zu hören und nicht auf eine mehr oder
weniger erleuchtete Elite“, sagte der stellvertretende
Parteivorsitzende und Innenminister Roberto Maroni. Die Entscheidung
der Schweizer sei „ein klares Signal“ für Italien, sagte Roberto
Calderoli, Minister zur Vereinfachung der Gesetzgebung. Freilich ist
dafür eine Verfassungsänderung nötig, die unverzüglich in den Senat
eingebracht werden soll. Zudem will die Lega nach einem Vorschlag des
stellvertretenden Infrastrukturministers Roberto Castelli die
italienische Trikolore mit einem Kreuz versehen. Diese Vorschläge
stoßen aber schon beim Koalitionspartner, der Regierungspartei „Volk
der Freiheit“, auf Widerstand.
Der Präsident des Abgeordnetenhauses Gianfranco Fini hält das Ergebnis
der Schweizer Abstimmung für ein „Diktat der Angst“ und für ein
„großzügiges Geschenk“ an den Fanatismus unter Muslimen. Die Idee vom
Kreuz in der Flagge sei eine „Dummheit“. Selbst der
Lega-Nord-Vorsitzende Umberto Bossi setzte sich von den Ministern
seiner Partei ab, indem er sagte, wahrscheinlich würden die Italiener
bei einer Abstimmung auch noch gegen die Kirche stimmen.
In Italien rechnen sich knapp zwei Prozent der Einwohner zum Islam,
deutlich weniger als in der Schweiz mit fünf Prozent. Die Muslime
leben meist im industriellen Norden Italiens, für den die Lega mehr
Autonomie fordert. Dort gibt es auch die meisten Moscheen. Nur drei
der insgesamt 749 Gebetshäuser haben allerdings ein Minarett, darunter
das landesweit größte in Rom. In der Regel beten die Muslime in meist
zu kleinen, umgebauten Zweckräumen in den Vororten der Städte. In
Mailand, der Stadt mit der größten muslimischen Gemeinde, gibt es seit
Jahren Streit über den Neubau einer Moschee. Dort kam es kürzlich zu
einem islamistisch begründeten Anschlag vor einer Polizeiwache.
Vergangene Woche wurde gerade hier eine Statistik debattiert, wonach
muslimische Männer in Italien häufiger gegen das Gesetz der Monogamie
verstoßen als in jenen muslimischen Ländern, wo es auch eine solche
Vorschrift gibt.
F.A.Z., 02.12.2009, Nr. 280 / Seite 4
Bedenkt den Vordenker
Die Deutsche Bank erinnert an Alfred Herrhausen
Wie soll man beschreiben, was sich Josef Ackermann unter einer
„Gedenkminute“ vorstellt? Als Gedenkdekade, weil es bestenfalls zehn
Sekunden waren, ehe er die Teilnehmer an der Frankfurter Veranstaltung
der Deutschen Bank zum zwanzigsten Jahrestag der Ermordung Alfred
Herrhausens wieder bat, Platz zu nehmen? Als Gedenkdezi als Zehntel
einer Minute? Als Gedenkmoment? Oder einfach als unvermeidlichen Beleg
dafür, dass Zeit für einen ordentlichen Banker notwendig Geld ist?
Dann muss man Ackermann loben, denn er nahm sich nach der
Gedenkatempause – ja, so mag es gehen – zum Auftakt noch anderthalb
Stunden Zeit für den Rest der Veranstaltung, die sich mit der
Verantwortung seiner Bank als eines globalen Finanzdienstleisters
beschäftigte.
Am 30. November 1989 ist Alfred Herrhausen in seinem Wohnort Bad
Homburg auf der Fahrt ins Frankfurter Büro durch eine Bombe getötet
worden; von den Tätern fehlt bis heute jede Spur. Das heißt: jede
verwertbare Spur, denn es gibt Bekennerschreiben, Zeugenaussagen, die
Attentatsutensilien, aber eben auch die offenbar unvermeidlichen
Fehlschläge, Irrtümer und Peinlichkeiten der deutschen Terrorfahndung,
die man dieser Tage durch die neuen Entwicklungen im Mordfall
Siegfried Buback wieder einmal vorgeführt bekommt. Wolfgang Nowak,
Geschäftsführer der von der Bank nach dem Mord ins Leben gerufenen
Alfred-Herrhausen-Gesellschaft, mahnte in seiner kurzen Würdigung des
ermordeten Vorstandssprechers die Abgeordneten des Deutschen
Bundestags, sich auch für das Recht der Angehörigen von Terroropfern
auf Aufklärung einzusetzen. Das gehört sich im Sinne jenes
Lieblingssatzes, den Herrhausen bei Ingeborg Bachman gefunden hatte
und den nun Josef Ackermann zitierte: „Die Wahrheit ist den Menschen
zumutbar.“
Im Sinne dieses Mottos, das auch den Gedenkstein am Ort des Attentats
von Bad Homburg schmückt, hätte die Veranstaltung in der Bank ablaufen
können. Traudl Herrhausen, die Witwe des Ermordeten, hatte sich einen
Abend gewünscht, der nicht zurück-, sondern in die Zukunft blicken
sollte. Ackermann als jetziger Nachfolger Herrhausens auf dem
Chefsessel der Deutschen Bank nahm die Herausforderung an und betonte
die Pflicht seines Unternehmens, „ein guter Steuerbürger“ zu sein. Das
durfte man indes eher als Spitze gegen die Konkurrenz, die sich
kräftig aus dem Bankensicherungsfonds bedient hat, verstehen denn als
Hommage an Herrhausen, der gleich zweimal im Rahmen seiner
Stellungnahmen in den Geschäftsberichten der Deutschen Bank den Satz
formuliert hatte: „Der Staat, das sind wir selbst.“ In dieser
Formulierung steckt weitaus mehr Anspruch, weil sie über das rein
Fiskalische hinausgeht.
Doch Ackermann bezog sich immerhin auf Herrhausen, während dessen Name
im Hauptprogrammteil des Abends, einer Gesprächsrunde von vier jungen
Führungskräften der Deutschen Bank, nie genannt wurde, obwohl es um
Kernfragen im Herrhausenschen Verständnis gehen sollte: Moral, Erfolg,
Globalisierung, Offenheit. Aus Hongkong, London, Bombay und Berlin
waren die Teilnehmer dazu angereist, und das Modell des von der
Fernsehjournalistin Isabelle Körner moderierten Gesprächs erinnerte an
jene Veranstaltungsreihe namens „DB Intern“, die Herrhausen als
Vorstandssprecher 1989 ins Leben gerufen hatte.
Damit wollte er sich seinerzeit jeweils der freien Diskussion mit
sämtlichen Mitarbeitern eines Hauptfilialbezirks stellen. Das Debüt
fand am 16. Mai 1989 in München statt und stand unter dem Motto „Die
Deutsche Bank unterwegs in die Zukunft“. Doch ohne Wissen Herrhausens
waren damals alle Fragen vorher abgesprochen und zuverlässigen
Mitarbeitern zugeteilt worden, so dass keine unangenehmen
Überraschungen zu erwarten waren. Als der Vorstandssprecher das im
Nachhinein erfuhr, sagte er alle weiteren geplanten Veranstaltungen
der Reihe ab.
Beim Frankfurter Abend zu seinem Gedenken las die junge Dame aus
Hongkong ihre erste Stellungnahme vollständig vom Blatt ab. Das wirkte
nicht spontan erfragt, und tatsächlich hatte die ganze Runde bereits
am Vormittag einen Probedurchgang mit allen Fragen erlebt, der nach
Meinung von dabei Anwesenden weitaus mutiger gewesen sein soll. Nun
mag die Gegenwart des eigenen Vorstandsvorsitzenden in der ersten
Reihe die Meinungsfreude von Führungsnachwuchs hemmen, aber just
solche Bankgewohnheiten wollte Herrhausen herausfordern – er setzte
auf „kommunikativen Gegenverkehr“, wie er es nannte. Dass man zwanzig
Jahre nach seinem Tod just diese Bestrebung Herrhausens auf die
gleiche Weise torpedierte, mit der sie schon damals so bitter
enttäuscht worden war, spricht nicht für die bedachtsame Vorbereitung
des Abends.
Schön wäre es gewesen, hätte man der Alfred-Herrhausen-Gesellschaft,
die das Programm organisierte, es aber nicht bestimmen konnte, einen
Platz eingeräumt, um ihre Arbeit vorzustellen. Als internationales
Forum der Deutschen Bank kümmert sie sich vor allem um neue Formen des
Regierens angesichts der gesellschaftlichen Veränderungen im
einundzwanzigsten Jahrhundert. Das ist ein Herrhausen-Thema. Einmal
über dieses Engagement zu berichten wäre ganz in seinem Sinne gewesen.
ANDREAS PLATTHAUS
F.A.Z., 02.12.2009, Nr. 280 / Seite 33
Hitlers Volksgemeinschaft
Wolfszeit
In der Vorweihnachtszeit des Jahres 1933 zogen eine Million
freiwillige Helfer in Deutschland von Tür zu Tür und sammelten Spenden
für notleidende Volksgenossen. Sondermarken wurden verkauft, Pakete
geschnürt, Prominente aus Kultur und Sport verteilten Ehrenabzeichen.
Am Ende kamen knapp dreihundertsechzig Millionen Reichsmark für das
„Winterhilfswerk des Deutschen Volkes“ zusammen. Zehn Jahre später -
inzwischen war das Spendenaufkommen auf eineinhalb Milliarden
Reichsmark gestiegen – verteilte das Winterhilfswerk auch die Kleider
der in den Vernichtungslagern ermordeten Juden. Die Züge, die aus
Auschwitz und Sobibor ins Reich zurückrollten, brachten den
Ausgebombten des Luftkriegs die letzte Habe der Opfer.
Wie konnte das passieren? Und musste das eine notwendig aus dem
anderen folgen? Solchen Fragen will das Deutsche Historische Museum
Berlin im Herbst kommenden Jahres in einer Ausstellung über „Hitler
und die Deutschen“ nachgehen, deren Untertitel – „Volksgemeinschaft
und Verbrechen“ – stabreimend Ross und Reiter benennt. War also jenes
Volksganze, von dem die Nationalsozialisten träumten, tatsächlich
geschichtliche Wirklichkeit, oder handelte hier ein kurzfristig
zusammengetrommeltes Spender- und Täterkollektiv? Die Referenten einer
Historikertagung, mit der das DHM in der vergangenen Woche seine
Ausstellung vorbereitete, suchten nach Formulierungen, die das
ideologisch Verhärtete und zugleich pragmatisch Flexible der
nationalsozialistischen Herrschaft ausdrückten. Eine
„Volksgemeinschaft in Gründung“ sah Birthe Kundrus (Hamburg) seit
1933, eine „Wolfsgemeinschaft auf dem Weg zum vorstaatlichen
Naturzustand“ dagegen Thomas Sandkühler (Berlin) spätestens nach dem
Überfall auf Polen am Werk.
Der Appell an die Volksgemeinschaft war, wie Christian Fuhrmeister
(München) zeigte, in der Weimarer Republik kein Privileg der
Nationalsozialisten, und nicht nur die Rechtsparteien warben mit ihm
um Wähler. In der Praxis des Regimes diente der Begriff dann ganz
verschiedenen Zwecken. Mal veredelte er sich zur
„Leistungsgemeinschaft“ der Werktätigen (so auf einem Plakat der
„Deutschen Arbeitsfront“ von 1934), mal stiftete er die
„Opfergemeinschaft“ der Deutschen im Krieg. Nicht sozialistische
Gleichheit, sondern völkische Karrieren, Aufstiegschancen im braunen
Habit bot der Führerstaat seinen Mitläufern an (Michael Wildt,
Berlin). Nach 1928 hatte sich die NSDAP unter der Federführung Gregor
Strassers aus einer Splitterpartei in eine „soziale Bewegung“ (Armin
Nolzen, Warburg) verwandelt. Hilfskassen, Bauernbünde, Frauengruppen
und anonyme „Opferringe“ für Sympathisanten aus dem Weimarer
Beamtentum schlossen den Straßenkampf der Braunhemden an das
bürgerliche Vereinswesen an. Dabei reagierte die Partei flexibel auf
die Erlösungshoffnungen ihrer jeweiligen Klientel: Vor Arbeitern wurde
der Antikapitalismus, in Industriekreisen der Kommunistenhass
beschworen. Von Volksgemeinschaft war eher selten die Rede, der
Begriff erschien „zu unspezifisch für die zielgruppenorientierte
Agitation“ (Nolzen).
Nach Hitlers Machtergreifung dagegen musste die völkische
Protestbewegung sich staatlich neu begründen. Das gelang schlecht,
denn „Hitler war unfähig, in Institutionen zu denken“ (Hans Mommsen,
Feldafing). Im Ämterchaos zwischen Gau-Organisation, offizieller
Reichsbürokratie und umfassend bevollmächtigten Sonderbehörden fand
das Regime nie zu einer endgültigen administrativen Verfassung. Seine
Politik verwirklichte sich, wie in der „Kampfzeit“ vor 1933, als
Aktion und Kampagne. Deren Opfer waren die rassisch und ideologisch
Ausgegrenzten; als ihr Träger aber fungierte die Volksgemeinschaft,
die umworben wurde wie heute der zahlungswillige Konsument.
Monumentalbauten wie die „Gauforen“ in Weimar und Augsburg oder die
von Speer geplante Nord-Süd-Achse Berlins sollten ihren Betrachtern
die Vorzüge arischer Weltherrschaft vor Augen führen; je größer die
Gebäude, so Goebbels, desto größer müsse der Staat seinen Bürgern
erscheinen (Winfried Nerdinger, München).
Im Zentrum der Fluchtlinien stand Hitler, den der britische Historiker
Ian Kershaw in seinem Eröffnungsvortrag als Verkörperung von Max
Webers Begriff charismatischer Herrschaft schilderte: „ein
Außenseiter, eigenartig aussehend“, seltsam sprechend und
gestikulierend, ein Amateur der Macht – und gerade deshalb Brennpunkt
kollektiver Erlösungssehnsüchte, Allmachtsträume, Hysterien. Ob die
„Binnensicht“ (Mommsen) der dreißiger Jahre für ein heutiges Publikum
begreiflich gemacht, ob das Phänomen Hitler in Bildern und Objekten
erklärt werden kann, wird die Ausstellung zeigen.
Wie man aus der Volksgemeinschaft austrat, führte Karl Valentin bei
den Olympischen Spielen 1936 vor. „Nur einen Tag zu spät!“ war die
Fotoserie überschrieben, die ihn als Besucher des leeren Berliner
Olympiastadions zeigte. Einsam sitzt da der Komiker an der „Stätte des
großen Gewesenseins“, ein Wanderer in der Steinwüste, ein kauernder
Schatten – der letzte Mensch des „Dritten Reiches“. Andreas Kilb
F.A.Z., 02.12.2009, Nr. 280 / Seite N3
Vom unschuldigen Zivilisten
Hungerblockaden, Bombenkriege, Partisanen und Genozide haben die
Grenzen zwischen bewaffneten Streitkräften und Bevölkerungen
verwischt. Gerade in den Kriegen der Gegenwart wird die Infrastruktur
des Feindes zum Angriffsziel.
Von Thomas Speckmann
In Afghanistan stehen deutsche Soldaten unter Beschuss – nicht nur
durch die Taliban. Der Tod von Zivilisten bei der Bombardierung
entführter Tanklastwagen setzt die Bundeswehr innenpolitisch unter
Druck. Denn das Völkerrecht unterscheidet scharf zwischen Kombattant
und Nichtkombattant. Doch selten war die Schere zwischen Anspruch und
Wirklichkeit größer als heute. In der Geschichte bewaffneter Konflikte
ist es nur selten und seit dem zwanzigsten Jahrhundert mit scharf
abnehmender Tendenz gelungen, Kombattanten und Nonkombattanten
eindeutig voneinander zu trennen.
Die Idee des Krieges als einer staatlichen Handlungsform, die
ausschließlich von Soldaten auszuführen sei, hat sich fast immer als
Fiktion erwiesen. Kriege scheinen vielmehr eine Angelegenheit von
ganzen Gesellschaften zu sein, die den Einsatz jedes Einzelnen
erfordern. Diese „republikanische“ Sicht eines Jean-Jacques Rousseau,
die keine Privatheit und daher auch keine Nichtkombattanten kennt,
spiegelt sich in verschiedenen Kriegstypen und Kampfformen.
„Sie töteten die Männer und führten die Frauen und die Kinder in die
Sklaverei“, lautet eine Formel antiker Geschichtsschreibung. Während
die Männer als niederzukämpfende Feinde betrachtet und behandelt
wurden, gehörten Frauen und Kinder zur Beute, die dem Sieger zufiel.
In den Kriegen des späten Mittelalters und teilweise noch der frühen
Neuzeit bestand hingegen nur selten die Möglichkeit, die festen
Plätze, Burgen und mauergeschützten Städte des Gegners einzunehmen.
Daher wurden Streifzüge gegen die zivile Infrastruktur des Feindes
geführt. Nicht militärische Anlagen waren das Ziel der Angriffe,
sondern Ländereien und Besitzungen. Das Land des Gegners wurde
verwüstet, die Dörfer überfallen und die Gehöfte niedergebrannt.
Da sich die räuberischen Haufen nur selten zum Kampf stellten, waren
die Leidtragenden vielmehr die Bauern, Frauen und Kinder, die
drangsaliert, beraubt, vergewaltigt und erschlagen wurden. Dem Feind
sollte ein nachhaltiger Schaden zugefügt werden, um ihn zur Erfüllung
von Forderungen oder zur Einwilligung in Verträge zu zwingen. Durch
diese Art der Kriegführung erhöhte man die Kosten, die der Gegner für
die Aufrechterhaltung seines politischen Willens zu entrichten hatte,
und hoffte auf sein Einlenken. Der politische Wille sollte durch
fortgesetzte Schädigung zermürbt werden.
Mit der Verstaatlichung des Krieges hat der direkte Kampf der
Streitkräfte zwar eine sehr viel größere Bedeutung gewonnen, doch ist
der Versorgungs- und Ermattungskrieg nach wie vor eine strategische
Option geblieben. Vor allem in den „totalen Kriegen“ des zwanzigsten
Jahrhunderts hat sie eine Renaissance erlebt, die bis heute anhält.
Mit der seegestützten Fernblockade und dem Bombenkrieg begann die
Erosion der Trennung von Front und Heimat; nicht nur Fabriken, sondern
auch Wohnviertel und ihre Bewohner wurden zu legitimen militärischen
Zielen erklärt. Die Vernichtung ganzer Volksgruppen und Ethnien galt
als Kriegsziel totalitärer Regime.
