König Davids Ziegelöfen
Die unten noch einmal angefügte angebliche Bibel-Fälschung wurde von einem Theologen, des Hebräischen kundi, nachgeprüft. Er kommt zu folgender Erkenntnis:
Im hebräischen Urtext steht die Wurzel avr = “arbeiten”, namentlich in einem Intensivstamm = “arbeiten lassen”. David ließ die Ammoniter an den Ziegelöfen arbeiten, ganz eindeutig. Er hat auch in ältere deutsche Übersetzungen geschaut und die u.a. Lesart nirgends gefunden.
Ähnlich wie das “Tucholsky-Zitat” über die Wirtschaftskrise (von Kerschhofer aus der Preußischen Allgemeinen Zeitung”),
das “Rosa Luxemburg”-Zitat über die angeblich zu gewährende Freiheit für Andersdenkende (Kommunisten),
das treffliche “Napoleon-Zitat” über die speichelleckenden und vor den fremden Siegern katzbuckelnden Deutschen (von dem deutschen Schriftsteller Görres verfaßt und dem Kaiser der Franzosen in den Mund gelegt),
die Fälschung der Anweisung zur “Kanzlerakte” (deren Existenz Egon Bahr dieser Tage so gut wie bestätigt hat)
und die pazifistische Bibel-Fälschung “Du sollst nicht töten” (im Hebräischen steht geschrieben: “Du sollst nicht MORDEN” – was ja etwas anderes ist!)
sollte man alle interessanten Zitate gegenprüfen.
—————————————————
Gutmenschliche Bibel-Fälscher
Die Worte sprechen für sich!
2. Buch Samuel, 12. Kapitel, Vers 31:
“Aber das Volk drinnen führte er (König David) heraus und legte sie
unter eiserne Sägen und Zacken und eiserne Keile und verbrannte sie
in Ziegelöfen.
So tat er allen Städten der Kinder Ammon. Da kehrte David und alles
Volk wieder gen Jerusalem”
Hier ist die politisch korrekte Fassung – seit 1966:
“Aber das Volk führte er heraus und stellte sie als Fronarbeiter an
die Sägen, die eisernen Pickel und an die eisernen Äxte und ließ sie
an den Ziegelöfen arbeiten. So tat er es mit allen Städten der
Ammoniter. Danach kehrte David und das ganze Volk nach Jerusalem zurück”
__________________________________________________________
Dienstanweisung bezüglich des Tragens von Kleidung, die als Erkennungszeichen für die Zugehörigkeit zur rechten Szene eingesetzt wird
19.03.2009 10:18:42
Es besteht ein gesellschaftlicher Grundkonsens, dass das Offenbaren rechtsradikaler bzw. rechtsextremistischer, fremdenfeindlicher oder antisemitischer Gesinnungen bzw. Sympa-thiebezeugungen für derartige Weltbilder in einer Institution wie der Berliner Polizei nicht geduldet werden kann. Für die Polizeibehörde ist es in höchstem Maße ansehens-schädigend, wenn Dienstkräfte auch nur den Anschein erwecken, mit derartigem Gedan-kengut zu sympathisieren. Sympathiebezeugungen für ein solches Gedankengut sind auch nicht mit dem Auftrag der Behörde vereinbar, mit allen gebotenen rechtsstaatlichen Mitteln gegen rechtsextremistische Straftaten vorzugehen. Die Dienstkräfte der Polizei sind vielmehr gehalten, sich auf diesem Gebiet besonders sensibel zu verhalten, um das Ansehen der Polizei in der Öffentlichkeit nicht zu schädigen. Aus den dargestellten Grün-den ist es ihnen untersagt, Bekleidungsstücke der nachfolgend genannten Firmen bzw. Label im Dienst zu tragen, weil diese von Personen der rechten Szene als Erkennungszei-chen für eine Zugehörigkeit zu eben dieser Szene eingesetzt werden:
- ACAB
- Alpha Industries
- Consdaple
- Ben Sherman
- Lonsdale
- Pit Bull
- Outlaw
- Troublemaker
- Fred Perry sowie
- Thor Steinar.
Die Dienstkräfte sind verpflichtet, sich eigenständig über Logos dieser Firmen zu informieren. Hierzu wird insbesondere auf die im Intrapol Berlin eingestellten Schriften zur Fortbildung, Heft 35, Ausgabe im Dezember 2008, hingewiesen (Bereich Themen/Bildung und Wissen/Schriften zur Fortbildung).
Bei einem Verstoß gegen diese Anweisung ist grundsätzlich die Einleitung eines arbeitsrechtlichen Abmahn- bzw. eines Disziplinarverfahrens geboten.
Diese FN ist den Dienstkräften der Berliner Polizei gegen Unterschriftsleistung zur Kennt-nis zu geben und zur Sammlung der jährlich gegen Unterschriftsleistung bekannt zu gebenden Vorschriften zu nehmen.
Berlin Polizeipraesidium, Glietsch, PPr, 19.03.2009
______________________________________________________
Erst das Gesetz, dann der Beauftragte. So lautete die Formel von
SPD und CDU, nachdem im März vorschnell der Name der Person
publik wurde, auf den sich die Fraktionsspitzen geeinigt hatten
[http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/11541532/62249/Koalition-einigt-sich-auf-Gesetz-fuer-Diktaturbeauftragten-die.html] und [http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/11541529/62249/SPD-und-CDU-einigen-sich-auf-Gesetz-Koalition.html]
Der Direktor der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen, Hubertus
Knabe, wandte sich gegen Versuche der Linken, das Vorhaben erst
nach den Landtagswahlen im Parlament zu behandeln. «Dass die
Linkspartei die Sache erneut hinauszögern will, wundert mich nicht.
Schließlich arbeiteten sowohl deren Parteichef als auch deren
Fraktionschefin für die Stasi. Sie sollten bei diesem Thema lieber
schweigen»
[http://www.ad-hoc-news.de/sed-diktatur-knabe-begruesst-brandenburger-gesetz-zu--/de/Regional/Brandenburg/20299867]
Stasi-Offizier muss Ex-Häftling Schadensersatz zahlen
In der Urteilsbegründung stellte das Gericht fest: “Gerade die
Auseinandersetzung einer ehemals für die Stasi tätigen Person
mit den Opfern des DDR-Regimes ist von besonderer rechtlicher
und auch tatsächlicher Brisanz, und es ist nicht zu verkennen,
dass die erneute Veröffentlichung für den Kläger als Opfer der
Stasi eine besondere Demütigung bedeutete.”
[http://www.foerderverein-hsh.de/aktuelles.html]
Kleine Anfrage zu den Opfern der DDR-Unrechtsjustiz
Der niedersächsische Innenminister Uwe Schünemann beantwortet die
Kleine Anfrage der Abgeordneten Wittich Schobert und Dirk Toepffer
[http://www.cop2cop.de/2009/06/18/opfer-der-ddr-unrechtsjustiz/]
Stasiunterlagen – Berliner Polizeipräsident kritisiert Birthler
Scharfe Kritik an der Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen,
Marianne Birthler, übt Polizeipräsident Dieter Glietsch. Die frühere
DDR-Bürgerrechtlerin hatte in einer Sendung des RBB über den
“Fall Kurras” Anfang Juni unter anderem gesagt: “Zum Beispiel gibt
es 180 Bände OV Berliner Polizei. Das ist eine Unmenge, aber bis jetzt
hat die Berliner Polizei es nicht für nötig befunden, mal zu fragen.”
[http://www.morgenpost.de/printarchiv/berlin/article1118106/Polizeipraesident_kritisiert_Birthler.html]
Polizei gerät in Erklärungsnot
Der Streit zwischen der Berliner Polizei und der Birthler-Behörde
im Zusammenhang mit dem Fall Kurras nimmt an Schärfe zu
[http://www.morgenpost.de/printarchiv/berlin/article1119736/Polizei_geraet_in_Erklaerungsnot.html],
[http://www.sueddeutsche.de/Q5E38I/2942048/Birthler-rueffelt-Berliner-Polizei.html],
[http://www.tagesspiegel.de/berlin/Stasi;art270,2831830],
[http://www.ad-hoc-news.de/antrag-birthler-verwundert-ueber-aeusserungen-des--/de/Regional/Berlin/20301089]
Polizei will nun doch forschen lassen
Behördenchef Glietsch und Unterlagenbeauftragte Birthler wollen in
einer umfangreichen Studie ermitteln, welchen Einfluss DDR-Spitzel
auf die West-Berliner Polizei hatte
[http://www.tagesspiegel.de/berlin/Landespolitik-Polizei-Stasi-Ehrhart-Koerting-Marianne-Birthler;art124,2832751], [http://www.morgenpost.de/printarchiv/berlin/article1120551/Stasi_Polizei_will_nun_doch_forschen_lassen.html], [http://www.taz.de/regional/berlin/aktuell/artikel/?dig=2009/06/26/a0101&cHash=a8ef03e935]
Nach dem Mauerfall: Vom Verfolgten zum Verfolger
Wer kann schon von sich behaupten, er habe einmal Stasi-Offiziere
verhört? Karl-Heinz Mengs kann. Der 75-Jährige Uelzener war zu
DDR-Zeiten Pastor und Direktor des Allianzhauses im thüringischen
Bad Blankenburg.