Die Logik der Blockade
Für die Seekriegführung ist die Wirtschaftsblockade spätestens seit
den Napoleonischen Kriegen charakteristisch geworden. Das Ziel sind
nicht die Kampfverbände des Feindes, sondern seine weitgehend
ungeschützten Versorgungslinien, seine Abhängigkeit von Erdöl, Erz und
Kautschuk. Eine Strategie, die auch im Ersten und Zweiten Weltkrieg
von allen Seiten verfolgt worden ist: von den Deutschen in Form des
Kaper- und U-Boot-Krieges, von den Amerikanern und Briten in Form des
Blockadekrieges.
Diese Strategie wurde nach dem zweiten Golfkrieg in Form eines nicht
zuletzt seeüberwachten Wirtschaftsembargos gegen den Irak
wiederaufgenommen. Auch hier wird die Entscheidung nicht zwischen
Flottenverbänden ausgetragen, sondern verlagert sich auf Attacken
gegen zivile Handelsschiffe: Eine Hungerblockade trifft als Erstes die
Zivilbevölkerung; Angriffe auf „Blockadebrecher“ nehmen zivile Opfer
in hohem Maße in Kauf. Nach Schätzungen der Unesco sind den von den
Vereinten Nationen gegen den Irak verhängten Wirtschaftssanktionen
mehr als eine Million Zivilisten, vor allem Alte, Frauen und Kinder,
zum Opfer gefallen.
Im Gegensatz zum taktischen Luftkrieg, der die Streitkräfte des
Gegners zum Ziel hat, handelt es sich beim strategischen Luftkrieg,
wie ihn die Briten nach 1940 gegen Deutschland konzipierten, um eine
Variante des „indirect approach“, die den Feind an seiner schwächsten
Stelle treffen will. Die systematische Bombardierung von
Industrieanlagen und Arbeitervierteln soll die Verfügbarkeit von
Arbeitskräften für die Rüstungsproduktion einschränken. Die
Zivilbevölkerung wird bewusst und gezielt zum Opfer militärischer
Gewalt.
Seit dem Zweiten Weltkrieg ist diese Strategie zu einem festen
Bestandteil klassischer Staatenkriege vor allem westlicher Mächte
geworden. Um verlustreiche Entscheidungen auf dem Schlachtfeld zu
vermeiden und den Gegner dennoch durch die Zufügung erheblicher
Schäden zur Aufgabe seines politischen Willens zu zwingen, wird dessen
Zivilbevölkerung angegriffen. Im Luftkrieg gegen Japan steigerte sich
dies bis zum Abwurf von zwei Atombomben. Eine Offensive gegen zivile
Ziele, die in den Flächenbombardements von Korea und Vietnam ihre
Fortsetzung fand, um schließlich in den sogenannten chirurgischen
Angriffen auf Brücken, Hörfunk- und Fernsehsender,
Telekommunikationseinrichtungen sowie Wasser- und Elektrizitätswerke
auf dem Balkan, in Afghanistan und im Irak verfeinert zu werden.
Die Bedeutung des Luftkrieges hat wesentlich damit zu tun, dass hier
technologische Überlegenheit am stärksten ausgespielt und die
Vorstellung einer Kriegführung ohne eigene Verluste am ehesten
realisiert werden kann. Die politische Unterstützung einer
militärischen Intervention ist im Entsendeland am größten, wenn klar
ist, dass es sich dabei nur um den Einsatz von Luftstreitkräften
handelt. Es steht aber außer Frage, dass ein wesentlich aus der Luft
geführter Krieg trotz des Einsatzes moderner Kampfmittel die
Minimierung eigener Verluste mit einem erhöhten Risiko für die
Zivilbevölkerung des angegriffenen Landes begleicht.
Bei der Besatzungspraxis sind es nicht nur die sogenannten „neuen“,
sondern auch die „alten“ Kriege, in denen eine Entdisziplinierung zu
erkennen ist: Das Pogrom, das Massaker, der Genozid, die
systematischen Massenvergewaltigungen, die Verstümmelung von Opfern
und die trophäenhafte Zurschaustellung menschlicher Körperteile sind
nicht erst in der zweiten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts zur
alltäglichen Strategie geworden. Ihre Vorläufer finden sich auch vor
1945, wobei als Kulminationspunkt immer noch der Zweite Weltkrieg zu
gelten hat – auf allen Seiten der kriegführenden Mächte.
Krieg und Kriegsvorbereitung haben in Europa seit der Frühen Neuzeit
immer auch technologische Entwicklung und ökonomische Modernisierung
in Gang gesetzt. Nicht zuletzt der Ost-West-Konflikt wurde mit Hilfe
technologischer Entwicklungen aus dem zivilen Bereich wie den
Fortschritten amerikanischer Wissenschaftler in der Mikroelektronik
entschieden. An die Stelle der physischen Vernichtung gegnerischer
Waffensysteme in Kampfhandlungen trat ihre Entwertung in
Rüstungswettläufen durch Innovationsfähigkeit und die Anwendung
wissenschaftlicher Entdeckungen im Bereich der Militärtechnologie.
Nicht Soldaten, sondern Zivilisten haben die Kräfteverhältnisse
zugunsten des Westens verschoben.
Das logistische Fundament der klassischen Staatenkriege ist seit der
Frühen Neuzeit eine zentral kontrollierte, möglichst auf Autarkie
beruhende Wirtschaft, die seit der Französischen Revolution durch
Massenmobilisierung ergänzt wurde. Die bewaffnete Macht wird aus dem
durch Steuern gedeckten Staatshaushalt finanziert, in dem die
Militärausgaben bis weit ins zwanzigste Jahrhundert hinein den größten
Posten bildeten, und das bereits in Friedenszeiten. Der Staatsschatz
gibt im Prinzip vor, wie lange und mit welcher Anstrengung der Krieg
geführt werden kann und wann er beendet werden muss.
Der unter Aufbietung aller industriellen Ressourcen geführte Erste
Weltkrieg hat darüber hinaus große Teile der Zivilbevölkerung in die
Rüstungsproduktion einbezogen, ohne deren Funktionieren die
Kriegsmaschine an der Front zum Stillstand gekommen wäre. Die auf
beiden Seiten gescheiterten Offensiven von 1914 hatten die
Kriegsentscheidung vom Schlachtfeld auf die Durchhaltefähigkeit der
Wirtschaft verschoben. Die Rüstungsarbeiter wurden so zu
Semikombattanten, die vormalig klaren Unterscheidungen zwischen am
Krieg Beteiligten und Unbeteiligten aufgeweicht. Allein Kinder blieben
„unschuldig“.
Diese Entwicklungen haben sich im und nach dem Zweiten Weltkrieg
fortgesetzt. Durch den „totalen Krieg“, den Ausplünderungs- und
Vernichtungskrieg, den die Wehrmacht im Osten führte, den
Partisanenkrieg in Russland und auf dem Balkan sowie den strategischen
Bombenkrieg gegen Deutschland wurden die Trennlinien zwischen
Kombattanten und Nichtkombattanten endgültig niedergerissen und
seither nicht wieder aufgerichtet. Auch das nukleare Patt des Kalten
Krieges zwischen den Vereinigten Staaten und der UdSSR beruhte auf
einer gegenseitigen Geiselnahme der Zivilbevölkerungen durch
Bomberflotten und Interkontinentalraketen. Wie bedeutsam die zivilen
Infrastrukturen für das Kriegsgeschehen geworden sind, zeigt die
zunehmende Dauer von Konflikten. Dies gilt ebenso für die klassischen
Staatenkriege. Auch die meisten Peripheriekriege während des
Ost-West-Konflikts wurden von außen alimentiert und am Leben gehalten.
Auf diese Weise haben sich die Stellvertreterkriege, die zumindest
teilweise von den Vereinigten Staaten und der Sowjetunion kontrolliert
wurden, verselbständigt. Ihre Fortdauer hängt nun nicht mehr von der
Durchsetzung politischer Ziele, sondern von der Verfügbarkeit
kriegswichtiger Ressourcen ab. Diese Konflikte enden nur dann, wenn
alle Parteien zu erschöpft sind, um den Krieg weiterzuführen.
Inzwischen ist das Kriegsgeschehen ist in vielen Ländern eine enge
Verbindung mit der organisierten Kriminalität eingegangen, in deren
Gefolge sich auch hier die Grenzen zwischen Kombattanten und
Nonkombattanten aufgelöst haben.
Stets spielt die psychologische Kriegführung, die Beeinflussung der
gegnerischen Zivilgesellschaft, eine entscheidende Rolle. Die
Bedeutung der Medien ist hierbei nicht hoch genug einzuschätzen. Über
sie gelangen Bilder in die Öffentlichkeit, mit denen Gewaltakteure aus
aller Welt versuchen, politische Entscheidungen der Vereinigten
Staaten und der Europäischen Union zu beeinflussen.
Infrastruktur als Waffe
Ähnliche Kommunikationsstrategien sind auch im klassischen
Staatenkrieg zu beobachten. Nicht die physische Vernichtung des
Gegners steht dann im Vordergrund, sondern die Zerstörung seiner
Durchhaltekraft. Bilder, die gegen feindliche Soldaten eingesetzte
Gewalt dokumentieren, zielen auf den politischen Willen selbst, indem
sie ihn mit dem für seine Durchsetzung zu entrichtenden Preis
konfrontieren. Bilder, die vom Gegner ausgehende Gewalt zeigen, zielen
- authentisch oder nicht – auf die begründete oder unbegründete
Selbstgewissheit, Gewalt für eine gerechte Sache einzusetzen.
Bei dem Staatenkrieg, wie er das Kriegswesen vom siebzehnten bis ins
frühe zwanzigste Jahrhundert hinein prägte und danach in Konflikten
wie etwa dem zwischen China und Vietnam, dem ersten Golfkrieg zwischen
Iran und dem Irak oder zuletzt dem Krieg zwischen Äthiopien und
Eritrea in Erscheinung getreten ist, hängt die Einbeziehung einer
Gesellschaft in bewaffnete Auseinandersetzungen vom Grad ihrer
industriellen und technologischen Entwicklung ab. Je entwickelter eine
Gesellschaft ist, umso mehr wird sie aus strategischen und taktischen
Gründen selbst zum Ziel eines militärischen Angriffs. Nicht zuletzt
die Kriegsdauer entscheidet in der Regel, ob auch die zivile
Infrastruktur des Gegners attackiert wird.
Der entstaatlichte Krieg, der zwei Drittel aller nach 1945 geführten
Konflikte ausmacht, wird im Wesentlichen asymmetrisch geführt. Da sich
hier ungleiche Gegner gegenüberstehen, mündet der entstaatlichte Krieg
nicht in großen Schlachten, sondern in Angriffen vor allem auf die
Zivilbevölkerung.
In den heutigen Konflikten, in denen der Staat oftmals das Monopol des
Krieges verloren hat, stützen Warlords ihre militärische Macht auf die
zivile Infrastruktur ihrer Herrschaftsbereiche. Das eigene Land ist
ihnen Beute und Reservoir zugleich: Drogen, Frauen und Rohstoffe
werden auf dem Weltmarkt angeboten. Die Flüchtlingslager der
internationalen Hilfsorganisationen, der Inbegriff des Zivilen, dienen
als Rekrutierungsbüros für neue Kämpfer. Die mit Gewalt erzielten
Gewinne werden privatisiert, die verheerenden Folgen der Gewalt
hingegen von der Gesellschaft getragen.
Auch im Guerrilla- und Partisanenkrieg löst sich die Unterscheidung
zwischen Front, Hinterland und Heimat auf. Dieser Kriegstyp hat die
Kräfteverhältnisse des Krieges revolutioniert, indem er die
Bevölkerung in eine militärische Ressource verwandelt, von der allein
Partisanen, nicht aber reguläre Streitkräfte zu profitieren vermögen.
Partisanen sind nur dann erfolgreich, wenn sie die Überlegenheit ihres
Gegners durch Leidens- und Opferbereitschaft ausgleichen können. Diese
beschränkt sich nicht auf die Partisanengruppen selbst, sondern
erfasst die gesamte Bevölkerung, weil die Partisanengruppen nur
überlebensfähig sind, wenn ihnen die Bevölkerung als Deckung wie
logistische Basis dient.
Als Folge kommt es von Seiten der Regierung, der Kolonial- oder
Besatzungsmacht zu Repressalien gegen die Zivilbevölkerung, die sich
zu Massakern steigern können. Dies hat sich in fast allen
Partisanenkriegen gezeigt. Denn sind die Repressionen der regulären
Streitkräfte erfolgreich, greifen die Partisanen zu ähnlichen Mitteln,
um die überlebenswichtige Unterstützung und Tarnung nicht zu
verlieren. Ab einem bestimmten Zeitpunkt wird der Krieg um die
Unterstützung der Zivilbevölkerung geführt, die dabei zum bevorzugten
Ziel der Gewalt wird.
Der Terrorist hingegen will nicht nur durch spektakuläre und damit
medial wirksame Gewaltaktionen gegen Personen und Infrastruktur Angst
und Schrecken verbreiten, um so dem Gegner einen auf Dauer untragbaren
wirtschaftlichen Schaden zuzufügen, sondern er will seine Botschaft
auch möglichst weit streuen, um Konzessionen zu erzwingen oder den
Willen des Gegners zu brechen. Zivile Ziele sind dazu geeigneter als
militärische, da die Aufmerksamkeit der Medien bei zivilen Opfern
grundsätzlich höher ausfällt als bei militärischen. Hochhäuser werden
zu Kampfzonen, Bushaltestellen zu Schlachtfeldern.
Die zivile Infrastruktur des angegriffenen Staates dient als
logistische Basis oder wird selbst in eine Waffe umfunktioniert. Über
die Post werden Briefbomben oder Milzbrand-Briefe versandt, die
Informations- und Steuerungssysteme des Gegners mit Computerviren
bombardiert. Bereits in seiner Strategie der „Stadtguerrilla“
propagierte der Brasilianer Carlos Marighella „revolutionäre
Enteignungen“ in Form von Banküberfällen, wie sie während der
sechziger und siebziger Jahre terroristische Gruppierungen in
Lateinamerika und Westeuropa verübten. Die erbeuteten Gelder
verwendeten die Terroristen für Waffen, Unterkünfte und ihren
Lebensunterhalt. Auch bei Flugzeugentführungen wurde und wird auf die
zivile Infrastruktur eines Staates zurückgegriffen. Die Umwandlung von
Passagiermaschinen in fliegende Bomben am 11. September 2001 markiert
den bisherigen Höhepunkt dieser Entwicklung.
In den „neuen Kriegen“ hat sich die Geltung der Haager
Landkriegsordnung wie der Genfer Konventionen weitgehend aufgelöst.
Dabei scheint es, als ob die Fähigkeit, zwischen Kriegsgewalt und
Kriegsverbrechen zu differenzieren, weniger von einer Verrechtlichung
des Krieges als vielmehr vom Ehrenkodex der Kombattanten abhängt. Mit
den Mitteln des Kriegsvölkerrechts lässt sich offenbar nicht
aufrechterhalten, was in der Sozialorganisation bewaffneter Verbände
keine Grundlage hat.
Während in den klassischen Staatenkriegen die kriegsvölkerrechtlichen
Bestimmungen zum Schutz der Zivilbevölkerung der
Organisationsrationalität des militärischen Apparats entgegenkommen
und daher größtenteils mit Nachdruck durchgesetzt werden, sind die in
jüngster Zeit unternommenen Bemühungen um eine Weiterentwicklung und
Differenzierung der kriegsrechtlichen Bestimmungen für die meisten der
entstaatlichten Kriege folgenlos geblieben.
Eine Reform des Völkerrechts bleibt jedoch dringend geboten. Denn es
hat sich gezeigt, dass die Unterscheidung zwischen Kombattanten und
Zivilisten, zwischen Kämpfenden und Unbeteiligten in den „neuen
Kriegen“ außer Kraft gesetzt ist. Während im Ersten Weltkrieg auf ein
ziviles Opfer noch zehn getötete Soldaten kamen, hat sich das
Verhältnis heute nahezu umgekehrt. Daher stellt sich mehr und mehr die
Frage, ob die Kriege heutigen Typs generell als ein völkerrechtliches
Verbrechen zu betrachten und damit von der Völkergemeinschaft zu
unterbinden oder aber allgemein, um Carl von Clausewitz zu folgen, als
Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln zu legitimieren sind.
Sollte sich die Überzeugung durchsetzen, dass Gesellschaften als Ganze
gegeneinander Kriege führen, so dürfte dies nicht nur elementare
Folgen für die Genfer Konventionen im Besonderen, sondern auch für das
Völkerrecht im Allgemeinen haben.
F.A.Z., 02.12.2009, Nr. 280 / Seite N4
Neuer Stasi-Fall in Brandenburger Links-Fraktion
Sieben von 26 Mitgliedern belastet / Platzeck verärgert
mk. BERLIN, 2. Dezember. Am Mittwoch ist abermals ein Stasi-Fall in
der Fraktion der Linkspartei im Brandenburger Landtag bekanntgeworden:
Michael Egidius Luthardt hat drei Jahre lang beim Wachregiment Feliks
Dscherschinsky Dienst getan. Das Wachregiment galt als militärischer
Arm des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS). Luthardt ist seit
2009 Abgeordneter. Er habe seiner Partei im Jahr 2008 sein Engagement
bekanntgegeben, sagte der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Stefan
Ludwig am Mittwoch. In seiner Abgeordnetenbiographie kommt das
Wachregiment allerdings nicht vor.
Zuvor war bei sechs von 26 Fraktionsmitgliedern bekannt, dass sie der
Stasi als Inoffizielle Mitarbeiter gedient hatten. Seit der Bildung
der rot-roten Koalition sind drei neue Fälle von Stasi-Belastungen in
der Linke-Fraktion bekanntgeworden, obwohl sowohl vor der Wahl als
auch vor Abschluss der Koalitionsvereinbarung ausdrücklich nach
bislang unbekannten Verstrickungen gefragt worden ist. Funktionäre der
Linkspartei weisen auf Regeln aus den frühen neunziger Jahren hin,
nach denen Kandidaten ihre „politische Biographie“ einschließlich
Stasi-Zuarbeit offenzulegen haben, damit die Partei jeden Fall prüfen
kann. Im Brandenburger Landtag wurden die Abgeordneten nur einmal auf
Stasi-Mitarbeit überprüft; seit 1990/91 verzichtete das Parlament
darauf. Die Fraktion dokumentiert auf ihrer Internetseite, in welcher
Form sich die PDS/Linkspartei seit ihrer Gründung mit dem MfS-Erbe
auseinandergesetzt hat. Die Abgeordnete Renate Adolph hat ihr Mandat
abgegeben, die Vizepräsidentin Gerlinde Stobrawa ist zurückgetreten,
behält aber ihr Mandat und ihr ehrenamtliches Bürgermeisteramt.