[http://www.az-online.de/aufbruchstart/00_20090624010100_Rollentausch_nach_dem_Mauerfall_Vom_Verfolgten.html]
Kurras und das letzte Treffen mit dem Stasi-Offizier
Manchmal liegen selbst erfahrene Geheimdienstoffiziere weit
daneben. “GM ,Bohl’ wird als zuverlässig eingeschätzt”, schrieb der
Stasi-Hauptmann Werner Eiserbeck am 2. Juni 1967 in einem kurzen
“Informationsbericht”. Doch wenige Stunden später erschoss der
Mann, dessen Deckname “Otto Bohl” war, in einem Hinterhof an
der Krummen Straße in Charlottenburg den Demonstranten Benno
Ohnesorg
[http://www.morgenpost.de/printarchiv/berlin/article1116315/Kurras_und_das_letzte_Treffen_mit_dem_Stasi_Offizier.html]
Warum wurde Kurras so spät enttarnt?
[http://www.faz.net/s/RubCF3AEB154CE64960822FA5429A182360/Doc~E864A8054E34E4F869C259B5DEF9C09DC~ATpl~Ecommon~Scontent.html]
Der Fall Kurras – Fünf mal Otto Bohl
Die Bundesanwaltschaft hat der Herausgabe von fünf Fotos, die den
Inoffiziellen Mitarbeiter “Otto Bohl” beim Verlassen des Treffpunkts
in Ost-Berlin zeigen zugestimmt
[http://www.faz.net/s/RubFC06D389EE76479E9E76425072B196C3/Doc~EB1B2BF9C3162442897A8235F79E5AD37~ATpl~Ecommon~Scontent.html]
Von gutwilligen Kreisen und nützlichen Idioten
Am 2. Juni 1967 war ich seit zwei Monaten 16 Jahre alt, und für mich
wie für viele andere ohne vorgefasste politische Meinung hätte die
Kenntnis der wahren Identität des Todesschützen Kurras ganz gewiss
die Weichen anders gestellt
[http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/politischesfeuilleton/987461/]
Historiker kritisiert 68er-Aktivisten
Der Stasi-Forscher und Historiker Hubertus Knabe hat die Studenten-
bewegung wegen “Schönfärberei” der eigenen Geschichte kritisiert
[http://www.focus.de/politik/deutschland/hubertus-knabe-historiker-kritisiert-68er-aktivisten_aid_410097.html]
Berliner Konferenz: Wie Nationen Stasi-Akten aufarbeiten
In sämtlichen Ländern des ehemaligen Ostblocks befinden sich
umfangreiche Akten der Staatssicherheit. Die Aufarbeitung der
kommunistischen Vergangenheit geschieht jedoch höchst
unterschiedlich. Das zeigt die Berliner Konferenz “Was sollen
unsere Kinder wissen?”. Am Rande der Veranstaltung stellten
Journalisten die Situation in ihren Heimatländern bei einer
Podiumsdiskussion vor
[http://science.orf.at/science/news/156127]
De Maizière wirft Kohl Ignoranz vor
“Er wusste von der DDR so gut wie nichts”, sagte de Maizière dem
Politikmagazin “Cicero” über Helmut Kohl. Der Alt-Kanzler habe auch
“gar nicht verhandelt”, die Gespräche über den Einigungsvertrag habe
der damalige und heutige Innenminister Wolfgang Schäuble (CDU)
geführt
[http://www.focus.de/politik/deutschland/ddr-alltag-de-maiziere-wirft-kohl-ignoranz-vor_aid_410923.html],
[http://www.berlinonline.de/berliner-kurier/print/politik/267783.html]
Bankräuber und Buback-Mörder
Die Terroristin Verena Becker, ein Überfall 1977 in Köln und die Tat
in Karlsruhe: Seit Jahren wird über eine Kooperation zwischen Becker
und dem Verfassungsschutz spekuliert
[http://www.ksta.de/html/artikel/1245228231641.shtml]
Ingrid Nenzel schreibt über ihre Vertreibung
“Heimat ist nicht nur ein Wort, sondern die Schale, darin sich der
Mensch mit Leib und Seele entwickelt und vollendet. Verliert er sie,
so ist seine Entwicklung unterbrochen. Es dauert lange, bis er sich
wieder gefunden hat und ewig sehnt er sich zurück.”
[http://www.fuldaerzeitung.de/newsroom/huenfeld/dezentral/huenfeld/art14184,887202]
Regierungsakten: Kontinuität des Schweigens
Historische Akten bergen Wahrheiten, die den Gang der Geschichts-
schreibung verändern können: Wer hätte gedacht, dass der Polizist
Karl-Heinz Kurras kein rechtsautoritärer Totschießer war, sondern ein
bezahlter Stasi-Spitzel und Anhänger des Sozialismus? Vierzig Jahre
lang ruhte das Geheimnis des Ohnesorg-Mörders im Unbewussten,
dann entdeckten zwei Historiker die Akten im Berliner Stasi-Archiv.
Der Fund verwandelte den Blick auf die Geschichte der Studenten-
bewegung und die Entstehung des Linksterrorismus in Deutschland.
Zum Glück für die Forscher lagen die Kurras-Akten in einem Depot der
untergegangenen DDR. Hätte es sich nämlich um einen Westvorgang
gehandelt, wäre er wohl unter Verschluss geblieben. Denn die
bürokratischen Nachfahren der alten Bundesrepublik bewachen das
Schrifttum ihrer Zeit wie ein Sprengstoffdepot
[http://www.faz.net/s/Rub594835B672714A1DB1A121534F010EE1/Doc~ED6DEE11EFBB54CA9A5AF3AFA90F40CFD~ATpl~Ecommon~Scontent.html?rss_aktuell]
[Dies ist der couragierte Landtagsabgeordnete, der öffentlich machte, daß der oberste Polizist des Freistaates Sachsen - ex-Vopo-Major und SED-Mann bernd Merbitz - sich zu Wendezeiten despektierlich über die Opfer der DDR-Diktatur äußerte und satzungswidrig im CDU-Landesvorstand Positionen innehat.
Mittlerweile ist der "Anti-Rechts-Kämpfer" Merbitz nicht mehr CDU-Parlamentarier und verfolgte Nolle wegen seiner Aufdeckung, daß Merbitz wegen Sittlichkeitsvergehen zwangsversetzt worden sei]
Die Axt im Blockflöten-Orchester
Der sächsische SPD-Abgeordnete Karl Nolle hat ein lange angekün-
digtes Buch veröffentlicht, das die »Doppelmoral« der CDU im
Umgang mit der DDR-Geschichte belegen soll. Im Wahlkampf wird
es Wellen schlagen
[http://www.neues-deutschland.de/artikel/150847.die-axt-im-blockfloeten-orchester.html],
[http://www.n24.de/news/newsitem_5159375.html]
»Nicht im Rechtsstaat angekommen«
Teile der CDU und der Justiz agieren vordemokratisch.
Karl Nolle im Gespräch mit der jungewelt.de
[http://www.jungewelt.de/2009/06-26/054.php]
Neue Vorwürfe gegen Sachsens Regierungschef
Die von Stanislaw Tillich (CDU) mit herbeigeführte Enteignung war
selbst nach den Gesetzen der DDR rechtswidrig und stellte einen
Willkürakt dar
[http://www.welt.de/die-welt/article3985875/Enteignung-war-selbst-nach-DDR-Gesetz-ein-Willkuerakt.html],
[http://www.sz-online.de/nachrichten/artikel.asp?id=2190800], [http://nachrichten.rp-online.de/article/politik/Neue-Vorwuerfe-gegen-Sachsens-Regierungschef/43256]
[Das verwundert nicht, sieht es doch auch bei den angeblichen "Sozialdemokraten" nicht besser aus.
So ist die ehemalige SED-Bürgermeisterin Petra Köpping für die SPD Landrätin geworden - ebenfalls satzungswidrig wie Merbitz bei der CDU - und wurde dann nach ihrer Abwahl für den Posten der Regierungspräsidentin Chemnitz gehandelt]
SPD-Chef Jurk wirft sich schützend vor Tillich
Sachsens SPD-Chef und Wirtschaftsminister Thomas Jurk hat
erstmals öffentlich Partei für Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU)
ergriffen. In seiner Regierungserklärung sagte Jurk zur Affäre um die
Vergangenheit von Tillich: “Stanislaw Tillich und ich haben uns nicht
vorzuhalten, was wir zu DDR-Zeiten getan haben.”
[http://www.sachsen-zeit.de/nachrichten/Jurk-wirft-sich-schuetzend-vor-Tillich-377],
[http://www.sz-online.de/nachrichten/artikel.asp?id=2191895]
“Es geht um den Versuch der Skandalisierung Tillichs”
Der Berliner Soziologieprofessor Manfred Wilke äußert sich im
Interview über die Hintergründe des Nolle-Buchs und die Funktion
der DDR-Blockparteien
[http://www.dnn-online.de/aktuell/content/101122.html]
Debatte um Stasi-Verstrickung des Bürgermeisters
In Schönberg wird der Druck auf den gerade Anfang Juni
wiedergewählten Bürgermeister Michael Heinze immer größer
[http://www.ostsee-zeitung.de/lokal/index_artikel_komplett.phtml?SID=b27843cafbad2e377c9f23ace716dd48&param=news&id=2467004], [http://www.svz.de/lokales/gadebusch/artikeldetails/article/215/stasivorwurf-heinze-soll-gehen.html]
Wahlwiederholungen in der Oberlausitz und im Vogtland
Das Landratsamt Bautzen hat die Bürgermeisterwahl in Königswartha
vom Juni 2008 für ungültig erklärt. Die Behörde begründete ihre
Entscheidung damit, dass in den Unterlagen von Bürgermeister
Georg Paschke (CDU) die vorgeschriebene “Stasi-Erklärung” fehlt
[http://www.mdr.de/sachsen/chemnitz/6466587.html]
Zwangsaussiedlungen – Die Heimat einfach platt gemacht
1978 war ein trauriges Jahr. Vor allem für die Billmuthäuser.
Das kleine Dorf, wenige Hundert Meter von der innerdeutschen
Grenze entfernt, musste weichen. So genannte Grenzsicherungs-
maßnahmen des SED-Regimes waren die Ursache
[http://www.freies-wort.de/nachrichten/regional/hildburghausen/hildburghausenlokal/art2480,987109]
[Das Hetzende ist auch heute noch in dieser Tageszeitung fast täglich zu erlesen. Nicht nur hat das ehemalige SED-Blatt seinen Titel nicht geändert, eine Reihe von Redakteuren sind seit DDR-Zeiten am Ruder]
Vor 20 Jahren: Hetzartikel gegen Friedensgebete
Die “Leipziger Volkszeitung” veröffentlicht auf Anweisung der SED und
gegen Widerstände in der Redaktion Hetzartikel gegen Besucher der
Friedensgebete in der Nikolaikirche
[http://www.lr-online.de/nachrichten/Tagesthemen;art1065,2577757], lvz-[http://www.lvz-online.de/aktuell/content/101528.html]
Joachim Gauck: «Erinnern kann auch neurotisch werden»
Politiker und Intellektuelle wollen auf keinen Fall nachlassen in
ihrem Geschichtsbewusstsein. Selbst 40-Jährige sind geprägt vom
Warnsignal, nicht vergessen zu dürfen. Man könnte auch sagen:
von einem Trauma. Weil man nicht wieder in eine Schuld geraten will,
gibt es eine fast rituelle Dauerbeschwörung der deutschen Schuld.
Auch den Nachkommen, die sich nichts zu Schulden kommen liessen,
wurde von Pädagogen in bester Absicht von der deutschen Schuld
erzählt, sodass sich junge Deutsche schämten für ihr Land
[http://www.bernerzeitung.ch/wissen/geschichte/Ich-stoere-die-Vergesslichen/story/29386183]
Platzeck empört über “falsches Schlachtengemälde” der CDU für
Feiern zum 9. November
[http://www.presseportal.de/pm/6351/1426333/leipziger_volkszeitung]
Ein Schattenkind sieht die Sonne
“So ziemlich drei Jahre” hat Heidemarie Puls an ihrem Buch
geschrieben. Einer Biografie, die Schreckliches offenbart:
die grausamen Methoden in Umerziehungsheimen der DDR,
so genannten Jugendwerkhöfen. Der schlimmste war der
“geschlossene” in Torgau. Heidemarie Puls sagt, sie wurde
dort “wie ein Schwein” gehalten
[http://www.svz.de/lokales/guestrow/artikeldetails/article/214/ein-schattenkind-sieht-die-sonne.html]
[Natürlich schweigen dei Mitteldeutschen mehr als andere; sie hatten das größte Spitzelsystem der Welt um sich herum und auch heute noch getraut sich kaum einer, eine Meinung öffentlich zu machen, die vom Massenkurs abweicht!]
Ossis schweigen anders
Die Sprache war das einigende Band der Deutschen hüben und
drüben. Aber sie war auch Ausdruck der Spaltung in West- und
Ostdeutsche. Und noch heute reden Wessis und Ossis im Grunde
aneinander vorbei
[http://www.news.de/article/2599/ossis-schweigen-anders]
Und sie tanzen wieder den Tango Korrupti
Wer intern gegen mögliche Verfehlungen der Mitarbeiter ermittelt,
sieht sich schnell mit dem Vorwurf von Stasi-Methoden konfrontiert.
Dabei ist dieser Weg heute oft zweifellos sinnvoll. Wie die Diskussion
um Spitzelaffären die Korruption erleichtert
[http://www.manager-magazin.de/unternehmen/artikel/0,2828,631425,00.html]
Finanzkrise: Die Deutschen hoben aus Angst Milliarden Euro ab
Die Einlagengarantie der Bundesregierung im vergangenen Oktober
hat mehr Panik geschürt als bislang bekannt. Wie nun veröffentlichte
Statistiken der Bundesbank belegen, gab es im Oktober 2008 auch
hierzulande Anzeichen für einen drohenden Banken-Run. Viele Sparer
hoben Geld in 500-Euro-Scheinen ab
[http://www.welt.de/finanzen/article3978627/Die-Deutschen-hoben-aus-Angst-Milliarden-Euro-ab.html]
Verlorene Jugend der Konservativen
Links von der Union – so verortete Willy Brandt einst die Grünen.
Weitblick. Denn nach dem Aus für die rotgrüne Liaison können
Grüne und Schwarze das Flirten nicht lassen. Warum das trotz
aller Abneigungsrhetorik so ist, erklärt ein biografischer Ansatz
[http://www.die-tagespost.de/2008/index.php?option=com_content&task=view&id=100049593&Itemid=1]
“Im Einsatz für den Frieden gefallen”
Bei einem Feuergefecht in Nordafghanistan sind am Dienstag nahe
Kundus drei Bundeswehrsoldaten ums Leben gekommen
[http://www.bmvg.de/portal/a/bmvg/kcxml/04_Sj9SPykssy0xPLMnMz0vM0Y_QjzKLd4k3cQsESUGY5vqRMLGglFR9b31fj_zcVP0A_YLciHJHR0VFAFBC9EY!/delta/base64xml/L2dJQSEvUUt3QS80SVVFLzZfRF80S1Q!?yw_contentURL=/C1256F1200608B1B/W27KPLJS567INFODE/content.jsp], [http://www.domradio.de/aktuell/artikel_54365.html], [http://www.focus.de/politik/weitere-meldungen/afghanistan-jung-im-einsatz-fuer-den-frieden-gefallen_aid_410840.html]
Der Krieg, der nicht Krieg heißen darf
«Wir bauen hier im Moment keine Brücken und bohren keine Brunnen.
Herr Wehrbeauftragter, wir befinden uns hier im Krieg.»
[http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,586423,00.html], [http://www.ostsee-zeitung.de/nachrichten/index_artikel_komplett.phtml?SID=9fe98fef279389090af15a1175c0ee4a&param=news&id=2465290], [http://www.stern.de/news/analyse_-_wir-befinden-uns-hier-im-krieg_-21611814.html],
[http://www.derwesten.de/nachrichten/wp/meinung/2009/6/23/news-123545891/detail.html]
[CUI BONO - WEM NÜTZT'S?]
Wer hat ein Interesse am Regime-Change im Iran?
Die mediale Wucht, mit der in deutschen Gazetten, Radiosendungen
und Fernsehbeiträgen auf den Iran eingedroschen wird, ist
unbeschreiblich. Selbst aufgeklärten Menschen dürfte es derzeit mehr
als schwerfallen sich dem anti-iranischen Trommelfeuer zu entziehen
und einen klaren Kopf zu behalten
[http://www.0815-info.de/News-file-article-sid-10529.html]
Sind wir bereit für einen Krieg gegen den dämonisierten Iran?