Rüdiger Hoffmann lehnt es ab, sein Mandat niederzulegen, obwohl ihn
die Fraktion dazu aufforderte.
Ministerpräsident Platzeck (SPD) wird am Freitag eine
Regierungserklärung zum Thema abgeben. Er empfinde die Enthüllungen
seines Koalitionspartners als „ausgesprochen schmerzlich“; er fühle
sich von den Abgeordneten persönlich getäuscht. Die CDU-Vorsitzende
Johanna Wanka sprach von einer „Regierungs- und Vertrauenskrise“, die
FDP fordert Neuwahlen.
F.A.Z., 03.12.2009, Nr. 281 / Seite 4
Mehr Gewalt, härtere Strafen
Am 1. Mai 2009 erlebte Berlin einen der brutalsten „Tage der Arbeit“
seit langem. 500 Polizisten wurden Opfer von Gewalt. Die Antwort der
Justiz fällt deutlich härter aus als in den Vorjahren. Von Mechthild
Küpper
BERLIN, im Dezember. Der Mai-Krawall des Jahres 2009 fiel unerwartet
brutal aus; fast 500 Polizisten wurden Opfer von Gewalt. Daher ist die
Aufarbeitung des 1. Mai in diesem Jahr nicht nur Sache der Politik und
der Polizei, sondern auch der Justiz: Staatsanwälte und Richter
verfolgen aufmerksam, was aus den 457 Ermittlungsverfahren gegen
Tatverdächtige geworden ist. Für Oberstaatsanwalt Michael von Hagen,
Leiter der Staatsschutzabteilung, war der 1. Mai 2009 der erste, den
er von Amts wegen begleitete. Es kam zu doppelt so vielen Haftbefehlen
wie im Jahr zuvor, nämlich 65. Wo die Haftrichter bei den 150
Festgenommenen, für die ein Haftprüfungsverfahren eingeleitet wurde,
keine Vorbelastung fanden und keine Fluchtgefahr sehen, hätten sie
häufig entsprechende Anträge der Staatsanwaltschaft abgelehnt. Da aber
die Demonstranten auf den Friedrichshainer und Kreuzberger Straßen in
diesem Jahr besonders aggressiv gewesen seien, werde das im kommenden
Jahr anders sein, glaubt von Hagen. „In diesem Jahr haben die Gerichte
höhere Strafen ausgesprochen, weil die Gewalt eine andere Qualität
hatte“, sagt er. So seien zum Beispiel abseits der Demonstration
Molotow-Cocktails auf geparkte Polizeiwagen geworfen worden, in denen
Beamte saßen. Das Signal der 1.-Mai-Prozesse von 2009 sei eindeutig:
Am 1. Mai zu randalieren ist kein Kavaliersdelikt, auch nicht, wenn
Alkohol im Spiel gewesen ist.
Von Hagen lobt die Arbeit der Polizei am 1. Mai. Die
Ermittlungsgruppen hätten „viele sehr gute Bilder“ von Randalierern in
Aktion geliefert. Die Gruppendynamik bei den Demonstrationen verführe
manchen jungen Mann, es anderen nachzutun und mit Flaschen auf
Polizisten zu werfen. Zum Teil seien sie dabei so unvorsichtig, dass
sie nicht wahrnähmen, wenn Beamte zusehen und sie in flagranti
festnehmen könnten. Viele Teenager nähmen an solchen Krawallen mit der
Einstellung teil: „Was soll mir schon passieren?“
Noch haben längst nicht alle Prozesse gegen Gewalttäter des 1. Mai ein
Urteil gebracht. Bis Anfang Oktober wurden 139 Anklagen gezählt. Zwölf
Mal wurden Freiheitsstrafen verhängt, elf Mal auf Bewährung, 38
Strafbefehle wurden ausgesprochen, 15 Verfahren wurden eingestellt.
Zum ersten Mal gab es in diesem Jahr nach den Mai-Krawallen zwei
Mordanklagen. Zwei Schüler sollen einen Molotow-Cocktail auf
Polizisten geworfen haben, der dann eine Passantin schwer verletzte.
Die 17 und 20 Jahre alten Jungen sagen, sie seien verwechselt worden.
Der eine von ihnen stand am 1. Mai noch unter Bewährung; er hatte
schon am 1. Mai vergangenen Jahres an Krawallen teilgenommen. Der
Oberstaatsanwalt, der die Anklage beim Landgericht vertritt, lebt
inzwischen unter Polizeischutz; Linksextreme bedrohen ihn im Internet.
Zwei andere Jugendliche, die ebenfalls wegen des Werfens von
Brandsätzen auf Polizisten unter Mordanklage standen, wurden vom
Landgericht zu Jugendstrafen von drei Jahren und drei Monaten
Gefängnis verurteilt – wegen Landfriedensbruchs und versuchter
gefährlicher Körperverletzung. Sie sagten, sie hätten niemanden
gefährden wollen. Sechs Urteile, die das Amtsgericht Berlin-Tiergarten
zwischen Mai und Oktober aussprach, belegen die Beobachtung, dass die
Gewalttaten des 1. Mai vor Gericht ernsthaft gewürdigt werden: Ein
nicht vorbestrafter 30 Jahre alter italienischer Sozialarbeiter, der
kurz zuvor nach Deutschland kam, war des Landfriedensbruchs angeklagt.
Er hatte 17 Flaschen auf Polizisten geworfen. Er wurde zu zweieinhalb
Jahren Gefängnis verurteilt. Die Staatsanwaltschaft und der Angeklagte
Cristian P. legten gegen das Urteil allerdings Rechtsmittel ein. Nicht
rechtskräftig ist auch das Urteil gegen eine 29 Jahre alte
Schauspielerin, die seit Jahren ein festes Engagement in Würzburg
besitzt. Sie hatte am 1. Mai eine Flasche auf Polizisten geworfen,
traf jedoch nicht. Vor Gericht sagte sie, sie habe sie „entsorgen“
wollen. Sie wurde zu einem Jahr Gefängnis auf Bewährung verurteilt.
Rechtskräftig ist das Urteil von 14 Monaten Gefängnis auf Bewährung
gegen einen 23 Jahre alten Mann ohne Ausbildung, der von seinen Eltern
unterstützt wird. Er hat eine Glasflasche auf Polizisten geworfen. Vor
Gericht hat er gestanden. Die Taten, derentwegen er des
Landfriedensbruchs und der versuchten Körperverletzung angeklagt war,
seien spontan, „enthemmt“ durch Alkohol, geschehen.
Das Urteil von drei Jahren und zwei Monaten Gefängnis gegen einen
strafrechtlich erheblich vorbelasteten 30 Jahre alten Mann aus Erfurt,
der am 1. Mai in Berlin aus dem „schwarzen Block“ militanter
Demonstranten heraus Pflastersteine auf Polizisten warf und auch traf,
ist nicht rechtskräftig. Der Mann hat erklärt, er habe auch in der
Untersuchungshaft keine Erklärung für seine Taten gefunden, er habe
wohl „Frust ablassen wollen“. Sein Geld – etwa 1500 Euro im Monat -
verdient er als freier Mitarbeiter einer Immobilienfirma.
Schon 2007 wegen gefährlicher Körperverletzung zu einer
Bewährungsstrafe verurteilt war der 28 Jahre alte Mann, der am 1. Mai
dieses Jahres zwei Flaschen auf Polizisten geworfen hat, was er vor
Gericht auch gestand. Er hatte auf dem „Myfest“ Musik gemacht, sich
über die Polizei geärgert und in betrunkenem Zustand Flaschen
geworfen. Der Mann war als Selbständiger im Bühnen- und Messebau tätig
gewesen. Gegen das Urteil von 18 Monaten Gefängnis ohne Bewährung
legte er Rechtsmittel ein.
Der Erste, der in diesem Jahr wegen Gewalttaten am 1. Mai verurteilt
wurde, war der 58 Jahre alte türkische Staatsbürger, Vater von sieben
Kindern, der mit einer unbefristeten Aufenthaltserlaubnis in Berlin
lebt. Der arbeitslose Kraftfahrer, der von Arbeitslosengeld II lebt,
hatte, leicht alkoholisiert, zwei Flaschen auf Polizisten geworfen,
was er auch gestand. Das Urteil von 14 Monaten Gefängnis mit Bewährung
ist rechtskräftig.
Das Rätsel, was so viele treibt, die Berliner Mai-Demonstration zur
Gewaltausübung zu nutzen, zu der sie danach weder politische noch
persönliche Motive nennen können, soll der Kriminologe Klaus
Hoffmann-Holland von der Freien Universität Berlin klären helfen.
Anfang 2010 soll seine Studie fertig sein.
F.A.Z., 03.12.2009, Nr. 281 / Seite 4
Gesichter der Opfer
Nebenklage und Zeugen im Demjanjuk-Prozess
„Untergetaucht“, lautet die Antwort, die der Vorsitzende Richter Alt
am Münchner Landgericht immer wieder zu hören bekommt, wenn er wissen
will, wo der Befragte während der letzten drei Kriegsjahre war. Aber
die älteren Herrschaften, die dem Richter Rede und Antwort stehen,
waren damals noch Kinder, drei, fünf oder vielleicht acht Jahre alt.
Sie konnten sich nicht aus eigener Kraft verstecken. Keiner der etwa
zwei Dutzend niederländischen Nebenkläger, die jetzt für den Prozess
gegen den Wachmann John Demjanjuk nach München gekommen sind, wäre
heute hier, wenn nicht Verwandte, Freunde, Nachbarn und der Zufall
ihnen das Leben gerettet hätten.
Lois van Velzen, geboren 1932 in Amsterdam, erzählt, dass die Eltern
ihn mit dem Hund fortschickten, bevor sie abgeholt wurden. Es war ein
deutscher Schäferhund. „Ich habe mir den Stern abgerissen und bin mit
dem Hund an der Leine zwischen den Deutschen hindurchgelaufen. Niemand
hat mich angehalten.“ Rudie Salomon Cortisoss, 1939 in Amsterdam
geboren, stieß 1959 im Nachlass des Vaters auf das letzte
Lebenszeichen seiner Mutter. Es ist ein Brief, den sie kurz vor der
niederländisch-deutschen Grenze aus dem Transportzug geworfen hat.
Ihre Hoffnung, dass jemand den Umschlag findet und zur Post bringt,
hat sich erfüllt. Es war die einzige Hoffnung, die sie nicht trog:
„Wir sind bereit für die Zugfahrt, 2500 Menschen, die bereit sind, im
Osten zu arbeiten. Ich werde stark sein. Ich verspreche, dass ich ganz
gewiss überleben werde.“
Ihr Sohn, der es kaum über sich bringt, den Brief aus der Hand zu
geben, um ihm dem Richter kurz zur Ansicht zu überlassen, wurde von
einem entfernten Verwandten in den Vereinigten Staaten aufgenommen.
Jetzt ist er in der Hoffnung nach München gekommen, einmal
Augenkontakt mit dem Mann aufnehmen zu können, der daran beteiligt
gewesen sein soll, seine Eltern in die Gaskammer zu treiben.
Aber John Demjanjuk hat die Augen während zweier Prozesstage nicht ein
einziges Mal geöffnet. Auf einer Liege wird er in den Gerichtssaal
gefahren und verharrt dort nahezu reglos. Es kann kein Zweifel daran
bestehen, dass der wahrscheinlich letzte große NS-Prozess in
Deutschland ohne die Beteiligung der Nebenkläger ein anderer wäre.
Ohne die Anwesenheit der Frauen und Männer, die als Kinder ihre Eltern
oder sogar sämtliche Angehörige verloren haben, würden hier Verbrechen
verhandelt, die sich nach sechseinhalb Jahrzehnten in der Abstraktion
zu verlieren drohen: Beihilfe zum Mord in 27 900 Fällen. Dennoch stand
keineswegs von vornherein fest, dass die Kinder der Überlebenden hier
als Kläger auftreten würden.
„Nebenkläger zu sein, das ist normalerweise ein Privatvergnügen“, sagt
Stefan Schünemann. Der Anwalt vertritt Thomas Blatt, einen der wenigen
Überlebenden des Lagers Sobibor. Sein Kollege Nestler, Strafrechtler
an der Universität Köln, bezeichnet die Frage der
Aufwandsentschädigung von Nebenklägern als „vollkommen graue Materie“.
Wer kommt für die enormen Kosten auf? Wer finanziert die Anreisen aus
den Niederlanden oder den Vereinigten Staaten, die Anwaltskosten, den
Aufenthalt an vierzig oder mehr Prozesstagen, die über sechs Monate
verteilt sind? Ist es denkbar, dass der Wunsch, die toten jüdischen
Eltern vor einem deutschen Gericht zu vertreten, an den finanziellen
Möglichkeiten der Nachfahren scheitern könnte?
Die Anwälte der Überlebenden finden solche Fragen keineswegs abwegig.
In München stellt sich das Problem indes nicht. Weil alle Nebenkläger
auch als Zeugen geladen sind, werden ihnen die Kosten erstattet.
Außerdem haben Cornelius Nestler und seine Kollegen allen Betroffenen
die nötige Unterstützung zugesagt: „Wir garantieren, dass alle
Nebenkläger auch klagen können.“ Der Anwalt hat zusammen mit der
niederländischen Stiftung Sobibor vor einigen Monaten die Initiative
ergriffen und dafür gesorgt, dass die Kinder der Opfer überhaupt erst
von der im Ausland oft nicht bekannten Möglichkeit der Nebenklage
erfahren haben. Der Einsatz der Anwälte ist groß, die
Prozessvorbereitung außerordentlich aufwendig. Auf ihr Honorar wollen
sie verzichten und nur die Sätze für Pflichtverteidiger berechnen. Auf
die Frage nach seinen Beweggründen gibt Nestler eine entschiedene
Antwort: „Wir wollen, dass dieses Verfahren nicht nur im Namen des
deutschen Volkes geführt wird, sondern auch im Namen der jüdischen
Opfer der deutschen Vernichtungsmaschinerie. Diese Opfer müssen auch
ein Gesicht bekommen. Das ist das Gesicht der Nebenkläger.“
Am dritten Tag zeigen sich Verwunderung, Empörung und Hohnlachen auf
diesen Gesichtern. Weil John Demjanjuk nach Einnahme eines
fiebersenkenden Mittels eine Körpertemperatur von 37,5 Grad aufwies,
heiser war und über Kopf- und Gliederschmerzen klagte, wollte der Arzt
in der Justizvollzugsanstalt Stadelheim den Transport des Angeklagten
nicht verantworten. HUBERT SPIEGEL
F.A.Z., 03.12.2009, Nr. 281 / Seite 35
_____________________________________________________________________________
Der Virus – Entdecker von der Erasmus-Universität Rotterdam
Wie Pandemien erfunden werden!
Insider berichten seit vielen Jahren darüber, aber die Öffentlichkeit
ist ahnungslos. Die Weltgesundheitsorganisation der Vereinten Nationen
(WHO) und führende nationale Forschungsinstitue, sind in der Hand der
internationalen Pharmaindustrie, eine Katastrophe für die Menschheit,
denn Krankheiten sind die einzige Geschäfts-Grundlage, dieses
mächtigsten Industriezweigs der Welt, der viermal soviel Geld für
Bestechung und Werbung ausgibt, als für Forschung!
http://polskaweb.eu/influenza-a-ein-gigantischer-korruptions-skandal-46356245723567.html
Holländer größter Betrüger der Weltgeschichte, Autor der neuen Grippen ?
Poznan – Ein Holländer befindet sich im Fadenkreuz von Ermittlern um
einen immer wahrscheinlicher erscheindenen Korruptions- und
Betrugsskandal von nie dagewesenem Ausmaß. Der Mann heisst Albert
Osterhaus und ist Professor für Virologie am Klinikum der
Erasmus-Universität in Rotterdam. Er führt eine Gruppe von namhaften
Virologen an, welche zuletzt Sars, Vogel- Robben- und Schweinegrippe
in Europa salonfähig gemacht haben. Die niederländische Regierung
hatte wegen zahlreichen Ungereimheiten in Zusammenhang mit den neuen
Grippen einen Untersuchungsausschuss bestellt, der jetzt u.a.
herausgefunden hatte, dass sich auf Osterhaus Konten „größere“
Geldeingänge befinden, welche ausgerechnet durch Hersteller von
Impfmitteln gegen die Influenza A/H1N1 und A/H5N1 an ihn persönlich
überwiesen worden waren. Schweine- und Vogelgrippe könnten also wie
schon bereits laut gemunkelt wird, reine Erfindungen eines kriminellen
Netzwerkes von Pharma- Produzenten und skrupellosen Wissenschaftlern
sein, denn die Osterhaus Truppe sitzt auch in den wichtigsten Gremien
der WHO.
Größter Betrüger der Weltgeschichte ?
„Professor Albertus Dominicus Marcellinus Erasmus Osterhaus“ nennt
sich der Herr, welcher als erster eine angebliche Übertragung des
Vogelgrippe- Virus A/H5N1 nachgewiesen haben will und hiermit die
erste weltweite Panik vor Geflügelprodukte auslöste, die der Welt über
100 Milliarden Euro Schaden einbrachte. Nutznießer dieser Hysterie war
vor allen Dingen der schweizer Pharmariese „Roche“, der schnell mit
„neuen“ Impfmitteln und anderen Arzneien im Werte von x- Milliarden
zur Stelle war. Osterhaus ist der eigentliche führende
wissenschaftliche Kopf bei der Weltgesundheitsorganisation WHO in
Fragen um die „neue“ Grippen, steht aber gleichzeitig offenbar auf den
Gehaltlisten von GSK Bio Dresden, Aventis, Roche und Baxter in den
USA. Er und seine Truppe sollen es auch gewesen sein, die bei der WHO
zuletzt die Ausrufung der höchsten Gefahrenstufe zur Schweinegrippe
durchgesetzt haben. Ähnlich agierten sie auch schon zur Erzeugung von
Hysterien um die Vogelgrippe. In diesem Zusammenhang tauchte auch
immer wieder ein Leipziger Virologe Namens „Klaus Stöhr“ als Leiter
des Global Influenza-Programms der WHO auf. Er arbeitet heute beim
schweizer Pharmakonzern Novartis.
Hysterie durch verbrecherische PR Kampagne
Osterhaus arbeitet „eng“ mit den Leitern deutscher und anderen
europäischen und überseeischen Forschungsinstituten zusammen. Sie
könnten somit ebenfalls Teil eines mafiösen weltumspannenden
Netzwerkes sein, die der Pharma Industrie gefällig sind. Zu weiteren
Verdächtigen gehören aber auch Gesundheits- Politker, Journalisten,
Ärzte und Gesundheits-Behörden. Milliarden liegen auf dem Tisch und da
ist sich doch jeder erst einmal der Nächste. Zweifelsohne gibt es bis
heute keinen Nachweis darüber ob Arzneien gegen Schweine- oder
Vogelgrippe überhaupt wirksam sind oder waren. Mehr bekannt ist
dagegen, dass Impfungen sich zuletzt auch als gefährlich und
nebenwirkend bewiesen. Das natürlichsten Heilmittel gegen die neue
Grippe sind Hygiene und häufiges Händewaschen, worauf die WHO
allerdings nur in wenigen Ankündigungen hinweist, rät aber dutzende
Male zu Impfungen. Die übertriebene Reaktion des WHO auf die Viruse
A/H1N1 und A/H5N1 ist Teil einer betrügerischen PR-Kampagne, die
durch viele gierige und korrupte Helfer ein unglaublicher Erfolg
wurde. Über 40 Milliarden Dollar soll die Pharma- Industrie alleine
hierdurch bereits eingenommen haben.
Regierungen sind verpflichtet zu reagieren
„Polskaweb News“ versorgt schon seit Monaten seine Leser mit den
seltsamen Ungereimheiten um die neuen Grippen. Nach unserer Ansicht
gibt und gab wahrscheinlich niemals eine andere als unsere alte
saisonale Grippe. Die Labors in Europa, die auf Schweinegrippe
tatsächlich selbst testen und keine Mittel hierzu von Dritten nutzen,
sind nicht gerade zahlreich. Einige Länder haben gar keine solche
Möglichkeiten. Da hilft dann das Robert Koch Institut oder ein anderes
in Holland oder Großbritannien aus. Ist doch kein Problem, sie kennen
sich doch alle untereinander. Ein gutes Beispiel hierzu ist Polen, was
sich 7 Monate lang gegen die druckmachende WHO durchsetzte. Kein Pole
starb bis vor einer Woche an der Schweinegrippe, nur wenige waren
infiziert. Dann kamen Vertreter der Pharmaindustrie nach Warschau und
schon starben gleich 16 Menschen in nur wenigen Tagen, angeblich im
Zusammenhang mit der Schweinegrippe. Wir sehen uns in diesem
Zusammenhang jetzt immer mehr um einen kriminellen Hintergrund der
neuen Grippen bestätigt und fordern die Regierungen auf, mit
schärfsten Maßnahmen zu antworten, denn die Gier wird ansonsten zu
einer wahren Gefahr für unser aller Leben.
Update 26.11.2009 21 Uhr
Nach einem Bericht der dänischen Tageszeitung „Information“ haben
viele Länder, hierunter Dänemark, Verträge mit den großen
Pharmaunternehmen die auch die Impfstoffe gegen die angebliche
Schweinegrippe herstellen. Diese verpflichten sie zum Kauf ihrer
Arzneien im Pandemie- Fall. Nach Schätzungen der Investmentbank „JP
Morgan“ hat die pharmazeutische Industrie bisher Impfstoffe für mehr
als 11 Milliarden Dollar in der letzten Zeit verkauft, der größte Teil
des Umsatzes sei hierbei durch das Ergebnis der letzten
WHO-Entscheidung bezüglich der Schweinegrippe zustandegekommen. „Dies
ist ein echtes Problem und es ist beunruhigend, dass viele Mitglieder
der WHO die Verwendung bestimmter Impfstoffe gegen die Schweinegrippe
empfehlen und damit ihre eigentlichen Ziele deutlich machen.“ -
zitiert „Information“ den Epidemiologen Tom Jefferson vom
Cochrane-Zentrum in Rom. Dänische Journalisten sprechen nun bereits
offen von Korruption als Auslöser der Schweine-Grippe-Pandemie: „Viele
Wissenschaftler, scheinbar unparteiisch, arbeiten für die WHO und
stehen kurioserweise gleichzeitig auf den Gehaltslisten der
Pharma-Unternehmen, welche die Impfstoffe produzieren“.
Der zweite Hauptverdächtige
Einer dieser H1N1- Experten der WHO, Dr. Frederick Hayden, ein guter
Bekannter des Holländers Osterhaus, berät die
Weltgesundheitsorganisation. Er hat auch den Vorsitz in einer
speziellen strategischen Gruppe (SAGE) bei der WHO die im Juli sogar
vorschlug jeden Weltbürger 2 Dosen Impfstoff zu verabreichen „um einen
angemessenen Schutz gegen die neuen Grippe zu gewährleisten“. Dies
obwohl andere Wissenschaftler eine einzige Impfung für ausreichend
hielten. Journalisten der dänischen Zeitung „Information“ haben
festgestellt, dass Dr. Hayden auch sehr viele andere Arbeitgeber hat,
die da z.B. Roche, RW Johnson, SmithKline Beecham und Glaxo Wellcome
heissen. Seriöse Wissenschaftler und Journalisten fragen sich
natürlich schon seit langem, ob die Aktionen der Pharmaunternehmen
rein der PR dienen, oder hat man es tatsächlich mit einer gefährlichen
Pandemie zu tun. Nach Angaben der WHO sind in 8 Monaten an der neuen
Grippe über 6 Tausend Menschen gestorben, während die saisonale Grippe
jedes Jahr bis zu 600 000 Menschen dahinrafft. Noch Fragen hierzu ?
Pharma-Lobby in der WHO
Es ist eine riesige Pharma-Lobby in der WHO tätig und dies schon seit
Jahrzehnten. so ist es sehr schwer zu durchschauen, was den Interessen
der Industrie dient, oder als sachliche Information zu klassifizieren
ist. Unsachlich, unverantwortlich und hochgradig kriminell war auf
jeden Fall die Bekanntgabe der Schweinegrippe- Pandemie durch die
Handlanger der Pharma- Riesen. Diese sog. WHO Influenza-Berater
verfolgen nur eigene Interessen und die ihrer Arbeitgeber aus der
pharmazeutischen Industrie. Gemessen an den Umständen dieser grausamen
PR Kampagne in dessen Folge auch Menschen nach Impfungen starben,
harmlose Krankheiten zu weltbedrohenden Monstern erklärt oder gar frei
erfunden wurden, haben wir es offenbar mit hochgradigen Kriminellen zu
tun, die keinerlei Gnade verdienen. Es geht jetzt um mehr als nur
einen falschen Alarm und Korruption, sondern auch um die vermutliche
Erfindung von gefährlichen Krankheiten in Verbindung mit Begriffen wie
z.B. „Spanische Grippe“.
Polskaweb News
——————————————————————————–
Spiegel-Interview mit Dr. W. Hoettl
Hochinteressant, also auf Schatzsuche um Berlin….
SPIEGEL: Es gibt Gerüchte, daß Schellenberg, der
Leiter der Auslandsspionage des
Reichssicherheitshauptamtes, also Ihr Chef, von
den wichtigsten Dokumenten Mikrofilme angefertigt habe.
HÖTTL: Das ist das Tragische für die Historiker,
daß effektiv alle wichtigen Dokumente von Amt VI
des RSHA und vom Amt MIL, also den beiden
Auslandsgeheimdiensten, in Form von Mikrofilmen
bestimmt noch existieren, aber bisher nicht
gefunden wurden. Als der Vernichtungsbefehl kam,
hat Schellenberg diese Photos anfertigen lassen;
er wollte – wie er mir selbst gesagt hat – sie zu
seiner eigenen Rechtfertigung vor der Nachwelt
verwenden. Er wollte nachweisen, daß er als Chef
des deutschen Geheimdienstes sehr wohl die
Staatsführung darauf hingewiesen habe, es müsse
Frieden gemacht werden. Er beging dabei aber den
durch sein Mißtrauen verständlichen kardinalen
Fehler, die Mikrofilme in verlötete Blechkanister
zu stecken und sie ohne Zeugen zu vergraben.
SPIEGEL: Wo?
HÖTTL: In der Nähe von Berlin. Ich möchte nichts
Näheres sagen, denn der Platz liegt nach meinen
Informationen in der Sowjetzone. Aber vielleicht
läßt sich der Platz einmal orten, wenn andere Zeiten kommen.
SPIEGEL: Sie kennen den Ort?
HÖTTL: Den ungefähren Ort ja, den genauen leider
nicht. Ich habe Schellenberg auch während der
Haft in Nürnberg immer wieder gebeten, nicht mir
den Platz zu sagen – das wollte ich nicht -, aber
ihn so sicher anzuzeigen, daß die Filme gefunden
werden können. Schellenberg starb, und seine Frau weiß nachweislich nichts.
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-46172896.html
________________________________________________________________________
Schwerter zu Pflugscharen
Symbol der DDR-Friedensbewegung
Schwerter zu Pflugscharen ist ein zur Redewendung gewordenes Teilzitat
aus der Bibel, das das Ziel des Völkerfriedens durch weltweite
Abrüstung und Rüstungskonversion ausdrückt. Ab 1980 wurde es zum
Symbol staatsunabhängiger Abrüstungsinitiativen in der DDR, das auch
Teile der westdeutschen Friedensbewegung übernahmen.
_________________________________________________________________________
Friedensnobelpreis 2009 geht an Barack Obama
Ausgezeichnet wurde er für seinen Einsatz
zur „Stärkung der internationalen Diplomatie“.
Dienstag, 1. Dezember 2009
US-Präsident Barack Obama will in einer Rede an der Militärakademie
West Point seine künftige Afghanistan-Strategie vorstellen. Durch
einen ranghohen
Beamten ist bereits zuvor durchgesickert, dass Obama offenbar weitere
30′000 Soldaten nach Afghanistan entsenden will.
Die zusätzlichen Truppen sollen in den kommenden sechs Monaten am
Hindukusch stationiert werden, erklärte der Beamte in Washington, der
namentlich nicht genannt werden wollte.
In seiner Rede will Obama neben der Truppenaufstockung auch eine
Exit-Strategie präsentieren. Also einen mittelfristigen Plan zur
Übergabe der Verantwortung für die Sicherheit an die afghanischen
Truppen und die Polizei, gefolgt von einem graduellen Rückzug der
ausländischen Streitkräfte.
Entscheid abgesegnet
Der Befehlshaber der US- und NATO-Truppen in Afghanistan, General
Stanley McChrystal, hat sich für weitere 40′000 Soldaten ausgesprochen,
um eine Niederlage im Kampf gegen die Taliban zu verhindern.
Mit der geplanten Truppenaufstockung wären dann mehr als 100′000
amerikanische Soldaten am Hindukusch stationiert. Der von der
US-Bevölkerung angesichts von immer mehr in Afghanistan getöteten
Soldaten zunehmend abgelehnte Einsatz würde dann jährlich rund 75
Milliarden Dollar kosten.
Vor seiner Ankündigung am Dienstagabend (Ortszeit) will der
US-Präsident nach Angaben des Weissen Hauses mit seinen Amtskollegen in
Afghanistan und Pakistan, Hamid Karsai und Asif Ali Zardari, sprechen.
Wichtiges Schreiben
Die «Washington Post» berichtete am Montag von einem Schreiben Obamas
an Zardari, in dem es heisst, Washington plane keinen raschen Abzug aus
Afghanistan und wolle die militärische und wirtschaftliche
Zusammenarbeit mit Pakistan intensivieren.
(ap/olsm/engf)
_________________________________________________________________
Sudetendeutscher Pressedienst (SdP)
Sudetendeutsche Landsmannschaft in Österreich (SLÖ)
Wien, am 2. Dezember 2009
Sudetendeutsche – Antikomplex: Fruchtbarer Dialog in Wien
Die Ausstellung „Das verschwundene Sudetenland“
Nach Graz wurde die Ausstellung der Gruppe „Antikomplex e.V.“ aus Prag auch
von 5. – 27.11. im Tschechischen Zentrum in Wien gezeigt und erfreute sich
regen Zuspruchs.
Die Sudetendeutsche Landsmannschaft veranstaltete daher unter Leitung des
ORF Redakteurs Martin Haidinger eine Diskussion am 30.11. im Alten Rathaus
in der Wipplingerstraße, an der Mag. Ondrej Matejka von der Gruppe
Antikomplex teilnahm. Der kleine Saal hatte nicht genügend Sitzplätze, weil
neben interessierten Landsleuten auch Prominente, wie Ex-Minister Dr. Harald
Ofner und Ex-Nationalratspräsident Univ. Prof. Dr. Wilhelm Brauneder, ferner
Franz Schachinger von der ÖLM, Mag. Nikolaus Perzi von der Waldviertel
Akademie und unser langjähriger Gesprächspartner Premysl Janyr gekommen
waren.
Die Ausstellung zeigte an 10 Regionen mit 58 ehemals deutschen Orten die
Zerstörungen
bzw. das Verschwinden der einstigen Besiedlung und machte dies auch an
besonderen Bildpaaren – früher und heute, teilweise auch Luftaufnahmen -
besonders deutlich. Die begleitenden Texte bedauern die „empörende
Verwahrlosung, Verwilderung und Zerstörung des Sudetenlandes“, u.a. wird
auch hervorgehoben, dass „die gemeinsame Geschichte, Tschechen, Polen,
Deutsche und Österreicher bis heute trennt“. Als Beispiel wurde die
Nordische Ski-WM in Reichenberg angeführt, wo durch die Veranstalter kein
Hinweis auf das sudetendeutsche Erbe der Stadt erfolgte, obwohl es „dem
Besucher ins Auge springt der vor dem Rathaus steht, das dem Wiener
verblüffend ähnelt. Die Siegerehrungen fanden dafür auf dem Edvard
Bene?-Platz statt.“ Eine Handvoll junger tschechischer Studenten störte das
Verschweigen der eigenen Geschichte schon im Jahre 1998. Damals gründete der
angehende Politikwissenschafter Ondrej Matejka mit einigen Freunden die
Gruppe „Antikomplex“, welche seither in unermüdlicher Arbeit sich bemüht,
„die Geschichte der dortigen Menschen in der Blütezeit des ländlichen Lebens
in Erinnerung zu rufen, das Interesse an der Region zu wecken und die Seele
des Sudetenlandes zu interpretieren“.
Man muss auch die Beiträge der Autoren in dem über 600 Seiten starken,
deutsch-tschechischen Katalog zur Ausstellung studieren, um das ehrliche
Bemühen zu erkennen, denen vollkommen klar ist, dass sich „das Sudetenland
in keinem guten Zustand befindet und daher unsere Hilfe braucht. Wenn wir
kennenlernen wollen, welcher Reichtum in der Landschaft der Grenzregionen
verborgen ist, müssen wir beginnen, auch mit den ehemaligen Bewohnern offen
zu kommunizieren, die Früchte ihrer Arbeit zu sammeln, ihre Erfahrungen
weiterzugeben und ihre Erinnerungen mit unserer eigenen Wahrnehmung zu
verknüpfen.
Die Landschaft ist eine wunderbare, reiche Quelle der Erkenntnis … und
besitzt die Fähigkeit, uns mit der eiternden Wunde der Vergangenheit
auszusöhnen, die auch im Landschaftsbild Spuren hinterlassen hat“.
Mit diesen zukunftsweisenden Feststellungen eröffnete Matejka auch seinen
Diskussionsbeitrag und betonte, dass auch bei den heutigen Bewohnern ein
großes Interesse an der Vergangenheit besteht, was der Verkauf von bisher
18.000 Katalogen (90% davon in der Tschechischen Republik) beweist.
Natürlich sei die Entwicklung des Gebietes aus mehreren Gründen sehr
schwierig: Große Teile sind als Truppenübungsplätze in ihrem Häuserbestand
nachhaltig zerstört worden, schon bis 1959 wurden 17.000 Gebäude abgerissen
und anschließend noch einmal so viele, andererseits bilden diese
Landschaften heute einmalige Naturreservate. Die heterogene Bevölkerung hat
vielfach keine Beziehung zum Land aufbauen können, die Landflucht und die
nicht vorhandene Tradition führen zu einer nicht funktionierenden
Gesellschaft.
In meiner Wortmeldung machte ich darauf aufmerksam, dass bei allem Lob für
die Arbeit der Autoren der Ausstellung, nicht übersehen werden dürfe, dass
der Anspruch des sogenannten „böhmischen Staatsrechts auf die historischen
Grenzen“ von Anfang an ein Unrecht war, da die ursprüngliche
Innenkolonisation diese Gebiete nie erreichte und auch der tschechische
Staat nach der vollständigen Vertreibung der Deutschen das Land nicht
besiedeln konnte, obwohl er eine völlig heterogene Neusiedlerschichte aus
dem besitzlosen Landesproletariat und Remigranten aus aller Herren Länder
dort ansiedelte, die schon in den ersten Jahren mehr Fluktuation,
Vermögensdiebstahl durch Goldgräber und Vernichtung von Kulturwerten ergab.
Die Ausstellung sollte daher eher als „Verwüstung der deutschen Gebiete von
Böhmen und Mähren“ bezeichnet werden. Diese Gebiete mit 29.800 qkm, so groß
wie Belgien, seien ein Niemandsland, wo die Besiedlungsdichte von ehemals
140 Einwohnern pro qkm auf 82 ja stellenweise sogar auf 13 Ew. pro qkm
zurückgegangen sei. Der damit verbundene Vermögensraub mit 28 Milliarden
Golddollar (doppelt soviel als die Marshallplanhilfe für 14 Länder Europas)
sei kein Kavaliersdelikt. Von ehemals 3.720 deutschen Orten sind 1.211 von
der Landkarte verschwunden. Es sei die Frage ob sich das dichtbesiedelte
Europa so ein „Naturreservat“ in einem Kernland leisten könne. Bei aller
Einsicht der jungen, tschechischen Generation, dass es sich um einen
schweren geschichtlichen Irrtum handelt, dürfe man nicht dahin
argumentieren, dass beim „Weggang der böhmischen Deutschen, diese nicht am
meisten draufgezahlt haben“, sondern vor allem dem tschechischen Staat diese
Menschen fehlen. Die Vertreibung bleibt ein schweres Menschen- und
Völkerrechtsverbrechen, das bei den Vertriebenen auch noch in der dritten
Generation, die heute bereits im Rentenalter ist, zu posttraumatischen
Belastungsstörungen führt (PTBS in der Psychologie genannt). Im übrigen sei
die Population nicht ausgestorben, sondern rund vervierfacht, so dass die
vielleicht vorhandene Hoffnung auf eine biologische Lösung trügerisch ist.