[http://womblog.de/2009/06/25/sind-wir-bereit-fuer-einen-krieg-gegen-den-daemonisierten-iran/]
Handys linker Aktivisten sollen überwacht werden
In der Nacht brannten wieder Autos, drei insgesamt, in Reinickendorf
und Treptow. Die Polizei scheint machtlos – und das ist auch die
Schuld des Senates, sagt Bodo Pfalzgraf, Vorsitzender der Berliner
Polizeigewerkschaft: Aufgrund der rot-roten Sparpolitik arbeite die
Polizei ohne Reserve. Aus der SPD kommt der Vorschlag, Handys
linker Aktivisten überwachen zu lassen
[http://www.morgenpost.de/berlin/article1115792/Handys_linker_Aktivisten_sollen_ueberwacht_werden.html]
LKA-Chef fordert Hilfe der Politik gegen Linksextremismus
Im Kampf gegen linksextremistische Straftaten wie das Anzünden von
Autos fordert die Polizei mehr Unterstützung von der Politik. Die hinter
den Attacken stehenden gesellschaftlichen Konflikte könnten von der
Polizei nicht allein gelöst werden
[http://www.morgenpost.de/printarchiv/berlin/article1116304/Polizei_allein_kann_Konflikte_nicht_loesen.html], [http://www.berlinonline.de/aktuelles/berlin/detail_ddp_2454871330.php], [http://www.ad-hoc-news.de/kampf-wochenendzusammenfassung-neu-zahl--/de/Politik/20293558]
Der Aufstand der Zuständigen
Es sollte der “Aufstand der Anständigen” (Gerhard Schröder)
werden und endete als Aufstand der Zuständigen: Mit Steuermitteln
großgefüttert, überzieht ein Teppich aus Opferberatungs- und
Feindbeoachtungsstellen die Republik
[http://www.readers-edition.de/2009/06/11/der-aufstand-der-zustaendigen/]
NPD: DDR-Verfassung “im Kern modern und fortschrittlich”
In der Landtagssitzung in Schwerin vom 18.06.009 fand der NPD-
Fraktionsvorsitzende, Udo Pastörs, viele lobende Worte für die DDR-
Verfassung und forderte die Abschaffung des Grundgesetzes
[http://endstation-rechts.de/index.php?option=com_content&view=article&id=3682:landtagssitzung-pastoers-npd-das-deutsche-reich-hat-niemals-kapituliert&catid=73:landtagssitzungen&Itemid=217]
Karlsruhe erleichtert Verurteilung von Naziparolen
T-Shirt mit Aufdruck “die Fahnen hoch” ist verbotenes Kennzeichen
[http://www.zeit.de/online/2009/27/nazi-parole-urteil], [http://www.juraforum.de/jura/news/news/id/287222/f/106/], [http://www.endstation-rechts.de/index.php?option=com_content&task=view&id=3727&Itemid=242]
Ermittlungen und Kritik zu Auftritt in SS-Uniform
Nach dem Auftritt eines Traditionsvereins in Uniformen von Waffen-SS
und Wehrmacht beim Sachsen-Anhalt-Tag in Thale ermittelt nun der
Staatsschutz
[http://www.mdr.de/sachsen-anhalt/6454205.html]
Rostock: Preisgekröntes russisches Dokumentarkino
Die Initiative Ilja Ehrenburg und der Verein Soziale Bildung zeigten
im Rahmenprogramm der Ilja-Ehrenburg-Ausstellung am 16. Juni
den mehrfach ausgezeichneten russischsprachigen Dokumentarfilm
“Revue”. Der Film, ein Zusammenschnitt sowjetischer Provinz-
Wochenschauen der 50-er und frühen 60-er Jahre, beleuchtet die
historischen Umstände des Schaffens von Ilja Ehrenburg in der Zeit
nach dem Zweiten Weltkrieg. “Revue” präsentiert in Schwarzweiß
das offizielle Bild vom Alltag damaliger Sowjetzeit: In einer Stahlfabrik
glänzen Arbeiter mit ihren Leistungen, auf einem großen Platz hält
Chruschtschow eine patriotische Rede und rund ums Lenindenkmal
legen Kinder feierlich einen Schwur ab
[http://www.mvregio.de/nachrichten_region/214525.html]
(K)ein Herz für Stalin – Wegen Volksverhetzung vor Gericht
Ein Stück Berliner Mauer steht auch in Moskau – vor dem
Sacharow-Zentrum. Die Institution will die Ideale des sowjetischen
Kernphysikers, Dissidenten und Friedensnobelpreisträgers Andrej
Sacharow wach halten: Frieden, Fortschritt und Menschenrechte.
Doch an sein Wirken will sich der russische Staat ebenso wenig
erinnern, wie an das Jahr 1989 als die Mauer fiel. Der langjährige
Direktor des Zentrums, Juri Samodurow, steht derzeit wegen
Volksverhetzung vor Gericht
[http://www.kleinezeitung.at/nachrichten/politik/wendejahr/2042482/index.do]
Von Stalin darf nur die Gloriole bleiben
Die Staatspartei des russischen Regierungschefs Wladimir Putin
bastelt derzeit an einem Gesetz, das Zweifel an Stalins militärischem
Genie mit Haft bis zu drei Jahren ahnden soll
[http://www.wienerzeitung.at/default.aspx?tabID=4152&alias=wzo&cob=421716]
Überlebensgroße Stalin-Plakate
In der südrussischen Stadt Woronesch sind einem Zeitungsbericht
zufolge riesige Plakate mit dem Porträt Josef Stalins (1879-1953)
aufgetaucht. Die “Nesawissimaja Gaseta” veröffentlichte in ihrer
Mittwochsausgabe ein Foto eines der dreimal sechs Meter großen
Plakate des sowjetischen Diktators, auf denen er als “Vater aller
Zeiten und Völker” gepriesen wird. Initiiert wurde die Aktion von
der örtlichen Kommunistischen Partei
[http://derstandard.at/fs/1245819960617/Ueberlebensgrosse-Stalin-Plakate]
Stadtverwaltung will Straßenreklame mit Stalin-Porträts entfernen
[http://de.rian.ru/society/20090624/122101785.html]
[Ein "Überfall" ist doch wohl nur eine Tat, die vom "Überfallenen" nicht ebenfalls geplant wurde!]
Deutscher warnte Moskau vor Wehrmachts-Überfall
Als sensationell bezeichneten Experten Archivdokumente, die vom
SWR, dem russischen Auslandsnachrichtendienst für die Öffentlichkeit
frei gegeben wurden. Dort wird erstmals der Name jenes Deutschen
genannt, der Moskau das genaue Datum für den Überfall Hitlers auf
die Sowjetunion nannte
[http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/11539512/492531/Deutscher-warnte-Moskau-vor-Wehrmachts-Ueberfall-Deckname-Breitenbach.html]
Moskau “enttarnt” Sowjetspion aus Zweitem Weltkrieg
[http://www.russland-news.de/moskau_enttarnt_sowjetspion_aus_zweitem_weltkrieg_24590.html]
Gestapo-Mann verriet Hitlers Russlandfeldzug
[http://www.express.de/nachrichten/news/deutschland-und-welt/gestapo-mann-verriet-hitlers-russlandfeldzug_artikel_1242632454740.html]
Stalin glaubte Informanten nicht
Es ist kein runder Jahrestag. Dennoch sind in der Nacht zu Montag
wie immer etliche Moskauer, darunter auch viele Abiturienten direkt
von der Schulentlassungsfeier und in Festkleidung, zum Grabmal des
Unbekannten Soldaten im Alexandergarten gepilgert. Denn um vier
Uhr morgens Moskauer Zeit jährte sich zum 68. Mal der Beginn des
deutschen Überfalls auf die Sowjetunion
[http://www.neues-deutschland.de/artikel/150893.stalin-glaubte-informanten-nicht.html]
Polen wollte angeblich 1939 die UdSSR angreifen
Dem diesjährigen Feiertag “des Großen Vaterländischen Krieges”
widmete das russische Staatsfernsehen eine Sondersendung mit
dem vielversprechenden Titel “Großen Geheimnisse”. Der Moderator
zog ein (angebliches) Geheimdokument hervor, was beweisen soll,
dass Polen und Hitler gemeinsam einen Angriff auf die Sowjetunion
planten. Die Autoren der Sendung erklärten in einer Begründung zu
diesem Dokument, dass Molotow gar kein Abkommen mit Hitler
unterzeichnen wollte, sondern einzig durch “die Gefahr” einer
Aggression aus Polen hierzu gezwungen gewesen sei. Das polnische
Außenministerium hat bereits gegen die Verlesung eines solchen
“Lügendokumentes” in Moskau Protest eingelegt
[http://polskaweb.eu/polen-plante-angriff-auf-sowjetunion-675888.html]
Das Jahr 1941 – die Stunde der Wahrheit
Heute jährt sich der Deutsche Überfall auf Russland. Dazu ein Beitrag
des ehemaligen Botschafters der Sowjetunion in der Bundesrepublik
Deutschland, Valentin Falin
[http://russlandonline.ru/schlagzeilen/morenews.php?iditem=26202]
Mit Taten um Vergebung bitten
Friedensdienst – Elias Angele (19) geht für ein Jahr nach Russland
[http://www.all-in.de/nachrichten/allgaeu/weiler/Weiler-muss-mit-angele;art2792,593450]
Conrad Black: The Yalta myth
At the Moscow foreign ministers conference in late 1943, a European
Advisory Commission (EAC) was set up in London to make recommen-
dations about the occupation of post-war Germany. The U.S. didnt
want any demarcation of occupation zones because Roosevelt
correctly foresaw that once the Western Allies had crossed the Rhine,
the Germans would collapse in the West while continuing to resist the
Russians in the East
[http://network.nationalpost.com/np/blogs/fullcomment/archive/2009/06/21/conrad-black-the-yalta-myth.aspx]
“Medwedew unterstützen statt verurteilen”
Der finnische Außenminister Alexander Stubb wirbt für Verständnis für
Russland, Europas Uneinigkeit gegenüber Moskau dagegen kritisiert er
mit deutlichen Metaphern
[http://derstandard.at/fs/1245819960617/Ueberlebensgrosse-Stalin-Plakate]
Moskau greift nach Afrika
Präsident Dmitri Medwedew will mit seiner Besuchstour durch Afrika
zeigen, dass Russland wieder als Großmacht zurück ist
[http://derstandard.at/fs/1245819975786/Moskau-greift-nach-Afrika]
Duma reagiert auf japanische Kurilen-Ansprüche
In einer am Mittwoch verabschiedeten Resolution forderte die Duma
das japanische Parlament auf, die am 11. Juni in Tokio gebilligten
Gesetzesänderungen rückgängig zu machen. Laut den Gesetzes-
änderungen, über die sich die Duma ärgert, behandelt Tokio vier
russische Inseln im südlichen Teil des Kurilen-Bogens als japanische
“Nordterritorien”. Japan kündigte somit “maximale Bemühungen”
an, um die umstrittenen Inseln Iturup, Kunaschir, Schikotan und
Chabomai möglichst schnell zurückzubekommen. Die Regierung in
Moskau nannte diesen Anspruch inakzeptabel und verwies auf die
Unantastbarkeit der Nachkriegsgrenzen
[http://de.rian.ru/world/20090624/122099952.html]
Georgien: Im Land der Käfige und Knüppel
Knapp ein Jahr nach dem Krieg ist das Land innenpolitisch gelähmt -
und an der Leine der EU
[http://derstandard.at/fs/1245670127752/Reportage-Im-Land-der-Kaefige-und-Knueppel]
——————————————–
Freiheitswille und Naivität
Die schier unglaubliche Lebensgeschichte eines oppositionellen
Einzelgängers, der 1952 als Sohn eines nicht vertriebenen
Sudetendeutschen in der Tschechoslowakei geboren wurde,
als Kind deutschsprachig aufwuchs, seit seiner Schulzeit ein
Außenseiter war. Als “Deutscher” in seiner tschechischen,
sozialistischen Umgebung gemieden und als renitenter Unange-
passter “abgeschrieben”, fordert der tschechoslowakische
Staatsbürger von Jugend an demokratische Freiheitsrechte,
gepaart mit einer Sehnsucht nach einem Leben in seiner
“wahren Heimat”, dem freien Teil Deutschlands
Nicole Glocke:
In den Fängen von StB, MfS und CIA.