Die restlichen Bene?-Dekrete müssen schon aus Gründen der Rehabilitierung
der Opfer annulliert werden, weil es in einem gemeinsamen Europa nicht
angeht, alle Deutschen als „staatlich unzuverlässig und als Verräter“ zu
bezeichnen. Das US-Repräsentantenhaus hat mit seiner Entschließung N 562 vom
19.10.1998 die Tschechische Republik namentlich aufgefordert
„widerrechtliche Enteignungen rückgängig zu machen und wirksame
Entschädigung zu leisten“, wie auch das Europa-Parlament am 15.03.1999 und
das Österreichische am 15.4.1999. Das Parlament in Pressburg hat sich am
12.2.1991 für die Vertreibung der Karpatendeutschen entschuldigt, in Ungarn
gab es 2 Parlamentsbeschlüsse in diesem Sinne bereits 1990. Restitutionen
wurden in den baltischen Staaten, in Ungarn und auch in Rumänien
durchgeführt. Liegt also die Schwierigkeit für das tschechische Kulturvolk
nur bei ihren Politikern? Im übrigen sei ich der Meinung, dass zwei
Erbfeindschaften das alte Europa zerstört hätten: Das sei die
deutsch-französische, die nun beigelegt ist, während die deutsch-slawische
scheinbar immer noch bestehe. Es sei zu hoffen, dass die junge Generation im
Sinne dieser Ausstellung im Stande sein wird, wenigstens das deutsche
Kulturerbe zu erhalten, wozu die Landsmannschaft gerne eine Zusammenarbeit
bietet. Wahrscheinlich sei es aber auch notwendig das heute noch
weitverbreitete, auf Mythen und Legenden gegründete Geschichtsbild eines
Palatzky von 1836 einer Revision zu unterziehen. Bei der von Martin
Haidinger umsichtig geleiteten Diskussion kamen noch zahlreiche
Feststellungen und auch negative Beispiele aus dem aufmerksamen Publikum.
Ondrej Matejka meinte, dass die Demokratisierung halt einen weiten Weg gehen
muss, wie sich im übrigen auch in Österreich oder Deutschland gezeigt hätte,
wobei er auf Waldheim und Kissinger anspielte. In der Republik tut sich
bereits viel, wie man an dem Gedenkstein für das Postelberg-Massaker sieht
und an dem Plan ein Haus der deutschen Geschichte in Aussig einzurichten, wo
er übrigens für den Raum mit der Vertreibung zuständig sein wird. Als ich
meine Skepsis zum Ausdruck brachte, vor allem auch was die Bevölkerung in
den deutschen Gebieten angeht, meinte Mag. Perzi , dass diese bereits gut
integriert sei. Leider vergaß ich ihn zu fragen, ob er damit die
Nordvietnamesen in den Diamantgewölben von Zlabings meint? Nach 2 Stunden
wurde die Diskussion beendet.
Reiner Elsinger
Meldungen am 8. Dezember 2009
Veröffentlicht Dezember 8, 2009 Nicht kategorisiert Hinterlasse einen KommentarAntwort eines ostfriesischen Großvaters auf den Wunsch seines Enkels,
an der Universität auf Rechtsanwalt zu studieren:
Deinen normalen Verstand verlierst Du,
dafür bekommst Du einen anderen!
(aus dem Dokumentarfilm: Deutschland nervt, 2009)
1.) Frage an Wissende
2.) Ulfkotte-Video
3.) Leserbrife zum Islam von Dipl.-Ing. Penner
4.) Interview zur intellektuellen Arroganz
5.) Hintergrundwissen zur neuen Familienministerion (ohne Kinder, ohne Mann)
6.) Leserbrief zum „unschuldigen“ Polen von Klaus Rehmann
Es soll angeblich eine neue Verordnung für Friedhöfe geben, daß sich
zu bestimmten Anlässen (Volkstrauertag bspw.) nur noch Gruppen von bis
zu 5 Leuten versammeln dürfen? Nach § 300 von irgendwas? Weiß hier
jemand Genaueres darüber?
Absender ist dankbar für eine Rückmeldung!
____________________________________________________________________
Video von Udo Ulfkotte: Vorsicht Bürgerkrieg
Es gärt in Deutschland!
Wann wird sich die aufgestaute Wut entladen?
Udo Ulfkotte präsentiert Ihnen in diesem Multimedia-Vortrag Fakten,
die Sie in den Massenmedien vergeblich suchen. Wissen Sie ?
- in welchen deutschen Städten von A wie Aachen-Preuswald bis Z wie
Zwickau-Eckersbach die Bundesregierung innere Unruhen erwartet?
- welche geheimen Vorbereitungen es für die Bekämpfung von Aufständen
gibt und wo überall die Polizei sich auf bürgerkriegsähnliche Unruhen
vorbereiten muss?
- dass Deutschland in der EU für die Wiedereinführung der Todesstrafe
bei Aufständen gestimmt hat?
- dass am 16. Mai 2009 auf dem Gelände der ostwestfälischen
Generalfeldmarschall-Rommel-Kaserne eine Vorführung mit dem Titel
Beherrschen von Menschenmassen unter Verwendung von Hubschraubern des
Heeres stattfand?
- dass auch die CIA schwere innere Unruhen für Deutschland prognostiziert?
- dass die EU im Februar 2009 ein Lagezentrum für erwartete schwere
innere Unruhen eingerichtet hat?
- dass die EU eine 3000 Mann starke Sondereingreiftruppe European
Gendarmerie Force zur Bekämpfung innerer Unruhen aufgestellt hat?
- seit wann die Bundesregierung schon darüber informiert ist, dass
Deutschland die wirtschaftliche Kernschmelze droht?
- dass die Bundesrepublik wegen der immer perfekteren totalen
Überwachung der Bevölkerung inzwischen zu den zehn »elektronischen
Polizeistaaten« der Welt zählt?
- in welchen deutschen Stadtvierteln Versicherungen schon heute
Schadensregulierungen ablehnen könnten, weil die Regulierung von
Schäden in Unruhegebieten ausdrücklich ausgeschlossen ist?
- dass die Polizei vor allem bei Anschlägen von Linksextremisten aus
Gründen der politischen Korrektheit häufig zwangsweise wegschauen muss?
- dass Deutschland trotz der Wirtschaftskrise Millionen Arbeitslose
aus Nicht-EU-Saaten aufnehmen soll, damit die Deutschen »nicht
aussterben«?
- wo überall Arbeitsplätze in Deutschland bevorzugt an Nicht-Deutsche
vergeben werden?
- wieso der Werteverfall eine tickende Zeitbombe ist?
- dass multikriminelle Jugendgangs in immer mehr Ballungsgebieten die
Einwohner tyrannisieren und die Polizei aus Gründen der politischen
Korrektheit nicht eingreifen darf?
- welche Politiker und Bankenmanager auf Kosten der Steuerzahler
Prostituierte auf Flugreisen mitgenommen haben?
- dass es in Deutschland ohne die Rückkehr der Suppenküchen inzwischen
Hungertote gäbe?
- wie Sie sich und Ihre Familie vor dieser Entwicklung schützen können?
Schaut man sich das 20. Jahrhundert und die vielen Kriege und
Bürgerkriege dieser Epoche an, dann gab es immer drei Vorboten der
blutigen Gemetzel: wirtschaftliche Krisen, ethnische Spannungen und
staatlichen Machtverfall. Trafen sie zeitgleich zusammen, dann waren
schreckliche Kriege unvermeidbar. Mit wissenschaftlicher Präzision
führte der Weg dann direkt in die große Katastrophe. Noch nie aber hat
es auf der Welt so viele neue Brandherde gegeben wie heute, bei denen
alle Vorbedingungen für Kriege und Bürgerkriege zeitgleich
aufeinanderprallen.
Udo Ulfkotte hat mit Polizeiführern, Angehörigen der Bundeswehr und
mit Mitarbeitern des Bundeskanzleramtes gesprochen. Unabhängig von den
Sonntagsreden der Politik zeigt er die explosiven Brandherde auf, in
denen die Polizei die Sicherheit der Bürger bald schon nicht mehr wird
garantieren können.
DVD, ca. 90 Minuten
——
http://www.youtube.com/watch?v=CVYsw9UWxoM&feature=related
http://www.youtube.com/watch?v=JMLy_hrUDAY&feature=related
http://www.youtube.com/watch?v=fCRRNoeMY0E&feature=related
http://www.youtube.com/watch?v=uOgbkcHL0oY&feature=related
http://www.youtube.com/watch?v=u0_PBWFUurU&feature=related
http://www.youtube.com/watch?v=xp8I-ObVjks&feature=related
http://www.youtube.com/watch?v=IjtP8vBOYEo&feature=related
http://www.youtube.com/watch?v=80q7YWVnXUY&feature=related
______________________________________________________________________
Man beachte mal die Grippe !!!
…
Die Verkörperung dieses Familien- und Frauenbildes heißt Christine Hadertauer,
ist Bayerns Sozialministerin und sitzt ebenfalls in der Runde. Die
Christsoziale formuliert ihre beiden Glaubenssätze mehr als einmal so:
Erstens ist Bayern nicht Neukölln. Und zweitens brauchen Kinder unter
drei Jahren vor allem eine familiäre Bindung und keine Grippe.
(gemeint ist wohl Krippe!)
http://www.focus.de/kultur/kino_tv/focus-fernsehclub/maybrit-illner-herdpraemie-schnapszuschuss_aid_455967.html
___________________________________________________________________________
Offener Brief vom 27.11.2009
Dipl.-Chem. Dr. Hans Penner
76351 Linkenheim-Hochstetten
An die Redaktionen der Schweizer Zeitungen
Sehr geehrte Damen und Herren,
der hervorragende Islamkenner Dr. Eberhard Tröger hat den „Griff des
Islam nach Europa“ anhand von Äußerungen des Islamrates für Europa
erläutert (siehe http://www.beter-im-aufbruch.de/polseite/ps2005januar.htm).
Profesor Dr. Heinz Gstrein, Universität Wien, hat sehr klar dargelegt,
daß Minarette islamische Machtsymbole sind. In keiner Weise
beeinträchtigt ein Minarett-Verbot die Religionsfreiheit der Schweiz
(http://www.orientierung-heute.de/gstrein2009.pdf). Dieses Argument
ist ein Druckmittel der Islam-dominierten UNO. Auch würde ein
Minarett-Verbot keine wirtschaftlichen Nachteile für die Schweiz
bringen.
Ich habe 44 Jura-Professoren der Universität Zürich, 41 kirchliche
Leiter der Schweiz und 51 Politiker der Schweiz angeschrieben und
ausführlich die Unvereinbarkeit des Islam mit freiheitlichen
europäischen Verfassungen erläutert. Mir wurde kein einziges
belastbares Argument gegen ein Minarett-Verbot mitgeteilt.
In jedem islamischen Land herrscht Diktatur. Wir haben in Deutschland
bittere Erfahrungen mit der Hitler-Diktatur und der Lenin-Diktatur
gemacht. Wir haben auch schon genügend schlechte Erfahrungen mit der
Mohammed-Diktatur. Erst dieser Tage hat bei uns ein Mohammedaner seine
Tochter erstochen, weil diese nicht dem Islam gehorchte.
Um der Freiheit Europas und der Erhaltung der Religionsfreiheit für
die Christen willen hoffe ich, daß die Schweiz am Sonntag für ein
Minarett-Verbot stimmt. Ich bitte um zügige Weiterleitungen dieses
Schreibens.
Mit freundlichen Grüßen
Hans Penner
___________________________________________________________________________
Dipl.-Chem. Dr. Hans Penner
76351 Linkenheim-Hochstetten
Herrn Rüdiger Ditz
Chefredakteur Spiegel-Online
Sehr geehrter Herr Ditz,
die Spiegel-Behauptung vom 30.11.2009 „Europas Rechte bejubeln
Minarett-Verbot“ ist selbstverständlich wieder einmal falsch. Die
Freunde des Nationalsozialismus sind nämlich auch Freunde des Islam.
Die aktivsten Holocaust-Leugner sind Mohammedaner. Mohammedaner
verbreiten „Mein Kampf“ und die „Protokolle“.
Mohammedaner verhindern in Berlin das Betreiben jüdischer
Ladengeschäfte wie die Nazis im Dritten Reich und verüben
„Ehrenmorde“. Mohammedaner arbeiten an der Vernichtung des Staates
Israel durch Kriege, Raketenbeschüsse,
Selbstmordattentate und den Bau von Atombomben.
Minarette (die „Bajonette des Islam“ nach Erdogan) sind
Propagandainstrumente der islamischen totalitären Politreligion.
Das Schweizer Minarett-Verbot beeinträchtigt keinesfalls die
islamische Religionsausübung, sondern sichert die Religionsfreiheit
der Christen.
Sowohl Sie als Spiegel-Redakteur als auch die schweizerische
Außenministerin Calmy-Rey (läuft im Iran mit Kopftuch rum) ziehen den
Islam dem Christentum vor – genauso wie Adolf Hitler:
„Auch das Regime der Araber in Spanien war etwas unendlich Vornehmes:
die größten Wissenschaftler, Denker, Astronomen, Mathematiker, einer
der menschlichsten Zeiträume, eine kolossale Ritterlichkeit zugleich.
Als dann später das Christentum dahin kam, da kann man nur sagen: die
Barbaren. Die Ritterlichkeit, welche die Kastilier haben, ist in
Wirklichkeit arabisches Erbe. Hätte bei Poitiers nicht Karl Martell
gesiegt: Haben wir schon die jüdische Welt auf uns genommen – das
Christentum ist so etwas Fades -, so hätten wir viel eher noch den
Mohammedanismus übernommen, diese Lehre der Belohnung des Heldentums:
Der Kämpfer allein hat den siebenten Himmel! Die Germanen hätten die
Welt damit erobert, nur durch das Christentum sind wir davon
abgehalten worden.“
(Quelle: Werner Jochmann, Adolf Hitler – Monologe im
Führerhauptquartier, S. 370)
Ich hoffe auf eine starke Verbreitung dieses Schreibens.
Mit freundlichen Grüßen
Hans Penner
12/2009
_________________________________________________________________________
«Eine unglaubliche intellektuelle Arroganz»
Interview: David Vonplon
Roger Köppel kämpfte an vorderster Front für das Minarett-Verbot. Nun
befremdet ihn die Entrüstung im Ausland. Man müsse dort erst mal
lernen, mit dem «Gespenst Demokratie» umzugehen.
«In der Welt geht ein Gespenst um, es heisst Demokratie»:
Weltwoche-Verleger und ?Chefredaktor Roger Köppel.
Herr Köppel, «Die Schweiz fällt hinter die Aufklärung zurück», titelt
heute «Die Welt». Als Sie dort noch Chefredaktor waren, wäre Ihr
Kommentar wohl anders ausgefallen?
Ich hätte so etwas tatsächlich nicht zugelassen. Es ist eine
unglaubliche intellektuelle Arroganz, die da zum Ausdruck kommt. Sie
zeigt, dass der journalistische Mainstream Mühe hat mit demokratischen
Volksentscheiden. Die Annahme der Initiative zeugt ja nicht, wie
überall behauptet wird, von Ängstlichkeit und Schwäche, sondern von
Stärke. Der Volksentscheid zum Minarett-Verbot ist Ausdruck eines
offensichtlichen Unbehagens gegenüber dem politischen Islam. Er kam
zustande, obwohl die Initiativgegner eine gewaltige
Einschüchterungskampagne lanciert haben. Das Stimmvolk hat mit einem
«Ja» Mut bewiesen.
Andere Zeitungen von Weltruhm sprechen von «einem perversen Votum»
(«Times»), «einer grossen Peinlichkeit» («NY Times») «einer
Katastrophe» (Süddeutsche»), oder von einem «politisch feigen»
Entscheid («Wall Street Journal»). Liegen sie alle falsch?
In der Welt geht offensichtlich ein Gespenst um: Es heisst Demokratie.
Es wäre deshalb an der Zeit, dass unsere politischen
Entscheidungsträger dem Ausland endlich einmal erklären, dass die
Bürger in der Schweiz über wichtige politische Fragen selber abstimmen
können. Bevor sich die Amerikaner und die Deutschen über unsere
Demokratie entrüsten, sollten sie sich für mehr Demokratie bei sich zu
Hause einsetzen. Ich wäre sehr gespannt, was eine Minarettabstimmung
in Deutschland brächte.
Die Kommentare zeigen doch vor allem: Die Schweiz steht im Ausland
einmal mehr sehr schlecht da.
Das sehe ich anders. Ist die gouvernemental-mediale Entrüstung, die da
zelebriert wird, repräsentativ? Ich zweifle. Wie in der Schweiz
schätzen die Medien auch im Ausland die Stimmung im Volk völlig falsch
ein. Dabei sind in Deutschland 82 Prozent der «Bild»-Leser gegen
Minarette, offenbar auch 78 Prozent der «Spiegel»-Leser. Und auch in
Holland ergab eine Untersuchung, dass das Volk die Schweiz als
leuchtendes Beispiel der Demokratie erachtet. In den Medienhäusern
bestehen geringe Kenntnisse darüber, was eine direkte Demokratie ist.
Da müssten der Bundesrat und unsere Diplomatie aufklärerisch dagegen
halten.
Wie denn?
Der Bundesrat müsste konsequent Medienleute zu sich zitieren, die
solche Kommentare schreiben. Und Organisationen wie Präsenz Schweiz
müssten vor Ort Aufklärungsarbeit leisten. Dass dies passiert, ist
allerdings unwahrscheinlich. Stattdessen wird der Bundesrat wohl
wieder einmal einknicken: Er wird den Stimmen aus dem Ausland Recht
geben, sich Asche aufs Haupt streuen und mithelfen, damit die
europäischen Gerichte den Entscheid noch umbeugen können.
Bundesrätin Widmer-Schlumpf fürchtete, dass sie sich wohl am heutigen
Treffen mit anderen Justizministern Europas einige Kritik anhören müsse?
?diese Wehleidigkeit ist eine Unsitte. Frau Widmer-Schlumpf wird nicht
dafür bezahlt, dass sie sich im Ausland für demokratische
Volksentscheide entschuldigt. Sie hat zu unseren Institutionen zu
stehen und sich nicht schon von vorneherein mit der anderen Seite zu
solidarisieren. Das ist völlig falsch. Es unterstreicht allerdings
auch den Windfahnencharakter der Bundesrätin, den wir ja auch schon in
anderen Belangen wie etwa im Fall Polanski kennen gelernt haben. In
der Schweiz ist das Volk der Souverän. Der Bundesrat muss den
Volkswillen umsetzen und nicht parteipolitische Vorlieben ausleben.
Es besteht die Gefahr, dass die arabische Welt die Verbotsinitiative
als pauschales Votum gegen den Islam aufnimmt. Wie sollte die Schweiz
reagieren, wenn auf sie eine Empörungswelle zuschwappt?
Erstens: Wenn es um demokratische Grundrechte geht, darf sich die
Schweiz aufgrund von politischen Opportunitäten nicht einschüchtern
lassen. In einer Demokratie muss es immer ein Ja oder Nein geben.
Sonst wird das Land erpressbar. Zweitens: Es ist nun die Aufgabe
unserer Diplomatie, wenn nötig besänftigend einzuwirken, wo es nötig
ist. Hier könnte Micheline Calmy-Reys Diplomatie ansetzen.
Sie waren im Abstimmungskampf einer der prononciertesten Befürworter
der Minarett-Initiative. Spüren Sie nun so etwas wie Genugtuung?
Ich war anfangs skeptisch gegenüber der Initiative. Als ich aber die
Reaktionen der Elite gesehen habe, und auch jene der
Muslim-Organisationen, wurde ich im Laufe der Auseinandersetzung zu
einem Befürworter des Minarett-Verbots. Das Thema Islam ist wichtig
und wurde in der Schweiz aus Bequemlichkeit und Feigheit immer
verharmlost.
Die SVP prüft nun bereits die Einführung des Kopftuch-Verbots und
CVP-Präsident Christophe Darbellay plädiert für ein Burka-Verbot.
Wir haben in der Schweiz eine interessante Islam-Debatte. Nun kommen
die üblichen populistischen Nachholgefechte, alle wollen auf den Zug
aufspringen. Ich persönlich bin allerdings skeptisch, wenn der Staat
auch noch in die Kleiderordnungen eindringen will. Minarette sind
Ausdruck des politischen Islams. Deshalb ist Misstrauen angesagt. Wenn
aber eine Frau ein Kopftuch tragen will, soll man ihr das doch nicht
verbieten. Kurzum: Wir dürfen nicht aus Populismus unsere
freiheitliche Ordnung aufgeben. (Tagesanzeiger.ch/Newsnetz)
30.11.2009
http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Eine-unglaubliche-intellektuelle-Arroganz/story/19926777
_______________________________________________________
Kristina Köhler, MdB
Neue Familienministerin (unverheiratet, ohne Kinder) beim Schwulenfest:
http://www.kristina-koehler.de/wiesbaden/unterwegs/2009/kristina-koehler-bei
m-christop/
Das schwarze Netz der Neu-Ministerin
verfasst von 007, 30.11.2009, 19:50
Neu-Ministerin Dr. Kristina Köhler ist zufälligerweise Lebensgefährtin
von Dr. Ole Schröder, dieser wiederum zufälligerweise seit diesem Jahr
Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister des Inneren und
zufälligerweise Partner der US-Wirtschaftskanzlei White & Case, welche
zufälligerweise nebst den Anwaltskanzleien Freshfield & Friends und
Hengeler bevorzugt Ministeriums- bzw. SOFFIN-Aufträge erhalten.
Wie wir alle inzwischen wissen, werden schon die Vorschläge für die
Politik zur Bewältigung der Finanzkrise von Bankern oder
Bankenlobbyisten oder Experten für Finanzaufsicht bzw. alles in
Personalunion erarbeitet, bevor es dann die Politik als alternativlos
verkündet: Ein besonders großer Zufall ist es dann, wenn die White &
Case Dependence Hamburg, berufliche Heimat von Dr. Ole Schröder, zuletzt
vor Ort in Hamburg in Sachen Restrukturierung der Landesbank HSH
unterwegs ist. Vorher zufällig auch schon bei der West-LB.
Aber auch schon mal Stimmung gegen Guttenberg-Kritiker machend.
Ganz schön viele Zufälle …
Aber zurück zur Neu-Ministerin, der besondere Hilfe zugedacht wurde: Die
Doktorarbeit fiel ihr praktisch vor die Füsse, wie die SZ findet:
„Gerechtigkeit als Gleichheit? Eine empirische Analyse der objektiven
und subjektiven Responsivität von Bundestagsabgeordneten“. Ins Deutsche
übersetzt: Köhler hat untersucht, ob und inwieweit die
Wertevorstellungen von Bundestagsabgeordneten der CDU mit denen der
CDU-Mitglieder übereinstimmen.
Ein besonders anspruchsvolles Thema, vor allem, wenn Parteifreund
Pofalla den Zugriff auf die CDU-Mitgliederdatenbank ermöglicht und
Mitarbeiter im Konrad-Adenauer-Haus nicht nur die repräsentative
Stichprobe gezogen, sondern auch noch die Fragebögen verschickt haben.
Selbstverständlich hat auch noch der wissenschaftliche Mitarbeiter ihres
Doktorvaters Fragebögen an die CDU-Mitglieder und
CDU-Bundestagsabgeordneten gestaltet, die Daten aus den Fragebögen in
den Computer eingegeben und die Dissertation komplett layoutet und
formatiert.
Das alles passt in die ehrenwerte Gesellschaft, in der wir
Normalsterbliche uns heute befinden und erinnert ein wenig an noch
größere Zufälle, z. B. an die Asmussen-Family. Dazu der link:
http://www.dasgelbeforum.de.org/forum_entry.php?id=138377
____________________________________________________________________
Von Vaterland keine Spur
MAZ spezial 3.12.09.
An: leserbriefe@MAZonline.de
Es ist geradezu haarsträubend, was dem Leser in diesem Artikel
vorgesetzt wird! Daß die Polen so ein einseitiges Buch herausgeben und
auch jemand finden, der es auszeichnet, ist ja noch verständlich. Aber
daß es kritiklos so hochgelobt wird in dieser Zeitung läßt doch
mancherlei Rückschlüsse zu.
Vertreibungen hat es leider schon immer gegeben und sie gibt es auch
heute noch (auch ohne Hitler, mit dem angeblich alles begann).
Beschränken wir uns aber jetzt auf Polen.
Am 11.11.1918 wurde die Republik Polen gegründet. Durch den Versailler
Vertrag kamen große Teile des Deutschen Reiches mit teils
überwiegendem, teils starkem deutschen Bevölkerungsanteil zu Polen,
ohne Rücksicht auf das vorher von US-Präsident Wilson und anderen so
oft beschworene Selbstbestimmungsrecht der Völker (das ging anderen
Ländern, wie z.B. Österreich, Ungarn oder Bulgarien genauso).
Lediglich die Ostgrenze Polens wurde nach Sprechmehrheit als sog.
Curzon-Linie festgelegt. Das reichte Polen nicht und es begann einen
Krieg (Überfall) mit Sowjetrußland, nach dessen Beendigung Polen mit
französischer Hilfe die Grenze noch über 250 km weiter ostwärts
verlegen konnte. Nun ergaben sich, vor allem weil die
Minderheitenschutzverträge von Polen nicht eingehalten wurden, massive
Probleme mit den nationalen Minderheiten, darunter waren vier
Millionen Ukrainer und eine Million Deutsche, die nun massiv unter
Druck gesetzt wurden. So wurden deutsche Schulen geschlossen,
Staatsangehörigkeiten entzogen, Vereine verboten, Pachtverträge
annulliert, Lizenzen entzogen, Arbeitnehmer entlassen, Selbstständige
mit Sondersteuern belegt und durch diese und andere Schikanen
Hunderttausende aus ihrer Heimat vertrieben.
Vielleicht darf man von Journalisten keine größeren
Geschichtskenntnisse verlangen, als sie offensichtlich Politiker
haben. Dabei bildet anscheinend nur Putin eine Ausnahme, der in seiner
Rede am 1.9. auf der Westernplatte darauf hinwies, daß die Geschichte
nicht nur aus Gut und Böse, Schwarz und Weis besteht. Ohne den
russischen Einmarsch 1939 in Polen zu leugnen, erinnerte er u.a. auch
daran, Polen 1938 neben Deutschland auch an der Zerschlagung der
Tschechoslowakei beteiligt war.
So gesehen ist es kein Wunder, daß dieses hochgelobte Buch erst mit
den Vertreibungen ab 1939 beginnt.
Klaus Rehmann
Rathenow
Gegen stalinistische Opferverdrängung in Potsdam
Veröffentlicht Dezember 8, 2009 Nicht kategorisiert Hinterlasse einen KommentarAn alle Mitstreiter,
die Sie/Ihr die Ignoranz und Arroganz des Prof. Morsch (Dr. Reich)
- Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten – gegenüber den deutschen Opfern des NKWD / KGB
-Nachkriegsterrors nicht mehr hinzunehmen bereit sind/seid.
In der (z.Z. nicht als solche erkenntlichen) Gedenkstätte in Potsdam sollen – wie analog
schon in Sachsenhausen über viele Jahre praktiziert – die ermordeten oder zu
unmenschlichen Straflagerstrafen verurteilten zumeist jugendlichen Deutschen nur eine
untergeordnete Rolle spielen.
Die Leistikowstraße 1/2 steht für einige hundert Villen in der SBZ, in denen vorwiegend
völlig unschuldige Deutsche unvorstellbares Leid erdulden mußten.
Die ehemalige gut angenommene Gedenkstätte wird nunmehr von Morsch/Reich in ein Museum
umfunktioniert, das die Gesamtgeschichte des Hauses bis in die 90er Jahre thematisieren
soll. Absurd, wichtig sind uns natürlich vor allem die Jahre 1945 bis 1953, die Jahre, in
denen wir dort gelitten haben.
Während einer Mahnwache (polizeilich angemeldet) werden Zeitzeugen und andere am
10. Dezember, dem Tag der Menschenrechte,
ab 11 Uhr
in der Leistikowstraße der Opfer gedenken und ihren Protest artikulieren.
Die Mahnwache soll am 12. und 13.12. 2009 jeweils ab 10.30 Uhr fortgesetzt werden.
Wir bitten Sie/Euch um Teilnahme.
Bitte diese Ankündigung nur an Freunde und potentielle Mitstreiter weiterleiten.
(Überraschungseffekt!)
Zeitzeugeninitiative Ehem. KGB – Gefängnis Leistikowstraße
gez. Bodo Blatt (Zeitzeuge)
gez. Dirk Jungnickel
(Sprecher der Initiative)
– Infos über 030 965 11 839
Meldungen am 7. Dezember 2009
Veröffentlicht Dezember 8, 2009 Nicht kategorisiert Hinterlasse einen Kommentarnec grata est facies cui gelasinus abest
(römischer Dichter Martial 7,25,6):
„Nicht willkommen ist ein Gesicht, dem das Lachgrübchen fehlt.“
1.) Kurzmeldungen zum aktuellen Zeitgeschehen
2.) Leserbrief zu Minarettenverbot in der Schweiz
3.) Längere aktuelle Meldungen (FAZ-Volltexte)
4.) Sudetendeutsches
Dutschke-Attentäter
Der bislang als Einzelgänger geltende Dutschke-Attentäter Josef
Bachmann soll Kontakte zu einer Neonazi-Gruppe gehabt haben. Dreißig
Jahre nach dem Tod des Studentenführers Rudi Dutschke berichtete das
Magazin „Spiegel“ unter Berufung auf bislang unbekannte Stasi-Akten
und Berliner Polizeiprotokolle, Bachmann habe enge Kontakte zu einer
rechtsradikalen Gruppe unterhalten, die später als „Braunschweiger
Gruppe“ durch Sprengstoffanschläge bekannt geworden sei. Bachmann
verkehrte laut „Spiegel“ in seinem Wohnort Peine unter anderen mit dem
früheren NPD-Mann Wolfgang Sachse, der mit ihm das Schießen geübt und
ihm Schusswaffen und Munition verkauft habe. Der damals 23 Jahre alte
Hilfsarbeiter Bachmann hatte den Studentenführer am 11. April 1968 in
Berlin auf offener Straße niedergeschossen und lebensgefährlich
verletzt. Bachmann wurde zu sieben Jahren Zuchthaus verurteilt. Im
Februar 1970 beging er Suizid. (AP)
F.A.Z., 07.12.2009, Nr. 284 / Seite 4
Attentäter von Dutschke kein Einzelgänger?
Berlin. Der Dutschke-Attentäter Josef Bachmann unterhielt nach Angaben
des Magazins „Der Spiegel“ Beziehungen zu einer rechtsradikalen
Gruppe, die später als „Braunschweiger Gruppe“ durch
Sprengstoffanschläge bekannt wurde. Das geht aus bisher unbekannten
Stasi-Akten und Berliner Polizeiprotokollen hervor. Trotz mehrerer
Hinweise hätten die Ermittler damals diese Zusammenhänge nicht
konsequent aufgedeckt. Bisher galt der Hilfsarbeiter Bachmann, der den
Studentenführer Rudi Dutschke 1968 niederschoss, als Einzelgänger. Der
Attentäter nahm sich 1970 in der Haft das Leben. Laut „Spiegel“
verkehrte Bachmann in seinem zeitweiligen Wohnort Peine unter anderen
mit dem früheren NPD-Mann Wolfgang Sachse, der mit ihm das Schießen
geübt und ihm Schusswaffen und Munition verkauft habe. Mit seinen
Gesinnungsgenossen habe Bachmann zuvor Anschläge auf die innerdeutsche
Grenze verübt und dabei auch auf DDR-Grenzer geschossen. Sogar ein
Attentat auf den damaligen DDR-Staats- und Parteichef Walter Ulbricht
habe er geplant. dpa
Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 06.12.2009, Nr. 49 / Seite 10
Nach den Anschlägen auf das Bundeskanzleramt und die Berliner
Außenstelle des Bundeskriminalamtes haben sich Politiker von Union und
SPD besorgt über die Gewalt von Linksextremen geäußert.
Bundestagspräsident Norbert Lammert wertete die jüngsten Vorfälle „als
eine neue Form demonstrativer Gewalt, der ebenso demonstrativ
entgegengetreten werden muss“. Für vermeintlich politische Motive
dürfe es keinen Rabatt geben. „Weder für rechte noch für linke
Extremisten.“ In der Nacht zu Samstag setzten wieder Brandstifter zwei
Autos in Brand. Gegen eine Deutsche-Bank-Filiale flogen Farbbeutel.
„Die linksextremistische Gewalt ist in den letzten Jahren unterschätzt
worden, weil sich alles auf den Rechtsextremismus konzentriert hat“,
sagte der Vorsitzende des Bundestags-Innenausschusses, Wolfgang
Bosbach (CDU), dem „Kölner Stadt-Anzeiger“. Der innenpolitische
Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Dieter Wiefelspütz, erklärte: „Es
gibt hier Grenzüberschreitungen. Das ist alles hochgefährlich. Der
Einstieg zu schlimmeren Verbrechen ist erreicht.“ dpa
Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 06.12.2009, Nr. 49 / Seite 10
Wieder ein Unbequemer weniger
Neuer Artikel zum „Fall Link“:
Zossen: Rainer Link ist tot
04.12.2009
http://de.altermedia.info/general/rainer-link-wurde-er-in-den-selbstmord-getrieben-04-12-09_38080.html
Reaktion auf
Schweizer Volksentscheid betreffs Minarette
Wenn in Zukunft unser demokratisches Staatswesen so bleiben würde, wie
wir es jetzt noch haben, könnte man auf Reaktionen verzichten.
Entwickeln sich die Dinge aber weiter wie bisher, werden wir zu einer
Islamisierung Europas kommen.
Jeder aufrechte Demokrat wünscht sich von Herzen ein friedliches, ja
harmonisches Zusammenleben mit unseren (orthodox) moslemischen
Mitbürgern; und unsere moslemischen Mitbürger ? von radikalen
abgesehen ? doch auch. Es ist aber nicht so einfach, wie es im
Blätterwald vielfach dargestellt wird: Wir brauchen den Moslems nur
Religionsfreiheit zu gewähren, einschließlich dem Bau von Minaretten.
Dann kommt es schon zu einem guten Miteinander! Hierbei wird eine
ganze Reihe von Herausforderungen übersehen:
Die grundgesetzliche Religionsfreiheit garantiert die Freiheit des
religiösen Bekenntnisses, des religiösen Zusammenlebens und die
Freiheit des Wechsels der Religion. Die Religionsfreiheit muss sich in
bestimmten Gebieten der Verfassung unterordnen¸ z.B. bei der
Gleichberechtigung von Mann und Frau.
In diesem Punkt und in vielen anderen Suren ist der Koran mit unserem
Grundgesetz unvereinbar. Deshalb kann man den Bau von Moscheen nicht
mit dem grundgesetzlichen Recht auf Religionsfreiheit begründen. Dann
gibt es noch weitere Dinge im (Scharia-)Islam, die mit unserer
Religionsfreiheit nichts zu tun haben. Wäre der Islam nur eine
Religion, dann wäre die Situation noch vergleichsweise einfach. Der
Islam ist aber auch eine politische Macht (keine Trennung zwischen
Staat und Religion) und eine in allen Gesellschaftsbereichen vom Islam
geprägte Ordnung (Scharia). Hinzu kommt, dass der Islam keine Toleranz
kennt. Unsere Toleranz im modernen Sinn hat so keine Überlebenschance.
Alle Nichtmoslems werden als Ungläubige betrachtet, die Menschen
zweiter Klasse sind.
Das türkische Außenministerium bezeichnete den Volksentscheid am
29.11.09 als Verletzung der Menschenrechte. Ich frage mich, wie man
ausgerechnet von dort den Mut zu so einer Aussage aufbringt.
Die Türkei als EU-Beitrittskandidat erlaubt – wie alle anderen
moslemischen Länder- überhaupt keinen Bau von Kirchen für Christen.
Gleiches Recht sollte doch für alle gelten. Ganz im Gegenteil: Die
Christen werden massiv verfolgt. Vom vorigen Jahrhundert bis heute ist
in der Türkei der christliche Bevölkerungsanteil von ca. 30% auf jetzt
0,2% dezimiert, m. o. w. ausgerottet worden. Der türkische
Ministerpräsident Recep Erdogan sagte: ? Die Demokratie ist nur der
Zug, auf den wir aufsteigen, bis wir am Ziel sind. Die Moscheen sind
unsere Kasernen; die Minarette unsere Bajonette?.?
Necla Kelek, eine bekannte muslimische Schriftstellerin, schrieb
einen Artikel mit der Überschrift: ?Das Minarett ist ein
Herrschaftssymbol? (F.A. Z.; 05. 06. 2007; Nr. 128, Seite 33).