Das Leben und Leiden des Eugen Mühlfeit
[http://www.faz.net/s/RubCB85F279145C457C8259D20FF00682A9/Doc~EAF286A9AF19744ACBB407B6FC0F7C77B~ATpl~Ecommon~Scontent.html]
Die Zeit der schönen Not
“Damals lag Deutschland in Trümmern. Nicht so Konstanz”. – In zwei
knappen Sätzen summiert die Verlegerin Brigitte Weyl im Vorwort zu
Manfred Boschs Buch über die Anfangsjahre des Südverlag, “Zeit der
schönen Not”, einen Standortvorteil, um den die Bodenseestadt nach
der “Stunde Null” beneidet wurde. Das große Glück, den Angriffen der
Alliierten-Bomber entgangen zu sein – was sich aus der unmittelbaren
Nähe der Stadt zur Schweiz erklärt -, führte zu einer Art “kultureller
Binnenwanderung”. Ob Schauspieler, Musiker, Künstler oder Schrift-
steller viele dieser “Emigranten” orientierten sich nach Konstanz,
das eine heile(re) Welt versprach
Manfred Bosch:
Zeit der schönen Not. Die Anfangsjahre
des Südverlag in Konstanz 1945-1952
[http://www.suedkurier.de/news/kultur/kultur/art410935,3818339]
Friedrich-Ebert-Stiftung
Bundesaußenminister Frank Walter Steinmeier und der DGB-
Vorsitzende Michael Sommer unterstrichen bei der Einweihung des
neuen “internationalen” Hauses der FES in Berlin am 24. Juli die
Bedeutung der Arbeit der FES: http://www.fes.de/sets/s_akt.htm
Die Dokumentation dieser Reden wird vorbereitet.
Vom 4. bis 23. Juli ist im Bad Hersfelder Kurhaus die Ausstellung
“Nein zu Hitler. Sozialdemokratie und Gewerkschaften in
Verfolgung, Widerstand und Exil 1933 – 1945 zu sehen:
http://www.fes.de/aktuell/documents2009/090703_Nein_zu_Hitler_BadHersfeld.pdf
Bis zum 31.Juli läuft noch die Ausstellung zu Willy Brandt im
Hertener Rathaus
http://www.fes.de/aktuell/documents2009/090616_WillyBrandt.pdf
Am 6. Juli erhält der Wehrbeauftragte Reinhold Robbe in
der FES-Berlin die vom Bund Jüdischer Soldaten verliehene
Bernhard-Weiß-Medaille für Verständigung und Toleranz. Charlotte
Knobloch, Präsidentin des Zentralrats der Juden in Deutschland,
hält die Laudatio
http://www.fes.de/aktuell/documents2009/090706_Bernhard_Weiss_Medaille.pdf
“Weimar und die Republik” heißt das in der Weimarer
Verlagsgesellschaft erschienene Buch, das die “Geburtsstunde
eines demokratischen Deutschland” in vielfältigen Facetten
nachzeichnet und das Projekt der FES-Thüringen zur Geschichte und
Kulturgeschichte Weimars dokumentiert:
http://www.verlag-weimar.de/index.php?option=com_content&view=article&id=123%3Aweimar-republik&catid=29%3Apolitik-zeitgeschichte&directory=55&lang=de
________________________________________
TV-TIPPS
Fr, 26.06. um 22:00 Uhr, mdr
“Unter uns” – Geschichten aus dem Leben
Alexander Latotzky (61) aus Berlin verbrachte seine Kindheit hinter
Stacheldraht in sowjetischen Speziallagern. Seine Mutter wurde zu
Strafarbeitslager verurteilt, weil sie die Vergewaltigung ihrer Mutter
durch Sowjetsoldaten angezeigt hatte.
Mi, 01.07. um 21:50 Uhr, Arte
Kriegskinder auf der Suche nach ihrer verlorenen Identität
Ulla Nielsen, Psychologin in Grönland, hat seit Kriegsende eine
rastlose Odyssee durch Heime und Pflegefamilien durchlebt.
Ihr leiblicher Vater war deutscher Besatzungssoldat in Dänemark.
Nach dem Krieg waren die Kinder der Feinde verpönt. Die Doku-
mentation begleitet Ulla Nielsen bei ihrer ersten Begegnung mit
einem Verwandten väterlicherseits, mit dem sie auch ein Stück
der eigenen Identität wiederfindet.
[http://www.buecher.de/shop/Kru-Kz/Kureishi-Hanif/In-fremder-Haut/products_products/detail/prod_id/11867203/] erschienen.
Mi, 01.07. um 23:35 Uhr, mdr
Die große Jagd
[http://tv.intern.de/index.php?site=Suche&q=%22Die+gro%C3%9Fe+Jagd%22&t=7&ttl=1&tvid=e13041d7b582bf091bd36d71e03195de] – Stalins Atomspione im Visier des FBI<o:p></o:p>*
Am 2. Juni 1945 rollte ein alter Buick eine Straße in Santa Fe
hinunter und auf eine der Brücken zu, die über den Fluss führten.
Am einen Ende der Brücke hielt er an, nahm einen Mann auf
und fuhr um die Stadt herum davon. Klaus Fuchs traf sich zum
siebenten Mal mit Harry Gold
Sa, 04.07. um 00:02 Uhr, mdr
Die Stille nach dem Schuss
Gesellschaftsdrama: Deutschland in den Siebzigerjahren. Über die
heitere Anarchie kommt Rita Vogt zum Terrorismus, verführt durch
ihren Gerechtigkeitssinn und durch ihre Liebe zu Andi. Als sie das
Scheitern der Bewegung erkennt, taucht sie in der DDR unter
Sa, 04.07. um 21:00 Uhr, Phönix
Bis zum letzten Zapfenstreich – Dienen in der NVA
Der zweite Teil betrachtet die Zeitspanne von Anfang der 70er Jahre
bis zum letzten Zapfenstreich 1990, als die NVA zusammen mit dem
Arbeiter- und Bauernstaat abgewickelt wurde
So, 05.07. um 21:45 Uhr, WDR
Ein Herz und eine Seele
Besuch aus der Ostzone
_________________________________________________________________________
NAZI- SKLAVEN IN BRASILIEN
“Ich hatte nicht mal einen Namen”
Frondienst unterm Hakenkreuz: Auf einer Sklavenfarm hielten brasilianische NS-Anhänger in den dreißiger Jahren Waisenkinder als “Nummernmenschen”, später feierten Krupp-Erben hier wilde Jet-Set-Partys. Ein überlebender Ex-Sklave spricht jetzt zum ersten Mal über das Leiden auf der Nazi-Hazienda.