Verschiedene Online-Umfragen haben ergeben, dass auch in Deutschland
zwischen 60 und 90 % sich gegen den Bau von Minaretten, gegen eine
Islamisierung aussprechen.
Die UN-Menschenrechtskommissarin Navi Pillay bezeichnet das Ergebnis
des Schweizer Volksentscheids als ?klar diskriminierend?. Obwohl es in
allen moslemischen Ländern überhaupt keinerlei Religionsfreiheit (mit
allen schrecklichen Konsequenzen) gibt, wird dazu ihrerseits nichts
gesagt bzw. dies demnach gutgeheißen. Welch eine
Menschenrechts-Ungerechtigkeit!
Es ist meine Hoffnung, dass in Deutschland und Europa dem Ernst der
Lage entsprechend reagiert wird.
J.P.W.
Der Überlebende
Thomas Blatt kam als Fünfzehnjähriger ins Vernichtungslager von Sobibor -
und tritt jetzt als Nebenkläger gegen John Demjanjuk auf
von Karin Truscheit
Die Wange, auf die ihn Elizabeth Taylor vor zwanzig Jahren küsste, hat
Thomas Blatt seitdem nicht gewaschen. „Sie ist ein hübsches Mädchen“,
sagt er und grinst. Allerdings habe er sich ganz schön strecken
müssen, um ihre Umarmung zu erwidern, denn es gab „ziemlich viel“
Elizabeth Taylor zu umarmen, wie das Kuss-Foto beweist, das er in
seinem kleinen Album hat. Das Problem hatte er auf dem nächsten Bild
nicht: Da schüttelt Papst Johannes Paul II. ihm die Hand. Die nächsten
Bilder zeigen ihn in Korea mit amerikanischen Soldaten, in Polen bei
einem Vortrag, im Garten mit seinen Kindern und Enkeln.
Die Fotos stecken in zwei kleinen roten Plastikalben, die Thomas Blatt
vor sich auf dem Tisch liegen hat. Manierlich legt er sie mal
nebeneinander, mal übereinander, und seine Fingerspitzen gleiten ab
und an langsam über die Alben, während er erzählt, dass er Elizabeth
bei einer Ehrung in Los Angeles kennenlernte und dass der ehemalige
SS-Oberscharführer in Sobibor, Karl August Frenzel, aussah wie ein
lieber Opa, als er ihn 1983 in Hagen anlässlich des Sobibor-Prozesses
traf. Zwischen seinen vielen Lebenswelten balanciert er in seinen
Schilderungen so behutsam wie ein Seiltänzer. Nie verliert er sich,
nie wechselt er abrupt die Richtung. Nur manchmal hält er ein wenig
inne und schweigt, als wolle er das Gleichgewicht wiederherstellen, um
dann umso konzentrierter weiterzuerzählen: von Sobibor, dem
Verbrennungsgeruch, den abgeschnittenen Haaren und der unbändigen
Angst, die ihn des Nachts immer noch packt und schüttelt. In Sobibor
seien viele der etwa 120 „Trawniki“ besonders brutal gewesen. Die
„Trawniki“ waren zumeist ukrainische Gefangene, die im SS-Lager
„Trawniki“ zu sogenannten Hilfswilligen ausgebildet wurden. In Sobibor
trieben sie oft mit aufgepflanzten Bajonetten die nackten Männer,
Frauen und Kinder den Weg zu den Gaskammern entlang.
Um Zeugnis gegen diese Männer abzulegen, ist der 82 Jahre alte Thomas
Blatt zurzeit in München. Hier muss sich seit einer Woche der in der
Ukraine geborene John Demjanjuk vor Gericht verantworten. Die
Staatsanwaltschaft wirft dem 89 Jahre alten Mann vor, er habe Beihilfe
zum Mord an 27 900 Juden geleistet. Er soll einer dieser „Trawniki“
gewesen sein, schweigt aber zu den Vorwürfen. Im Januar erst wird
Thomas Blatt, der als einer der Nebenkläger auftritt, als Zeuge vor
Gericht gehört, doch er verfolgt den Prozess von Anfang an. Deshalb
verlangt sein Anwalt für das Interview, das in seiner Kanzlei
stattfindet, 300 Euro, um Thomas Blatts Reisekosten zu decken.
An Demjanjuk selbst kann Blatt sich nicht erinnern. „Ich erinnere mich
noch nicht einmal an das Gesicht meines Vaters.“ Für ihn steht indes
fest: Sollte Demjanjuk in dem Prozess nachgewiesen werden, dass er
Wärter in Sobibor war, dann hat er sich des Mordens mitschuldig
gemacht. „Sie waren ein wichtiges Glied in der Kette.“ Ohne die
„Trawniki“ hätte die industrielle Vernichtung der Juden in Sobibor
nicht funktioniert. Bedächtig und präzise schildert Blatt Lageraufbau
und Arbeitsverteilung, wo die Schlafbaracken standen, wo die
Krematorien und wo die Häftlinge für Essen anstehen mussten.
Zu Sentimentalitäten lässt sich der drahtige Mann mit dem akkurat
gescheitelten weißen Haar selten hinreißen, eher zu Späßen. Als der
Fotograf ihn bittet, sich für eine weitere Aufnahme an den
Schreibtisch zu stellen, da beugt er sich vornüber, die eine Hand auf
den Tisch gestützt, als studiere er eine imaginäre Landkarte: „Oh,
genau wie Hitler!“
Nur wenn die Rede auf Izbica kommt, sein Heimatdorf im Osten Polens,
wo es weder fließendes Wasser noch Strom in den Häusern gab, dann
lehnt Thomas Blatt sich im Stuhl zurück, und seine blauen Augen
leuchten. Da kann in Kalifornien, wo er seit fünfzig Jahren lebt, noch
so oft Shorts-Wetter herrschen, der schönste Platz der Welt bleibt
Izbica. Wie schön blühten die Blumen, als er dort zur Schule ging!
Gelesen und geschrieben hat er gerne, still gesessen und gerechnet
überhaupt nicht. Dafür ging „Toivi“, wie er auf Jiddisch heißt und was
so viel wie „guter Mann“ bedeutet, umso lieber mit Freunden im Fluss
baden und durchstreifte die Wälder. Die Nazis waren noch so fern wie
der Krieg, und zu fürchten hatte man nur eine Zurechtweisung durch den
Rabbi, wenn man am Samstag mit dem Fahrrad fuhr. Es ging ihm und
seinem jüngeren Bruder Henry leidlich gut, die Eltern galten als
wohlhabend, hatte der Vater doch die Konzession zum Verkauf von
Spirituosen und Zigaretten. Auch der Zugang zur Polizei-Bibliothek war
ein Privileg seines Vaters, der für Polen im Krieg gekämpft hatte.
So waren die Seefahrer Jack Londons und Buffalo Bill die Helden von
Thomas Blatt, bis er 15 Jahre alt war. Dann wurden sie abgelöst von
den Männern und Frauen, die auf der „Himmelfahrtsstraße“, auf dem Weg
in die Gaskammern, ihre letzten Geldscheine in kleine Fetzen rissen.
Thomas Blatt musste die Schnipsel dann zusammenharken, mit all dem
anderen „Abfall“, den die Menschen auf dem sandigen Weg zurückließen:
Taschentücher, Fotografien, Essensreste. „Es waren und sind für mich
die wahren Helden“, sagt er. Sie hätten bis zuletzt gehofft, dem Tode
zu entrinnen. Doch in dem Augenblick, als sie das Geld zerrissen, sei
ihnen die Wahrheit bewusst gewesen. Und doch hätten sie noch den Mut
gehabt, das Geld zu vernichten, damit es den Nazis nichts nutzen konnte.
Nutzen konnte die Lagerverwaltung indes Kleidung, Schuhe und Haare der
ermordeten Juden. Die Kleidung nach Hosen, Mäntel oder Jacken zu
sortieren gehörte zu den Aufgaben des Arbeitshäftlings Thomas Blatt.
Im April 1943 war er mit seiner Familie und Hunderten weiteren Juden
mit Lastwagen von Izbica in das nahe gelegene Vernichtungslager
Sobibor gebracht worden. Dort wurde Toivi schnell von seiner Mutter
und dem kleinen Bruder getrennt. Er stellte sich zu seinem Vater, der
auf der „Männer-Seite“ stand. Ein SS-Mann mit Knüppel schritt die
Reihen ab, offenbar auf der Suche nach Nützlichem wie Handwerkern.
„Ich bin Schuster“, „ich bin Bäcker“, „ich bin Tischler“, hätten die
Männer gerufen. Alles drängelte nach vorne, um Aufmerksamkeit zu
erhaschen und so das Leben zu verlängern. Gott angefleht habe er, dass
man ihn erwähle, sagt Blatt. „Damals habe ich noch mit Gott gesprochen.“
Der SS-Mann pickte ihn heraus. „Komm her, Kleiner! Du kannst meine
Schuhe putzen.“ Toivi wurde in die „Friseur-Baracke“ geschickt. Viele
Zöpfchen habe er den Mädchen abschneiden müssen, manche hätten ihn
gebeten, nicht so kurz zu schneiden.
Seine Eltern und sein Bruder sind noch am selben Tag in der Gaskammer
ermordet worden. Geweint habe er um seine Eltern im Lager kein
einziges Mal. „Die SS-Männer wollten keine gebrechlichen, schwachen
Leute um sich haben.“ Und Toivi hielt durch: wenn es hieß „Ab zum
Reinigungskommando!“ und sie die „Himmelfahrtsstraße“ säubern mussten.
Im „Waldkommando“, wenn sie Bäume für die Krematorien fällten. Nachts,
wenn der Wärter 25 Mann zum Steineschleppen rausbrüllte.
Am 14. Oktober 1943, etwa ein halbes Jahr nach seiner Ankunft, wagten
rund 300 der insgesamt 550 Insassen die Flucht. Geplant hatte den
Aufstand eine kleine Gruppe von Häftlingen und Kriegsgefangenen. Zwölf
SS-Männer wurden zunächst mit Äxten und Messern getötet, nachdem die
Häftlinge sie zuvor in Hinterhalte gelockt hatten. Auch Toivi half
dabei: „Wir sagten etwa: ,Schauen Sie, bei den Kleidern ist ein
schöner Ledermantel für Sie dabei. Wollen Sie den nicht anprobieren?’“
Nur 53 Häftlinge überlebten die Flucht. Die Übrigen wurden erschossen
oder im Minenfeld zerfetzt. Thomas Blatt schaffte es bis in den Wald.
Mit anderen Flüchtlingen schlug er sich durch, fand Unterschlupf bei
Bauern und Partisanen, oft genug noch bedroht an Leib und Leben, von
Freund und Feind. So schildert er in einer seiner Publikationen zu
Sobibor, wie die jüdischen Flüchtlinge versuchten, sich im Wald zu
organisieren, wie jeder nur seine Haut retten wollte, ohne Rücksicht
auf Schwache oder Verwundete.
Nach dem Krieg lebte er kurz in Deutschland, ging dann zurück nach
Polen. Er heiratete eine Polin, das erste Kind wurde geboren. 1957, da
war die Ehe schon geschieden, ging er nach Israel. Dort lernte er
seine zweite Frau, eine kanadische Touristin, kennen. 1959 wanderten
sie nach Kalifornien aus. In der Nähe von Santa Barbara hatte er
mehrere Elektronik-Geschäfte. Sobibor gibt nach wie vor den Takt an.
Sein halbes Leben hat er der Aufklärung über Sobibor gewidmet, doch er
wirkt nicht wie ein Getriebener. „Die Nazis haben das Lager zerstört,
alle Beweise vernichtet. Wir müssen eben darüber berichten, sonst ist
es so, als ob es nie gewesen wäre.“ Seit vielen Jahren reist er durch
die Welt, spricht mit Opfern und Tätern, publiziert und hält Vorträge
über den Holocaust. Die Welt sei nicht bedeutend besser geworden, und
wenn es eine Lehre gibt, die er aus seinem Leben zieht, dann diese:
„Niemand kennt sich selbst.“
Nur eine Sache bereut er bis heute: Als er sich 1943 in Sobibor für
immer von seiner Mutter verabschiedete, sagte er ein wenig ungehalten
zu ihr: „Und ich durfte gestern die Milch nicht austrinken.“ Was würde
er darum geben, wenn er sie stattdessen umarmt hätte. Denn am Abend
zuvor, als alle noch in Izbica waren, ermahnte ihn seine Mutter, nicht
die ganze Milch auszutrinken. „Toivi, morgen ist auch noch ein Tag!“
Für ihren Sohn sollte sie recht behalten.
Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 06.12.2009, Nr. 49 / Seite 59
Ausschreitungen in Athen
Angriff auf Hamburger Polizeiwache angeblich „Rache“ für getöteten
griechischen Schüler
F.A.Z. FRANKFURT, 6. Dezember. In Athen und Thessaloniki ist es am
Wochenende zu Zusammenstößen zwischen Randalierern und der Polizei
gekommen. Bei Gedenkveranstaltungen für einen Schüler, der vor einem
Jahr im Athener Stadtteil Exarchia durch den Schuss aus der Waffe
eines Polizisten getötet wurde lösten sich am Samstag und am Sonntag
Vermummte aus der Menge, um Polizisten mit Brandsätzen anzugreifen und
Autos oder Geschäfte zu zerstören. Mehrere Polizisten wurden verletzt,
mehr als 160 Personen verhaftet. Der Tod des Schülers vor einem Jahr
hatte zu Tage währenden Zerstörungszügen jugendlicher Plünderer vor
allem in Athen geführt. Die neue Regierung hat friedliche Proteste zum
Jahrestag des Todesfalls ausdrücklich gebilligt, jedoch angekündigt,
die Polizei werde Gewalt nicht dulden. Allein in Athen waren mehr als
6000 Polizisten im Einsatz. Die Zeitung „Kathimerini“ berichtete, die
einheimischen Randalierer erwarteten die Unterstützung von mehreren
hundert Chaoten aus dem Ausland, die eigens zum ersten Todestag des
Schülers anreisen wollten, den die gewalttätigen Linksextremisten als
Märtyrer ansehen.
Bei der „Hamburger Morgenpost“ ging nach Angaben der Zeitung ein
anderthalb Seiten langes Bezichtigungsschreiben ein, wonach der
Angriff einer Gruppe von Linksextremisten auf eine Polizeiwache, bei
dem in der Nacht zum Freitag zwei Streifenwagen abbrannten, ein
Racheakt für den Tod des griechischen Schülers vor einem Jahr gewesen
sei. Die Gruppe „Koukoulofori“ droht in dem Schreiben mit weiteren
Anschlägen. Das griechische Wort bedeute so viel wie „die
Kapuzenträger“. Die Authentizität des Schreibens konnte zunächst nicht
unabhängig bestätigt werden.
Zwischen dieser Attacke und den Anschlägen in Berlin, wo ebenfalls in
der Nacht zum Freitag das Bundeskanzleramt mit Farbbeuteln und eine
Außenstelle des BKA mit Brandsätzen beworfen worden ist, gibt es nach
einer ersten Einschätzung des Berliner Landeskriminalamtes kein
Zusammenhang. Innenpolitiker von Union und SPD hatten sich zuvor
besorgt über die jüngsten Anschläge von mutmaßlichen Linksextremisten
in Berlin und Hamburg geäußert. (Siehe Seite 3.)
F.A.Z., 07.12.2009, Nr. 284 / Seite 1
Leitglosse
Blindekuh spielen
Von Stefan Dietrich
Monat für Monat fragt die Fraktion der Linkspartei im Bundestag die
Bundesregierung danach, wie viele Straf- und Gewalttaten „mit
rechtsextremistischem Hintergrund“ ihr im abgelaufenen Monat bekannt
geworden seien. Für politisch motivierte Gewalt von links
interessieren sich mit solcher Beharrlichkeit weder Die Linke noch
andere Fraktionen. So ist vielleicht zu erklären, dass die
Grünen-Vorsitzende Roth meint, das Potential rechtsextremistischer
Gewalttäter stelle alles in den Schatten. Frau Roth sollte einen Blick
in die jüngst vom Berliner Innensenat veröffentlichte Studie „Linke
Gewalt“ werfen. Im Durchschnitt der vergangenen fünf Jahre, heißt es
dort, seien in Berlin „deutlich mehr linke als rechte Gewalttaten
begangen“ worden.
Man hat es nur nicht so recht wahrhaben wollen, dass bestimmte
Delikte, die schon lange nicht mehr zu übersehen sind, Staat und
Gesellschaft genauso herausfordern wie die Umtriebe von Neonazis:
Brandanschläge, Gewalt gegen Polizeibeamte und regelmäßig in
Landfriedensbruch ausartende Demonstrationen werden ganz überwiegend
von Linksextremisten begangen. Die Täter kommen zwar fast immer
unerkannt und ungestraft davon, doch dem Internet ist zu entnehmen, wo
sie zu suchen sind: Es ist ein diffuses linksautonomes Jugendmilieu,
das sich in der verquasten Diktion von Sektierern mit seiner
Urheberschaft brüstet. Die heutigen Oppositionsparteien kennen es nur
zu gut, denn dort halten auch sie nach Nachwuchs Ausschau.
Es ist höchste Zeit, dass dem Abfackeln von Luxusautos die gleiche
Aufmerksamkeit zuteil wird wie Hakenkreuzschmierereien an Häuserwänden
und der Gewalt gegen Polizeibeamte dieselbe wie Angriffen auf
Ausländer. Falsche Toleranz hat die enorme Zunahme
linksextremistischer Gewalt geradezu gefördert. Demonstrativer Gewalt
müsse der Staat ebenso demonstrativ entgegentreten, sagt
Bundestagspräsident Lammert. Die Studie über Gewalt gegen Polizisten,
die die Innenminister in Auftrag gegeben haben, ist sicher noch nicht
die passende Antwort auf diese Forderung. Auf der Linken wird weiter
Blindekuh gespielt. Die Grünen wollen der neuen Familienministerin
Köhler nicht einmal erlauben, pädagogische Mittel gegen
linksextremistische Gruppierungen einzusetzen. Andere stehen ihr
ohnehin nicht zu Gebote.
F.A.Z., 07.12.2009, Nr. 284 / Seite 1
Benesch-Dekrete wieder populärer
Umfrage: 65 Prozent der Tschechen für Beibehaltung
kps. WIEN, 6. Dezember. Der Anteil der Tschechen, die für die
Beibehaltung der Benes-Dekrete eintreten, wächst wieder. In einer
Anfang November durchgeführten Umfrage sprachen sich 65 Prozent dafür
aus, 2006 und 2007 waren es nur noch knapp mehr als die Hälfte
gewesen. Auf der Grundlage der Benes-Dekrete waren nach dem Zweiten
Weltkrieg die Deutschen und Ungarn in der Tschechoslowakei entrechtet
und enteignet worden.