Von Jens Glüsing
http://einestages.spiegel.de/static/topicalbumbackground/4409/nazi_sklaven_am_amazonas.html
Keine weiteren Auskünfte zu Tillich – Das Verwaltungsgericht Dresden hat einen Antrag der Zeitschrift “Spiegel” abgewiesen, mit dem diese weiter gehende Auskünfte darüber erreichen wollte, wie der sächsische Ministerpräsident Tillich (CDU) einen Erklärungsbogen zu seiner Tätigkeit in der DDR ausgefüllt hat. Die Vermutung, dass Tillich die Frage zehn, in der es um “herausgehobene” Tätigkeiten in der DDR ging, falsch beantwortet habe, sieht das Gericht “als äußerst fernliegend” an. Die Pressekammer des Landgerichts Hamburg hatte dem “Spiegel” untersagt, den Verdacht zu wiederholen, dass Tillichs Auskünfte unvollständig oder falsch seien. (P.S.)
F.A.Z., 27.06.2009, Nr. 146 / Seite 4
Verteidigungsministerium ist genervt von “Hobbystrategen”
Kritik an Bundeswehrausrüstung zurückgewiesen
löw. BERLIN, 26. Juni. Zunehmend dünnhäutig reagiert das Verteidigungsministerium auf die verschiedenen Forderungen und Vorschläge zur Ausrüstung der Bundeswehr im Afghanistan-Einsatz. Ein Sprecher verwahrte sich am Freitag gegen solche Interventionen von “Hobbystrategen”. Er bezog sich auf Forderungen, die im Laufe der vergangenen Woche erhoben worden waren, unter anderem nach dem Einsatz von Kampf- und Schützenpanzern, schwerer Artillerie, Kampfhubschraubern und -flugzeugen. Der Sprecher sagte, diejenigen, die dies nun forderten, “springen zu kurz”. Das gelte auch, wenn “der eine oder andere Soldat in der einen oder anderen Situation” im Einsatz Wünsche äußere. Die Verfügbarkeit “orientiert sich am Einsatzprofil und der Einsatzphilosophie”. Was benötigt werde, sei auch im Einsatz. Außerdem müsse man bei zusätzlichen Forderungen die Personalobergrenze im vom Bundestag erteilten Mandat im Auge behalten.
Zuletzt hatte der Vorsitzende des Bundeswehrverbandes, Kirsch, den Tod von drei Soldaten für die Forderung zum Anlass genommen, die Bundeswehr in Afghanistan mit mehr Gefechtsfahrzeugen auszustatten. Der Einsatz von Kampfpanzern und Artillerie dürfe nicht mehr ausgeschlossen werden. “Damit kann der Feind wirksamer, nachhaltiger und aus größerer Distanz bekämpft werden, und gleichzeitig wäre ein angemessener Schutz unserer Soldatinnen und Soldaten gewährleistet.” Der frühere Generalinspekteur der Bundeswehr Kujat hatte sich mit dem Hinweis zu Wort gemeldet, Tornado-Kampfflugzeuge und die Panzerhaubitze 2000 (ein Artilleriepanzer) seien verfügbar, würden aber nicht eingesetzt. Kujat verband das in der “Mitteldeutschen Zeitung” mit der Unterstellung: “Wenn man die Absicht hätte, unseren Soldaten bestimmte Waffensysteme vorzuenthalten, die nach Krieg aussehen, weil man nicht möchte, dass es nach Krieg aussieht, dann würde ich das schon für ziemlich fatal halten.” Die “Beschwichtigungssemantik” Verteidigungsminister Jungs (CDU) könne er “nicht mehr hören”. Zu Wochenbeginn hatte der verteidigungspolitische Sprecher der SPD, Arnold, den Einsatz von Kampfhubschraubern und die FDP-Politikerin Hoff den von eigenen Kampfflugzeugen gefordert. Frau Hoff nannte dabei den Eurofighter als Beispiel.
Während der Ministeriumssprecher all dies zurückwies, gab er zugleich zu erkennen, dass mehrere Systeme “dringend im Einsatz” gebraucht würden, bei deren Herstellung die Industrie im Verzug ist, etwa das Transportflugzeug A400M oder der Transporthubschrauber NH 90. Der Kampfhubschrauber Tiger befinde sich “im Zulauf”, sei aber nicht einsatzbereit. Dafür sei es gelungen, die Drohne KZO schneller als gedacht zu erhalten. Sie solle im August in den Einsatz kommen. Die KZO ist für den Verbund mit der Panzerhaubitze konzipiert, kann aber auch sonst zur Aufklärung eingesetzt werden.
F.A.Z., 27.06.2009, Nr. 146 / Seite 4
_____________________________________________________________________
Erster Tagungsbericht zum grossen Jünger-Symposion jüngst in Breslau Joanna Smereka, Ewa Kotlarska (Wroclaw)
Internationale wissenschaftliche Konferenz: Ernst Jünger – Versuch einer Bilanz
vom 10. bis 14. Juni 2009, Wroclaw
Die internationale wissenschaftliche Tagung war als Ergebnis der langjährigen Ernst-Jünger-Forschungen gedacht, die an der Universität Wroclaw seit Jahrzehnten betrieben werden. Es ist bereits die dritte Generation der Wroclawer Germanisten, die sich Jüngers Werk widmet. Inzwischen ist unter Leitung von Prof. Dr. Wojciech Kunicki in Wroclaw eine bedeutende Ernst- Jünger-Forschungsstätte entstanden. Die Konferenz, die zwischen dem 10. und 14. Juni 2009 in Wroclaw stattfand, setzte sich zum Ziel, die bisherigen Ansätze der Jünger-Forschung sowie die einzelnen Rezeptionsgeschichten in verschiedenen Europastaaten ans Licht zu bringen. Den Veranstaltern ist es gelungen, über fünfzig weltweit anerkannte Jünger-Forscher, darunter akademische Literaturwissenschaftler, Journalisten, angehende Nachwuchswissenschaftler und engagierte Studierende für die Tagung zu gewinnen. Erfreulich war die freundliche Zusammenarbeit seitens der Behörden der Stadt Wroclaw, die das wissenschaftliche Vorhaben als eine kulturelle städtische Veranstaltung wahrnahmen, zumal die Tagung einen offenen Charakter hatte. Die Finanzierung der Konferenz übernahmen die Stiftung für die Deutsch-Polnische Zusammenarbeit, der Marschall der Woiwodschaft Niederschlesien und der Rektor der Universität Wroclaw.
Die Tagung wurde feierlich am 10. Juni 2009 im repräsentativen barocken Saal der Universität Wroclaw der Aula Leopoldina von dem Vizepräsidenten der Stadt Wroclaw Jaroslaw Obremski, der deutschen Konsulin Anette Buβmann, dem Rektor der Universität Prof. Marek Bojarski sowie von dem Direktor des Germanistischen Instituts Prof. Eugeniusz Tomiczek eröffnet. Der Hauptveranstalter der Konferenz und der vortreffliche Jünger-Forscher Prof. Wojciech Kunicki inaugurierte die Tagung und erteilte dem ersten Referenten das Wort. Dieser Eröffnungsvortrag von Prof. Hans-Harald Müller von der Universität Hamburg thematisierte Ernst Jüngers Frühwerk im Kontext der literarischen Moderne der zwanziger und frühen dreißiger Jahre. Von dem vagen und schwer definierbaren Begriff der Moderne ausgehend, wurde die zweidimensionale Positionierung des Werkes von Ernst Jünger im Kontext der Moderne etabliert. Anschließend wurden weitere Referate gehalten, und zwar von Prof. Hannelore Scholz-Lübbering (HU Berlin) zur Frage der stark mythologisierten Männlichkeit bei Ernst Jünger und von Prof. Ralph Rainer Wuthenow (Frankfurt a. M.) zum Thema essayistische Prosa Ernst Jüngers in der Zeit der Weimarer Republik. Vor der Mittagspause besuchten die Konferenzteilnehmer eine Ausstellung im mathematischen Turm des Universitätshauptgebäudes, die sich aus den reichen privaten Sammlungen von Prof. Wojciech Kunicki zusammensetzte und vorwiegend aus der Korrespondenz zwischen dem Professor und Ernst Jünger bestand. Die Ausstellung umfasste auch die bisherigen Arbeiten der Wroclawer Germanisten zum Jüngerischen Werk.
Am Nachmittag fand die Tagung im Germanistischen Institut statt, die Referenten wurden in zwei Gruppen aufgeteilt. In der ersten Gruppe beschäftigte man sich eingehend mit dem Verhältnis des großen Autors mit dem rumänischen Schriftsteller Valeriu Marcu (Prof. Andrei Hoisie, Universität in Iasa) und dem französischen Übersetzer Henri Plard (Dr. Jörg Sader, Frankfurt am Main) sowie der italienischen Rezeptionsgeschichte von Ernst Jüngers Arbeiter am Beispiel Delio Cantimoris, Julius Evolas und Ferruccio Masinis (Dr. Andrea Benedetti, Universität Kalabrien). Die zweite Gruppe besprach Ernst Jüngers Rezeptionsgeschichte in Russland und in Polen. Es stellte sich heraus, dass das Werk Jüngers in Russland wenig geforscht und übersetzt wird. Zur Verbreitung dieser anspruchsvollen Literatur trägt in großem Masse Dr. Alexander Michailowski (Moskau) bei, der manche Werke Jüngers ins Russische bereits übersetzt hat. Was die Rezeptionsgeschichte in Polen anbelangt, zeichnen sich durch zahlreiche Übersetzungen sowie Forschungsarbeiten Prof. Wojciech Kunicki und seine Mitarbeiter aus. Dr. Krzysztof Polechoński und Dr. Krzysztof Żarski (beide von der Universität Wroclaw) behandelten weitere Aspekte der polnischen Rezeptionsgeschichte von Ernst Jünger.
Die Konferenz wurde am nächsten Tag von Prof. Walter Schmitz durch den Vortrag zum Thema Posthistoire und Ernst Jünger. Zur Poetik von >>Eumeswil<< eröffnet. Danach entstanden zwei Sektionen. Die eine beschäftigte sich mit den philosophischen Fragen wie Zeitlichkeit, geo-philosophische Ansätze (Dr. Sandro Gorgone, Universität Messina), Geschichtsmethaphysik in Jüngers Werk (Andreas Hoentzch, Christian Baumann, TU Dresden), Nihilismus bei Jünger, Nietzsche und Heidegger (Dr. Paweł Pieniążek, Universität Lodz), Ernst Jüngers Elementarismus (Dr. Vincent Blok, Louis Bolk Instituut, Driebergen), bzw. das Verhältnis zwischen Ernst Jünger und Max Bense (Dr. Ulrich Fröschle, TU Dresden). In der anderen dagegen wurden mehrere Fragen zur Sprache gebracht: die Konversion des Autors zum Katholizismus (Dr. Uwe Wolf, Bad Salzdetfurth), Literaturkritik bezüglich des Romans Heliopolis (Dr. Ralf Hayer, Posen) sowie Querverbindungen vom Max Stirners Einzigen und Jüngers Eumeswil (Tomasz Dominiak, Wroclaw) und fiktive Stadtentwürfe in Jüngers Nachkriegsprosa (Dr. Gabriela Ociepa, Universität Wroclaw). Von Dr. Ewa Szymani (Universität Wroclaw) wurden Lektüren-Vorschläge von An der Zeitmauer präsentiert, und Prof. Tomasz Małyszek (Universität Wroclaw) ging dann ausführlich auf Jüngers Ästhetik ein. Ein reges Interesse fanden Referate von Dr. Felix Krömer (Frankfurt a. M.) zu Ernst Jüngers Inszenierung seiner Autorschaft und von Dr. Grzegorz Kowal (Universität Wroclaw) zu Autokreation dieses Schriftstellers. Letzte Referentin an diesem Tag war Dorota Cygan (Berlin), die Ernst Jünger mit der jungen Generation im Dritten Reich konfrontierte.
Am Freitag wurde im Neuen Rathaus getagt, wo den Konferenzteilnehmern ein groβer Sitzungsraum des Stadtrates zur Verfügung gestellt wurde. Am Vormittag gab es eine Reihe Referate der Breslauer Germanisten. Als erste ergriff Dr. Marta Kopij das Wort und brachte dem zahlreichen Publikum die Kategorie des Anderen bei Friedrich Schlegel und Ernst Jünger nah. Auch Dr. Natalia Żarska wies in Jüngers Werk die romantischen Traditionen auf, indem sie sich in ihren Ausführungen auf die Suche nach der romantischen Ironie in Jüngers Schaffen der NS-Zeit begab. Daraufhin besprach Dr. Łukasz Bieniasz die in Jüngers Werk auftauchende Frage der Französischen Revolution und Dr. Jan Pacholski behandelte Jüngers Fontane Rezeption. Prof. Wojciech Kunicki hielt seinen Vortrag zu Pulsationen im Werk Jüngers, wobei sowohl das Thema selbst als auch dessen Auffassung ein beachtliches Interesse der Konferenzteilnehmer hervorriefen. Anschlieβend folgte das Referat von Dr. Sylvia Peuckert (Franfurt a. M.), das Spuren einer Ägyptenreise bei Ernst Jünger aufzuweisen suchte. Thematisch verwandt war auch das Referat von Michael Schwidtal (Johann-Wolfgang-Goethe-Universität Frankfurt a. M.) zum Bild des Mittelmeerraumes bei diesem Autor. Auch die Darstellung der Reiseprosa der 1950er Jahre in der Bundesrepublik Deutschland, die von Jan Robert Weber (FU Berlin) unternommen wurde, bereicherte diesen Themenkomplex. Als letzter Referent hielt seine Vorlesung der Heidelberger Literaturwissenschaftler und Autor einer bedeutenden Jünger-Biographie Prof. Helmuth Kiesel. Seine Ausführungen sollten Jüngers Bild in Forschung und Publizistik beleuchten, gingen aber auch und das vor allem in der auf das Referat folgenden regen Diskussion in einen Versuch über, die Moderne zu diagnostizieren.
Nach dem rein wissenschaftlichen Teil des Tages begaben sich die Konferenzteilnehmer auf eine Besichtigung der Stadt Wroclaw. Man konnte zwischen zwei alternativen Routen wählen. Dr. Jan Pacholski bot einen Rundgang durch die Altstadt und die Dominsel mit der prächtigen Kathedrale dar, was für viele ausländische Gäste besonders attraktiv schien. Die meisten aber, die zum Teil Wroclaw bereits zum wiederholten Male besuchten, zogen mit Prof. Wojciech Kunicki durch die Stadt auf den Spuren der Wroclawer Moderne. Dieser sehr informative Spaziergang führte in den östlichen Teil Wroclaws, zu der berühmten Jahrhunderthalle, die 1913 anlässlich des hundertsten Jahrestages des Befreiungskrieges Preußens von den Besatzungstruppen Napoleons nach dem Plan eines herausragenden Architekten Max Berg als größte Stahlbetonkonstruktion in der Welt erbaut wurde. Unterwegs besichtigten die Konferenzteilnehmer mehrere Denkmäler der Wroclawer Moderne, die alle von Prof. Kunicki eingehend besprochen wurden.
Der vierte Tag der Konferenz wurde von Prof. Harro Segeberg (Universität Hamburg) eröffnet, der sich in seinem Referat auf die Macht der Medien, Massen in Bewegung zu setzen, bezog. Diese mediale Mobilmachung wurde im Kontext des Schaffens von Ernst Jünger thematisiert und anhand von einigen Filmausschnitten dem Publikum veranschaulicht. Anschließend kamen Reflexionen zu Ernst Jüngers Arbeiter von Prof. Karol Sauerland (Universität Warschau) und PD Dr. Michael Jaeger (FU Berlin), die sich gegenseitig ergänzten und bereicherten. Auch am letzten Tag durfte die Frage der Rezeptionsgeschichte des Werkes von Jünger nicht fehlen und so besprach Prof. Danièle Beltran-Vidal (Université Lumière Lyon 2) dessen Rezeption in Frankreich. Prof. Jörg-Ulrich Fechner (Universität Bochum) sprach danach die erste französische Übersetzung von In Stahlgewittern an. Von Dr. Hubert van den Berg wurde Ernst Jünger im Kontext der klassischen Avantgarde behandelt. Auch das Sprachdenken der konservativen Revolution wurde zum Gegenstand der Tagung, indem der Sprachbegriff in Ernst Jüngers Frühwerk von Dr. Milan Hornacek (Palacky Universität Olomouc) zur Sprache gebracht wurde. Die Konferenz schloss Dr. Heimo Schwilk, der Chefredakteur der Zeitschrift Welt am Sonntag und Autor einer anerkannten Jünger-Biographie. Dr. Schwilk widmete sein Referat der Beziehung zwischen dem Schriftsteller und seinem Verleger Ernst Klett, wobei viel unveröffentlichtes Material ans Tageslicht gebracht wurde.
Zum Abschluss der Konferenz lud Prof. Wojciech Kunicki alle Konferenzteilnehmer zum feierlichen Abendessen im Hotel Tumski ein, wo man nochmals die Gelegenheit hatte, ungezwungen zu diskutieren und die Konferenzstimmung zu genießen.
Das breite Spektrum der behandelten Themen deutet von einem großen Erfolg der Konferenz. Da die einzelnen Forschungsergebnisse, die in Form von Referaten präsentiert wurden, jeweils von den Teilnehmern stark diskutiert, beurteilt und bereichert wurden, bot die Tagung eine vortreffliche Angelegenheit dazu, die verschiedenen Aspekte der Jünger Forschung zu konfrontieren, um neue bereichernde Einblicke in Jüngers Werk zu gewinnen. Die nach den Referaten von Jünger Forschern geführten Diskussionen bauten ein Spannungsfeld ein, was einerseits von der sich immer neu gestalteten Forschung, andererseits aber auch von der Komplexität und Vieldimensionalität der möglichen Ansätze zeugt. Die in dem Titel der Konferenz gestellte These, die Bilanz der bisherigen Forschung zu ziehen, ergab sich als eine im Angesicht der sich immer neu definierten wissenschaftlichen Ergebnisse undurchführbare Probe, die doch Vieles zur Entwicklung derer beitrug. Doch der gescheiterte Versuch, einen lagerübergreifenden Überblick zu gewinnen, ist als Ergebnis einer wissenschaftlichen Auseinandersetzung höchst erfreulich. Als Beispiel können die neuen Felder im Werk des Autors gelten, die im Laufe der Konferenz angedeutet wurden und die einer eingehenden Analyse bedürfen. Die einzelnen Ergebnisse der langjährigen Tätigkeit der Jünger Forscher werden in einem Konferenzband zusammengestellt und veröffentlicht.