Seit 2002 führt das Zentrum zur Erforschung der Öffentlichen Meinung
des Soziologischen Instituts der Tschechischen Akademie der
Wissenschaften Umfragen zu diesem Thema durch. In den Jahren vor und
nach dem tschechischen EU-Beitritt standen die Ergebnisse noch unter
dem Eindruck heftiger Kritik an der tschechischen Rechtsordnung in
Deutschland, Österreich und Ungarn. Auf dem Höhepunkt der
Auseinandersetzungen, im März 2002, sprachen sich 67 Prozent für die
Benes-Dekrete aus, 2005 waren es noch 64 Prozent. 2006 und 2007
registrierten die Meinungsforscher jedoch eine deutliche Abnahme auf
53 und 52 Prozent, während der Anteil der Befürworter der Aufhebung
der Dekrete zunahm (von fünf Prozent 2002 auf 13 Prozent 2006).
Besonders stark stieg auch der Anteil derer, die keine Meinung
äußerten (28 Prozent 2002, 37 Prozent 2007).
Indes halten immer weniger Tschechen die Vertreibung (in der Frage als
„odsun“ – Abschiebung – bezeichnet) für „gerecht“. 2002 waren es noch
60 Prozent gewesen, seither nahm dieser Wert in allen Umfragen stetig
ab. In der jüngsten Umfrage waren nur noch 47 Prozent dieser Meinung.
Sieben Prozent halten eine Entschuldigung für angebracht, vier Prozent
eine Entschädigung oder die Rückgabe des Eigentums. In der
Altersgruppe über 60 ist die Zustimmung zu den Dekreten am höchsten.
Bei den Jungen (15 bis 29) überwiegt das Desinteresse. Der Anteil
jener, die eine Entschuldigung für angebracht halten, liegt bei ihnen
nur geringfügig über dem Durchschnitt.
Die wachsende Popularität der Benes-Dekrete könnte eine Folge der
Diskussionen über die Ausnahmeregelung von der Charta der Grundrechte
sein, die Präsident Klaus der EU als Bedingung für seine Unterschrift
unter den Lissabon-Vertrag stellte. Damit gelangte das Thema der
Nachkriegskonfiskationen, über das seit dem EU-Beitritt kaum noch
gesprochen wurde, wieder in die Schlagzeilen.
F.A.Z., 07.12.2009, Nr. 284 / Seite 2
„Löschen vor Sperren“
F.A.Z. FRANKFURT, 6. Dezember. Bundesjustizministerin
Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) hat sich dagegen ausgesprochen, das
Gesetz über die Sperrung von Internetseiten in Kraft treten zu lassen,
auf denen Kinderpornographie angeboten wird. „Das
Gesetzgebungsverfahren war unglücklich, weil die große Koalition
versucht hat, die neue Regelung in letzter Minute durchs Parlament zu
peitschen“, sagte sie in einem Gespräch mit der Frankfurter
Allgemeinen Sonntagszeitung. Sperren seien leicht zu umgehen. „Sie
bringen nicht den Nutzen, der erwartet wird.“ Außerdem habe das Gesetz
zu „einer großen Verunsicherung der Nutzer“ und zur Gründung der
„Piratenpartei“ geführt. Die schwarz-gelbe Koalition setze deshalb auf
das Prinzip „Löschen vor Sperren“.
Frau Leutheusser-Schnarrenberger bezeichnete es als „Augenwischerei“,
wenn das Sperren als hilfreiche Methode dargestellt werde, weil das
Löschen internationale Absprachen voraussetze. Sie sagte über das
Löschen des Seiten aber auch: „Natürlich wird das nicht ganz einfach.
Es wird intensiver Gespräche mit den Ländern bedürfen, in denen die
Anbieter beheimatet sind.“ Mit einigen Ländern, in denen solche
Anbieter beheimatet seien, gebe es schon eine enge polizeiliche
Zusammenarbeit, etwa mit den Vereinigten Staaten, Australien oder
Neuseeland. Frau Leutheusser- Schnarrenberger setzte sich zugleich für
eine Verankerung des Urherberrechts auch im Internet ein. Viele
meinten, im Internet müsse alles kostenlos versendet und
vervielfältigt werden. „Diese Meinung teile ich gar nicht, weil sie
den Wert des geistigen Eigentums verneint“, sagte sie. Junge Menschen
hätten dafür leider oft wenig Verständnis. Es handele sich offenbar um
einen Generationenkonflikt.
F.A.Z., 07.12.2009, Nr. 284 / Seite 4
Moderner Vernichtungskrieg
Sozialgeschichtliche Analyse des italienischen Faschismus
Die italienische Faschismusforschung hat seit langem weitgehend den
Anschluss an die internationale Zeitgeschichtsforschung in den
angelsächsischen Ländern, aber auch in Frankreich und Deutschland
verloren. In methodischer Hinsicht pflegt sie über alle politischen
Konflikte hinweg vorwiegend einen Hyperpositivismus, der zwar zu
dickleibigen, aber wenig strukturierten Büchern führt. Man reibt sich
deshalb die Augen, wenn man das Buch der in Bologna lehrenden
Historikerin Patrizia Dogliani in die Hand bekommt. In einem
konzentrierten Stil geschrieben, hochreflektiert in der Analyse und
durchweg systematisch angelegt, liefert es die erste
sozialgeschichtliche Gesamtanalyse des italienischen Faschismus. Wenn
irgendeine zeithistorische Untersuchung in das Deutsche übersetzt
werden sollte, dann diese.
Frau Dogliani räumt nicht nur in der italienischen Faschismusforschung
mit zahlreichen Mythen auf, sondern stellt unbeabsichtigt auch manche
liebgewonnenen Vorurteile der Forschung über den Nationalsozialismus
in Frage. Für sie steht etwa fest, dass der erste moderne
Vernichtungskrieg nicht 1939 in Polen, sondern schon 1935 in
Abessinien stattfand. Nicht die NSDAP, sondern der Partito Nazionale
Fascista (PNF) hatte nach ihrer überzeugenden Berechnung den höchsten
Organisationsgrad aller Parteien außerhalb der Sowjetunion. Auf dem
Höhepunkt war über die Hälfte der italienischen Bevölkerung in der
Partei organisiert. Nicht nur im nationalsozialistischen Deutschland,
sondern auch in Mussolinis Italien fand, wie die Verfasserin
darstellt, eine aktive eugenische Politik statt. Und es gab für Frau
Dogliani einen „italienischen Weg zum Rassismus“, der teilweise
durchaus einen biologischen Charakter hatte.
Im Zentrum des Interesses der Verfasserin steht der PNF mit seinen
Nebenorganisationen. Anders als die bisherige Forschung begnügt sie
sich nicht mit der Beschreibung der politischen Hybridstruktur der
Einheitspartei, sondern analysiert die soziale Qualität ihrer
Mitglieder. Ihre wichtigste Erkenntnis ist, dass der Faschismus nicht
nur in seinem Ursprung eine politische Jugendbewegung war, sondern
dies bis zu seinem Ende geblieben ist. Dazu trug vor allem bei, dass
es dem Regime gelang, die Jugend vom 6. bis zum 21. Lebensjahr zu
organisieren und politisch zu indoktrinieren. In den dreißiger Jahren
kam so auf breiter Front „eine neue Generation“ in die
Führungspositionen des PNF. Der von Mussolini 1941 zum Generalsekretär
der Partei berufene Vidussoni war beispielsweise erst 27 Jahre alt.
Wichtig ist auch, dass die neuen Führungskader des PNF fast alle eine
akademische Ausbildung hatten. Die spezifisch faschistische
Kaderbildung über die Gruppi Universitari Fascisti (GUF) war insofern
bemerkenswert erfolgreich.
Frau Dogliani bestätigt, dass sich der PNF als reine Männerpartei
verstand, die den Frauen ideologisch nur eine „reine Aushilfs- und
Subalternfunktion“ zugestand. Überraschend ist jedoch , welch einen
hohen Organisationsgrad die Fasci Femminili gleichwohl hatten.
Besonders die faschistische Landfrauenbewegung der Massaie Rurali
hatte nach der Erkenntnis Doglianis eine deutlich emanzipatorische
Wirkung. Die Verfasserin spricht daher von einem fundamentalen
Widerspruch zwischen faschistischer Ideologie und sozialer Realität.
Zu einem ähnlichen Ergebnis kommt sie bei ihrer Darstellung der über
die Partei hinausgehenden „Faschisierung der Massen“. Vor allem die
faschistischen Vorzeigeprojekte der Landgewinnung, der sogenannten
Bonifica, hatten für die Betroffenen höchst widersprüchliche
Ergebnisse. Sehr viel erfolgreicher waren dagegen für die
Faschisierung der Bevölkerung, wie die Verfasserin darstellt, der
Sport und die populäre Massenkultur. Italien präsentierte sich
zumindest zwischen 1929 und 1935 als die in Europa erfolgreichste
Sportnation. Die vom faschistischen Regime in den dreißiger Jahren in
Rom aufgebaute Cinecittà entwickelte sich in kurzer Zeit zum größten
europäischen Zentrum der Filmproduktion. Auch die bildenden Künstler,
Schriftsteller und Wissenschaftler wurden vom Regime erfolgreich in
den Dienst genommen, wobei Dogliani nebenbei auch die weitverbreitete
Ansicht widerlegt, sie hätten für ihre Entfaltung mit großer Toleranz
des Regimes rechnen können. Es war vielmehr ein hoher Grad von
vorauseilendem Gehorsam, der den Intellektuellen im faschistischen
Italien gewisse Freiräume verschaffte. Als 1931 von den
Universitätsprofessoren ein Treueeid auf das faschistische Regime
verlangt wurde, lehnten diesen nur 12 von über 1200 ab.
Auch bei der Analyse der faschistischen Rassenpolitik kommt Frau
Dogliani schließlich zu einem bemerkenswerten Ergebnis. Anders als
bisher üblich führt sie diese nicht allein auf Mussolini persönlich
zurück, sondern weist nach, dass sie ausnahmslos von der gesamten
faschistischen Führungselite getragen wurde. Auch wenn das
faschistische Regime bis 1943 gegenüber der jüdischen Bevölkerung
keine Vernichtungspolitik betrieb, sieht Patrizia Dogliani es – in
Übereinstimmung mit jüngeren italienischen Historikern meist jüdischer
Herkunft – doch auf dem Wege zu einer sich immer weiter verschärfenden
Praxis: „Es ist deshalb nötig, die historische Demarkationslinie, die
bis vor kurzem zwischen der Periode der Diskriminierung der
italienischen Juden und der in der Periode der deutschen Besatzung auf
der Halbinsel begonnenen Verfolgung gezogen wurde, zu überschreiten.“
Wolfgang Schieder
Patrizia Dogliani: Il fascismo degli italiani. Una storia sociale.
UTET Libreria, Torino 2008. 372 S., 23,- [Euro].
F.A.Z., 07.12.2009, Nr. 284 / Seite 8
_________________________________________________________________________
Sudetendeutscher Pressedienst (SdP)
Sudetendeutsche Landsmannschaft in Österreich (SLÖ)
Wien, am 7. Dezember 2009
Traumatisiert, Jg. 1942 – Recht auf die eigene Geschichte
Brauchen weiter Fürsprecher, auch Frau Steinbach!
Noch nicht lange wird dafür -auch nicht in den liberalen Medien -
gekämpft, zu lange hat uns die Angst vor der Vergangenheit zugeschürt
oder dogmatisiert.
Ich bin keine Zeitzeugin, weil mir die Bilder fehlen, aber ich habe
sie in mir, ich wusste es nur nicht.
Als ich nach der Wende ins Böhmische fuhr, wollte ich nur ein bisschen
schaun, wo Oma und Opa herkamen und meine Mutter geboren wurde – dass
ich da geboren sein könnte (1942 und im Kinderwagen 1945 vertrieben
wurde), hatte ich vergessen, verdrängt, nein, das wäre zu aktiv…
Ich war als Sinologin ja eher im Himalaya als im Riesengebirge, kannte
den Gelben Fluss besser als die Aupa, mit deren Wasser ich getauft -
diese sogenannte Heimat war Hirngespinst von Ewiggestrigen! So hatten
es mich meine linken Genossen gelehrt…
Und dann kam Bosnien und die Bilder waren plötzlich da, die hatten in
den Staubgassen meines Gehirns auf einmal Spuren hinterlassen, diese
Kopftuchomies, die mit ihren Enkeln flüchteten, die Mütter, die
darniederlagen, mit Blut und Sperma verschmiert wie meine Mutter – auf
einmal bekamen diese Bilder eine Heimat, in mir…und sie wüteten, ich
fand niemanden in den 90ern, mit dem ich darüber hätte sprechen
können, das Traumazentrum Berlin meinte, sie behandeln nur frisch
Traumatisierte, mit meinen alten Traumen hätten sie keine Erfahrungen.
Aber meine Traumata waren ja eigentlich jung, jetzt erst ausgelöst
durch die Bilder und den Besuch der Orte, wo diese Bilder hingehörten,
ins Böhmische Riesengebirge.
Ich litt unter Phobien und konnte 10 Jahre nicht verreisen, ich wurde
frühverrentet.
Meine Ärztin riet mir, ins Innere zu reisen. Ich tat es und schrieb darüber.
Deshalb brauchen wir „Das Recht auf die eigene Geschichte“ und das
entsprechende Haus dafür, um dieses Vergangene zu verorten…und
weiterhin Fürsprecher, auch Frau Steinbach, die ebenso wie ich
Kriegskind ist und kein Täter!
Da hat uns kein Pole und kein Tscheche und niemand sonst reinzureden.
Jenny Schon, M.A.
Berlin-Schmargendorf
Sudetendeutscher Pressedienst (SdP)
Sudetendeutsche Landsmannschaft in Österreich (SLÖ)
Wien, am 7. Dezember 2009
Prager Mozart-Gemeinde bekam Eigentum zugesprochen
Streit um Inventar der Prager Villa Bertramka
In der Prager Villa Bertramka war öfters Wolfgang Amadeus Mozart zu Gast und
arbeitete dort auch an seiner 1787 in Prag uraufgeführten Oper Don
Giovanni. Die Mozart-Gemeinde hat die 1929 erworbene und in den
1980er-Jahren von den Kommunisten enteignete Villa kürzlich in einem
Gerichtsverfahren als rechtmäßiger Eigentümer zugesprochen bekommen.
Nach Ansicht der Mozart-Gemeinde sollen der Stadtbezirk Prag 5 als
bisheriger Eigentümer der Villa Bertramka und die Agentur Comenius, die im
Haus ein Mozart-Museum betrieben hat, unrechtmäßig Inventar entfernt haben.
Ein Sprecher des fünften Prager Stadtbezirks wies dies am 1. Dezember 2009
zurück. Es handle sich um Eigentum von Comenius und Leihgaben des
Tschechischen Musikmuseums.
Sudetendeutscher Pressedienst (SdP)
Sudetendeutsche Landsmannschaft in Österreich (SLÖ)
Wien, am 7. Dezember 2009
10. Dezember 2009 – Tag der Menschenrechte
61 Jahre Europäische Menschenrechts-Konvention (EMRK)
Die Sudetendeutsche Landsmannschaft in Österreich fordert unter Hinweis auf
die Petition der Sudetendeutschen vom 2.12.1975 an die UNO in New York, vom
8.07.1976 an die UNO-Menschenrechts-Kommission in Genf und vom 17.06.1993 an
die UNO-Menschenrechtskonferenz in Wien
. die Rehabilitation der Opfer von Vertreibung, Zwangsarbeit und
Völkermord 1945/1946 durch die Bene?-Dekrete der damaligen ?SR und
. Wiedergutmachung der entschädigungslosen Enteignung.
Ein großer Teil des geraubten Vermögens sind noch im Staatsbesitz der
Tschechischen Republik. Eine angemessene Wiedergutmachung ist zumutbar. Die
Bene?-Dekrete sind nicht nur „aus heutiger Sicht“ eine nicht tolerierbare
Menschen- und Völkerrechtsverletzung erster Ordnung. Die Aufrechterhaltung
des kollektiven Begriffes der „staatlich unzuverlässigen Deutschen und
Magyaren“ ist in einer europäischen Gemeinschaft nicht tragbar.
Der tschechische Staatspräsident lehnt die auf der Europäischen
Menschrechts- Konvention – die ihr 61-jähriges Bestehen begeht – beruhende
EU-Verfassung ab.
Erst unlängst hatte Vaclav Klaus mit der Klaus-Klausel die EU zu erpressen
versucht und lange die Unterschrift unter den Lissabon-Vertrag verweigert
und das tschechische Volk in Geiselhaft genommen.
Die Sudetendeutsche Landsmannschaft in Österreich wendet sich ausdrücklich
gegen den Ungeist der Vorkriegsfeindschaft und des Nationalitätenhasses und
verurteilt diesen, wie auch gegen alle Versuche, die Verbrechen des
Totalitarismus und damit auch die Völkermordverbrechen durch marxistische
Historiker zu relativieren und zu begründen.
Die Europäische Gemeinschaft und besonders die Regierungen von Österreich,
Deutschland und Ungarn wie auch von den Beitrittsländern, werden ersucht,
dem Geist der EMRK von 1948 Rechnung zu tragen und die ungelösten Probleme
der Heimatvertriebenen nicht weiter zu tabuisieren, sondern deren Lösung
anzustreben.
Solidarität mit verfolgten Christen
Am 10. Dezember 2009 gibt es zwischen 10 – 18 Uhr am Stock-im-Eisen-Platz
einen großen Informationsstand der Plattform „Solidarität mit verfolgten
Christen“ zur aktuellen Situation und die Möglichkeit, mit Betroffenen
persönlich zu sprechen.
Meldungen am 5. Dezember 2009
Veröffentlicht Dezember 5, 2009 Nicht kategorisiert Hinterlasse einen Kommentar Nichts übereile,
gut Ding will Weile.
(Deutsches Sprichwort)
1.) Aktuelle Meldungen Tagesgeschehen und Schizophrenes
2.) Aktuelle Meldungen zur Ausländerkriminalität
3.) Sudetendeutsche Meldung
4.) Längere Artikel aus der F.A.Z.
5.) Zitat und Liedgut zur Islamisierung
6.) Veranstaltungs-Hinweise
weiterlesen ‘Meldungen am 5. Dezember 2009′