_________________________________________________________________________
Grimmaer Frauenkirche von der Polizei räumen lassen!
Apfel: Innenminister Buttolo muß bei Grimmaer Kirchenbesetzung durchgreifen
Der NPD-Fraktionsvorsitzende Holger Apfel hat heute die Besetzung der Grimmaer Frauenkirche durch vier Asylbewerberfamilien scharf kritisiert und Innenminister Albrecht Buttolo aufgefordert, schnell und entschlossen gegen die Besetzung vorzugehen. Nach Angaben des Landratsamtes Leipzig fordern die Familien mit ihren insgesamt zehn Kindern von den Behörden eigene Wohnungen, da die von ihnen bislang bewohnte Gemeinschaftsunterkunft ihren Ansprüchen nicht genügt.
Der NPD-Fraktionsvorsitzende Holger Apfel äußerte heute dazu:
Die Besetzung der Grimmaer Frauenkirche durch vier Asylbewerberfamilien aus dem Nahen Osten und Vorderasien ist die logische Folge der völlig verfehlten Asylpolitik, die im Freistaat Sachsen betrieben wird. Immer wieder gesteht man Asylbewerbern und der hinter ihnen stehenden Lobby aus Rechtsanwälten, Meinungsmachern und linken Gruppen zu, den Vollzug des Asyl- und Ausländerrechts systematisch auszuhebeln. Eine beliebte Methode ist dabei das sogenannte Kirchenasyl‛, mit dessen Hilfe immer wieder versucht wird, in aufwendigen Asylverfahren gefällte Gerichtsurteile im Nachhinein zu annullieren.
Die derzeit laufende Grimmaer Kirchenbesetzung ist sogar noch ein weit schwererer Fall von Nötigung. Hier geht es den Asylanten einfach darum, durch einen Landfriedensbruch ihre Wohnsituation zu verbessern. Weil den Damen und Herren, die angeblich unter schwerer politischer Verfolgung leiden, ihre Gemeinschaftsunterkunft nicht mehr fein genug ist, sollen dem Staat und dem Steuerzahler nun Wohnungen abgepreßt werden. Bezeichnend ist auch, daß bei zwei der vier Familien, die momentan die Grimmaer Frauenkirche besetzen, der Asylantrag schon abgelehnt wurde.
Es verwundert kaum, daß die migrationspolitische Sprecherin der Grünen im Sächsischen Landtag, Elke Herrmann, außer sich vor Freude über den Rechtsbruch von Grimma ist und die sofortige Unterbringung der Asylanten in Wohnungen fordert. Den politischen Protagonisten der Grünen und der LINKEN geht es ja ohnehin nur darum, die Frage der Zuwanderung immer mehr dem Gesetzgeber und letztlich dem Volk als Souverän zu entwinden. Sie wollen das Asylrecht mißbrauchen und sabotieren, um ein Einfallstor für ungehemmte Zuwanderung zu schaffen und ihrem Ideal einer multikulturellen Gesellschaft‛ näher zu kommen. Mit ihrem Verhalten im Fall der Grimmaer Kirchenbesetzung haben sich die Grünen erwartungsgemäß nur einmal mehr als Speerspitze der Inländerfeindlichkeit profiliert!
Es schlägt allerdings dem Faß den Boden aus, wenn auch der CDU-Landrat des Landkreises Leipzig, Gerhard Gey, sein Verständnis für die Situation der Grimmaer Kirchenbesetzer äußert. In diesem Zusammenhang möchte ich daran erinnern, daß vor genau 20 Jahren, als Tausende von DDR-Bürgern über Ungarn erst nach Österreich und dann nach Westdeutschland flohen, diese selbstverständlich erst in Gemeinschaftsunterkünften untergebracht wurden. Was damals für die eigenen Landsleute zumutbar war, soll heute für Asylanten nicht tragbar sein?
Ich fordere Innenminister Albrecht Buttolo auf, mit allen rechtsstaatlichen Mitteln gegen die Kirchenbesetzung von Grimma vorzugehen und die Kirche notfalls von der Polizei räumen zu lassen.
Gelingt es nicht, diejenigen Asylbewerber, die sich zu Unrecht auf das Asylrecht berufen oder die durch Rechtsbrüche immer wieder neue Zugeständnisse erpressen wollen, tatsächlich wieder zur Ausreise zu bringen, bleibt über das Zauberwort Asyl das Tor zu einer ungesteuerten Zuwanderung weiterhin geöffnet. Die damit verbundenen Belastungen der Kommunen über die gezahlten Sozialleistungen und die Kriminalitätsbelastungen werden dann auf diese Weise ebenso bestehen bleiben.
25.06.2009
Presse-Erklärung der NPD-Fraktion im Sächsischen Landtag
___________________________________________________________
Pressemitteilung / Infopost
Dresden, 2009-06-25 18:33:02
NPD verzichtet im Landtagswahlkreis 55 zugunsten von Henry Nitzsche auf Wahlantritt
Heute endete um 18.00 Uhr die Einreichungsfrist für Wahlvorschläge zur sächsischen Landtagswahl am 30. August.
Im Wahlkreis 55 (Hoyerswerda) verzichtete die NPD auf die Einreichung eines eigenen Kreiswahlvorschlags. Hier bewirbt sich der frühere CDU-Bundestagsabgeordnete Henry Nitzsche um ein Mandat.
Dazu erklärte der NPD-Spitzenkandidat Holger Apfel:
Da es zwischen Henry Nitzsche und der NPD neben unterschiedlichen politischen Auffassungen auch eine ganze Reihe von programmatischen Übereinstimmungen gibt, hat sich der Landesvorstand der sächsischen Nationaldemokraten in Abstimmung mit dem örtlichen NPD-Kreisverband Bautzen dazu entschlossen, auf einen eigenen Wahlantritt in Hoyerswerda zu verzichten. Wir fordern die Wähler auf, den Direktkandidaten Henry Nitzsche zu unterstützen. Selbstverständlich ist die Landesliste der NPD auch im Wahlkreis 55 mit der sogenannten Zweitstimme wählbar.
Die sächsischen Nationaldemokraten wollen mit ihrem Verzicht auf diesen Wahlkreis ein positives Signal für alle patriotischen Kräfte, auch über Sachsen hinaus, setzen, insbesondere nachdem Herr Nitzsche auf die Aufstellung einer eigenen Landesliste seiner nationalkonservativen Vereinigung Arbeit Familie Vaterland verzichtet hat.
Am 3. Juli tagen die Kreiswahlausschüsse und der Landeswahlausschuß und werden über die Zulassung der Wahlvorschläge aller zur Landtagswahl antretenden Parteien entscheiden.
Holger Szymanski
Sprecher der Landeswahlkampfleitung
des NPD-Landesverbandes Sachsen
___________________________________________________________
May 26, 2009,
namesake former President George H. W. Bush was airlifted
aboard the USS Bush. Did you read it in papers or see it on TV?
On May 26, 2009, namesake former President George H. W. Bush was airlifted
aboard the USS Bush for a one day visit. It had been his greatest wish to
watch flight operations from the flight deck of the navy’s newest nuclear
powered aircraft carrier and to meet the Sailors. As a decorated former
naval aviator in World War II, this has a special significance for him. He
was accompanied by his daughter (and the ship’s sponsor) “Doro” Bush Koch.
They observed flight ops from the flight deck and the bridge, dined with
officers in the Flag Mess and watched night flight ops from the Flag Bridge
. The next morning he dined in the Chief’s Mess and was escorted around,
meeting and greeting Sailors. Finally, we had the crew assembled in hangar
bay 2. The CO pointed out that June 12th is his birthday (he’ll be 85 years
old) and nearly 2,500 Sailors sang happy birthday to him. He then swore in
re-enlistees and read the promotion orders to all recently advanced Sailors
(and there were a bunch of them). Lastly, he spoke to the crew. It was
quite a moment – at the end of his short remarks, he looked up, paused for a
second, and said “This ship means the world to me..” and he then broke down
for a few seconds. There wasn’t a dry eye in the hangar bay. He then
continued on and thanked every one of the crew for their service to the
country and for making him proud as one of ‘his’ Sailors’.
This may have been the first time in US Navy history that a ship’s namesake
(certainly an aircraft carrier) not only was alive at the time of
commissioning, but was healthy enough to go aboard when the ship was at sea.
Too bad such goes without comment in today’s Obama lama ding dong world…
<http://pr.atwola.com/promoclk/100126575×1221900667x1201409530/aol?redir=htt
p://ad.doubleclick.net/clk;215910242;38350777;f>
Verfasst von autorengruppe
Verfasst von autorengruppe
Verfasst von autorengruppe 








